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Stromsparendes DRAM von Elpida

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  1. Stromsparendes DRAM von Elpida

    Autor: Golem.de 13.01.05 - 14:43

    Der koreanische DRAM-Hersteller Elpida will einen Durchbruch beim Design von Speicherchips erreicht haben. Dank einem trickreichen Mechanismus sollen DRAM-Bausteine deutlich weniger Strom verbrauchen als bisher.

    https://www.golem.de/0501/35651.html

  2. Versteh ich nich...

    Autor: screne 13.01.05 - 15:13

    "... erkennen kann, wenn die Zellen Daten verloren haben - nur dann wird ein Refresh ausgelöst. ..."

    Wenn Zellen Daten verloren haben, sind doch die Ladezustaende der Kondensatoren entweder nahe 0 oder undefinierbar. Woher soll die Auffrischlogik wissen, welche Ladung ein Kondensator vorher hatte? Oder sollte der Satz so lauten:

    "... erkennen kann, wenn die Zellen LADUNG verloren haben - nur dann wird ein Refresh ausgelöst. ..."

    ??? Klaere mich bitte mal einer auf.

  3. Re: Stromsparendes DRAM von Elpida

    Autor: :o) 13.01.05 - 15:18

    hab ich das richtig verstanden?

    Je höher die Temperatur der RAMs ist, desto mehr Strom wird für den Refresh bereitgestellt.

    Na ganz großes Kino....

    ...mehr Strom bewirkt eine zusätzliche Erwärmung der Chips. Ein Teufelskreis. Also werden die Chips dann durchweg bei 100°C am Rande ihrer thermischen Belastbarkeit betrieben, was dann natürlich keinen Stromspareffekt mehr hat und weitere Kühlmaßnahmen erfordert.
    Darüber hinaus sinkt die Lebenserwartung solcher Chips auf ein Minimum.

    Also entweder erzähl Golem nur die Hälfte der Story, oder wir haben heute schon den ersten April.

  4. Re: Versteh ich nich...

    Autor: Elpida checker 13.01.05 - 15:18

    Ist doch ganz einfach:

    innerhalb der CHips sitz das Super-MegaBoing Modul das mit einer Strichliste die zustände aufzeichnet.

    Mann Burschi :) hauptsache der riegen wird effizienter *g*


    best Regards

  5. Re: Versteh ich nich...

    Autor: :o) 13.01.05 - 15:24

    Der Refresh erfolgt bei DRAMs durch einfaches Auslesen der Speicherinhalte. Da der Kondensator noch eine Restladung hat (sonst sind die Daten in der Tat weg) funktioniert das ganz gut.

    Mittels ECC kann der Ladezustand der Kondensatoren überprüft werden. Sinkt er unter einen gewissen Pegel, erfolgt der Refresh.

    Bisher waren die Refreshzyklen so gelegt, dass selbst in ungünstigen Fällen der Refresh rechtzeitig erfolgt. Im Normalbetrieb ist die Refreshzyklen aber viel zu dicht und kosten wertvolle Performance.

    Nun kann man zwei Wege gehen.
    Entweder man setzt das Operationsfenster des RAM-Bausteine so eng, dass ernsthaftes Arbeiten nicht mehr möglich ist und kann dann mit großzügigeren Refreshzyklen arbeiten. Oder man macht es dynamisch, wie hier vorgestellt.

  6. Re: Stromsparendes DRAM von Elpida

    Autor: Simpzon 13.01.05 - 16:06

    > ...mehr Strom bewirkt eine zusätzliche Erwärmung
    > der Chips. Ein Teufelskreis. Also werden die
    > Chips dann durchweg bei 100°C am Rande ihrer
    > thermischen Belastbarkeit betrieben, was dann
    > natürlich keinen Stromspareffekt mehr hat und
    > weitere Kühlmaßnahmen erfordert.
    > Darüber hinaus sinkt die Lebenserwartung solcher
    > Chips auf ein Minimum.

    Nicht unbedingt, irgendeine Stromstärke muss der Refresh ja haben. Wenn es nicht an die Temperatur angepasst ist muss dieser natürlich entsprechend hoch sein, damit auch bei hohen Temperaturen die Datenerhaltung gewährleistet ist.
    Der Elpida dagegen nutzt die Temperaturinformation um die Stromstärke niedriger anzusetzen, was die Temperatur eher reduzieren und die Lebensdauer verlängern sollte.

  7. Re: Versteh ich nich...

    Autor: Joe 13.01.05 - 16:48

    Es gibt ja 2 Stufen der für Fehlerbehandlung:
    Bei Verwendung eines zusätzlichen Bits pro Bytes läßt sich erkennen, ob ein Fehler aufgetreten ist.
    Werden aber 2 Bits pro Byte für ECC mitgeführt kann sogar bestimmt werden welches Bit fehlerhaft ist. Der Fehler kann also ganz einfach korrigiert. (ECC)

    Da es in diesem Fall nicht ausreicht ein Bit zu führen (würde nur für eine Fehlerauslösung reichen), nehme ich an, hier werden 10 bit pro Byte geführt, und bei jeder Errorcorrection wird ein Refresh gemacht, und das fehlerhafte Bit rekonstruiert.

  8. Re: Versteh ich nich...

    Autor: Nico Ernst 13.01.05 - 18:04

    Genau so ist es - Respekt, sehr sauber erklärt.

  9. Was ist bei Speicherfehlern

    Autor: Casandro 13.01.05 - 21:25

    Servus,

    was ist dann, wenn eine Speicherzelle mal wirklich kaputt ist, der Sinn von ECC ist ja, mit sowas klar zu kommen.

    Natürlich sollte man auch den Fall betrachten, dass einmal zufälligerweise 2 Zellen in einem Byte ausfallen.

  10. Re: Was ist bei Speicherfehlern

    Autor: Ueffchen 14.01.05 - 12:45

    ECC fängt mehr als einen einzelnen Bitfehler ab, im Gegensatz zu Parity. Dafür ist bei ECC auch grösserer Speicherbedarf notwendig (e.g 64Bit Speicher + 8Bit ECC)

  11. Re: Versteh ich nich...

    Autor: Ueffchen 14.01.05 - 12:54

    "Mittels ECC kann der Ladezustand der Kondensatoren überprüft werden. Sinkt er unter einen gewissen Pegel, erfolgt der Refresh."
    Das stimmt nicht. ECC stellt nur existierende Fehler fest. ECC misst keine analogen Spannungswerte.

  12. Re: Stromsparendes DRAM von Elpida

    Autor: Ueffchen 14.01.05 - 12:56

    Na ja, ein DRAM ist keine Athlon Thunderbird der sich selbst erwärmt. Die Erwärmung ist weitestgehend durch die Umgebung bestimmt.

    :o) schrieb:

    > ...mehr Strom bewirkt eine zusätzliche Erwärmung
    > der Chips. Ein Teufelskreis. Also werden die Chips
    > dann durchweg bei 100°C am Rande ihrer thermischen
    > Belastbarkeit betrieben, was dann natürlich keinen
    > Stromspareffekt mehr hat und weitere Kühlmaßnahmen
    > erfordert.



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