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Umsatz- vs Kundeneinbußen

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  1. Umsatz- vs Kundeneinbußen

    Autor: Der mit dem Blubb 25.10.16 - 12:21

    > Im Prozess hatte der Verlag angegeben, durch Adblocker einen Umsatz
    > im "mittleren sechsstelligen Euro-Bereich pro Jahr" einzubüßen.

    Wäre interessant zu wissen, wie viele Besucher die Seiten verlieren, wenn sie Adblock-Nutzer aussperren. Werden ja nicht alle ihren Blocker abschalten oder ein Abo nehmen.

  2. Re: Umsatz- vs Kundeneinbußen

    Autor: unbuntu 25.10.16 - 12:35

    Jetzt komm nicht mit Logik, für die ist doch jeder Adblockbesucher ein 100%iger Kunde, wenn es kein Adblock gäbe. So wie die Filmindustrie denkt, dass jeder Filmkopierer ins Kino gehen und sich die DVD kaufen würde, wenn er nicht kopiert hätte.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  3. Re: Umsatz- vs Kundeneinbußen

    Autor: h4z4rd 25.10.16 - 13:02

    Umsatzeinbußen haben sie duche Adblock-User. Wenn diese Kunden jetzt weg fallen ist das ein gewinn, da diese User keinen Umsatz sondern nur Kosten generiert haben. Was hierdurch allerdings auch wegfällt und das ist der Punkt den sie vermutlich auch merken werden ist, dass fefe zukünftig nicht mehr zu ihnen verlinken wird. ;D

    Ziemlich krass, was da so alles an Trackern geladen wird:
    http://blog.fefe.de/?ts=a6f0d544

  4. Re: Umsatz- vs Kundeneinbußen

    Autor: Muhaha 25.10.16 - 13:24

    h4z4rd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn diese Kunden jetzt weg
    > fallen ist das ein gewinn, da diese User keinen Umsatz sondern nur Kosten
    > generiert haben.

    Das ist, mit Verlaub, eine selten dämliche Milchmädchenrechnung. Seitenbesuche bestimmen die Höhe der Preise, die man für Werbung auf dieser Domain bezahlen muss. Je mehr Seitenbesuche "sueddeutsche.de" hat, umso mehr Geld kann die Vertriebsabteilung für verkaufte Werbeplätze verlangen. Sperrt man Adblock-User aus, sinken die Besucherzahlen und somit die Preise, die man verlangen kann.

    Die Mehrkosten, die man für Traffic bezahlen muss, sind im Vergleich dazu lächerliche Peanuts.

    Nein, hier regiert die Dummheit und Gier der Verleger, die es seit vielen Jahren nicht schaffen zusammen mit der nicht minder dummen und gierigen Werbeindustrie eine Lösung zu finden, die für alle Beteiligten akzeptabel ist. Schnellere Werbeserver, keine Gezimbel- und Geschrill-Werbung, keine Popups und Overlays, keine Beeinträchtigung des Lesevorganges durch ein zerrissenes Layout, wo redaktioneller Inhalt und Werbeinhalte nur mit Mühen zu trennen sind.

    Wenn Verleger und Werbeindustrie beginnen mich als Leser zu respektieren, bin ich selbstverständlich bereit den Adblocker auszuschalten und wieder so zu surfen, wie ich das vor zehn Jahren getan habe. Wenn nicht, dann halt nicht.

    Ich brauche die Sueddeutsche nicht, aber die Sueddeutsche braucht mich.

  5. Re: Umsatz- vs Kundeneinbußen

    Autor: NeoCronos 25.10.16 - 14:43

    genau so siehts aus.
    Ich weine keiner Seite eine Träne nach, die Adblocker sperrt. Ich mache mir nichtmal die Mühe das zu umgehen, letztendlich schreibt doch eh nur einer vom anderen ab.

