1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › KDE 4 bekommt neue Multimedia…

Was ist das nun wieder?

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Was ist das nun wieder?

    Autor: DexterF 27.04.06 - 18:59

    Was soll das bringen?
    Ich dachte, aRts würde einfach eingestampft und der Sound direkt an alsa gebracht.
    Funktioniert hier recht gut.
    Was soll dieses Phonon denn en detail machen?

  2. Re: Was ist das nun wieder?

    Autor: Pospiech 27.04.06 - 19:10

    DexterF schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was soll das bringen?
    > Ich dachte, aRts würde einfach eingestampft und
    > der Sound direkt an alsa gebracht.
    > Funktioniert hier recht gut.
    > Was soll dieses Phonon denn en detail machen?
    >
    steht auf der Homepage, oder in Kommentare von www.pro-linux.de



  3. Re: Was ist das nun wieder?

    Autor: hello world 27.04.06 - 19:52

    DexterF schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was soll das bringen?
    > Ich dachte, aRts würde einfach eingestampft und
    > der Sound direkt an alsa gebracht.
    Und was ist mit BSDs? Dafür gibt's kein ALSA, und für proprietäre Unices erst recht nicht. Deswegen braucht man nach wie vor Soundserver, zumal Phonon wahrscheinlich einfacher zu handhaben ist als ALSAlib.

  4. Re: Was ist das nun wieder?

    Autor: lilalaune 27.04.06 - 23:48

    DexterF schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was soll das bringen?
    > Ich dachte, aRts würde einfach eingestampft und
    > der Sound direkt an alsa gebracht.
    > Funktioniert hier recht gut.
    > Was soll dieses Phonon denn en detail machen?
    >

    Weil du ALSA nicht so einfach mit einem mp3/ogg/sonstwas füttern kannst. Weil AL(inux)SA nicht in dem Sinne protabel ist. Weil ALSA für einfache Sachen zu kompliziert zu nutzen ist (als Qt/KDE Programmierer). Weil Phonon nicht nur als Audio Server dient sondern ein komplettes Multimedia Framework bietet. Weil ......

    Wie du siehst, gibt es viele vernüftige Gründe ein Framework zu haben das eine Abstraktionsebene höher liegt, sich in die KDE API einfügt und Portabel ist.

  5. alsa/arts/nmm/phonon durcheinander.

    Autor: föhn 28.04.06 - 09:16

    lilalaune schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > DexterF schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Was soll das bringen?
    > Ich dachte, aRts
    > würde einfach eingestampft und
    > der Sound
    > direkt an alsa gebracht.
    > Funktioniert hier
    > recht gut.
    > Was soll dieses Phonon denn en
    > detail machen?
    >
    > Weil du ALSA nicht so einfach mit einem
    > mp3/ogg/sonstwas füttern kannst. Weil AL(inux)SA
    > nicht in dem Sinne protabel ist. Weil ALSA für
    > einfache Sachen zu kompliziert zu nutzen ist (als
    > Qt/KDE Programmierer). Weil Phonon nicht nur als
    > Audio Server dient sondern ein komplettes
    > Multimedia Framework bietet. Weil ......
    >
    > Wie du siehst, gibt es viele vernüftige Gründe ein
    > Framework zu haben das eine Abstraktionsebene
    > höher liegt, sich in die KDE API einfügt und
    > Portabel ist.

    imho wird hier einiges durcheinandergeworfen...
    alsa ist nicht arts. arts ist die sound-api von kde seit kde 2.0.
    arts hingegen ist sozusagen die low-level-device-schnittstelle.

    weder arts noch alsa kann man direkt mit mp3 füttern.
    phonon soll arts ablösen und als wrapper fungieren. ich hab das jetzt so verstanden das praktisch nmm, libxine, jackd, whatever nebeneinander existieren können und die jeweilige applikation wählt was davon benutzt wird...

    man möge mich berichtigen.

