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Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

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  1. Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: rabatz 30.09.16 - 08:23

    Ich verstehe nicht warum uns die Politik und neuerdings auch die Wirtschaft weismachen will, dass akkubetriebene Elektroautos so umweltschonend seien. Wenn ich mir anschaue wie viele seltene Erden für die Produktion eines solchen Akkus verschwendet werden und das Recyclingproblem des Akkus, welcher ein Verschleißteil ist, ist bis dato ungelöst.
    Noch dazu wird in immense Investitionskosten brauchen um alle Parkplätze mit Ladesäulen auszustatten. Gerade in der Stadt hat nicht jeder einen eigenen Garagenplatz und ist daher auf das Laden auf einem öffentlichen Parkplatz angewiesen.

    Warum investiert man nicht eher in Antriebe wie Brennstoffzellen. Klar gibt es dort noch Probleme, die dieses System von der Massentauglichkeit abhalten, aber diese Probleme können gelöst werden. Ich persönlich bin der Meinung, dass die Brennstoffzelle das umweltschonendere und daher zukunftsträchtigere System für den Individualverkehr der Zukunft darstellt und diese könnte auch mit einer ähnlichen Betankungsinfrastruktur wie bei fossilen Brennstoffen betrieben werden.

  2. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: xxsblack 30.09.16 - 08:38

    rabatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Noch dazu wird in immense Investitionskosten brauchen um alle Parkplätze
    > mit Ladesäulen auszustatten. Gerade in der Stadt hat nicht jeder einen
    > eigenen Garagenplatz und ist daher auf das Laden auf einem öffentlichen
    > Parkplatz angewiesen.
    > ...

    Ich bin jetzt Abends mal bei uns durch die Stadt gelaufen und da wurde ein Auto grad geladen. Es stand neben dem Haus auf dem Gehweg und das Ladekabel ist aus dem Kellerfenster gekommen. Die Steckdosenleiste hatte sogar noch 2 Plätze frei. Der Kumpel der mit dabei war hatte nur den Gedanken erwähnt, dass das Kabel ja geklaut werden könnte. Und nun?

  3. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: MochIch 30.09.16 - 08:39

    rabatz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade in der Stadt hat nicht jeder einen
    > eigenen Garagenplatz und ist daher auf das Laden auf einem öffentlichen
    > Parkplatz angewiesen.

    Laden auf dem eigenen Platz geht ja noch, aber wie soll das auf der Autobahn funktionieren. Da fahren zehntausende gleichzeitig von München Richtung Hamburg und müssen irgendwo tanken. Derzeit stehe ich an den Zapfsäulen schon an und ein Tankvorgang dauert heute nur wenige Minuten. Mit einem E-Auto ist das nahezu unmöglich, auf einem Parkplatz oder einer Tanke nachzuladen. Bevor man also fordert, alles auf E umzustellen, sollte man sich erst einmal die Gebrauchstauglichkeit vor Augen führen.

  4. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: Dwalinn 30.09.16 - 08:39

    Autos mit Brennstoffzellen verbrauchen auch sehr viel seltene Erden und der Treibstoff wird häufig aus Erdgas hergestellt da das deutlich günstiger ist als dafür Strom zu verschwenden.

    Brennstoffzellen werden also erst dann wirklich umweltschonend wenn "grüner" Strom massenhaft verfügbar ist. Das Klappt aber nicht mit erneuerbaren Stromquellen da dafür auch viele Ressourcen verwendet werden.

  5. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: Anonymer Nutzer 30.09.16 - 08:39

    1. In Lithium-Ionen-Akkus sind gar nicht so viele seltene Erden drin. Im Elektromotor hingegen schon. Da spielt es aber keine Rolle, ob du das Elektroauto mit einem Akku, Brennstoffzelle oder einem Atomreaktor betreibst.
    2. Seltene Erden sind gar nicht so selten wie der Name sagt.
    3. Ein Lithium-Ionen-Akku hält heutzutage länger als ein Autoleben. Das geht soweit, dass sich einige Hersteller ausgebaute Akkus stationär weiterverwenden.
    4. Die Infrastruktur für Brennstoffzellen ist sehr viel aufwändiger, auch wenn sie für Laien ähnlich aussieht wie eine klassische Tankstellen.
    5. Brennstoffzellen sind nicht umweltschonender. Der Wirkungsgrad ist im Vergleich zu Akkus mies.

  6. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: Dwalinn 30.09.16 - 08:42

    Henne/Ei Problem, damals gab es auch kaum Tankstellen.

    Niemand behauptet das der Umstieg sofort und günstig sein muss. Ein paar Jahrzehnte gibt es ja noch Erdöl

  7. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: Berner Rösti 30.09.16 - 08:53

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 3. Ein Lithium-Ionen-Akku hält heutzutage länger als ein Autoleben. Das
    > geht soweit, dass sich einige Hersteller ausgebaute Akkus stationär
    > weiterverwenden.

    Da es Elektroautos mit LiIo-Akkus noch gar nicht so lange gibt, dass sie das Ende eines "Autoleben" hätten erreichen können, ist das eine reine Spekulation.

    Autos "leben" in Deutschland (je nach Modell) übrigens 14 bis 26 Jahre, bis sie verschrottet werden. Im Schnitt ist ein Auto hierzulande 9 Jahre alt.

    > 4. Die Infrastruktur für Brennstoffzellen ist sehr viel aufwändiger, auch
    > wenn sie für Laien ähnlich aussieht wie eine klassische Tankstellen.

    Sie ist aufwändiger als bei flüssigen Kraftstoffen, aber vergleichbar mit anderen gasförmigen.

    > 5. Brennstoffzellen sind nicht umweltschonender. Der Wirkungsgrad ist im
    > Vergleich zu Akkus mies.

    Da der Auto-Akku hauptsächlich nachts geladen wird, wenn keine Solaranlage Strom produziert und die meisten Windkrafträder still stehen, ist die Ökobilanz hier auch nicht so besonders.
    Wasserstoff könnte man hingegen zu den Zeiten produzieren, wo es einen Überschuss an "grünen" Strom gibt, für den es heute keine Abnehmer gibt.

  8. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: highrider 30.09.16 - 09:02

    MochIch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Laden auf dem eigenen Platz geht ja noch, aber wie soll das auf der
    > Autobahn funktionieren. Da fahren zehntausende gleichzeitig von München
    > Richtung Hamburg und müssen irgendwo tanken.

    Und Millionen fahren Kurzstrecken in tausenden Städten. Es hat ja niemand gesagt, dass wir mit den aktuell vorgestellten Elektrofahrzeugen alle Verbrenner restlos ersetzen müssen.

  9. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: Berner Rösti 30.09.16 - 09:06

    highrider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MochIch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Laden auf dem eigenen Platz geht ja noch, aber wie soll das auf der
    > > Autobahn funktionieren. Da fahren zehntausende gleichzeitig von München
    > > Richtung Hamburg und müssen irgendwo tanken.
    >
    > Und Millionen fahren Kurzstrecken in tausenden Städten. Es hat ja niemand
    > gesagt, dass wir mit den aktuell vorgestellten Elektrofahrzeugen alle
    > Verbrenner restlos ersetzen müssen.

    Dummerweise haben die wenigsten Menschen mehrere Autos für die unterschiedlichen Einsatzzwecke, sondern bevorzugen ein einziges, mit dem man eben alles tun kann – unabhängig davon, wie oft sie es tatsächlich nutzen.

    Kaum einer möchte sich von vornherein einschränken. Allein das Wissen, dass man mit der Kiste nur eher umständlich weitere Strecken (am Stück oder über einen Zeitraum bis zur nächsten Lademöglichkeit verteilt) zurück legen kann, ist eben ein dicker Minuspunkt auf der Liste.

    Überall dort, wo du ein festes Einsatz-Szenario hast, auf das dieses Auto passt, funktioniert das auch heute schon wunderbar.

