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Was war eigentlich der Grund für Limux?

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  1. Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: AlexanderSchäfer 10.11.16 - 23:20

    Ich kann mir keinen IT-Verantwortlichen vorstellen, der sich freiwillig für ein so gewagtes Projekt einsetzen würde. Mich wundert, dass das nicht gleich zu Begin verhindert wurde mit den typischen Ausreden wie: macht keiner, teuer, unsicher oder technisch unmöglich. An finanziellen Mitteln wird es München ja prinzipiell nicht mangeln, wenn man so sieht für was die alles Geld ausgeben.

  2. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: GaliMali 11.11.16 - 00:21

    Geld einsparen.

    Von Microsoft unabhängiger werden.

    Jetzt haben wir WinSpy 10. Die Entscheidung war als im Nachhinein sehr richtig.

  3. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: Anonymer Nutzer 11.11.16 - 00:40

    Der mit Abstand schwierigste Aspekt an dem ganzen Vorhaben ist die Migration der User-Köpfe von Windows nach Linux. Da scheint es immer noch sehr zu hapern, leider.

    Auch wenn ich von Linux im Allgemeinen überzeugt bin - wenn man es richtig und vernünftig einsetzt - so hätte ich hier schon längst das Handtuch geworfen. Wäre mir einfach zu doof, mich jahrelang dafür zu rechtfertigen, dass Linux nicht so funktioniert wie Windows.

    Komisch, bei einer Migration auf OSX hätte es bei Weitem weniger Stur-Köpfe gegeben. Bei Apple nimmt man einfach alles hin - bei Windows natürlich auch - bei Linux dann fängt man an sich über jede Kleinigkeit zu beschweren.

  4. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: Moe479 11.11.16 - 01:04

    immer auch darauf achten wer sich da beschwert, mit welcher kompetenz, mäuse die mit käse groß geworden sind an speck zu gewöhnen ist nicht einfach ... und schon garnicht wenn sie eigentlich getreide futtern/oder überhaupt nicht damit arbeiten müssen und sich nur daran nur abarbeiten um überhaupt ein thema zu haben ... politiker halt.

  5. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: Wallbreaker 11.11.16 - 03:53

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der mit Abstand schwierigste Aspekt an dem ganzen Vorhaben ist die
    > Migration der User-Köpfe von Windows nach Linux. Da scheint es immer noch
    > sehr zu hapern, leider.
    >
    > Auch wenn ich von Linux im Allgemeinen überzeugt bin - wenn man es richtig
    > und vernünftig einsetzt - so hätte ich hier schon längst das Handtuch
    > geworfen. Wäre mir einfach zu doof, mich jahrelang dafür zu rechtfertigen,
    > dass Linux nicht so funktioniert wie Windows.
    >
    > Komisch, bei einer Migration auf OSX hätte es bei Weitem weniger Stur-Köpfe
    > gegeben. Bei Apple nimmt man einfach alles hin - bei Windows natürlich auch
    > - bei Linux dann fängt man an sich über jede Kleinigkeit zu beschweren.

    Genau das ist der Punkt. Die Leute lassen sich andernorts zeitlebens quälen, machen nahezu alles mit wieder und wieder, und bezahlen sogar noch dafür, aber unter Linux machen sie einen Aufstand wegen einer unbedeutenden Kleinigkeit. Allein wenn man dran denkt, wie oft man Windows neu erlernen und sich völlig neuen Gegebenheiten anpassen musste, inkl. aller sich stetig wiederholenden Probleme, dagegen ist Linux so überhaupt nicht aufwändig.

  6. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: NaruHina 11.11.16 - 06:41

    Wenn man's ich die Probleme ansieht sind das meistens Probleme die es auch auf anderen paltofmene genauso gibt, schlicht weil ncjht jeder Depp Admin Rechte hat.

  7. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: Shaijan 11.11.16 - 07:59

    Ich weiß nicht warum die nicht mit anderen Landkreisen und Städten kooperiert haben...
    München ist die einzige Stadt von der man sowas hört. Wie wäre es denn mal mit Berlin, Hamburg, Stuttgart oder Köln zu sprechen?
    Nun ja. Auch wenn es keine Kooperation gibt besteht die Möglichkeit mal ein paar Berater zu holen oder 3 Leute einzustellen welche was von IT verstehen und dementsprechend mal beraten, sich kundig machen, mehrere Konzepte ausarbeiten und diese dann im groben auf Tauglichkeit testen "lassen".

    Warum testen lassen? Weil ein 0815 User eben einen PC nicht bedienen kann wie es ein Admin können würde.

