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Entspricht leider nicht mehr der heutigen Arbeitswelt

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Entspricht leider nicht mehr der heutigen Arbeitswelt

Autor: FaLLoC 07.10.16 - 11:25

Ich habe mich lange dagegen gewehrt. Lange. Ich hielt E-Mails immer für ein asynchrones Kommunikationsmittel: man schreibt sie, wenn man zeit dafür hat, man liest sie, wenn man zeit dafür hat. Dazwischen können schon einmal ein paar Minuten, Stunden, Tage (im Urlaub) vergehen. Für alles Eilige, das sofort erledigt werden muss, greife man zum Telefon.

Leider wird in der Branche inzwischen erwartet, dass E-Mails bei Bedarf sofort gelesen und bearbeitet werden. Für meine alte Praxis, ich lese E-Mails wenn ich in die Arbeit komme, vor der Mittagspause, nach der Mittagspause, bevor ich nach hause gehe und vor/nach weiteren Pausen, so vorhanden (was so etwa ein bis drei Stunden "offline" bedeutet, in denen an anderen Dingen konzentriert gearbeitet werden kann), habe ich jetzt vom Chef mehrmals kräftig Rüffel bezogen.

Und da ist ein zweiter Monitor eine _deutliche_ Hilfe die Ablenkung reduziert.

Bei einem E-Maileingang kurzer Blick nach links in die Vorschau - ok diese E-Mail hat zeit - und weiterarbeiten (dauert im Schnitt irgendetwas zwischen 0,25 - 1 s).

Andernfalls hieße es, Griff zur Maus, Mailprogramm in der überfrachteten Taskleiste suchen, aufrufen, warten, bis sich wegen der RDS das Fenster verzögert aufgebaut hat, E-Mail scannen, Suchen des vorher bearbeiteten Fensters in der überfrachteten Taskleiste, auswählen, Warten, Weiterarbeiten. Das dauert nicht nur 20 mal so lange, sondern den Gedanken, den man gerade noch hatte, ist man auch los.

--
FaLLoC


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Entspricht leider nicht mehr der heutigen Arbeitswelt

FaLLoC | 07.10.16 - 11:25

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