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So erzeugt man neuen Umsatz in einem gesättigten Markt

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  1. So erzeugt man neuen Umsatz in einem gesättigten Markt

    Autor: Anonymer Nutzer 08.12.16 - 12:34

    Das hat schon beim ollen Radio funktioniert, das über UKW für seine üblichen Zwecke, nebenzu Dudeln, wunderbar funktioniert. Das Programm ist zwar nicht besser geworden, aber die Kosten höher und schließlich werden inzwischen von den ÖR ganze Sender auf DAB umgestellt und im UKW ganz abgeschaltet (zB demnächst Klassik in Bayern). Dann hat man entweder die Alternative, richtig viel Asche für ein gutes DAB Radio auszugeben (die günstigeren Geräte, die immernoch extrem teuer im Vergleich zum Stereo-UKW Radio sind, haben mit ihren eingebauten Monolautsprechern schlechteren Klang als Mittelwelle vor 30 Jahren) oder man empfängt das Programm einfach nicht mehr.

    Und jetzt gilt, wer diese Smartphones der Oberklasse nutzen will, der muss entweder seine, mitunter auch sehr teuren, Klinke-Kopfhörer und sonstiges Audiozubehör entsorgen, trotz bestem Klangerlebnis oder er kann mit diesem Smartphone eben nicht mehr Musik hören. Und so kurbelt man die Zubehörverkäufe ordentlich an, gerade rechtzeitig, als die Umsätze mit Smartphones in den gesättigten Märkten angefangen haben wieder zu sinken.

    Ich kann nur hoffen, dass die Verbraucher sich nicht verarschen lassen und zu Geräten greifen, die weiterhin die Klinke anbieten, mit der man auch eine 20 Jahre alte Marshall-Box anschließen kann, um per Spotify ogg-vorbis q9 Audiostream besten Klang zu genießen.

    Es gibt null Zugewinn durch die Digitalisierung dieser Schnittstelle, da Klang per Definition analog ist. An irgend einem Punkt muss das digitale Signal stets in analogen Ton umgewandelt werden. Diesen Punkt verlegen die Hersteller hier, mit unnötigem Zusatzaufwand und Zusatzkosten, aus dem Smartphone heraus, in die Kopfhörer oder Lautsprecher, wo im Zweifel sogar der selbe Chip die digitale Information in analogen Ton umwandelt (zumindest technisch möglich).

    Der einzige, einzige, einzige Zugewinn: das ganze Zubehör, das mit Klinke funktioniert, wird nutzlos und statt sich als Audiophiler auf dem Gebrauchtmarkt mit hochwertigen Lautsprechern und Kopfhörern versorgen zu können, die mit Klinke arbeiten, muss man den neuesten shice der Hersteller kaufen. Vermutlich alle paar Jahre, analog zu alle paar Jahre anderen Übertragungsstandards, immer neu. Halbwertszeit hochwertigen Audiozubehörs in Zukunft: wenige Jahre, statt mitunter Jahrzehnte.

    Und das Ärgerlichste daran ist, wie die ganzen Fanboys darauf reinfallen. Nach dem Motto, alles was neu ist, das MUSS ja auch besser sein.

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