  8. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: hum4n0id3 11.11.16 - 08:01

    Wallbreaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allein wenn man dran denkt, wie oft man Windows neu erlernen
    > und sich völlig neuen Gegebenheiten anpassen musste, inkl. aller sich
    > stetig wiederholenden Probleme, dagegen ist Linux so überhaupt nicht
    > aufwändig.

    Ich habe unter Linux mehr immer wieder neu lernen müssen als unter Windows. War mit meinem Einstieg 2001/02 so und ist es auch noch heute so. Allerdings muss man sagen, so denke ich zumindest, das Linux jetzt ein gewisses "Feature-Freeze" erhält. Dank SystemD ist die Administration stark vereinheitlich worden, was ein sehr wichtiger Schritt ist. Als OpenSuSE-User komme ich auch mit Debian schnell klar und umgekehrt. Gnome standarisiert seine APIs, was die Entwicklung für den Desktop ebenfalls vereinfacht und und und...

    Davor war Linux nur Krautsalat und ein System für Nerds. Noch 5 Jahre und vielleicht ist Linux wirklich eine Alternative zu Windows oder OSX.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.11.16 08:02 durch hum4n0id3.

  9. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: Allandor 11.11.16 - 08:08

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geld einsparen.
    >
    > Von Microsoft unabhängiger werden.
    >
    > Jetzt haben wir WinSpy 10. Die Entscheidung war als im Nachhinein sehr
    > richtig.

    Das mit Geld sparen ist quatsch. Du musst im Linux Umfeld mehr geld für Spezialisten ausgeben und musst auch hier regelmäßig updaten. Die Kosten für die Spezialisten frisst bei so einem Projekt für gewöhnlich die Lizenzkosten vollständig wieder auf.
    Ich möchte nicht wissen, wie viel Geld jetzt für deren teilweise Eigenentwicklung in den letzten 10 Jahren verballert wurde.

    Btw, das mit der Standartisierung hätte man sich auch vorher anschauen können und ist ein typischer Fehler heutiger IT-Abteilungen/Entwicklungen, erst mal hübsch entwickeln soweit bis es zu 80% läuft, und auf dem letzten meter bemerkt "ups" das ist ja gar nicht zueinander kompatibel. Hier hätte man vor der Umstellung erst mal den/die entsprechenden Adapter für z.B. in diesem Artikel erwähnte Libreoffice-inkompatibiltiät in Auftrag geben müssen.
    Ich kenne bislang kein Projekt, das durch OpenSource-Software tatsächlich etwas eingespart hat. Nur der Privat-Mann hat Vorteile durch open-Source. Im Betriebsumfeld muss man dann entsprechende Software bereitstellen/in Auftrag geben
    um etwaige Inkompatibilitäten auszugleichen.
    Was vor allem aber auch daran liegt, das jede Softwareschmiede (und Open Source Projekte) eine anderen Ansicht hat, was "Standards" sind.

  10. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: Michael H. 11.11.16 - 08:31

    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GaliMali schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Geld einsparen.
    > >
    > > Von Microsoft unabhängiger werden.
    > >
    > > Jetzt haben wir WinSpy 10. Die Entscheidung war als im Nachhinein sehr
    > > richtig.
    >
    > Das mit Geld sparen ist quatsch. Du musst im Linux Umfeld mehr geld für
    > Spezialisten ausgeben und musst auch hier regelmäßig updaten. Die Kosten
    > für die Spezialisten frisst bei so einem Projekt für gewöhnlich die
    > Lizenzkosten vollständig wieder auf.
    > Ich möchte nicht wissen, wie viel Geld jetzt für deren teilweise
    > Eigenentwicklung in den letzten 10 Jahren verballert wurde.

    Ich frage mich auch, wer von den hier angepriesenen Linux ist so günstig Jüngern jemals mit Linux im Großkundenumfeld gearbeitet hat. Allein die Supportverträge für Updates etc sind so teuer, da sind die Lizenzkosten von Windows peanuts dagegen.

    Hat man einen Server mit mehr als 2 CPU benötigt man schon die Datacenter Edition und die kostet bei RedHat z.B. 2499USD bis 3499USD als Subscription für 1 Jahr... d.h. pro Jahr werden knapp 3000 Tacken allein für den Server fällig.
    Pro Client!!!!!! fallen Lizenzkosten von 49USD oder pro Workstation von 179USD an... für EIN JAHR... und dann nur als Self-Support. D.h. da gibts updates usw... aber wenns probleme gibt, braucht man wen der sich mit Linux auskennt bzw. die Firma mit Linus supported... redhat macht da dann nämlich gar nix...