    Aber die meisten Autokäufer wollen eben ein möglichst universell einsetzbares Fahrzeug im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten kaufen.

  10. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: gadthrawn 30.09.16 - 09:12

    xxsblack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rabatz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...
    > > Noch dazu wird in immense Investitionskosten brauchen um alle Parkplätze
    > > mit Ladesäulen auszustatten. Gerade in der Stadt hat nicht jeder einen
    > > eigenen Garagenplatz und ist daher auf das Laden auf einem öffentlichen
    > > Parkplatz angewiesen.
    > > ...
    >
    > Ich bin jetzt Abends mal bei uns durch die Stadt gelaufen und da wurde ein
    > Auto grad geladen. Es stand neben dem Haus auf dem Gehweg und das Ladekabel
    > ist aus dem Kellerfenster gekommen. Die Steckdosenleiste hatte sogar noch 2
    > Plätze frei. Der Kumpel der mit dabei war hatte nur den Gedanken erwähnt,
    > dass das Kabel ja geklaut werden könnte. Und nun?

    Ein paar Häuser weiter hat ein Nachbar eine Klage - Stolperfalle über Bürgersteig.

    Wenn da ein Auto komplett auf den Gehweg steht -> etwa 25¤ Bußgeld.

  11. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: Creastor 30.09.16 - 09:13

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > 5. Brennstoffzellen sind nicht umweltschonender. Der Wirkungsgrad ist im
    > > Vergleich zu Akkus mies.
    >
    > Da der Auto-Akku hauptsächlich nachts geladen wird, wenn keine Solaranlage
    > Strom produziert und die meisten Windkrafträder still stehen, ist die
    > Ökobilanz hier auch nicht so besonders.

    Bei Strombedarf durch die Menge an Elektroautos würden nachts die Windkrafträder vielleicht gar nicht mehr stillstehen.

    > Wasserstoff könnte man hingegen zu den Zeiten produzieren, wo es einen
    > Überschuss an "grünen" Strom gibt, für den es heute keine Abnehmer gibt.

    Dann aber bitte nachts die Wasserstoff Aufbereitung pausieren, damit nicht der dreckige Strom verwendet wird. Und auch sonst nur dann wenn es einen Überschuss gibt.

  12. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: KingTobi 30.09.16 - 09:14

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stefan99 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 3. Ein Lithium-Ionen-Akku hält heutzutage länger als ein Autoleben. Das
    > > geht soweit, dass sich einige Hersteller ausgebaute Akkus stationär
    > > weiterverwenden.
    >
    > Da es Elektroautos mit LiIo-Akkus noch gar nicht so lange gibt, dass sie
    > das Ende eines "Autoleben" hätten erreichen können, ist das eine reine
    > Spekulation.

    Einige Teslas haben über 800tkm runter mit dem ersten Akku.

    > Autos "leben" in Deutschland (je nach Modell) übrigens 14 bis 26 Jahre, bis
    > sie verschrottet werden. Im Schnitt ist ein Auto hierzulande 9 Jahre alt.
    >
    > > 4. Die Infrastruktur für Brennstoffzellen ist sehr viel aufwändiger,
    > auch
    > > wenn sie für Laien ähnlich aussieht wie eine klassische Tankstellen.
    >
    > Sie ist aufwändiger als bei flüssigen Kraftstoffen, aber vergleichbar mit
    > anderen gasförmigen.

    Es ist reine Energieverschwendung. Im Verlgeich Wasserstoff gegen Akku kann das Auto mit dem Akku für die gleiche Energiemenge 5 mal so weit fahren (bei Wasserstoff hergestellt aus Strom). Dazu kommt allerdings noch der Transport und die Lagerung. Der Wirkungsgrad wird also noch schlechter.

