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Schweinerei mit Telekom und anderen Resellern

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  1. Schweinerei mit Telekom und anderen Resellern

    Autor: Kasjsf38 02.11.16 - 00:09

    Kennt jemand die betriebene Schweinerei mit Resellern wie 1&1?

    50 Mbit/s im Downstream bei 1&1 bestellt - Leitung ist vom Telekom-Techniker geprüft und liefert max. stabile 44 Mbit/s im downstream und 14 Mbit/s im upstream.

    Freigeschaltet werden aber von 1&1 seit jeher nur 25 Mbit/s und 5 Mbit/s.
    Die Frage nach dem Grund führt zu nichts; verwiesen wird man auf die Telekom, bei der man anscheinend alle sechs Monate eine Art "Anfrage auf Hochstufung der Leitung" stellt.
    Diese führt - wenn wundert es - zu nichts.

    Bei der Telekom gibt es anscheinend nur 25 Mbit/s und 50 Mbit/s, nichts dazwischen.
    Die Telekom behauptet sie schalten nicht frei. Gründ nennen diese auch nicht.
    Aus Foren bekommt man raus dass jene Leitung "top" sein muss um auf damit Telekom auf vdsl hochstuft.
    Nun leider machen sie jenes anscheinend sehr selten, selbst wenn die Leitung "top" ist.

    Gründe kann sich jeder denken ... Kundenakquisition und ín sehr seltenen Fällen die Technik.

    Absolute Frechheit von beiden Seiten.

    Bei der Bestellung bei 1&1 wird man nirgends auf diese Abhängigkeit von Seiten der Telekom hingewiesen.
    Dafür meldet sich nach 2 - 3 Wochen ein armes Schwein von der 1&1 hotline und tischt einem die Lüge auf "Es ist momentan nicht möglich, wir versuchen es in 6 Monaten nochmal".
    Es wird einem ein Angebot von "5 ¤ Reduzierung pro Monat unterbreitet", - wie mir anscheinend tausenden, wenn nicht gar hundertausenden von Menschen.

    Jeder schiebt, im Voraus der Probleme bewusst, die Schuld auf den anderen.
    Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich bei dem Saftladen nie bestellt.

  2. Re: Schweinerei mit Telekom und anderen Resellern

    Autor: Ovaron 02.11.16 - 06:33

    Kasjsf38 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 50 Mbit/s im Downstream bei 1&1 bestellt - Leitung ist vom
    > Telekom-Techniker geprüft und liefert max. stabile 44 Mbit/s im downstream
    > und 14 Mbit/s im upstream.

    Das ist eben nicht das was die Leitung stabil liefert. Es ist nur das was der Router behauptet. Damit fällt Deine ganze Verschwörungstheorie in sich zusammen, Du solltest aufpassen das der Aluhut dabei nicht verrutscht.

  3. Re: Schweinerei mit Telekom und anderen Resellern

    Autor: Trockenobst 02.11.16 - 11:07

    Kasjsf38 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei der Bestellung bei 1&1 wird man nirgends auf diese Abhängigkeit von
    > Seiten der Telekom hingewiesen.

    Viele haben schon sehr lange das Gefühl, dass die Politik bei Magenta alle Augen zudrückt. Was die sich erlauben können und wie sie mit Kunden umgehen ist unter aller Sau. Bei einem echten Privatunternehmen wären sie schon pleite.

    Mein Kollege ist umgezogen mit einem 1und1 Account, vorher gingen 46mbit auf einer 50er. Die Hotline sagt, 50er wäre möglich am neuen Ort. Also wird erst mal eine 25er geschaltet, nach vier Wochen ("Magenta ist dauerüberlastet") Alles gut und schön.

    Plötzlich sagt die Hotline, dass zu viele neue Kunden von Kabel zur Magenta /1und1 gewechselt sind und mehr als 25 nicht mehr drin sind. Diese brechen seit einiger Zeit auch immer wieder ein, dass die Hotline dann nach viel und her auf 18 heruntergestuft hat, die jetzt sauber funktioniert.

