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Wem interessiert schon ein Diplom,

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  1. Wem interessiert schon ein Diplom,

    Autor: Fantasy Hero 23.09.16 - 17:42

    wenn dieser zwar die Theorie beherscht aber dies in der Praxis nicht umsetzten kann. Mind. 80% was man in der Schule / Uni gelernt hat, ist im späteren Beruf nicht relevant! Um nur zu sagen, dass man doch ein 6 monatiges Praktikum erfolgreich absolviert hat, interessiert dem Vorgesetzen kaum. Denn man muss dies so oder so machen um überhaupt ein Diplom in den Händen halten zu dürfen.
    Ich beziehe mich mal auf den Beruf Ingenieur:
    Ich habe schon einige Ingenieure getroffen die frisch aus der Uni kamen und praxisbezogen überhaupt nichts drauf hatten. Sowas von überfordert waren das diese teilweise schon frech wurden. Die haben entweder aufgegeben oder wurden kurzerhand wieder entlassen. Da Interessiert es den Chef einfach nicht welchen Abschluss man hat. Wichtig ist was hat der jenige für Praxiserfahrung und kann er diese auch umsetzen.

    Schönen Freitag!

  2. Re: Wem interessiert schon ein Diplom,

    Autor: Kleine Schildkröte 23.09.16 - 17:51

    Fantasy Hero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn dieser zwar die Theorie beherscht aber dies in der Praxis nicht
    > umsetzten kann. Mind. 80% was man in der Schule / Uni gelernt hat, ist im
    > späteren Beruf nicht relevant! Um nur zu sagen, dass man doch ein 6
    > monatiges Praktikum erfolgreich absolviert hat, interessiert dem
    > Vorgesetzen kaum. Denn man muss dies so oder so machen um überhaupt ein
    > Diplom in den Händen halten zu dürfen.
    > Ich beziehe mich mal auf den Beruf Ingenieur:
    > Ich habe schon einige Ingenieure getroffen die frisch aus der Uni kamen und
    > praxisbezogen überhaupt nichts drauf hatten. Sowas von überfordert waren
    > das diese teilweise schon frech wurden. Die haben entweder aufgegeben oder
    > wurden kurzerhand wieder entlassen. Da Interessiert es den Chef einfach
    > nicht welchen Abschluss man hat. Wichtig ist was hat der jenige für
    > Praxiserfahrung und kann er diese auch umsetzen.
    >
    > Schönen Freitag!

    Ich stelle nur nach einer Regel ein: Das Ergebnis ist alles. Nur leider gehört es zum Ergebnis nicht nur gut zu arbeiten, sondern dass das ganze Gebilde aus mehreren Mitarbeitern gut arbeitet. Einzelleister haben es schwerer. Die kann man wenig bis gar nicht auslasten. Und nicht jeder Arbeitsplatz braucht jemanden der eine Datenbank von 0 Programmieren kann (obwohl das nun nicht gerade schwer ist :-)).

  3. Re: Wem interessiert schon ein Diplom,

    Autor: a user 23.09.16 - 17:55

    Fantasy Hero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich habe schon einige Ingenieure getroffen die frisch aus der Uni kamen
    Das glaube ich nicht. Welche Unis haben Ingeneursstudiengänge?
    Universitäten bieten nur Wissenschaften als Studiengänge an. Studiengänge für Ingeneure findet man an FHs, und technsichen Hochschulen.

  4. Re: Wem interessiert schon ein Diplom,

    Autor: Oktavian 23.09.16 - 18:29

    > > Ich habe schon einige Ingenieure getroffen die frisch aus der Uni kamen
    > Das glaube ich nicht. Welche Unis haben Ingeneursstudiengänge?
    > Universitäten bieten nur Wissenschaften als Studiengänge an. Studiengänge
    > für Ingeneure findet man an FHs, und technsichen Hochschulen.

    Hier gehen die Begriffe ziemlich durcheinander. Maschbau, E-Technik, etc. zählt man zu den Ingeneursstudiengänge, erst mal egal, wo man die studiert.

    Der Begriff FH ist klar geregelt. Aber bei Technische Hochschule (RWTH Aachen), Technische Universität (TU Dortmund, TU Chemnitz) und Universitäten (Ruhr-Universität Bochum) geht es dann durcheinander. Diese genannten Institutionen bieten alle Ingeneursstudiengänge, die Namen sind aber oft eher historisch. An der RWTH kann man auch Anglistik und Romanistik oder BWL studieren.

  5. Re: Wem interessiert schon ein Diplom,

    Autor: NeoXolver 23.09.16 - 19:21

    Naja nach 3 Jahren Oberstufe und 5 Jahren Masterstudium hat man schon die Chance vieles zu sehen und zu hören. Generell ist auch das Einsatzgebiet von Bedeutung.

    So gibt es Tätigkeiten, da muss ich sogar eine ausgebildete Fachkraft nehmen. Letztlich gibt es eben Aufgaben in Entwicklung und Forschung, in denen man zwangsläufig studiert haben muss.

