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Ich sehe den Aufreger nicht...

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  1. Re: Ich sehe den Aufreger nicht...

    Autor: elf 20.11.16 - 16:34

    Feuerfred schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe nicht was so schwer daran ist das Internet zu bedienen. Dass
    > Hagebau.de mehr oder weniger zu Otto gehört, ist seit 2007 bekannt.
    Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Ich lese auch taeglich die Zeitzng, habe aber trotzdem regelmaessig keine Ahnung, wie das Wetter fuer den aktuellen Tag vorhergesagt ist.
    Dass es keinen Prinzen in Niger gibt, der dir ein Vermoegen vererbt ist auch "bekannt". Fallen trotzdem immer noch regelmaessug Menschen drauf rein. Oder diese unsaeglichen hochbezahlten "Finanzagenten"...

  2. Re: Ich sehe den Aufreger nicht...

    Autor: Dieselmeister 21.11.16 - 07:42

    Ach echt? Mobilfunknummern werden häufig neu vergeben? Ich habe meine schon min. seit 10 Jahren... Häufig ist was anderes...

  3. Re: Ich sehe den Aufreger nicht...

    Autor: der_wahre_hannes 21.11.16 - 08:24

    Dieselmeister schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach echt? Mobilfunknummern werden häufig neu vergeben? Ich habe meine schon
    > min. seit 10 Jahren... Häufig ist was anderes...

    Ach so.Weil DU deine Nummer schon seit mindestens 10 Jahren hat, hat auch jeder andere seine Nummer seit mindestens 10 Jahren?! Einfach mal nachdenken, bevor man was schreibt...

  4. Re: Ich sehe den Aufreger nicht...

    Autor: Bankai 21.11.16 - 09:50

    Koto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe hier auch keine Meldung von Wert.
    >
    > Er landet im Otto Kundencenter und wundert sich das Otto die Daten hat?
    >
    > Da würde gar nix an dritte verkauft wenn hagebau.de zu Otto gehört.

    Ich sehe hier schon eine Meldung von Wert und kann meinerseits wiederum nicht verstehen, warum hier "Otto" so verteidigt wird und das ganze so heruntergespielt wird.

    Zum einen gehört HAGEBAU nicht zu OTTO. Die haben ein "Bündnis" bei der Hotline (So habe ich das aus dem Artikel herausgelesen) und das kann man weder auf der Seite von Otto noch auf der Seite von Hagebau erkennen (nur soviel dazu, wenn hier einige etwas von unfähig, ein Impressum zu lesen schreiben). Wenn ich mir das Impressum ansehe, finde ich keinen Hinweis auf Otto. Insofern stellt sich tatsächlich die Frage, woher hat die Hotline meinen Namen.

    Die Kritik ist also durchaus gerechtfertigt. Auch wenn sich im Nachhinein herausgestellt hat, dass hier eine Verbindung zwischen den Unternehmen besteht, so war und ist das für Kunden eben nicht ersichtlich. Zudem wissen sicher nur die wenigsten von dieser Verbindung. Mag ja sein, dass der eine oder andere, der sich hier mit dem Wissen darum brüstet, dies wusste, aber die große Mehrheit sicherlich nicht. Das Otto hier nichts widerrechtliches macht, geht aus dem Artikel ja auch hervor. Aber trotzdem bleibt sicherlich bei dem einen oder anderen ein ungutes Gefühl, wenn da zwischen solchen zwischengeschalteten Firmen, munter Daten ausgetauscht werden.

  5. Re: Ich sehe den Aufreger nicht...

    Autor: KarlaHungus 21.11.16 - 09:57

    elf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Feuerfred schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Dass es keinen Prinzen in Niger gibt, der dir ein Vermoegen vererbt ist
    > auch "bekannt". Fallen trotzdem immer noch regelmaessug Menschen drauf
    > rein.

    Junge, der Prinz ist ja auch aus NigeriA. Wenn Du Dein Geld nach Niger schickst...selbst schuld!

    wερ δας λιεστ wιρδ δοοφ.

  6. Re: Ich sehe den Aufreger nicht...

    Autor: Baron Münchhausen. 21.11.16 - 10:17

    Putz die Augen das hilft

  7. Re: Ich sehe den Aufreger nicht...

    Autor: Baron Münchhausen. 21.11.16 - 10:27

    Danke und Respekt für die Geduld. Bei all dem Bullshit habe ich langsam bein Bock mehr ihn klar zu stellen.