    Also 50 war "möglich", 25 bekommen und nun 18 stabil. Nun gibt es von einem Stadtprovider an der selben Stelle 50er VSDL. Weil er die Faxen dick hatte, bestellt er eben zusätzlich eine neue Leitung, Extra Geld war ihm jetzt egal. Der Stadtprovider synchronisiert mit 48mbit. Er hat bereits die andere Leitung gekündigt, die ist in sechs Monaten weg. Andere im Haus (20 Parteien) hören von dem Wundernetz und wollen auch rein.

    Drei Wochen später meldet sich die Hausverwaltung, sie hätte einen exklusiven Deal mit Magenta via Kabel etc. abschlossen und der Lokalprovider wird durch Veränderungen der Haustechnik keinen Zugang mehr bekommen! Alle Mieter sind geschockt, aber er hat Hausrecht. Jetzt kommt wohl Magenta KabelTV ins Haus und jeder kann für ~50¤/100mbit haben. Naja, wenn es sonst nichts ist.

    Einen weiteren Monat später sagt Magenta , dass sich das Verlegen des Kabelfernsehens um ca. 8 Monate verschieben wird und "im Übergang" der 18er Schrott für 5¤ weniger im Monat bleibt. Die Hausverwaltung ist seit dem nicht mehr ansprechbar, faselt irgendwas "wir wurden selbst reingelegt" etc.

    Weil man im freien Markt zunehmen keine Chance hat, hat sich Magenta seit Jahren dafür entschlossen auf Kosten der Kunden jeden miesen Trick zu nutzen den man finden kann.

    Die Geschichten von Dörfern, die bereits alle Vorarbeit gemacht haben und dann zwei Minuten vor Vertragsabschluss ein Angebot der Telkom einflattert das genau 1cent günstiger ist, sind Legion. Bis dann tatsächlich die Leitungen die Last liefern, vergingen dann häufig 12-18 Monate und mehr, bei 20 Seiten kleingedrucktes keine Chance irgendwas zu machen.

    Aber reden wir uns nichts ein, in anderen Ländern hört man von den Ex-Monopolisten auch nichts Gutes. Typisches Elitengebaren von Leuten die wissen das man ihnen nichts kann.

  4. Re: Schweinerei mit Telekom und anderen Resellern

    Autor: Mett 02.11.16 - 12:29

    Was ist nicht verstehe: Der Stadtnetzanbieter bietet sein VDSL doch über das Telefonnetz an. Wenn die Telekom jetzt bei euch im Haus den Kabelanschluss bereitstellt, hat das doch mit der Kupferanbindung nichts zu tun? Wenn ich richtig informiert bin, läuft der Telekom Kabelanschluss bis in den Keller über Glasfaser und wird dann dort auf reguläre DOCSIS-Technik gewandelt und über das bestehene TV-Netz geschickt. Da sollten doch weiterhin Dienste laufen, die über das Telefonnetz abgewickelt werden.

    (https://ebs08.telekom.de/wohnungswirtschaft/technik)
    "Dabei verlegen wir Glasfaser bis zum Übergabepunkt in Ihrem Haus (FTTB/ÜP – Fiber-to-the-Building/Übergabepunkt) – auf Wunsch auch bis in die Wohnung (FTTH – Fiber-to-the-Home). So kann die bereits existierende Verkabelung weiterhin genutzt werden oder aber durch uns für die neue Technologie angepasst werden."



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.11.16 12:32 durch Mett.

  5. Re: Schweinerei mit Telekom und anderen Resellern

    Autor: chefin 02.11.16 - 14:21

    Telekom bietet keine Kabelanschluss
    Die haben alles was Kabelnetz ist verklopft. Daher fällt es mir schwer zu verstehen, was da genau das Produkt ist das die Telekom da verkauft.

    Ich vermute aufgrund des Zwangs zum TV-Zugang und das die Hausvermieter keinen Schüsselwildwuchs wollen, das die Telekom ihre TV-Programme via IPTV einspeist, also normaler IP-Zugang, kein Docsis. Vermutlich buddeln die ihm Glasfaser ans Haus und das dauert dann.

