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Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

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  1. Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: sydthe 08.12.16 - 13:43

    Einfach keine .DE Adresse benutzen sonder .Com .org etc da gibt es nämlich auch die Möglichkeit den WHOIS Eintrag schützen zu lassen. Dann brauchts auch kein Impressum. Gerade für Bloger etc. sehr praktisch.

  2. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: Lapje 08.12.16 - 13:52

    Was für ein gefährlicher Blödsinn. Wird hier wieder gefährliches Halbwissen verbreitet? Wenn Du die Seite aus Deutschland betreibst, dann bist Du auch verpflichtet, ein Impressum zu führen - das hat mit der Domain mal gar nichts zu tun.

    Und mit Bloggern hat das ebenso wenig zu tun - wenn Du das ganze nicht gewerblich betreibst sondern privat brauchst Du auch kein Impressum, denn § 5 TMG spricht von geschäftsmäßigen Online-Diensten. Nur sollte man dann keine Werbebanner schalten, denn durch Werbebanner oder die Teilnahme an einem Affiliat-Programm kann die Seite als Gewerbsmäßig einstufen.

    Dennoch sollte gerade ein Blog auch ein Impressum führen, da es noch keine eindeutige Rechtssprechung zu journalistischen Inhalten gibt.

    Das was Du hier vorschlägst ist einfach gefährlich!

  3. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: therealmarv 08.12.16 - 13:55

    Illegal! Nicht der Domain Anonymisierungsdienst (würde den sowieso immer empfehlen) aber Impressum einfach weg zu lassen.

  4. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: Hotohori 08.12.16 - 13:57

    Naja, es ist eben der übliche "Ich bin anonym, mir kann daher nichts passieren" Unsinn oder besser gesagt: Aberglaube, denn darauf verlassen würde ich mich nicht.

  5. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: NoLabel 08.12.16 - 14:12

    Na ja, die Richtung stimmt schon mit der com-Adresse.

    Ich würde folgendermaßen vorgehen:

    1. Tor-Browser und Kit installieren
    2. Bitcoins kaufen und waschen, hierzu natürlich ein anonymes Wallet erstellen und dieses nur mit dem Tor-Paket verbinden und verwenden,
    3. Offshore-Provider suchen, der Bitcoins akzeptiert,
    4. Domain (.com) und Space mit Bitcoins für Lieschen Müller bezahlen und registrieren
    5. Domainprivacy
    6. Protonmail bspw. kann man ohne nervige Personalinfo für ne anonyme eMail-Adresse via Torbrowser nutzen
    7. FTP-Programm natürlich auch nur via VPN nutzen

    und dann sollte auch eine Website ohne Impressumspflicht aus Neuland machbar sein.

    Ist natürlich ein Riesenaufwand, aber sicher interessant für Blogbetreiber die gefährlich leben, weil sie sich gegen Terror erheben oder eine politische Meinung vertreten die nicht Muttifreundlich ist.
    Da kann man einfach nicht verlangen, dass man denen, die einen umbringen wollen auch noch die Adresse frei Haus liefert.

  6. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: Muhaha 08.12.16 - 14:18

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dennoch sollte gerade ein Blog auch ein Impressum führen, da es noch keine
    > eindeutige Rechtssprechung zu journalistischen Inhalten gibt.

    Es gibt auch für solche Webseiten KEINE Impressumspflicht. Es ist daher die freie Entscheidung des Betreibers ein Impressum zu führen, OHNE dass ihm dabei irgendwelche Nachteile entstehen, wenn er sich gegen ein Impressum entscheidet.

    Man findet nur deswegen so oft ein Impressum, weil sich zu viele Betreiber verrückt machen lassen. Das sind dann in der Regel auch Seiten mit ellenlangen Impressumsangaben, wo man sich von Hinz und Kunz distanziert, ohne a) das überhaupt zu müssen und b) man dennoch dran wäre, wenn man auf und mit der Seite Schindluder treibt.

  7. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: Muhaha 08.12.16 - 14:28

    NoLabel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ist natürlich ein Riesenaufwand, aber sicher interessant für Blogbetreiber
    > die gefährlich leben, weil sie sich gegen Terror erheben ...

    What?

