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Verkausboni sind das Problem

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  1. Verkausboni sind das Problem

    Autor: SchmuseTigger 18.10.16 - 12:13

    Also wenn man die Liste an schaut sind viele Sachen echt logisch. Man will davor wissen ob und was man spricht (Sex Szenen z.B. oder sowas was aktuell dann wohl nicht der Fall ist), man will keine 12 Stunden sprechen und Pausen. Alles kein Problem.

    Problematisch ist das mit dem Verkaufsboni. Sprich einen Anteil am Verkauf des Spiels. Und da sind halt alle anderen die dann oft über Jahre an den Spielen beschäftigt sind und nicht nur ein paar Tage / Wochen auf den Barrikaden.

    Weil es ist nun mal in der Spiele Branche nicht üblich das jeder der mit wirkt einen Teil vom Verkaufskuchen ab bekommt. Die wollen das aber für die Sprecher haben. Und da wird das wohl auch krachen.

    Sind übrigens bei weitem nicht alle Sprecher in dieser Gewerkschaft drin, da die einen recht hohen Mitgliedsbeitrag haben (glaub irgendwie 2.000$ oder so) also da werden dann nicht alle Sprecher weg sein, nur halt die ganz großen Namen.

  2. Re: Verkausboni sind das Problem

    Autor: Der schwarze Ritter 18.10.16 - 12:24

    Dann holt man sich eben Leute, die nicht völlig abgehobene Forderungen haben - und genau die anteiligen Verkaufserlöse sind abgehoben. Dann gibt es eben irgendwann völlig neue große Namen und die bisherigen können bleiben, wo der Pfeffer wächst.

    Ich gehe voll mit bei Sachen wie Stunt-Koordinatoren, Pausen usw., das will und sollte auch jeder haben. Aber es kommt halt auch irgendwann der Punkt, wo man sich nicht mehr weiter auf die Schauspieler zubewegen darf, sondern diesen auch mal in die Parade fährt.

  3. Re: Verkausboni sind das Problem

    Autor: SchmuseTigger 18.10.16 - 12:35

    Ich hab da ein Interview mit bekannten Voice Actors gesehen. Die wollten nicht mal Verkaufs-Anteile. Das ist so wie GEMA. Die vertreten dich zwar, das heißt aber nicht das du da was mit sprechen kannst. Oder allem Zustimmst.

    Geht übrigens so weit das die Voice Actors 2te Namen haben (Alias) damit sie an kleinen Spielen (Indie usw.) mit machen können die diese 100$/Stunde Minimum einfach nicht zahlen können.

    Bin gespannt ob das dann passieren wird, dass es dann mehr Alias Aufnahmen gibt wenn die sich nicht einigen können.

  4. Und vergiss nicht die Reinigungskraft

    Autor: dabbes 18.10.16 - 12:36

    ohne die hätte das Spiel nie fertig werden können, die verdient definitiv eine Beteiligung am Umsatz!

  5. Re: Verkausboni sind das Problem

    Autor: Anonymer Nutzer 18.10.16 - 12:37

    Ja. Voll die Frechheit das man am erfolg eines Produktes beteiligt werden möchte. Treibt sicher die Firmen in die pleite wenn sie ihre gewinne mit denen die dafür was getan haben teilen sollen. Im grunde wäre das der fairste weg alle mitwirkenden am erfolg zu beteiligen. Übrigens nicht nur im Schauspielsektor. ;)

  6. Re: Verkausboni sind das Problem

    Autor: El1n 18.10.16 - 12:52

    Dann muss man die Entwickler und vor allem auch die Designer egal ob UI, Concept Grafiken oder 3D Models, Animationen auch beteiligen.
    Das sind die Leute, die jeden Tag zig überstunden schuften und am Ende des Projektes noch auf die Straße gesetzt werden.

  7. Re: Und vergiss nicht die Reinigungskraft

    Autor: DG-82 18.10.16 - 12:55

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ohne die hätte das Spiel nie fertig werden können, die verdient definitiv
    > eine Beteiligung am Umsatz!


    Dies gilt übrigens für die Arbeit eines jeden beteiligten. Von der Putzfrau bis zum CEO. Das Argument zieht also nicht. Und meines Wissens nach haben die nicht ihr Kapital investiert. Beteiligung am Umsatz gibt es normalerweise nur für Kapitaleinsatz was ich verständlich finde. Der Mitarbeiter wird jeden Monat für seinen Einsatz entlohnt unabhängig vom Erfolg. So ist es sich mit Sprechern und das ist gut so.