  6. Re: Umsatz- vs Kundeneinbußen

    Autor: goto10 25.10.16 - 15:29

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das ist, mit Verlaub, eine selten dämliche Milchmädchenrechnung.
    > Seitenbesuche bestimmen die Höhe der Preise, die man für Werbung auf dieser
    > Domain bezahlen muss. Je mehr Seitenbesuche "sueddeutsche.de" hat, umso
    > mehr Geld kann die Vertriebsabteilung für verkaufte Werbeplätze verlangen.
    > Sperrt man Adblock-User aus, sinken die Besucherzahlen und somit die
    > Preise, die man verlangen kann.

    Wäre aber sehr doof von den Werbekunden, wenn nur die Anzahl der Seitenabrufe insgesamt und nicht die Anzahl der eingeblendeten Werbung zählen würde.

    Normalerweise wird doch gezählt wie oft eine Werbung eingeblendet wird und nur das ist auch wichtig für den Werbekunden. Manche, wenn nicht gar sehr viele, zahlen nur wenn die Werbung angeklickt wird.

    Wenn nun jemand Adblock nutzt, dann sieht er keine Werbung und generiert somit auch keine Einnahmen. Und angeklickt werden kann dann auch nichts.

  7. Re: Umsatz- vs Kundeneinbußen

    Autor: honk 25.10.16 - 16:19

    Der mit dem Blubb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Im Prozess hatte der Verlag angegeben, durch Adblocker einen Umsatz
    > > im "mittleren sechsstelligen Euro-Bereich pro Jahr" einzubüßen.
    >
    > Wäre interessant zu wissen, wie viele Besucher die Seiten verlieren, wenn
    > sie Adblock-Nutzer aussperren. Werden ja nicht alle ihren Blocker
    > abschalten oder ein Abo nehmen.
    Mich ist die Süddeutsche schon los, seit sie die Leserkommentare abgeschafft haben. Viele Artikel sind so unerträglich einseitig, das sie nur durch die Diskussion darunter lesenswert wurden. Seit das nicht mehr möglich ist, habe ich die Seite vielleicht noch einmal im Monat besucht, wenn überhaupt. Vorher nahezu täglich.

    Da ist der Adblock-blocker dann nur noch der aller letzte Tropfen, um die Seite vollends unattraktiv zu machen.

  8. Re: Umsatz- vs Kundeneinbußen

    Autor: My1 25.10.16 - 16:51

    da gibts keine kommentare? wozu kann man dann nen free account überhaupt anlegen?

  9. Re: Umsatz- vs Kundeneinbußen

    Autor: ikhaya 25.10.16 - 16:53

    Das Problem an Kommentar Funktionen ist dass es viel Zeit frisst sie zu moderieren da es viele Idioten da draussen gibt.
    Mir ist bei vielen Seiten die Ludt vergangen da soviele Leute auf unterstem Niveau schreiben.

  10. Re: Umsatz- vs Kundeneinbußen

    Autor: lestard 26.10.16 - 00:03

    Ohne die SZ hier verteidigen zu wollen aber: Es sind eben keine "Kunden", die sie einbüßen. "Besucher" ja, aber nicht "Kunden".
    Die Zeitung hat keinen direkten Nutzen oder Gewinn davon, dass jemand mit Adblocker auf ihrer Seite surft.
    Wenn überhaupt, dann nur indirekt in dem ihre journalistische Relevanz steigt, da mehr Nutzer ihre Artikel lesen.

  11. Re: Umsatz- vs Kundeneinbußen

    Autor: NeoCronos 26.10.16 - 13:55

    Jemand liest einen Artikel in der SZ und teilt ihn anderen mit, z.B. via Facebook
    (diese Leute, ggf. ohne Adblocker fallen weg)
    Dazu gehört auch, dass man bei einer Unterhaltung ggf. erwähnt, man habe darüber in der SZ gelesen und ähnliche Situationen wo Leute kostenlos Werbung für die SZ betreiben.
    Eigentlich genau das gleiche wie mit Film, Musik und anderen Raubkopien

  12. Re: Umsatz- vs Kundeneinbußen

    Autor: lestard 26.10.16 - 21:58

    Klar, das meinte ich mit "journalistische Relevanz".

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