    > oder eine
    > politische Meinung vertreten die nicht Muttifreundlich ist.

    Was?

    > Da kann man einfach nicht verlangen, dass man denen, die einen umbringen
    > wollen auch noch die Adresse frei Haus liefert.

    Wozu denn all der Aufwand? Meinst Du etwa Terroristen fragen beim Provider oder beim Gericht nach Deiner Wohnanschrift? Und wer hierzulande einer politischer Meinung ist und diese über das Internet verbreitet, der braucht a) kein Impressum und b) muss schon gar nicht um sein Leben oder seine Freiheit fürchten.

    Ehrlich, mir geht dieses paranoide Geschwurbel, dieses indifferente Vermischen von halbgaren Pseudo-Fakten mit reinem Unfug immer mehr auf den Sack!

  8. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: Lapje 08.12.16 - 14:44

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lapje schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Dennoch sollte gerade ein Blog auch ein Impressum führen, da es noch
    > keine
    > > eindeutige Rechtssprechung zu journalistischen Inhalten gibt.
    >
    > Es gibt auch für solche Webseiten KEINE Impressumspflicht. Es ist daher die
    > freie Entscheidung des Betreibers ein Impressum zu führen, OHNE dass ihm
    > dabei irgendwelche Nachteile entstehen, wenn er sich gegen ein Impressum
    > entscheidet.
    >
    > Man findet nur deswegen so oft ein Impressum, weil sich zu viele Betreiber
    > verrückt machen lassen. Das sind dann in der Regel auch Seiten mit
    > ellenlangen Impressumsangaben, wo man sich von Hinz und Kunz distanziert,
    > ohne a) das überhaupt zu müssen und b) man dennoch dran wäre, wenn man auf
    > und mit der Seite Schindluder treibt.

    Es ist eben nicht eindeutig, weil das Gesetz in dieser hinsicht nicht eindeutig formuliert ist. Möchte man keinen Präzidenzfall schaffen sollte man ein Impressum führen. Natürlich kann es sein, dass bei einem möglichen Verfahren herauskommt, dass auch solche Inhalte keines Impressums benötigen - darauf verlassen würde ich mich aber nicht.

  9. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: Lapje 08.12.16 - 14:46

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wer hierzulande einer
    > politischer Meinung ist und diese über das Internet verbreitet, der braucht
    > a) kein Impressum und b) muss schon gar nicht um sein Leben oder seine
    > Freiheit fürchten.

    Und wo steht, dass man für journalistische Inhalte kein Impressum braucht?

    Dafür zitiere ich mal:

    https://www.e-recht24.de/artikel/datenschutz/209.html

    "Rechtlich noch nicht geklärt ist auch der Bereich der journalistischen Artikel oder redaktionellen Inhalte im Internet. Auch Blogger und Forenbetreiber sollten deshalb über ein Impressum verfügen."

    oder hier:

    http://www.impressum-recht.de/impressum-pflicht-homepage-html.html

    "Wie sieht die Lage bei Blogs aus?
    Einen Blog wird man eher als einen nicht rein persönlichen oder familiären Telemediendienst ansehen müssen. Denn ein Blog richtet sind aufgrund der Natur der Sache im Internet immer an die Allgemeinheit. Man denke nur mal an die Kommenatierungsfunktion, die wahrlich sehr beliebt ist und eigentlich nie abgeschaltet wird. Wird man im Blog sogar journalistisch tätig, obliegt man gegebenenfalls sogar weiteren besonderen Impressumsangaben (s.u.)."



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.12.16 14:48 durch Lapje.

  10. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: Muhaha 08.12.16 - 15:04

    Nicht nur Texte verlinken, sondern auch verstehen:

    "Rechtlich noch nicht geklärt ist auch der Bereich der journalistischen Artikel oder redaktionellen Inhalte im Internet."

    Das stimmt. Es ist nicht geklärt. Also besteht derzeit keine Impressumspflicht für Blogs, die über das reine Familienalbum hinausgehen, weil nicht geklärt ist, was eigentlich ein journalistisches Angebot ist.