    Bei Windows zahlt man bei den Clients einmalig die 280 tacken für Windows und hat damit 13 Jahre lang nix mehr zu tun in Punkto Updates und Aktualität.

    Nur weil etwas open Source ist, heisst es nicht das es nicht kommerziell verwendet werden kann.
    Natürlich spart man sich hier etwas an der Software... Libre Office und andere Sachen... aber selbst wenn ich 600¤ pro Windows Rechner ansetze für Windows und Office... bleibt es sich mit dem gesparten relativ gleich, denn die Kosten hab ich bei nem Linux Client auch nach 12 Jahren drin.

    Dazu kommt noch der wesentlich teurere Support da Linux Supporter etwas seltener sind und dadurch auch höhere Stundensätze haben. Wenn bei einer Software etwas nicht erhältlich ist, muss eine geschrieben werden... bei Windows gibts für ungefähr alles eine Lösung im kommerziellen Bereich, die somit auch günstiger ist, da man da dann das Rad nicht neu erfinden muss.


    > Btw, das mit der Standartisierung hätte man sich auch vorher anschauen
    > können und ist ein typischer Fehler heutiger IT-Abteilungen/Entwicklungen,
    > erst mal hübsch entwickeln soweit bis es zu 80% läuft, und auf dem letzten
    > meter bemerkt "ups" das ist ja gar nicht zueinander kompatibel. Hier hätte
    > man vor der Umstellung erst mal den/die entsprechenden Adapter für z.B. in
    > diesem Artikel erwähnte Libreoffice-inkompatibiltiät in Auftrag geben
    > müssen.
    > Ich kenne bislang kein Projekt, das durch OpenSource-Software tatsächlich
    > etwas eingespart hat. Nur der Privat-Mann hat Vorteile durch open-Source.
    > Im Betriebsumfeld muss man dann entsprechende Software bereitstellen/in
    > Auftrag geben
    > um etwaige Inkompatibilitäten auszugleichen.
    > Was vor allem aber auch daran liegt, das jede Softwareschmiede (und Open
    > Source Projekte) eine anderen Ansicht hat, was "Standards" sind.

  11. Hoffnungslose Selbstüberschätzung

    Autor: Berner Rösti 11.11.16 - 08:35

    AlexanderSchäfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann mir keinen IT-Verantwortlichen vorstellen, der sich freiwillig für
    > ein so gewagtes Projekt einsetzen würde.

    Das war eine rein ideologisch geprägte und keine rationale Entscheidung. So ist das leider, wenn selbsternannte Weltverbesserer weitreichende Entscheidungsbefugnisse bekommen, bzw. sich die Entscheider auf solche verlassen.

    In ihre Hände gespielt hat dann auch noch letztlich der Punkt, dass es keine belastbaren Zahlen zu vergleichbaren Projekten gab, man jedoch die Kosten für eine klassische Wintel-Lösung recht genau beziffern konnte. Also hat man sich die Eigenlösung nach Kräften schöngerechnet, und so bekommst du am Ende jeden Politiker rum...

    Das Salz in der Suppe war dann schließlich noch die Aussicht, damit ein "Leuchtturmprojekt" zu starten, das als Vorbild für alle Verwaltungen gelten sollte. Das ist halt der typische Größenwahn gepaart mit erschütternder Selbstüberschätzung, den manche Lokalpolitiker an den Tag legen.

    Berlin glaubte, man könne einen Großflughafen mal eben in Eigenregie hochziehen. Und München glaubte, mal eben so das selbst leisten zu können, was selbst für erfahrene Systemhäuser mit Standard-Produkten eine Herausforderung darstellt.

    Da kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.11.16 08:35 durch Berner Rösti.

  12. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: Snoozel 11.11.16 - 08:42

    > Das mit Geld sparen ist quatsch.

    Jo, die Aussagen dass Linux günstiger ist treffen im Enterpriseumfeld überhaupt nicht zu.
    Einfach mal gucken was z.B. ein Suse oder RedHat kostet - pro Jahr, pro CPU/Core/VM!

    Hier im Forum wird immer wieder das private Umfeld mit dem Geschäftlichen vermischt, das sind aber komplett andere Welten.
    Niemand nimmt im Enterprise ein beliebiges Bastel-Linux ohne Support wenn er auf die Systeme angewiesen ist und jede Minute Ausfall in die Tausende ¤ geht weil viele Leute/Maschinen nicht mehr arbeiten können.