  8. Re: Verkausboni sind das Problem

    Autor: Spiritogre 18.10.16 - 12:56

    Beteiligung für Angestellte!? Ernsthaft?
    Dann müssen die eben erst einmal KOSTENLOS arbeiten und können dann, wenn das Produkt im Verkauf ist, ihren Anteil erhalten. Ich zweifle, dass das irgendwer möchte. Man stelle sich mal vor, das Spiel wird dann ein Flop und sie bekommen nur 100 Dollar für ein paar Wochen Arbeit ...
    Wer was vom Kuchen abhaben will, der muss aber nun auch mal das Risiko mittragen.

  9. Re: Verkausboni sind das Problem

    Autor: ibsi 18.10.16 - 13:02

    So wie die Manager! *hust*

  10. Re: Verkausboni sind das Problem

    Autor: Vollstrecker 18.10.16 - 13:03

    Das geht jetzt schon. Einfach sein komplettes Honorar in die Aktien der Firma stecken und Voila ist man am Erfolg beteiligt, sowie alle anderen Anteilseigner und Kapitalgeber auch.

  11. Re: Verkausboni sind das Problem

    Autor: Anonymer Nutzer 18.10.16 - 13:14

    Sowas gibt es in einigen bereichen schon. Nennt sich erfolgsboni. Gehts der firma gut gibt es einen entsprechenden boni, gehts der firma net so dolle gibts keinen boni. Und das geile dabei die leute bekommen dennoch einen fixen Monatslohn. It's magic.

  12. Re: Verkausboni sind das Problem

    Autor: DieSchlange 18.10.16 - 13:34

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beteiligung für Angestellte!? Ernsthaft?
    > Dann müssen die eben erst einmal KOSTENLOS arbeiten und können dann, wenn
    > das Produkt im Verkauf ist, ihren Anteil erhalten. Ich zweifle, dass das
    > irgendwer möchte. Man stelle sich mal vor, das Spiel wird dann ein Flop und
    > sie bekommen nur 100 Dollar für ein paar Wochen Arbeit ...
    > Wer was vom Kuchen abhaben will, der muss aber nun auch mal das Risiko
    > mittragen.

    Kommunisten *lach*

  13. Re: Verkausboni sind das Problem

    Autor: DieSchlange 18.10.16 - 13:37

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sowas gibt es in einigen bereichen schon. Nennt sich erfolgsboni. Gehts
    > der firma gut gibt es einen entsprechenden boni, gehts der firma net so
    > dolle gibts keinen boni. Und das geile dabei die leute bekommen dennoch
    > einen fixen Monatslohn. It's magic.

    Wenn du Angestellter der Firma bist.
    Die Sprecher sind ja "Leiharbeiter"

  14. Re: Verkausboni sind das Problem

    Autor: Neuro-Chef 18.10.16 - 14:33

    Prinzeumel schrieb:
    > Ja. Voll die Frechheit das man am erfolg eines Produktes beteiligt werden
    > möchte. Treibt sicher die Firmen in die pleite wenn sie ihre gewinne mit
    > denen die dafür was getan haben teilen sollen. Im grunde wäre das der
    > fairste weg alle mitwirkenden am erfolg zu beteiligen. Übrigens nicht nur
    > im Schauspielsektor. ;)
    Das grenzt ja an Kommunismus! Wenn du den Gewinn mit allen teilst, verdient ja plötzlich keiner mehr besonders viel. Nach dem Linkswähler-Motto: "Ich bin arm und will, dass alle arm sind." :p

    Aber klar, mich begeistert es auch nicht besonders, für kein besonders hohes Gehalt den Gewinn der Aktionäre mit zu erwirtschaften, während in der Firma nebenbei noch (teilweise aus Inkompetenz, teilweise aus Desinteresse) unnötig Geld für Sinnlosigkeiten aus dem Fenster geworfen wird^^

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

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  15. Re: Verkausboni sind das Problem