    Das hier: "Auch Blogger und Forenbetreiber sollten deshalb über ein Impressum verfügen." ... ist dagegen ein Satz, den ein Anwalt schreiben muss, um FÜR SICH SELBST Rechtssicherheit herzustellen. Der Anwalt darf nicht einfach schreiben, dass es derzeit wurscht ist, was Du als Privatmensch hier machst. Der Anwalt muss schon aus Gründen des kanzleilichen Selbsterhaltes auf Nummer Sicher gehen und Dir empfehlen, vorsichtshalber doch ein Impressum zu verwenden ... OBWOHL KEINE PFLICHT DAZU BESTEHT! :)

    Guckst Du z.B. hier:
    https://rebellmarkt.blogger.de/stories/27354

    Das ist das Impressum eines bekannten, recht unerschrockenen Bloggers, der auch für die FAZ bloggt. Sein privates Blog, obwohl er kein Blatt vor den Mund nimmt und teilweise recht heftig Leute provoziert und angreift, die jeden Schwachpunkt nutzen würden, wenn es ihn geben würde ... hat immer noch keine ladungsfähige Anschrift. Weil das derzeit nicht notwendig ist.

  11. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: Muhaha 08.12.16 - 15:09

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es ist eben nicht eindeutig, weil das Gesetz in dieser hinsicht nicht
    > eindeutig formuliert ist. Möchte man keinen Präzidenzfall schaffen sollte
    > man ein Impressum führen. Natürlich kann es sein, dass bei einem möglichen
    > Verfahren herauskommt, dass auch solche Inhalte keines Impressums benötigen
    > - darauf verlassen würde ich mich aber nicht.

    Sicher, diese Entscheidung muss jeder selber treffen. Aber das ist keine rechtsverbindliche (!) Pflicht, sondern lediglich eine rein persönliche (!) Entscheidung.

  12. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: der_wahre_hannes 08.12.16 - 15:10

    NoLabel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist natürlich ein Riesenaufwand, aber sicher interessant für Blogbetreiber
    > die gefährlich leben, weil sie sich gegen Terror erheben oder eine
    > politische Meinung vertreten die nicht Muttifreundlich ist.

    Hm, machen wir mal die Probe auf's Exempel:

    > Kein Gerede nur die Tat, Stoppt den skrupellosen Staat
    > Strommast sägen, Bomben legen, Ab und zu ein Attentat
    > Sprengt die Knäste, Sprengt Paläste, Sprengt die Schweine in die Luft
    > Sprengt die Banken, Sprengt die Schranken, Jagt die Bonzen in die Flucht

    Und nun harren wir der Dinge die da kommen.

  13. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: Lapje 08.12.16 - 15:15

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht nur Texte verlinken, sondern auch verstehen:
    >

    > Das stimmt. Es ist nicht geklärt. Also besteht derzeit keine
    > Impressumspflicht für Blogs, die über das reine Familienalbum hinausgehen,
    > weil nicht geklärt ist, was eigentlich ein journalistisches Angebot ist.

    Nur das schützt nicht davor, nicht doch eine Abmahnung zu erhalten anhand derer die Rechtssprechung dann "geklärt" wird. Ich würde das Risiko nicht eingehen - und so stimmt es eben nicht, dass ws kein Problem ist, kein Impressum zu haben. Die Probleme können schneller kommen als man schauen kann.

    > Das hier: "Auch Blogger und Forenbetreiber sollten deshalb über ein
    > Impressum verfügen." ... ist dagegen ein Satz, den ein Anwalt schreiben
    > muss, um FÜR SICH SELBST Rechtssicherheit herzustellen. Der Anwalt darf
    > nicht einfach schreiben, dass es derzeit wurscht ist, was Du als
    > Privatmensch hier machst.

    Wieso? Wenn es eben eindeutig wäre könnte er es schreiben, und das ist es eben nicht. Siehe oben.

    > rebellmarkt.blogger.de
    >
    > Das ist das Impressum eines bekannten, recht unerschrockenen Bloggers, der
    > auch für die FAZ bloggt. Sein privates Blog, obwohl er kein Blatt vor den
    > Mund nimmt und teilweise recht heftig Leute provoziert und angreift, die
    > jeden Schwachpunkt nutzen würden, wenn es ihn geben würde ... hat immer
    > noch keine ladungsfähige Anschrift. Weil das derzeit nicht notwendig ist.