  8. Re: Ich sehe den Aufreger nicht...

    Autor: Baron Münchhausen. 21.11.16 - 10:29

    merlinhst123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > > mir sicherlich keinen Scheiß andrehen.
    > > 2. Jemand mit Namen anzusprechen kann auch zur Einschüchterung verwendet
    > > werden, um Kunden eventuell davon abzubringen, von ihren Rechten
    > Gebrauch
    > > zu machen (z.B. Rückgabe eines Artikels): "Oh, der Kundenbetreuer hier
    > im
    > > Servicecenter kennt mich mit Namen, dann kennt er bestimmt auch meine
    > > Adresse. Will ich wirklich diesen Artikel Retour gehen lassen? Was ist
    > wenn
    > > sie ihn nachher testen und den Beanstandungsgrund nicht anerkennen?
    > Krieg
    > > ich dann vielleicht Post mit ner Rechnung? Wie oft kann ich überhaupt
    > was
    > > zurückgehen lassen, bevor ich einen Negativeintrag in meiner Akte
    > > kriege?".
    > ...
    >
    > Das kapier ich irgendwie nicht. Um bei einer Firma X bestellen können muss
    > ich dort ja wohl sicher mit Name und Adresse registrieren. Sonst wird
    > zumindest die Auslieferung dieser Bestellung ziemlich schwierig. Und weil
    > ich dann aufgrund meiner Bestellung bei dieser Firma bekannt bin traue ich
    > mich nicht meine gesetzlichen Rechte wahrzunehmen weil sie mich jetzt ja
    > kennen? Bei so einer Argumentation bekomme ich echt Knoten im Gehirn.

    Der Knoten war schon vor der Aufnahme der Argumentation da

  9. Re: Ich sehe den Aufreger nicht...

    Autor: Anonymouse 21.11.16 - 12:39

    Dieselmeister schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach echt? Mobilfunknummern werden häufig neu vergeben? Ich habe meine schon
    > min. seit 10 Jahren... Häufig ist was anderes...


    Wenn du aber mal deine Nummer wechseln solltest, bekomsmt du aller Wahrscheinlichkeit nach eine schonmal vergebene Nummer. Ebenso wird deine alte Nummer irgendwann neu vergeben.

    Das hatte ich mal bei Vodafone. Gab dann immer am Geburtstag der Vorbesitzerin schöne Geburtstagsgrüße von Menschen, mit denen sie sonst wohl nicht viel zu tun hat. Selbst der Vodafone-Shop, indem sie damals wohl den Vertrag abgeschlossen hatte, gratulierte immer :D

  10. Re: Ich sehe den Aufreger nicht...

    Autor: Anonymouse 21.11.16 - 12:46

    horatio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ja, Kenntnis des Namens kann als Hebel benutzt werden:
    > 1. Jemanden mit Namen ansprechen soll Vertrautheit erzeugen. Vertrautheit
    > ist eine Strategie zur Verkaufsförderung: "Oh, der Verkäufer kennt mich mit
    > Namen? Hatten wir vielleicht schonmal miteinander zu tun? Ich kann mich
    > zwar nicht an ihn erinnern, er aber an mich? Egal, wenn er sich schon die
    > Mühe macht, seine Kunden zu kennen, dann ist er bestimmt kompetent und wird
    > mir sicherlich keinen Scheiß andrehen.

    Der Gesprächspartner erfährt doch eh in deinem ersten Satz, welchen Namen du hast. Oder stellst du dich am Telefon etwa nicht vor?

    > 2. Jemand mit Namen anzusprechen kann auch zur Einschüchterung verwendet
    > werden, um Kunden eventuell davon abzubringen, von ihren Rechten Gebrauch
    > zu machen (z.B. Rückgabe eines Artikels): "Oh, der Kundenbetreuer hier im
    > Servicecenter kennt mich mit Namen, dann kennt er bestimmt auch meine
    > Adresse. Will ich wirklich diesen Artikel Retour gehen lassen? Was ist wenn
    > sie ihn nachher testen und den Beanstandungsgrund nicht anerkennen? Krieg
    > ich dann vielleicht Post mit ner Rechnung? Wie oft kann ich überhaupt was
    > zurückgehen lassen, bevor ich einen Negativeintrag in meiner Akte
    > kriege?".

    Sorry, aber das macht auf keinsterweise wirklich einen Sinn.
    Wenn ich etwas Retour gehen lassen will und den Service anrufe, dann braucht er doch sowieso deine Daten. Natürlich kennt er deinen Namen, Adresse, sonst würde der ganze Vorgang scheitern oder wie soll das sonst funktionieren?

