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Quatsch, veräppelt doch die Jugend

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  1. Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: Mopsmelder500 23.09.16 - 12:15

    Wer nicht geade eine eierlegende Wollmilchsau ist, sollte mit Abschlüssen glänzen. Die paar Oberagenten mit autistischer Sonderbegabung die genau das können was der Personaler so sucht, brauchen keinen Abschluss. Aber davon gibts wenige.

    Und wenn nach einigen Berufsjahren der seltene Beruf plötzlich von tausenden vom Arbeitsamt geförderten Umschüler überschwennt wird...
    So gibts im "neuen Markt" allen die HTML buchstabieren konnten. Viele haben ihr Studium abgebrochen....und wer hat schon neben Beruf Zeit sich weiterzubilden. Klar die echt tallentierten waren da schon weiter......aber vielen die wirklich nur HTML buchstabieren konnten. Die sind heute Alt, schlecht ausgebildet und arbeitslos

  2. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: Fenix.de 23.09.16 - 12:20

    Ich war Consultant bei einem der fünft größten Beratungsunternehmen weltweit und bei meiner Bewerbung wurde weder ein Abiturzeugnis, noch ein Bachelorzeugnis verlangt.
    Es ging nur um praktische Erfahrung vor und während dem Studium, Skills und wie man sich persönlich gibt, sprich ob man in das Unternehmen auch vom Typ her reinpasst.
    Alles andere hat niemanden interessiert.

  3. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: flow77 23.09.16 - 12:28

    Mopsmelder500 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer nicht geade eine eierlegende Wollmilchsau ist, sollte mit Abschlüssen
    > glänzen. Die paar Oberagenten mit autistischer Sonderbegabung die genau das
    > können was der Personaler so sucht, brauchen keinen Abschluss. Aber davon
    > gibts wenige.
    >
    > Und wenn nach einigen Berufsjahren der seltene Beruf plötzlich von
    > tausenden vom Arbeitsamt geförderten Umschüler überschwennt wird...
    > So gibts im "neuen Markt" allen die HTML buchstabieren konnten. Viele haben
    > ihr Studium abgebrochen....und wer hat schon neben Beruf Zeit sich
    > weiterzubilden. Klar die echt tallentierten waren da schon weiter......aber
    > vielen die wirklich nur HTML buchstabieren konnten. Die sind heute Alt,
    > schlecht ausgebildet und arbeitslos

    Das klingt ja alles sehr negativ und stark pauschalisiert/vereinfacht.
    Entscheidend sind Skills, Auftreten und Überzeugung und ein Studium kann sehr förderlich sein, vor allem wenn es um die Vergütung geht.
    Im allgemein geht es dann um die Referenzen die man gesammelt hat - dazu zählen auch Zertifikate etc.

    Und die gefürchtete Überschwemmung mit ehemals arbeitslosen oder Leuten die sich "umschulen" haben lassen, findet bereits seit Jahren statt. Für Top Leute wohl definitiv keine Gefahr.

  4. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: ( Alternativ: kostenlos registrieren) 23.09.16 - 12:31

    du sagst es. du warst consultant.

    aber es gibt auch firmen die tatsächlich etwas produzieren außer heiße luft, und da ist es wohl wichtig ob der kandidat auch was gelernt hat und etwas kann außer ein begnadeter selbstdarsteller und blender zu sein ...

    Fenix.de schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich war Consultant bei einem der fünft größten Beratungsunternehmen
    > weltweit und bei meiner Bewerbung wurde weder ein Abiturzeugnis, noch ein
    > Bachelorzeugnis verlangt.
    > Es ging nur um praktische Erfahrung vor und während dem Studium, Skills und
    > wie man sich persönlich gibt, sprich ob man in das Unternehmen auch vom Typ
    > her reinpasst.
    > Alles andere hat niemanden interessiert.

  5. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: floewe 23.09.16 - 12:38

    >und etwas kann

    Und genau das sagt dein Abschluss von vor 20 Jahren eben nicht aus, sondern nur, dass Du vor 20 Jahren mal irgendwas konntest (und wenn es nur gut mogeln ist), was heute möglicherweise kein Mensch mehr braucht.

  6. Re: Quatsch, ver�ppelt doch die Jugend

    Autor: Serenity 23.09.16 - 12:43

    floewe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >und etwas kann
    >
    > Und genau das sagt dein Abschluss von vor 20 Jahren eben nicht aus, sondern
    > nur, dass Du vor 20 Jahren mal irgendwas konntest (und wenn es nur gut
    > mogeln ist), was heute m�glicherweise kein Mensch mehr braucht.