  6. Re: alsa/arts/nmm/phonon durcheinander.

    Autor: DexterF 28.04.06 - 13:56

    > phonon soll arts ablösen und als wrapper
    > fungieren. ich hab das jetzt so verstanden das
    > praktisch nmm, libxine, jackd, whatever
    > nebeneinander existieren können und die jeweilige
    > applikation wählt was davon benutzt wird...

    Wenn dem so ist, hört sich das für mich an wie back to the bloat.
    Noch eine Ebene mehr. Ich brauche keinen zentralen Superklops, der versucht - versucht! - alles passend zu machen.
    Mir wäre deutlich lieber, man würde sich auf funktionierende Lösungen einschiessen und der Zeit und der Userakzeptanz überlassen, herauszukristallisieren, was am besten funktioniert und das zum (Quasi-)Standard machen.

    aRts war auch als zentraler Audioserver geplant, was war? Es taugt nichts, und plötzlich konnte alsa mixing mit dmix und dsnoop selbst erledigen bzw heute zum Glück die meisten Karten in Hardware gleich selbst, und es funktioniert besser.

    Wenn sich in den letzten paar Monaten nicht grundlegend etwas an den Programmierungsparadigmen beim KDE-Projekt getan hat, weiss ich jetzt schon, wo Phonon landet: im Gute-Ideen-Museum.

  7. Re: alsa/arts/nmm/phonon durcheinander.

    Autor: lilalaune 28.04.06 - 18:25

    föhn schrieb:

    > imho wird hier einiges durcheinandergeworfen...
    > alsa ist nicht arts. arts ist die sound-api von
    > kde seit kde 2.0.
    > arts hingegen ist sozusagen die
    > low-level-device-schnittstelle.

    Hier wird nix durcheinander geworfen.
    Der Ursprungsposter meinte,

    >>> Ich dachte, aRts würde einfach eingestampft und der Sound direkt an alsa gebracht.

    Worauf ich veruscht habe, klar zu machen, dass eine direkte Benutzung von ALSA definitiv der falsche Weg ist. Alleine schon der Portabilität wegen....


    > weder arts noch alsa kann man direkt mit mp3
    > füttern. phonon soll arts ablösen und als wrapper
    > fungieren. ich hab das jetzt so verstanden das
    > praktisch nmm, libxine, jackd, whatever
    > nebeneinander existieren können und die jeweilige
    > applikation wählt was davon benutzt wird...

    Genau so sieht es aus.
    Und genau das ist meines erachtens auch Sinnvoll um KDE leicht portieren zu können und es so unter Solaris, *BSD, Linux oder sogar Windows laufen zu lassen ohne auf Applikationsbasis die jeweiligen Betriebssysteme berücksichtigen zu müssen.
    Zudem kann man einfach mp3/ogg/xvid oder ähnliches abspielen, ohne dass man nochmals auf Phonon eine Engine setzen müsste.
    Ob nun Phonon oder gstreamer die beste Wahl ist, ist eine andere Frage. Aus Sicht von KDE bietet es sich aber an eine API zu schaffen, die sich in das Klassenmodell von Qt/KDE einfügt und nicht etwa auf einem GTK mässigen C Pseudoklassenkonstrukt beruht....
    Aber das geht letztlich wieder in eine ganz andere softwaretechnische Diskussion mit "philosophischen" Touch (und der sofort daraus erschliessenden Lücke zwischen GTK/Gnome und Qt/KDE).



  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Meibes System-Technik GmbH, Gerichshain
  2. DAVASO GmbH, Leipzig
  3. Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Nürnberg
  4. unimed Abrechnungsservice für Kliniken und Chefärzte GmbH, deutschlandweit (Home-Office)

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 32,02€ (Vergleichspreis ca. 45€)
  2. 26,99€ (Bestpreis mit Amazon)
  3. 26,99€ (Bestpreis mit Saturn)
  4. 149,90€ + 5,99€ Versand bei Vorkasse (Vergleichspreis 171,94€ inkl. Versand)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme