Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › ARD: Keine Haft mehr für…

In Großbritannien ...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. In Großbritannien ...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 19.09.16 - 22:00

    ... ist die Nichtzahlung der Rundfunkgebühr zwar eine Straftat, aber dafür werden die Rundfunkgebühren dort auch in abwechslungsreiche Programme und Formate investiert, statt in ein überwiegend zweitklassiges Portfolio und einen überfrachteten Rundfunkbetrieb, in dem Wirtschaftlichkeit keine Rolle spielt und Mauscheleien an der Tagesordnung zu sein scheinen.

    Sprich, in Großbritannien besteht die Straftat darin, idiotischerweise den Beitrag an einem Medienbetrieb zu verweigern, der seinem Auftrag nachkommt und international anerkannt Mehrwert generiert. In Deutschland ist es zwar keine Straftat, sich den Auswüchsen zu verweigern, tüchtig bestraft wird es aber dennoch.

    Wer findet den Fehler? ;-)

  2. Re: In Großbritannien ...

    Autor: Mingfu 19.09.16 - 22:03

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer findet den Fehler? ;-)

    Die Erdbeersaison ist vorbei.

  3. Re: In Großbritannien ...

    Autor: chromosch 19.09.16 - 22:39

    Vielleicht solltest du mal auf den Abspann achten. Vieles was die BBC produziert sind Koproduktionen mit der ARD oder dem ZDF. Das gleiche gilt auch für die ganzen Krimireihen aus Skandinavien.
    Übrigens sind deutsche Produktionen international durchaus erfolgreich. "Unsere Mütter unsere Väter" wurde vom ZDF produziert und lief erfolgreich in den USA. Die Krimiserien des ZDF laufen auch weltweit. Derrick ist in China immer noch ein großer Hit.
    Du bekommst von der BBC hier nur die guten Produktionen mit und nicht den ganzen Unsinn der auch dort produziert wird. Gerade die BBC ist für Korruption und Vetternwirtschaft bekannt. Nicht mitbekommen was dort mit Jimmy Savile abgelaufen ist?

  4. Re: In Großbritannien ...

    Autor: der_wahre_hannes 20.09.16 - 14:44

    chromosch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du bekommst von der BBC hier nur die guten Produktionen mit und nicht den
    > ganzen Unsinn der auch dort produziert wird. Gerade die BBC ist für
    > Korruption und Vetternwirtschaft bekannt. Nicht mitbekommen was dort mit
    > Jimmy Savile abgelaufen ist?

    Sowas ist doch unfair. Du kannst doch einem Pöbler nicht mit Fakten und Argumenten kommen, wenn der Pöbler sich gerade schön in Rage geredet hat.

  5. Re: In Großbritannien ...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 21.09.16 - 17:20

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer findet den Fehler? ;-)
    > Die Erdbeersaison ist vorbei.

    Aber nicht die Zeit für Helden. :-P

  6. Re: In Großbritannien ...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 21.09.16 - 18:23

    chromosch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht solltest du mal auf den Abspann achten. Vieles
    > was die BBC produziert sind Koproduktionen mit der
    > ARD oder dem ZDF.

    Es wird dich vielleicht überraschen, aber ich weiß natürlich, dass es Koproduktionen gibt. :-)
    Drei Dinge, die man dabei bedenken sollte:

    1.) "Vieles" ist eine sehr vage Angabe. Tatsächlich machen Koproduktionen nur einen Bruchteil des Portfolios aus - und es werden noch einmal deutlich weniger, wenn man diejenigen abzieht, an denen sich der bundesdeutsche ÖRR lediglich finanziell beteiligt, was einen nicht immer, aber gelegentlich zum Konzept des "stupid german money" bringt.

    2.) Inwiefern ficht die Existenz von Koproduktionen - selbst wenn diese sowohl an sich als auch explizit durch die Beteiligung unseres ÖRR hochwertig sein sollten - meine Meinung an, dass der BBC eine Umwandlung geringerer Einnahmen in mutigere und hochwertigere Produktionen gelingt?
    Natürlich produziert die BBC durchaus auch Müll (und hatte über die Jahre ihre Skandälchen) und natürlich produziert unser ÖRR auch die eine oder andere Perle. Was mich stört ist das Missverhältnis zwischen Einnahmen und Ergebnis in der Breite, denn ...

    3.) ... für den "Endverbraucher" entscheidend ist es meines Erachtens auch weniger von Bedeutung, ob es vereinzelt international erfolgreiche Sendekonzepte oder prominente Groß-/Einzelproduktionen gibt, sondern ob das Tagesgeschäft des ÖRR sowohl dem Auftrag entspricht als auch von der Vielfalt her ein ständig vorgehaltenes Angebot hat.
    Hier sollte man vielleicht relativieren: Natürlich liefert auch die BBC ihrer Zuschauer täglich Brot eher konservativ mit Nachrichten, Dokumentationen, Kultur- und Sportübertragungen und einem stark krimi- und wohlfühlastigem Unterhaltungsteil. Allerdings ist man dort sowohl bei Eigenproduktionen als auch beim Einkauf deutlich experimentierfreudiger.

    Und das sehe ich auch als die Aufgabe des ÖRR, zumal dieser quotenunabhängig agieren kann und teilweise sogar *soll*. Aber genau das geschieht hierzulande nicht. Wer U50 ist und weder Krimis noch Sportübertragungen mag, wird wenig bis gar nicht bedient, weil größere Bevölkerungsanteile nun einmal Ü50 sind und Krimis sowie Sportübertragungen mögen. Das ist aber eigentlich nur für privatwirtschaftliche Sender relevant, die ihren Kundenkreis maximieren müssen - aber selbst die erlauben sich öfter Ausreißer, um entweder neue Zuschauerkreise dauerhaft anzufixen oder wenigstens punktuell Marktanteile zu erhöhen. Unser ÖRR ist dafür zu träge, bzw. dort sitzen an Schlüsselpositionen zu viele Leute, die es sich kommod eingerichtet haben und ohne viel Risiko ihre Dienstzeit absitzen wollen. Wenig Macher, sondern eher Verwalter und darunter viel Schlendrian.

    Damit wir uns nicht missverstehen: Ich verlange nicht zwingend, dass der ÖRR auf Krampf mehr "Randgruppen" bedient. Aber da ich einerseits sehe, dass das durchaus möglich ist und andererseits meinen Zwangsbeitrag entrichte, würde ich mich irgendwie tierisch darüber freuen.
    Dazu muss auch gesagt werden, dass sich auf den Dritten eine Entwicklung in die richtige Richtung abzeichnet - weg davon, das "lokale, kleine ARD/ZDF" mit oftmals redundanten Inhalten zu sein, sondern Sender mit freien Sendeplätzen, die man auch mal mutig füllen kann.

    Die BBC muss jetzt auch nicht deshalb herhalten, weil ich bei denen alles überlegen fände, sondern weil es nicht allzu viele Konzepte eines ÖRR gibt, die konzeptionell und strukturell überhaupt mit dem unseren vergleichbar sind; sprich, Großbritannien hat eine vergleichbare demo- und regiographische Struktur. Deshalb darf man durchaus stutzig werden, warum es dort möglich ist, einen ÖRR mit dem gleichen Kernauftrag, der gleichen zusätzlichen Unterhaltungsprogrammstruktur, aber mit etwas geringerer Bürgerbelastung und zuzüglich eines vielfältigeren Spartenprogramms anzubieten.

    Oder anders herum: Es gibt Nationen, in denen der Bürger sogar mehr berappen muss, wo das Geld allerdings in einen Topf fließt, aus dem der gesamte Kulturbetrieb schöpft. Es verstärkt meinen Unmut geringfügig, wenn ich sehe, wie hierzulande reihenweise Theater und Bibliotheken geschlossen werden müssen, die einen im ÖRR-Betrieb ohne sicht-/hörbares Ergebnis versumpfenden Teil unserer diesbezüglichen Abgaben Beiträge ganz gut gebrauchen könnten. Und ich wäre liebend gerne bereit, noch mehr im Monat zu zahlen, wenn ich grundsätzlich den Eindruck hätte, dass es gut angelegt wird.

  7. Re: In Großbritannien ...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 21.09.16 - 18:29

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sowas ist doch unfair. Du kannst doch einem Pöbler
    > nicht mit Fakten und Argumenten kommen, wenn der
    > Pöbler sich gerade schön in Rage geredet hat.

    Ich wüsste nicht, wo ich mich in Rage geredet hätte, aber wenn du unbedingt sehen willst, wie das in Textform aussehen könnte, *wenn* ich mich in Rage reden würde ... Nun, ich schicke ich dir gerne eine persönliche Mitteilung, in der ich dich kurz, knackig und erfrischend ehrlich darüber aufkläre, was ich von Leuten halte, die sich ohne den geringsten inhaltlichen Beitrag in eine Diskussion einmischen, nur um sich abfällig über einen Diskussionsteilnehmer äußern zu können. ;-)