    Und zum Grundkonsenz dieses Thread: Hier gehts wohl drum, das 1&1 relativ hohe Erwartungen schürt, die sie dann nicht halten können. Ein Kabelstrang kann nur eine bestimmte Anzahl an DSL-Anschlüsse sauber aufnehmen. Dann kommt es zu Bandbreiteneinbrüchen und man muss runter mit der Speed. Wenn also heute 20 Haushalte am Kabelbaum hängen und dann macht 1&1 fett Werbung und bekommt weitere 20 St dazu, gehen die immer von der Speed von Nr21 aus: der hatte noch 50Mbit. Aber wenn dann alle drauf sind eben nicht mehr. Dazu kommt, wie kommen die Daten den Weg aus dem Dorf? Hier wird 1&1 sicher nicht überall eine eigene Leitung haben. Da könnte dann der nächste Engpass sein. Eine 2,5Gbit Glasfaser, 1&1 bucht 0,5Gbit von dieser Bandbreite. Bei 20 Kunden ist man dann aber ziemlich überbucht. Nun würde man gerne erweitern, aber Telekom spielt nicht mit.

    Und hier muss man der Telekom aber auch zugestehen, diese Glasfaser Anbindung ist ihr privatwirtschafter Verdienst, lange nach der Privatisierung. Hier ist es schon "nett" wenn 1&1 Bandbreite abbekommt. Aber bestimmt kein Zwang mehr. Nur die Leitung vom Haus bis zum Verteiler ist noch unter Regulierung.

    Es liegt also nun an 1&1 ihren Versprechungen Taten folgen zu lassen und eigene Backbones zu legen. Wer hier die Telekom verteufelt, schimpft auf den Falschen.

  6. Re: Schweinerei mit Telekom und anderen Resellern

    Autor: Ovaron 02.11.16 - 17:24

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Telekom bietet keine Kabelanschluss

    Diese Information ist veraltet.

    > Die haben alles was Kabelnetz ist verklopft. Daher fällt es mir schwer zu
    > verstehen, was da genau das Produkt ist das die Telekom da verkauft.

    Guckst Du: http://www.wiwo.de/unternehmen/it/konzerne-buhlen-um-wohnungsgesellschaften-der-haeuserkampf-ums-schnelle-internet/13413868.html

  7. Re: Schweinerei mit Telekom und anderen Resellern

    Autor: bombinho 07.11.16 - 01:13

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Das ist eben nicht das was die Leitung stabil liefert. Es ist nur das was
    > der Router behauptet. Damit fällt Deine ganze Verschwörungstheorie in sich
    > zusammen, Du solltest aufpassen das der Aluhut dabei nicht verrutscht.

    Zum Einen sprach er vom Techniker und zum Anderen, wie kommt nur der Router darauf, nachdem das DSL-Training abgeschlossen ist, solche Behauptungen aufzustellen und dann auch noch Daempfungswerte und Frequenzverlaeufe aus derLuft zu greifen? Gibt es da einen "Aus der Luft greif - Algorithmus" oder koennte das auf Messwerten beruhen? Vorsicht, dass jetzt die rosa Brille es nicht dem Aluhut gleichtut.

  8. Re: Schweinerei mit Telekom und anderen Resellern

    Autor: Ovaron 07.11.16 - 06:03

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Das ist eben nicht das was die Leitung stabil liefert. Es ist nur das was
    > > der Router behauptet. Damit fällt Deine ganze Verschwörungstheorie in
    > > sich zusammen, Du solltest aufpassen das der Aluhut dabei nicht verrutscht.

    > Zum Einen sprach er vom Techniker und zum Anderen, wie kommt nur der Router
    > darauf, nachdem das DSL-Training abgeschlossen ist, solche Behauptungen
    > aufzustellen und dann auch noch Daempfungswerte und Frequenzverlaeufe aus
    > derLuft zu greifen?

    Zum einen kann auch der Techniker das nicht präzise aus Vogelflug und Kaffeesatz lesen.
    Zum anderen behauptet die Box was der Hersteller ihr eingibt und der kann ihr eingeben was er will.

    > Gibt es da einen "Aus der Luft greif - Algorithmus"
    > oder koennte das auf Messwerten beruhen?

    Es ist tatsächlich zu sehr großem Teil pures Raten. Die Fritzbox ist ein Router, kein Meßgerät.

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