    > 3. Würde man "IT News für Profis" ernst nehmen und mal unterstellen, dass
    > Leute, die hier kommentieren irgendwas von Datenverarbeitung verstehen,
    > dann könnte man eventuell auf die Idee kommen, dass ein Name im Kontext
    > einer Datenbank Schlüsselfunktion hat. Kundenakten, die zu dem Zweck
    > angelegt werden, zu verstehen, wie ein Kunde tickt, sind der Inbegriff
    > eines Hebels!

    Die Akte ist nun nicht davon abhängig ob der Mensch vorher deinen Namen kennt oder nicht.

  11. Re: Ich sehe den Aufreger nicht...

    Autor: Koto 21.11.16 - 14:52

    >Ich sehe hier schon eine Meldung von Wert und kann meinerseits wiederum nicht >verstehen, warum hier "Otto" so verteidigt wird und das ganze so heruntergespielt wird.

    Weil man aus einer Mücke einen Elefanten macht.

    Man tut ja so als wäre Otto eine zwielichtige Gesellschaft.

    Ob es irgendwo versteckt steht weiß ich nicht. Ich nehme aber an es steht nirgends weil es eigentlich irrelevant ist.

    Ich mein bei jeder Firma die man anruft landet man in Call Center. Also sind die Daten in Fremdhänden. Hat sich schon jemand aufgeregt das Fremdfirmen auf Eure Daten zugreifen können? Da wird auch keiner Informiert das die Telefonnummer nicht die Firma ist wo man erwartet. Im Auftrag handeln doch alle Supporte?

    Also in der Heutigen Zeit ist das doch echt eine "In China ist ein Sack Reis umgefallen" Meldung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.11.16 14:55 durch Koto.

  12. Re: Ich sehe den Aufreger nicht...

    Autor: Clown 21.11.16 - 15:23

    horatio schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Die techn. Umsetzung kostet Geld. Jedes Unternehmen gibt grundsätzlich
    > sämtliche Betriebsausgaben an den Verbraucher weiter (i.d.R. in die
    > Produkte eingepreist). Der "Service" direkt namentlich angesprochen zu
    > werden kostet den Kunden also zusätzlich Geld.

    Die in Call Centern üblichen ContactCenter-Lösungen beinhalten meist ohnehin schon eine Anruferauflösung auf Basis einer (wie auch immer gearteten) Datenbank. Dass das tatsächlich einen finanziellen Mehraufwand bedeutet, halte ich eher für unwahrscheinlich.

    > 2. Ziel dieser Maßnahme ist das Erreichen eines psychologischen Vorteils.
    > Dies stellt einen Hebel GEGEN den Kunden dar und ist deshalb aus
    > Verbrauchersicht NICHT wünschenswert.

    ACK

    > Der nächste Aspekt, der zu beachten ist, wäre dass der Agent womöglich eben
    > nicht nur Namen und Rufnummer, sondern u.U. sämtliche Kundenstammdaten,
    > sowie weitere interne Daten (z.B. Credit Scoring) angezeigt bekommt. Dies
    > kann dazu führen, dass Stammkunden bevorzugte Behandlung genießen und eher
    > kritische Kunden abgespeist werden. Aus Verbrauchersicht ist weder das
    > Eine, noch das Anderen wünschenswert.

    Naja, ich kann schon verstehen, dass ein Unternehmen versucht sich zu schützen.

    > Was allerdings dem Fass den Boden aufschlägt, ist die Verlogenheit des Otto
    > Konzerns, wenn er behauptet, keine Daten an Dritte weiterzugeben oder zu
    > verkaufen. Dies stellt eine bewusste Irreführung des Kunden dar! Dem Kunden
    > wird damit zu verstehen gegeben, dass Datenschutz bei Otto einen hohen
    > Stellenwert hat und er seine Stammdaten beruhigt angeben kann, ohne nachher
    > Spam von allen möglichen Firmen zu erhalten. Tatsächlich bedeutet
    > "Datenschutz" bei Otto (genau wie bei Google, Facebook, ...) lediglich,
    > dass die Kunden(stamm)daten den Status eines Geschäftsgeheimnisses besitzen
    > und vor der Konkurrenz geschützt werden. Innerhalb der Unternehmensgruppe
    > sind sie Freiwild und es passiert genau das, was der Kunde nicht wünscht:
    > Vermeintlich unabhängige Firmen können sich an der geteilten Datenbank
    > bedienen und sie zu Werbezwecken oder zu Zwecken der Verkaufsförderung
    > nutzen.

    Das sehe ich auch als Problem an. Genau diese Intransparenz wurde schon im Artikel kritisiert.

    "Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln" - Otto von Bismarck

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