  13. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: 486dx4-160 11.11.16 - 08:49

    Die ursprüngliche IT-Infrastruktur mit großer Windows-, Office- und nicht zuletzt Fachanwendungs-Vielfalt war irrsinnig teuer, hat nicht funktioniert und die Leute waren extrem unzufrieden.
    Fachanwendungen waren z.T. noch für DOS oder Windows 3.1.
    Der Austausch des Programmstart-Programms (Client-Betriebssystems) war das allerkleinste Problem.

  14. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: scroogie 11.11.16 - 08:54

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hat man einen Server mit mehr als 2 CPU benötigt man schon die Datacenter
    > Edition und die kostet bei RedHat z.B. 2499USD bis 3499USD als Subscription
    > für 1 Jahr... d.h. pro Jahr werden knapp 3000 Tacken allein für den Server
    > fällig.
    > Pro Client!!!!!! fallen Lizenzkosten von 49USD oder pro Workstation von
    > 179USD an... für EIN JAHR... und dann nur als Self-Support. D.h. da gibts
    > updates usw... aber wenns probleme gibt, braucht man wen der sich mit Linux
    > auskennt bzw. die Firma mit Linus supported... redhat macht da dann nämlich
    > gar nix...
    >
    > Bei Windows zahlt man bei den Clients einmalig die 280 tacken für Windows
    > und hat damit 13 Jahre lang nix mehr zu tun in Punkto Updates und
    > Aktualität.

    Zugegeben, Red Hat ist teuer. Dennoch, für einen Server mit mehr als 2 CPU braucht man natürlich NICHT die Datacenter Edition, sondern lediglich zusätzliche Server Lizenzen. Es geht hier übrigens nicht um Kerne, sondern um Sockets, d.h. dein 12-Kerner zählt als _eine_ CPU. Die Datacenter wird nur benötigt, wenn man mehr als 2 VMs auf dem Server mit der gleichen Lizenz abdecken will. Ein ähnliches Prinzip gilt übrigens auch für Windows! Auch dort kostet die Datacenter Edition gleich mehrere Tausend, laut Liste derzeit 6155$ (https://www.microsoft.com/en-us/cloud-platform/windows-server-pricing).

    Bei Windows solltest Du, wenn Du subscription Preise mit Updates vergleicht, natürlich auch Software Assurance dazu buchen. Ganz davon ab, dass Du Client Access Licenses für alle Geräte brauchst. Wenn Du jemals mit dem Microsoft Support zu tun hattest, wüsstest Du, dass dies quasi auch "Self-Support" ist. Red Hat macht übrigens sehr wohl support, wenn Du sie dafür bezahlst, aber dann darfst Du keine Self-Support Lizenz kaufen.

    Einmalig 600¤ für 13 Jahre inklusive Windows und Office soll hoffentlich ein schlechter Witz sein. Zu Hause vielleicht, aber im Unternehmensumfeld rechnest Du damit besser Jährlich.

  15. Re: Hoffnungslose Selbstüberschätzung

    Autor: ghostinthemachine 11.11.16 - 09:04

    Sehr, sehr wahr. Dieses bedingungslose Geschrei nach Linux ist komplett irrational. Man begibt sich auf eine Insel. Das ist wie der eine Kollege mit dem Iphone unter 50 Nutzern von Android.

  16. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: gadthrawn 11.11.16 - 09:54

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geld einsparen.
    >
    > Von Microsoft unabhängiger werden.
    >
    > Jetzt haben wir WinSpy 10. Die Entscheidung war als im Nachhinein sehr
    > richtig.

    Geld einsparen war KEIN Grund. Die Vorstudien hatten schon gezeigt, das Limux nicht billiger werden würde. Linux war eine rein politische Entscheidung.

  17. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: Schnarchnase 11.11.16 - 09:58

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich auch, wer von den hier angepriesenen Linux ist so günstig
    > Jüngern jemals mit Linux im Großkundenumfeld gearbeitet hat. Allein die
    > Supportverträge für Updates etc sind so teuer, da sind die Lizenzkosten von
    > Windows peanuts dagegen.

    Ich frage mich, ob du jemals im Firmenumfeld mit Windows gearbeitet hast, denn auch da brauchst du Supportverträge wenn du Support haben möchtest. Lässt du den Support weg, kannst du auch ein beliebiges kostenloses Linux nehmen und dein Argument ist für die Tonne.