    Richtig. Deshalb bewerbe ich mich schon als Dipl.-Ing, aber immer seltener gebe ich an, wo ich den Abschluss gemacht habe oder welche Note. Interessant ist für ein Unternehmen meistens nur, was man gemacht hat.

    Bewerbt euch mal bei BMW. Die wollen euren beruflichen Werdegang schon wissen, allerdings fragen die in einem Katalog alles darüber aus, wie gut ihr bestimmte Themen könnt. Und ich glaube, das interessiert sie mehr.

  7. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: Friedhelm 23.09.16 - 12:44

    " ...und wie man sich persönlich gibt, sprich ob man in das Unternehmen auch vom Typ her reinpasst. "

    Meiner Meinung auch nicht ganz richtig. Wir hatten einen jungen Mitarbeiter der vom Vokabular überhaupt nicht in das Unternehmen gepasst hat, und auch von der Art nicht (etwas ruppig). Trotzdem bekam er eine Chance... ist angeeckt, wurde abgemahnt. Nach einem ausführlichen Gespräch kam raus, das er selbst damit unzufrieden ist, aber daran versucht zu arbeiten. Nach 2 Jahren war er voll akzeptiert, und hatte sich persönlich weiterentwickelt.

    Das einzige Problem dabei... die Unternehmen übernehmen keine Verantwortung, und lehnen diese Aufgabe allzu schnell ab, und suchen sich nur noch die Bewerber... die "zufälligerweise" im Leben Glück hatten, und dadurch ins Unternehmen ohne großen Aufwand passen.

    Doch die Gesellschaftsverpflichtung werfen sie damit über Bord und überlassen die Menschen sich selbst. Beklagen sich jedoch immer und überall über die Gesellschaft, weil sie nicht das bekommen was sie wollen. Sie fordern... tun aber nichts dafür.

  8. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: El1n 23.09.16 - 12:57

    Ich habe auch nur einen durchschnittlichen Realschulabschluss und danach eine einfache Mediendesign Lehre gemacht.
    Heute arbeite ich in einem 3D Studio und mache die gleichen Jobs, als meine Kollegen die alle studiert haben.
    Auf einer kleinen VR Messe wollte mich Crytek auch schon abwerben.

    Skill - Motivation - Creativität
    Hat mich dahin gebracht, wo ich heute bin und keine Zeugnisse oder Zertifikationen

  9. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: chewbacca0815 23.09.16 - 13:19

    Fenix.de schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich war Consultant bei einem der fünft größten Beratungsunternehmen weltweit und bei meiner Bewerbung wurde weder ein Abiturzeugnis, noch ein Bachelorzeugnis verlangt.

    Wundert mich jetzt nicht, denn _die_ Consultants, die ich kenne, haben keinerlei Eignung außer dem praktischen Einsatz als Heizlüfter.

  10. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: motzerator 23.09.16 - 14:25

    Mopsmelder500 schrieb:
    ---------------------------------------
    > Wer nicht geade eine eierlegende Wollmilchsau ist, sollte mit
    > Abschlüssen glänzen. Die paar Oberagenten mit autistischer
    > Sonderbegabung die genau das können was der Personaler
    > so sucht, brauchen keinen Abschluss. Aber davon gibts wenige.

    Tut mir leid, ich habe selten so einen Blödsinn gelesen.

    "Oberagenten mit autistischer sonderbegabung" bleiben trotz
    toller Zeugnisse in diesen auf soziale Interaktionen ausgelegten
    Auswahlverfahren gnadenlos auf der Strecke.

    Da müssen die Firmen dann beim Recruiting ganz bewusst auf
    Spezialfirmen wie Specialisterne oder Auticon zurückgreifen.

    Darüber hinaus sei noch erwähnt, das Autismus keineswegs
    als "Sonderbegabung" sondern als "schwere Entwicklungs-
    störung" bezeichnet wird. Nicht jeder Autist ist zudem gleich
    Hochbegabt.

  11. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: chewbacca0815 23.09.16 - 15:11

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darüber hinaus sei noch erwähnt, das Autismus keineswegs als "Sonderbegabung" sondern als "schwere Entwicklungsstörung" bezeichnet wird.

    Die "schwere Entwicklungsstörung" reflektiert lediglich, dass dieser Mensch nicht in unser gesellschaftliches Schema F passt. Gestört sind aber nicht die Autisten, sondern diejenigen, die diese Art des "abweichenden Informationsverarbeitungsmodus" als schwere Störung bezeichnen. Es wäre (mir) sehr viel passender, von Inselbegabung zu sprechen als von schwerer Störung, auch wenn die Insel noch so klein ist, denn dort sind die allermeisten Autisten perfekt.