    > > 5. Brennstoffzellen sind nicht umweltschonender. Der Wirkungsgrad ist im
    > > Vergleich zu Akkus mies.
    >
    > Da der Auto-Akku hauptsächlich nachts geladen wird, wenn keine Solaranlage
    > Strom produziert und die meisten Windkrafträder still stehen, ist die
    > Ökobilanz hier auch nicht so besonders.
    > Wasserstoff könnte man hingegen zu den Zeiten produzieren, wo es einen
    > Überschuss an "grünen" Strom gibt, für den es heute keine Abnehmer gibt.

    Das ist Falsch. Die Wind weht gerade Nachts und im Winter besonders stark. Windräder passen hervorragend zur PV.

  13. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: Der Supporter 30.09.16 - 09:15

    Nachts gibt es ein Überangebot an Strom, man weiss gar nicht wohin damit. Da sind ladende E-Autos sehr willkommen. Bei uns gibt es deshalb den Niedertarif von 12 bis 6 h und den ganzen Sonntag über (Samstag ab 12 h). Im Niedertarif kostet der Strom dann nur die Hälfte, zur Zeit ca. 12 cent /kWh.

    Im einem Lithium-Ionen Akku hat es keine seltenen Erden in nennenswerten Mengen. Auch E-Motoren, wie der des Teslas, enthalten keine seltenen Erden. Und wie schon jemand anderes geschrieben hat, sind diese "seltenen Erden" gar nicht so selten.

    Ich kann nichts dafür, dass die Deutschen so alte Autos fahren müssen, mein Beileid. Und die Zweit-Verwendung der Akkus als stationärer Stromspeicher ist keine Fiktion, sogar BMW ist in den Markt eingestiegen. Es gibt zur Zeit nur ein Problem: Es gibt keine grössere Mengen von gebrauchten Akkus, da diese immer noch in den E-Autos ihre Dienste leisten. Zum Beispiel sind 99.99% aller bisher verkauften Nissan Leafs in Europa noch mit dem Originalakku unterwegs.

    Und natürlich kann man die Alterung von Akkus simulieren, das wird mit vielen Produkten im Rahmen der Entwicklung gemacht.

  14. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: LH 30.09.16 - 09:17

    xxsblack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Steckdosenleiste hatte sogar noch 2 Plätze frei.

    Über normale Steckdosen laden Elektroautos nur sehr langsam, allerhöchsten eine Option für die Nacht. Aber auch dann sollte es besser eine Lösung sein, welche für den Außeneinsatz geeignet ist. Zudem dürften die meisten Sicherungskästen eher wenig Spaß bei mehreren Elektroautos an einer solchen Dose haben.
    Die eine Stadt darauf reagiert, wenn aus jedem Fenster Kabel zur Straße hängen, kann man zwar nur spekulieren, aber eine Vorstellung dürften wir alle haben ;)

    Abgesehen davon wohne ich im 5. Stock, andere noch deutlich darüber. Eher kein Spaß, was die Kabel angeht, und nicht jeder darf & kann Strom aus dem Keller hinführen.

  15. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: KingTobi 30.09.16 - 09:18

    Creastor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > 5. Brennstoffzellen sind nicht umweltschonender. Der Wirkungsgrad ist
    > im
    > > > Vergleich zu Akkus mies.
    > >
    > > Da der Auto-Akku hauptsächlich nachts geladen wird, wenn keine
    > Solaranlage
    > > Strom produziert und die meisten Windkrafträder still stehen, ist die
    > > Ökobilanz hier auch nicht so besonders.
    >
    > Bei Strombedarf durch die Menge an Elektroautos würden nachts die
    > Windkrafträder vielleicht gar nicht mehr stillstehen.

    Wenn alle deutschen Autos elektrisch fahren würden, würde der Energiebedarf mal grade um 20% steigen. Wir haben übrigens fast 40% EE im Netz. Also sollte der Ausbau problemlos gemacht werden können. Die Autos kommen ja auch nicht über Nacht.

    > > Wasserstoff könnte man hingegen zu den Zeiten produzieren, wo es einen
    > > Überschuss an "grünen" Strom gibt, für den es heute keine Abnehmer gibt.
    >
    > Dann aber bitte nachts die Wasserstoff Aufbereitung pausieren, damit nicht
    > der dreckige Strom verwendet wird. Und auch sonst nur dann wenn es einen
    > Überschuss gibt.

    Es gibt keine Überschüsse zur Zeit. Nur die Netze sind noch nicht weit genug ausgebaut.

  16. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: McTristan 30.09.16 - 09:21

    Zunächst einmal enthält der Antriebsstrang der/des Zoe keinerlei seltene Erden, maximal ein winziger Teil im Akku selbst, ein Großteil des Autos wird aus recyclten Materialien hergestellt - steht alles auf der Renault Webseite.

    Dann wird immer wieder darauf hingewiesen, dass das Recycling von Lithium Akkus ja nicht praktikabel wäre und die Dinger einfach irgendwo hin geschmissen werden: dem ist bei weitem nicht so. Die Zellen der Akkupakete lassen sich noch sehr lange in Hausspeichern etc. verwenden - selbst wenn sie dann zu alt sind gibt es bereits mehrere Verfahren das Lithium (was übrigens gar nicht soviel vom Akku ausmacht) und andere Materialien zu recyclen - dort gibt es nur derzeit keinen Boom weil a) Zellen in größeren Akkupaketen in Speichern weiterverwendet werden und b) der Bezug von neuem Lithium preiswerter ist.
    Die Techniken sind aber da - es ist alles nur eine Frage von Aufwand/Nutzen und Wirtschaftlichkeit. Bei Öl, Atommüll und Elektroschrott regt sich anscheinend ja auch keiner auf ;)

    Als letztes:
    Gerade gestern wieder im Fernsehen, über 90% der Weltbevölkerung leidet an Feinstaub, etliche Leute sterben an Lungenerkrankungen - Tendenz steigend. Im Sommer will man kaum noch in deutsche Innenstädte weil es nach Abgasen stinkt und man kaum atmen kann (zumindest entlang von Hauptverkehrsstraßen). Im Golf von Mexiko geht gerade wieder ein Tanker unter und tausende Liter Öl werden das Ökosystem auf Jahre zerstören, mit Fracking werden ganze Landstriche zerstört, in Afrika Ölpipelines angebohrt und verseuchen das Land und hier gibt es echt Leute die auf das bissle Lithium herumreiten ...

    Sicher: Elektroautos werden auch auf lange Sicht nicht alle Arten von Transportproblemen lösen können aber in vielen Bereichen durchaus Sinn machen - allein es fehlt an Ladekonzepten und niedrigem Preis - die Reichweite kommt Stück für Stück. Ich hab beim "alten" Zoe schon geschrieben, dass die Reichweite für über 80% aller Fälle vollkommen ausgereicht hat - jetzt gibt es die doppelte Kapazität und trotzdem wird es Leute geben die meinen: solange wie ich keine 1200km am Stück damit fahren kann ist es Müll aber ist das wirklich der überwiegende Teil der Bevölkerung?

  17. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: wHiTeCaP 30.09.16 - 09:22

    Warum muss ich mir ein Auto besorgen, welches 10-20% der Hauptnutzung abdeckt?
    Ich habe auch laaange überlegt, ob mich eine Reichweite von um 200km einschränkt. Da ich aber täglich nir rund 80km fahre, komme ih auch mit nem Stromer gut zu Recht. Wenn ich jetzt mal lange Strecken fahren muss, leihe ich mir ein großes Auto mit Dieselmotor aus. Natürlich sind dafür aktuell die Preise noch nocht attraktiv genug. Aber das hat mein Autohaus erkannt und unterstützt uns dabei, indem wir nocht benötigte Autos aus der Mitarbeiterflotte ausleihen können. Und genau das ist die Lösung - Carsharing für die seltenen Fälle. Tägliches Carsharing ist auch nicht meins, aber für Ausnahmen unbedingt brauchbar. Es muss eben nur auch mal große Autos geben und keine Stadtflitzer.