  18. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: Michael H. 11.11.16 - 10:00

    scroogie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zugegeben, Red Hat ist teuer. Dennoch, für einen Server mit mehr als 2 CPU
    > braucht man natürlich NICHT die Datacenter Edition, sondern lediglich
    > zusätzliche Server Lizenzen. Es geht hier übrigens nicht um Kerne, sondern
    > um Sockets, d.h. dein 12-Kerner zählt als _eine_ CPU. Die Datacenter wird
    > nur benötigt, wenn man mehr als 2 VMs auf dem Server mit der gleichen
    > Lizenz abdecken will. Ein ähnliches Prinzip gilt übrigens auch für Windows!
    > Auch dort kostet die Datacenter Edition gleich mehrere Tausend, laut Liste
    > derzeit 6155$ (www.microsoft.com

    Eine MS Datacenter verbauste aber auch nur wenn du unbegrenzt VM´s benutzen willst.
    Egal wie viele Sockets oder Prozessoren du verbaut hast, du hast nur eine Windows Serverlizenz.
    Und das einmalig und nicht jährlich. Anders sieht wie gesagt das Modell bei Hyper-V und VM´s aus.
    Datacenter und du kannst auch 20 VM´s installieren. Trotzdem, die Standardserverlizenz von Redhat kostet auch ne gute Ecke. Da kostet Windows genau so viel. Nur halt einmalig und nicht jährlich.

    > Bei Windows solltest Du, wenn Du subscription Preise mit Updates
    > vergleicht, natürlich auch Software Assurance dazu buchen. Ganz davon ab,
    > dass Du Client Access Licenses für alle Geräte brauchst. Wenn Du jemals mit
    > dem Microsoft Support zu tun hattest, wüsstest Du, dass dies quasi auch
    > "Self-Support" ist. Red Hat macht übrigens sehr wohl support, wenn Du sie
    > dafür bezahlst, aber dann darfst Du keine Self-Support Lizenz kaufen.

    Ja klar machen sie das, bei Microsoft benötigt man direkt auch meistens keinen Support. Trotz der vielzahl an Kunden habe ich bislang noch keinen Support von Microsoft direkt zwangsweise benötigt nur für Rückfragen. Aber an sich hat man als Microsoft Partner Supportstunden bei Microsoft und wenn man ihn mal braucht, hat man da dann auch wirklich gute Ansprechpartner. Der 0815 Endkundensupport ist für mich kein Support.

    > Einmalig 600¤ für 13 Jahre inklusive Windows und Office soll hoffentlich
    > ein schlechter Witz sein. Zu Hause vielleicht, aber im Unternehmensumfeld
    > rechnest Du damit besser Jährlich.

    Mit dem letzten Kommentar wäre ich sehr vorsichtig. Office wird nur gekauft, wenn eine neue Lizenz benötigt wird. Oder mit dem Programm etwas nicht mehr realisierbar ist. Gerade im Unternehmensumfeld.

    Ich habe viele Kunden die noch mit Office 2003 laufen. Wir haben 2016.

    Gründe für den Umstieg auf neuere Officeversionen?
    - Server wird ausgetauscht und Exchange auf eine neuere Version migriert -> Outlook nicht mehr kompatibel
    - Office hat Funktionalität XY erst ab Officeversion 20xx
    - Unser 10 Jahre alter Rechner ist abgeschmiert, ich finde meinen Officekey nicht mehr und Office 2007 lässt sich nicht mehr aktivieren da zu viele aktivierungen durchgeführt wurden


    DAS ist die Realität... auch das Office 2010 auf 15 Rechnern pro Lizenz verwendet wird ist bittere Realität, da man dem Kunden nur sagen kann "ist illegal, machen wir nicht mit" und dann macht er es selber. Ist dann aber auch nicht mehr unser Bier.

    Ein Unternehmen das jährlich Office nachkauft... mal davon abgesehen dass es eh nur im 3-5 Jahresrythmus kommt und aktuelle Server bis zu zwei versionen rückwirkend unterstützen, biste eh schon bei 10 Jahren... ich frage mich in welcher Scheinwelt du lebst.

  19. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: gadthrawn 11.11.16 - 10:01

    scroogie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zugegeben, Red Hat ist teuer.

    Was noch teurer ist, ist eine eigene Distri auf Basis von anderen Distris zu bauen.

    Vorstudie in München hatte ja dass es gleich teuer sei, da man alte Hardware weiterverwenden könne - das trat ja auch nicht ein, bei dem Wechsel zu Limux war auch neue Hardware nötig... die dann aber nicht mehr in den Kosten des Projektes gesehen wurde...

  20. Re: Was war eigentlich der Grund für Limux?

    Autor: nicoledos 11.11.16 - 10:03

    Das Problem werden nicht die User an sich sein. Sondern dass dort anscheinend jedes Amt seine eigene IT-Abteilung hat. Da will sich keiner in die Suppe spucken lassen.

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