  8. Re: In Großbritannien ...

    Autor: Anonymer Nutzer 21.09.16 - 21:26

    Die BBC kann deutlich mehr für Inhalte ausgeben, auch wenn ihr Budget kleiner ist als jedes unserer ÖR, da die BBC keine Milliarden für Pensionen aufwenden muss und auch nicht in zig einzelne Anstalten zersplittert ist, die alle auf eigenem Glaspalast mit "Intendanten" an der Spitze, die mitunter Millionengehälter im Jahr kassieren, bestehen. Von der BBC gibt es bei großen Ereignissen auch nur ein Fernsehteam, ARD und ZDF reisen grundsätzlich parallel an, mit zwei Crews, zwei Sat-Wägen und zwei Liveschaltungen nach Deutschland um dem Zuschauer auf zwei Kanälen das selbe zu zeigen.
    Sprich: die BBC gibt ihr Geld für Inhalte aus, unser ÖR stark und immer weiter zunehmend für Pensionen und "Kleinstaaterei".

  9. Re: In Großbritannien ...

    Autor: der_wahre_hannes 22.09.16 - 12:29

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun, ich schicke ich dir gerne eine persönliche Mitteilung,
    > in der ich dich kurz, knackig und erfrischend ehrlich darüber aufkläre, was
    > ich von Leuten halte, die sich ohne den geringsten inhaltlichen Beitrag in
    > eine Diskussion einmischen, nur um sich abfällig über einen
    > Diskussionsteilnehmer äußern zu können. ;-)

    Tu dir keinen Zwang an, ich habe schließlich gerne was zu lachen.

  10. Re: In Großbritannien ...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 22.09.16 - 20:09

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tu dir keinen Zwang an, ich habe schließlich gerne
    > was zu lachen.

    Dafür dürften deine eigenen Elaborate vollkommen ausreichen und ich kann mir daher die Zeit sparen. Einen schönen Abend noch. :-)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. MVV Umwelt Asset GmbH, Mannheim
  3. Müller, Ulm-Jungingen
  4. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Esslingen am Neckar

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 149,99€ (Release noch nicht bekannt)
  2. 5,95€
  3. (-79%) 12,50€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


WEG-Gesetz: Bundesländer preschen bei Anspruch auf Ladestellen vor
WEG-Gesetz
Bundesländer preschen bei Anspruch auf Ladestellen vor

Können Elektroauto-Besitzer demnächst den Einbau einer Ladestelle in Tiefgaragen verlangen? Zwei Bundesländer haben entsprechende Ergebnisse einer Arbeitsgruppe schon in einem eigenen Gesetzentwurf aufgegriffen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Startup Rivian plant elektrochromes Glasdach für seine Elektro-SUVs
  2. Elektroautos Mehr als 7.000 neue Ladepunkte in einem Jahr
  3. Elektroautos GM und Volkswagen verabschieden sich vom klassischen Hybrid

Nachhaltigkeit: Jute im Plastik
Nachhaltigkeit
Jute im Plastik

Baustoff- und Autohersteller nutzen sie zunehmend, doch etabliert sind Verbundwerkstoffe mit Naturfasern noch lange nicht. Dabei gibt es gute Gründe, sie einzusetzen, Umweltschutz ist nur einer von vielen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Nachhaltigkeit Bauen fürs Klima
  2. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  3. Energie Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
Arbeit
Hilfe für frustrierte ITler

Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
Von Robert Meyer

  1. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig
  2. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
  3. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt

  1. Spielestreaming: 200 Millionen Stadia-Spieler wären ein Fehlschlag
    Spielestreaming
    200 Millionen Stadia-Spieler wären ein Fehlschlag

    Gamescom 2019 Mit dem Spielestreamingdienst Stadia möchte Google in den Massenmarkt - und mehr Spieler erreichen als andere Plattformen.

  2. Kolyma 2: Frühere Deliveroo-Fahrer gründen eigenes Kollektiv
    Kolyma 2
    Frühere Deliveroo-Fahrer gründen eigenes Kollektiv

    Noch sind es erst drei, aber es gibt viele Interessenten: Ein eigener Lieferdienst soll Würde, Arbeiterrechte und Geld für Fahrer bringen, anders als bei Deliveroo. Dort wurde ein Fahrer nach einem Unfall im Krankenhaus angerufen und nach dem Verbleib der Burger gefragt.

  3. Germany Next: Telefónica schließt Internet-of-Things-Tochter
    Germany Next
    Telefónica schließt Internet-of-Things-Tochter

    Telefónica schließt Germany Next, sein Tochterunternehmen für Advanced Data Analytics und Internet of Things. Beschäftigte befürchten einen weiteren Stellenabbau.


  1. 19:42

  2. 18:31

  3. 17:49

  4. 16:42

  5. 16:05

  6. 15:39

  7. 15:19

  8. 15:00