  18. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: Michael_HA 30.09.16 - 09:38

    Mein erstes Elektroauto habe ich 2005 gekauft, 75km Reichweite, Kleinstwagen.
    Das zweite 2009 selbst gebaut, 140km Reichweite, Golfklasse, fahre ich noch immer, 71.000km und steigend, Reichweite weiterhin 140km.
    Das nächste könnte ein Renault ZOE (400km) oder Opel Ampera-E (450km) werden, wenn VW etwas erschwingliches auf den Markt bringt auch ein 2017 eGolf (???km).
    Mittlerweile fahren wir als Familie (zwei Fahrzeuge, ein E-Auto, ein Verbrenner) 62% unserer Strecken mit dem E-Auto.
    Wenn wir den Verbrenner gegen ein Elektroauto tauschen, dann werden es 97% sein, die restlichen 3% wären Fahrten mit Wohnwagen oder Anhänger, wofür uns in der Familie einige Fahrzeuge zur Verfügung stehen, sonst wird eben gemietet.

    Läuft super. Ein zurück zum Verbrenner ist für uns undenkbar!
    Wir erzeugen 115% unseres gesamten Strombedarfs derzeit selbst (Jahresmittel).
    Wenn ein zweites Elektroauto kommt, wird Solar nachgerüstet.
    So kann es imho gehen.

    Wenn das für Einzelne "Hokuspokus", "Schwachsinn" oder "zum Kotzen" ist, dann lasst es doch einfach. Ist halt nicht für jedermann und diese Technologie geht an euch vorbei an die nächste Generation.

    Michael

  19. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: Berner Rösti 30.09.16 - 09:50

    Creastor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > 5. Brennstoffzellen sind nicht umweltschonender. Der Wirkungsgrad ist
    > im
    > > > Vergleich zu Akkus mies.
    > >
    > > Da der Auto-Akku hauptsächlich nachts geladen wird, wenn keine
    > Solaranlage
    > > Strom produziert und die meisten Windkrafträder still stehen, ist die
    > > Ökobilanz hier auch nicht so besonders.
    >
    > Bei Strombedarf durch die Menge an Elektroautos würden nachts die
    > Windkrafträder vielleicht gar nicht mehr stillstehen.

    Das hast du falsch verstanden. Tagsüber weht aufgrund der Sonnenstrahlung (Erwärmung von Luftschichten, etc.) mehr Wind als nachts.

    > > Wasserstoff könnte man hingegen zu den Zeiten produzieren, wo es einen
    > > Überschuss an "grünen" Strom gibt, für den es heute keine Abnehmer gibt.
    >
    > Dann aber bitte nachts die Wasserstoff Aufbereitung pausieren, damit nicht
    > der dreckige Strom verwendet wird. Und auch sonst nur dann wenn es einen
    > Überschuss gibt.

    Es ist noch ein weiter Weg bis zum rein "grünen" Strom.

  20. Re: Akkubetriebene Elektroautos sind zun Kotzen

    Autor: Berner Rösti 30.09.16 - 09:52

    KingTobi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einige Teslas haben über 800tkm runter mit dem ersten Akku.

    Reichweite ist das eine, Alter das andere.

    > Es ist reine Energieverschwendung. Im Verlgeich Wasserstoff gegen Akku kann
    > das Auto mit dem Akku für die gleiche Energiemenge 5 mal so weit fahren
    > (bei Wasserstoff hergestellt aus Strom). Dazu kommt allerdings noch der
    > Transport und die Lagerung. Der Wirkungsgrad wird also noch schlechter.

    Es wird noch sehr viel mehr Energie dadurch verschwendet, dass sie nicht gespeichert werden kann.

    > Das ist Falsch. Die Wind weht gerade Nachts und im Winter besonders stark.
    > Windräder passen hervorragend zur PV.

    Wind entsteht zu einem nicht unerheblichen Teil durch die Erwärmung der Erdoberfläche durch die Sonne.

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