    Autor: Anonymer Nutzer 18.10.16 - 15:46

    Neuro-Chef schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prinzeumel schrieb:
    > > Ja. Voll die Frechheit das man am erfolg eines Produktes beteiligt
    > werden
    > > möchte. Treibt sicher die Firmen in die pleite wenn sie ihre gewinne mit
    > > denen die dafür was getan haben teilen sollen. Im grunde wäre das der
    > > fairste weg alle mitwirkenden am erfolg zu beteiligen. Übrigens nicht
    > nur
    > > im Schauspielsektor. ;)
    > Das grenzt ja an Kommunismus! Wenn du den Gewinn mit allen teilst, verdient
    > ja plötzlich keiner mehr besonders viel. Nach dem Linkswähler-Motto: "Ich
    > bin arm und will, dass alle arm sind." :p
    Nicht wirklich. Sagt ja keiner das gewinne gleich verteilt werden sollen. Aber gegen eine kleine erfolgsprämie spricht nun wirklich nichts meiner ansicht nach.

    >
    > Aber klar, mich begeistert es auch nicht besonders, für kein besonders
    > hohes Gehalt den Gewinn der Aktionäre mit zu erwirtschaften, während in der
    > Firma nebenbei noch (teilweise aus Inkompetenz, teilweise aus Desinteresse)
    > unnötig Geld für Sinnlosigkeiten aus dem Fenster geworfen wird^^
    Ja leider ist das bei einigen gang und gäbe geworden das geld fast schon zu verbrennen aber auf der anderen seite dann die die den erfolg mitbewirkt haben mit ein paar kröten abzuspeisen. In vielen firmen werden mitarbeiter ja im grunde nur noch über die angst den Arbeitsplatz eventuell verlieren zu können ''motiviert''.

  16. Re: Verkausboni sind das Problem

    Autor: Anonymer Nutzer 18.10.16 - 15:50

    DieSchlange schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prinzeumel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sowas gibt es in einigen bereichen schon. Nennt sich erfolgsboni. Gehts
    > > der firma gut gibt es einen entsprechenden boni, gehts der firma net so
    > > dolle gibts keinen boni. Und das geile dabei die leute bekommen dennoch
    > > einen fixen Monatslohn. It's magic.
    >
    > Wenn du Angestellter der Firma bist.
    > Die Sprecher sind ja "Leiharbeiter"
    Nein. Das sind keine leiharbeiter sonder freiberufler. Und wieso sollte man hier nicht einen erfolgsboni zahlen wenn das Produkt am ende ein kracher wird? Ideal wäre doch wenn man wählen könnte ob man einen höhren stundenlohn will oder stattdessen lieber eine erfolgsbeteidigung und dafür einen geringeren stundenlohn.

  17. Re: Verkausboni sind das Problem

    Autor: Neuro-Chef 18.10.16 - 16:06

    Prinzeumel schrieb:
    > Nicht wirklich. Sagt ja keiner das gewinne gleich verteilt werden sollen.
    > Aber gegen eine kleine erfolgsprämie spricht nun wirklich nichts meiner
    > ansicht nach.
    War auch mit einem Augenzwinkern gemeint ;-)

    > Ja leider ist das bei einigen gang und gäbe geworden das geld fast schon zu
    > verbrennen aber auf der anderen seite dann die die den erfolg mitbewirkt
    > haben mit ein paar kröten abzuspeisen. In vielen firmen werden mitarbeiter
    > ja im grunde nur noch über die angst den Arbeitsplatz eventuell verlieren
    > zu können ''motiviert''.
    Vom Geld abgesehen isses hier aber doch recht angenehm^^

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

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  18. Re: Verkausboni sind das Problem

    Autor: Dwalinn 18.10.16 - 16:30

    Wenn das ganze ein Erfolg wird ist das Lohn genug.
    Schließlich ist das super Werbung für den Schauspieler/Sprecher.
    In einer Firma ist Erfolg zwar auch praktisch für einen Leiharbeiter (schließlich kann er nun seinem Lebenslauf etwas hinzufügen) aber wirklich vergleichen kann man das ganze nicht.

    Woran will man überhaupt bemessen wie wichtig die Stimme für ein Spiel ist? mMn gehört sowas nicht in einen Tarifvertrag sondern darf gerne einzeln ausgehandelt werden.

  19. Re: Verkausboni sind das Problem

    Autor: Neuro-Chef 18.10.16 - 17:41

    Dwalinn schrieb:
    > In einer Firma ist Erfolg zwar auch praktisch für einen Leiharbeiter
    > (schließlich kann er nun seinem Lebenslauf etwas hinzufügen)
    Ziemlich zynisch..

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

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