    Letztlich stellt sich mir die Frage, was ist der Maßstab von gut oder nicht gut. Die Höhe der Codelines per Hour Rate?

    Ein Studium gibt einem die Möglichkeit sich mit Themen auf z.T. tiefer Theoretischer Ebene zu beschäftigen und bietet zudem die dafür notwendige Mathematik.

    Eine Ausbildung bietet die für bestimmte Tätigkeiten notwendige Therorie, die eher als Handwerkszeug dienen soll. Der Rest durch praktische Erfahrung erarbeitet. Dies bietet den Vorteil das viele Zusammenhänge direkt erfahren und verstanden werden können. Zudem können viele Erfahrungen des Ausbilders direkt vermittelt werden.

    Deshalb muss man natürlich nach dem Studium erstmal praktische Erfahrung sammeln. Kann dies aber mit ganz anderen Grundlagen tun.

    Mich wundert immer wieder, dass man überhaupt frische Absolventen mit ausgebildeten Fachkräften vergleicht. Ansich sollten die Tätigkeiten nicht austauschbar sein, denn sonst braucht man doch keinen Akademiker bezahlen.
    Auf der anderen Seite ist es auch nicht fair von einem Absolventen, der zum ersten Mal praktisch tätig ist, Erfahrung vorauszusetzen die ein Meister in 20 Jahren im Betrieb gesammelt hat.

    Wenn eins von beidem passiert sollte man sich seine Einstellungspolitik vielleicht nochmal anschauen.

  6. Re: Wem interessiert schon ein Diplom,

    Autor: sodom1234 26.09.16 - 09:34

    80% der Dinge von der Schule braucht man auch nicht für die Arbeit sondern für sich selber um nicht als Speziallistenzombie zu blöd zu sein die Kaffeemaschine zu bedienen.

    Sprich doch mal mit Leuten aus anderen Ländern wo die Schule nur ein verkapptes Arbeitsvorbereitungssystem ist. Da graust es einem in allen Belangen, sei es nun Geographie/Mathe/Sprache/Chemie/Bio oder sonst was.

    Aber keine Sorge wir sind in DLand auch auf dem besten Wege gehirntote Arbeitszombies zu erzeugen.

  7. Re: Wem interessiert schon ein Diplom,

    Autor: a user 26.09.16 - 16:26

    sodom1234 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 80% der Dinge von der Schule braucht man auch nicht für die Arbeit sondern
    > für sich selber um nicht als Speziallistenzombie zu blöd zu sein die
    > Kaffeemaschine zu bedienen.
    >
    > Sprich doch mal mit Leuten aus anderen Ländern wo die Schule nur ein
    > verkapptes Arbeitsvorbereitungssystem ist.
    Entschuldige, aber Deutschland hinkt mit seinem Schulsystem den meisten Ländern in Europa hinterher. Wobei ich richtigerweise hinktE sagen muss. In den letzten 10 Jahren degenerierte das Schulsystem im Osten auf Deutschlandniveau oder tiefer.
    > Da graust es einem in allen
    > Belangen, sei es nun Geographie/Mathe/Sprache/Chemie/Bio oder sonst was.
    >
    > Aber keine Sorge wir sind in DLand auch auf dem besten Wege gehirntote
    > Arbeitszombies zu erzeugen.
    Da war Deutlschand schon lange fast führend. Wie kommst du da auf was anderes? Selbst die Pisastudien hatten früher Deutschland auf den zwanzigger Plätzen gehabt und dank dem Chaos der letzten Jahre in Osteuropa und deren degeneration ist es auf 14 gestiegen (meine letzte Info for paar Jahren, hab das nicht mehr verfolgt):

  8. Re: Wem interessiert schon ein Diplom,

    Autor: sodom1234 26.09.16 - 16:47

    Es gibt auch Länder außerhalb von Europa ...

    aber ja unser Schulsystem ist auf dem Absteigen-Ast, wobei man das nicht nur der Bildungspolitik sondern auch der Familienpolitik/Wirtschaftspolitik ankreiden muss.

  9. Re: Wem interessiert schon ein Diplom,

    Autor: a user 26.09.16 - 18:15

    sodom1234 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt auch Länder außerhalb von Europa ...
    >
    > aber ja unser Schulsystem ist auf dem Absteigen-Ast, wobei man das nicht
    > nur der Bildungspolitik sondern auch der Familienpolitik/Wirtschaftspolitik
    > ankreiden muss.

    Und welche Länder außerhalb Europas sind da so signifikant besser? Won welchen Ländern redest du?

    Und auf den absteigenden Ast kann ich (fast) nciht bestätigen. Unser Niveau ist die letzten 30 Jahre eher gleich geblieben. Wir steien im Vergleich auf, weil andere sinken.

    Bei bestimmten Bereichen und Studiengängen an Universitäten sinken wir allerdings. Alles was Richtung (Grundlagen)Forschung im Bereich Informatik geht sinkt ganz massiv.

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