    Schon mal mit einem Autisten zusammengearbeitet? Das sind wunderbare Menschen und brilliante Geister. WIR müssen lernen, mit ihnen umzugehen, nicht andersherum. Leider ist unsere Gesellschaft aber dafür zu dumpf gestrickt.

  12. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: Mithrandir 23.09.16 - 16:03

    ( Alternativ: kostenlos registrieren) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > du sagst es. du warst consultant.

    Glaubt man dem Usernamen, hat er jetzt eine eigene GmbH. Muss jeder selbst beurteilen, aber ich sehe da einen gewissen Aufstieg. ;)

  13. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: grorg 23.09.16 - 16:15

    chewbacca0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > motzerator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Die "schwere Entwicklungsstörung" reflektiert lediglich, dass dieser Mensch
    > nicht in unser gesellschaftliches Schema F passt. Gestört sind aber nicht
    > die Autisten, sondern diejenigen, die diese Art des "abweichenden
    > Informationsverarbeitungsmodus" als schwere Störung bezeichnen. Es wäre
    > (mir) sehr viel passender, von Inselbegabung zu sprechen als von schwerer
    > Störung, auch wenn die Insel noch so klein ist, denn dort sind die
    > allermeisten Autisten perfekt.


    "Schwere Entwicklungsstörung" heisst dass Autismus eine schwere Entwicklungsstörung ist, nicht mehr nicht weniger.

    Autisten haben auch nicht automatisch Inselbegabungen, als Autist hast du einfach nur eine schwere Entwicklungssstörung, sonst nichts.
    Wenn du Glück hast kannst du dann noch etwas besonders gut so das du für Firmen interessant bist, dass sind aber nur wenige Autisten.

  14. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: motzerator 23.09.16 - 16:16

    chewbacca0815 schrieb:
    ----------------------------------------
    > Die "schwere Entwicklungsstörung" reflektiert lediglich, dass
    > dieser Mensch nicht in unser gesellschaftliches Schema F passt.

    Das ist absolut richtig. Die Entwicklung weicht eben deutlich vom
    normalen neurotypischen Schema ab, mit vielen Vorteilen aber
    auch mit vielen Nachteilen.

    Leider gibt es viele Mythen zum Thema Autismus, die vom etwas
    Eigenbrötlerischen Genie bis hin zum schwer behinderten und
    non verbalen Individuum reichen. Beides sind aber Extreme, die
    der Realität der meisten Betroffenen nicht gerecht werden.

    Die Realität liegt eher in der Mitte. Es ist einerseits durchaus
    eine besondere Gabe, gleichzeitig aber auch eine Behinderung.

    > Es wäre (mir) sehr viel passender, von Inselbegabung zu
    > sprechen als von schwerer Störung, auch wenn die Insel
    > noch so klein ist, denn dort sind die allermeisten Autisten
    > perfekt.

    Dafür hat man aber auch Probleme in anderen Bereichen,
    beispielsweise wenn es um soziale Interaktionen geht.
    Aber auch die besondere Wahrnehmung kann durch den
    fehlenden Reizfilter sehr problematisch sein.

    Weil dadurch beispielsweise normale Sinneseindrücke für den
    Betroffenen unerträglich und überfordernd werden. Weil man
    Dinge, die andere als unangenehm bezeichnen würden, als
    absolut unerträglich wahrnimmt. Weil einem beispielsweise
    die Sonne die Augen aussticht, man vom Wind überfordert
    ist oder von Kälte oder von der Wärme!

    Das Problem ist dann, das die Normalen sagen: "Stell dich
    doch nicht so an". Weil sie den Unterschied zwischen unan-
    genehm und unerträglich nicht verstehen.

    Worauf ich hinaus will: Es ist wichtig, das man sowohl die
    besonderen Stärken betrachtet als auch die besonderen
    Schwächen.

    Darum habe ich mich auch gegen den Begriff "autistische
    Hochbegabung" gewehrt. Denn Autismus muss keineswegs
    immer mit einer Hochbegabung einhergehen und daher
    wird man damit auch manchen Betroffenen nicht gerecht.

    Eine Hochbegabung wird einem IQ Test festgestellt, nicht
    mit einer Autismus Diagnostik. Beides kann aber natürlich
    zusammen auftreten :)

    > WIR müssen lernen, mit ihnen umzugehen, nicht anders
    > herum. Leider ist unsere Gesellschaft aber dafür zu
    > dumpf gestrickt.

    Ich mag das was Du schreibst. Wobei beide Seiten lernen
    müssen, mit der anderen Seite umzugehen.

