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Moment - die Anbindung der Masten sollte nicht das Problem sein

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  1. Moment - die Anbindung der Masten sollte nicht das Problem sein

    Autor: Eheran 28.09.16 - 17:19

    Das Problem im Mobilfunk ist doch, dass bei vielen Nutzern pro Zelle die drahtlose Bandbreite einfach viel zu klein ist. Wenn 100 Personen die 100MBit/s von LTE nutzen, dann sind es nur noch 1Mbit/s für jeden Nutzer. Die Anbindung des Masten hingegen ist mit x solcher Zelle mit je 100MBit/s eher einfach.

    So sieht es jedenfalls aus wenn man den sonst üblichen Kommentaren hier glauben schenken darf, wenn über unnütze Mobilfunkbandbreiten gespottet wird.
    Also irgendwo stimmt hier etwas nicht.
    Entweder ist die drahtlose Bandbreite zu gering - was zu vermuten wäre - oder doch die Anbindung der Masten. Beides ist dann doch etwas unwahrscheinlich.

  2. Re: Moment - die Anbindung der Masten sollte nicht das Problem sein

    Autor: Dragos 28.09.16 - 17:44

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem im Mobilfunk ist doch, dass bei vielen Nutzern pro Zelle die
    > drahtlose Bandbreite einfach viel zu klein ist. Wenn 100 Personen die
    > 100MBit/s von LTE nutzen, dann sind es nur noch 1Mbit/s für jeden Nutzer.
    > Die Anbindung des Masten hingegen ist mit x solcher Zelle mit je 100MBit/s
    > eher einfach.
    >
    > So sieht es jedenfalls aus wenn man den sonst üblichen Kommentaren hier
    > glauben schenken darf, wenn über unnütze Mobilfunkbandbreiten gespottet
    > wird.
    > Also irgendwo stimmt hier etwas nicht.
    > Entweder ist die drahtlose Bandbreite zu gering - was zu vermuten wäre -
    > oder doch die Anbindung der Masten. Beides ist dann doch etwas
    > unwahrscheinlich.

    ja schon aber wenn der Mast mit nur 200 mbit angebunden ist hast du auch nichts gewonnen.

  3. Re: Moment - die Anbindung der Masten sollte nicht das Problem sein

    Autor: Ymi_Yugy 28.09.16 - 17:53

    Eine Zelle lässt sich relativ leicht ausbauen. Dann gibt es eben zwei Sender. Aber die müssen wie gesagt angebunden werden. Das ist teuer.

  4. Re: Moment - die Anbindung der Masten sollte nicht das Problem sein

    Autor: tg-- 28.09.16 - 18:07

    Die Anbindung ist bereits für die bestehende Technik da, im Regelfall zwar nur 1 Gbit/s, aber da ein Glasfaserbündel am Standort ist praktisch beliebig erweiterbar ohne weitere Tiefbaukosten etc.
    Das Limit bleibt meistens also tatsächlich die Funktechnik, bzw. das Spektrum.

    Teilweise ist nur Richtfunkanbindung vorhanden, aber auch die lässt sich prinzipiell relativ günstig erweitern und muss kein Flaschenhals sein.

  5. Re: Moment - die Anbindung der Masten sollte nicht das Problem sein

    Autor: M.P. 28.09.16 - 18:12

    Die Bandbreite wird durch zwei Maßnahmen erreicht

    1) Effizientere Nutzung des Spektrums durch 5G - das könnte auf dem flachen Land reichen

    2) Zusätzlich Verkleinerung der Funkzellen. Das wird wohl in dicht besiedelteren Bereichen notwendig sein. Da braucht man dann auch einiges an neuen Glasfasern...

  6. Re: Moment - die Anbindung der Masten sollte nicht das Problem sein

    Autor: tg-- 28.09.16 - 18:29

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Bandbreite wird durch zwei Maßnahmen erreicht
    >
    > 1) Effizientere Nutzung des Spektrums durch 5G - das könnte auf dem flachen
    > Land reichen

    Noch wissen wir nicht was 5G genau wird, aber in erster Linie wird die Bandbreite nicht durch noch effizientere Funktechnik (die OFDM Schemen von LTE sind nicht so schlecht) erreicht werden, sondern durch massiv mehr Spektrum.

    > 2) Zusätzlich Verkleinerung der Funkzellen. Das wird wohl in dicht
    > besiedelteren Bereichen notwendig sein. Da braucht man dann auch einiges an
    > neuen Glasfasern...

    Sicher wird der Ausbau weitergehen müssen, aber es ist mehr da als mancher denkt.
    Z.B. ist in dicht besiedelten Gegenden immer häufiger VDSL ausgebaut, wo die Glasfaserstrecke auf der Straße terminiert wird, was ein recht günstiger Ort ist um "Small Cells" aufzubauen, die mit 5G noch viel häufiger werden -- wie du korrekt bemerkst.
    Dafür definitiv besser geeignet als für die Anbindung von Wohnungen ;)

  7. Re: Moment - die Anbindung der Masten sollte nicht das Problem sein

    Autor: Mett 29.09.16 - 01:39

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2) Zusätzlich Verkleinerung der Funkzellen. Das wird wohl in dicht
    > besiedelteren Bereichen notwendig sein. Da braucht man dann auch einiges an
    > neuen Glasfasern...

    Nur weil man kein günstiges FTTB bekommen kann oder kein VDSL ausgebaut ist, heißt das nicht, dass kein Glasfasernetz vorhanden ist.

  8. Re: Moment - die Anbindung der Masten sollte nicht das Problem sein

    Autor: M.P. 29.09.16 - 15:40

    Müsste die Telekom Konkurrenten für deren 5G-Anbindung z. B. auf die Glasfaserzuführungen ihrer Outdoor-DSLAMs lassen?

    Wenn die Glasfasern rund um den geplanten Standort der 5G Basisstation in fremder Hand sind, stelle ich mir das kompliziert vor...

  9. Re: Moment - die Anbindung der Masten sollte nicht das Problem sein

    Autor: tg-- 29.09.16 - 16:59

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Müsste die Telekom Konkurrenten für deren 5G-Anbindung z. B. auf die
    > Glasfaserzuführungen ihrer Outdoor-DSLAMs lassen?
    >
    > Wenn die Glasfasern rund um den geplanten Standort der 5G Basisstation in
    > fremder Hand sind, stelle ich mir das kompliziert vor...

    Nein, das ist nicht von der Regulierung betroffen.
    O2 war (und ist nun via E-Plus) einer der größten Kunden des Telekom Glasfasernetzes und hat hunderte oder tausende Mobilfunkstationen über Telekom Glasfaserstrecken angebunden.

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