  15. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: a user 23.09.16 - 16:29

    Mithrandir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ( Alternativ: kostenlos registrieren) schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > du sagst es. du warst consultant.
    >
    > Glaubt man dem Usernamen, hat er jetzt eine eigene GmbH. Muss jeder selbst
    > beurteilen, aber ich sehe da einen gewissen Aufstieg. ;)
    das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. als consultant kann man verdammt gut verdienen. das macht dessen tätigkeit im technischen sinne aber nicht unbedingt anspruchsvoller. laber und verkaufen muss man gut können. dass man damit verdammt gut verdienen kann hat ja niemand bestritten.

  16. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: a user 23.09.16 - 17:05

    El1n schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe auch nur einen durchschnittlichen Realschulabschluss und danach
    > eine einfache Mediendesign Lehre gemacht.
    > Heute arbeite ich in einem 3D Studio und mache die gleichen Jobs, als meine
    > Kollegen die alle studiert haben.
    > Auf einer kleinen VR Messe wollte mich Crytek auch schon abwerben.
    >
    > Skill - Motivation - Creativität
    > Hat mich dahin gebracht, wo ich heute bin und keine Zeugnisse oder
    > Zertifikationen

    Der Vergleich hat doch gar nichts mit dem Thema zu tun. Wenn einer keine Berufserfharung hat, die er vorweisen kann und dokumentiert, dass er erfolgreich diesen oder ähnliche Jobs ausführen kann, dann sind Noten und Zeugnisse das Beste, was man hat.

    Du hast ein Chance bekommen, sie genutzt und nun hast du was vorzuweisen, was genau so gebraucht wird. Die Noten spielen bei keinem eine Rolle, wenn er schon einige Jahre arbeitet, denn dann sieht man ja bereits das Ergebnis seiner Ausbildung und muss nicht mehr anhand der Noten spekulieren.

  17. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: daftpunk2 24.09.16 - 22:07

    Was heutzutage besonders in Technologie Unternehmen aber wahrscheinlich auch in anderen Bereichen wichtig ist, ist was man kann! Dabei spielt es überhaupt keine Rolle ob derjenige sein können erlangt hat indem er 3 bis 5 Jahre auf der Uni verbracht hat oder eben in gleichen Zeit in einem Unternehmen. Wer jemanden einstellt der in den Einstellungs-Tests schlechter abgeschnitten hat dafür aber ein Diplom hat schadet nur der Firma für die er Arbeitet.

    Die Bewerbungen überfliegen wir meistens, da sowieso sehr viele Kandidaten /innen maßlos übertreiben. Wir schicken den Bewerbern eine Einladung einen Tag lang bei uns vorbeizukommen. An diesem Tag werden sie in vielen Bereichen getestet.

    Wir stellen immer nur auf Probe ein, nach sechs Monaten wird dann abgeschätzt ob die Person bleiben wird oder eben nicht. D.h. es er wird entweder ab dann fest eingestellt wir erneuern die Laufzeit seines Vertrages nicht. In den ersten 6 Monaten bei uns werden Sie dann von einem Coach begleitet, er leitet die Person, hilf ihm sich schnell zurechtzufinden aber er achtet auch darauf, was sind die beruflichen Kenntnisse des Kandidaten, aber auch z.B. wie ist das Verhalten der Person während stressigen Situationen, wie ist die Teamfähigkeit, die Kommunikation und sein allgemeines Sozialverhalten (kommt derjenige regelmäßig zu spät, ist er höflich, bietet er anderen seine Hilfe an obwohl er selbst viel zu erledigen hat, u.s.w.)

    Versteht mich nicht falsch, ich rate hiermit niemandem nicht auf die Uni oder eine Hochschule zu gehen und sich sofort eine Arbeitsstelle zu suchen. Am besten ist es wohl wenn man zur Uni geht aber sich ebenfalls nebenbei an einem Opensource Projekt beteiligt damit man das Erlernte auch sofort in die Praxis umsetzen kann und auch mit realen Problemen zu tun hat, damit man eben auch praktische Erfahrung nach dem Abschluss besitzt.

  18. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: rikimaru 24.09.16 - 22:23

    daftpunk2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was heutzutage besonders in Technologie Unternehmen aber wahrscheinlich
    > auch in anderen Bereichen wichtig ist, ist was man kann! Dabei spielt es
    > überhaupt keine Rolle ob derjenige sein können erlangt hat indem er 3 bis 5
    > Jahre auf der Uni verbracht hat oder eben in gleichen Zeit in einem
    > Unternehmen. Wer jemanden einstellt der in den Einstellungs-Tests
    > schlechter abgeschnitten hat dafür aber ein Diplom hat schadet nur der
    > Firma für die er Arbeitet.
    >
    > Die Bewerbungen überfliegen wir meistens, da sowieso sehr viele Kandidaten
    > /innen maßlos übertreiben. Wir schicken den Bewerbern eine Einladung einen
    > Tag lang bei uns vorbeizukommen. An diesem Tag werden sie in vielen
    > Bereichen getestet.
    >
    > Wir stellen immer nur auf Probe ein, nach sechs Monaten wird dann
    > abgeschätzt ob die Person bleiben wird oder eben nicht. D.h. es er wird
    > entweder ab dann fest eingestellt wir erneuern die Laufzeit seines
    > Vertrages nicht. In den ersten 6 Monaten bei uns werden Sie dann von einem
    > Coach begleitet, er leitet die Person, hilf ihm sich schnell
    > zurechtzufinden aber er achtet auch darauf, was sind die beruflichen
    > Kenntnisse des Kandidaten, aber auch z.B. wie ist das Verhalten der Person
    > während stressigen Situationen, wie ist die Teamfähigkeit, die
    > Kommunikation und sein allgemeines Sozialverhalten (kommt derjenige
    > regelmäßig zu spät, ist er höflich, bietet er anderen seine Hilfe an obwohl
    > er selbst viel zu erledigen hat, u.s.w.)
    >
    > Versteht mich nicht falsch, ich rate hiermit niemandem nicht auf die Uni
    > oder eine Hochschule zu gehen und sich sofort eine Arbeitsstelle zu suchen.
    > Am besten ist es wohl wenn man zur Uni geht aber sich ebenfalls nebenbei an
    > einem Opensource Projekt beteiligt damit man das Erlernte auch sofort in
    > die Praxis umsetzen kann und auch mit realen Problemen zu tun hat, damit
    > man eben auch praktische Erfahrung nach dem Abschluss besitzt.

    Seit ihr ein Konzern oder zahlt ihr sehr gut im Vergleich zur Konkurenz?
    Wenn beides nicht, kann ich aller Jugend davon abraten Informatik als Berufswahl zu nehmen. Wie ihr sieht sind das schon enorme Ansprüche und währenddessen sich ein Fachartzt z.B. 4 Jahre lang einarbeiten kann, müsst ihr das auf der Uni tun und euere Freizeit verschwenden (was z.B. ein Artzt, Jurist oder BWLer nie tun würde).

    Medizin ist besser (Krankenhaus >80t euro, Praxis 140t/Jahr, 2% Abbrecherquote)
    Juristen verdienen auch nicht wenig.
    BWLer verdienen exact gleich wie Informatiker (die angeblich alle in ihrer Freizeit open-source projekte proggen müssen).
    Also warum Informatik in DE? Wenn dann nur damit man nach Osteuropa auswandern kann da man dort inzwischen auch über 2t netto pro Monat verdienen kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.09.16 22:30 durch rikimaru.

  19. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: Plasma 25.09.16 - 10:10

    rikimaru schrieb:
    > Medizin ist besser (Krankenhaus >80t euro, Praxis 140t/Jahr, 2%
    > Abbrecherquote)
    > Juristen verdienen auch nicht wenig.
    > BWLer verdienen exact gleich wie Informatiker (die angeblich alle in ihrer
    > Freizeit open-source projekte proggen müssen).
    > Also warum Informatik in DE? Wenn dann nur damit man nach Osteuropa
    > auswandern kann da man dort inzwischen auch über 2t netto pro Monat
    > verdienen kann.

    Selten so viel Käse auf einem Haufen gelesen :-D Außer vielleicht im Heiseforum...

  20. Re: Quatsch, veräppelt doch die Jugend

    Autor: Hallonator 25.09.16 - 11:15

    Also mir fallen auch Informatiker ein, die nie in Ihrer Freizeit was kodiert haben und >80k verdienen ohne viele Überstunden zu sammeln...

    Krankenhaus-Ärzte arbeiten keine 40 Stunden. Kumpel von mir musste unterschreiben, dass er bis zu 56h eingesetzt werden darf. Inklusive 24h Schichten.

    Bei Juristen verdienen auch nur die mit den Prädikatsexamen wirklich Top. Und bei denen besteht eine Arbeitswoche aus Arbeiten, Essen und Schlafen.

    Bwler? Die, die ich kenne bekommen zum Teil nur befristete Arbeitsverträge. Und ihre Bewerbungen werden abgelehnt weil "Überqualifiziert".

    Im meckern sind Informatiker aber super. Die merken nicht einmal wie gut sie es haben. Wahrscheinlich gucken einfach viel zu viele auf die Gehälter im Silicon Valley.

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