    Naja, die einen sagen das, die anderen jenes. Ein weiterer Beleg dafür, dass es eben nicht so einfach ist. Wenn Du das Risiko eingehen würdest, bitte. Ich finde es fahrlässig anderen aber zusagen, dass sie keins brauchen.

  14. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: chefin 08.12.16 - 15:21

    Ob es nötig ist oder nicht ist NICHT entschieden

    Folglich macht das jeder für sich selbst aus und auf eigenes Risiko. Sobald aber dann jemand kommt, der anderer Meinung dazu ist und sich erlaubt das ganze von einem Gericht klären zu lassen, hat man ganz schlechte Karten.

    oder bekommt vieleicht Recht.

    Nur wenn nicht, wird es richtig teuer. Dann hört man wieder mal von Spendenaufrufen wegen der bösen bösen welt da draussen die einem an den Karren fahren will.

    Ein in Deutschland gehostetes Blog egal welche Domain, kann man deanonymisieren. Völlig anonym macht keiner. Schon weil er weis, welche Konsequenzen das für den gesamten Geschäftsbetrieb hätte. Und das wegen einem Blooger der 10 oder 20 Euro für einen Server an Umsatz bringt. Macht keiner...also muss man mit allem raus aus Deutschland. Hosting, Registrar, Zugriff auf den Server. TOR ist keine Lösung, weil TOR arschlahm ist. Das geht vieleicht mal für kleine Änderungen, aber spätestens wenn man sich mal zur Sicherheit ein backup ziehen will endet die TOR-Zugangsvariante

  15. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: Lapje 08.12.16 - 15:26

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob es nötig ist oder nicht ist NICHT entschieden
    >
    > Folglich macht das jeder für sich selbst aus und auf eigenes Risiko. Sobald
    > aber dann jemand kommt, der anderer Meinung dazu ist und sich erlaubt das
    > ganze von einem Gericht klären zu lassen, hat man ganz schlechte Karten.
    >
    > oder bekommt vieleicht Recht.
    >
    > Nur wenn nicht, wird es richtig teuer. Dann hört man wieder mal von
    > Spendenaufrufen wegen der bösen bösen welt da draussen die einem an den
    > Karren fahren will.

    Das versuche ich ja die ganze Zeit klar zu machen...

  16. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: Muhaha 08.12.16 - 15:30

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nur das schützt nicht davor, nicht doch eine Abmahnung zu erhalten anhand
    > derer die Rechtssprechung dann "geklärt" wird. Ich würde das Risiko nicht
    > eingehen - und so stimmt es eben nicht, dass ws kein Problem ist, kein
    > Impressum zu haben. Die Probleme können schneller kommen als man schauen
    > kann.

    Schon. Aber mal ehrlich ... wenn Du eine harmlose, kleine Webseite betreibst ... wer sollte Dich hier abmahnen? Der Grund, warum das bis heute nicht geklärt ist, liegt ja darin, dass hier bislang noch nix vor Gerichten gelandet ist. Es wurde meines Wissens auch nicht über entsprechende Fälle berichtet. Die Wahrscheinlichkeit, deswegen Ärger zu bekommen, ist also SEHR gering.

    > Wieso? Wenn es eben eindeutig wäre könnte er es schreiben, und das ist es
    > eben nicht. Siehe oben.

    Er darf nicht schreiben, dass es geklärt ist. Was es ja nicht ist. Er schreibt daher, weil Anwälte sich immer mit beiden Händen den Hintern zuhalten, nur um ja nix zu riskieren, dass er ein Impressum empfiehlt UM JEDES RISIKO auszuschliessen. Mehr passiert hier nicht.

    > Naja, die einen sagen das, die anderen jenes. Ein weiterer Beleg dafür,
    > dass es eben nicht so einfach ist. Wenn Du das Risiko eingehen würdest,
    > bitte. Ich finde es fahrlässig anderen aber zusagen, dass sie keins
    > brauchen.

    Ich bin aber kein Anwalt :) Ich sehe nur, dass viele erfahrene Blogger kein Impressum führen, dass bislang selbst streitlustige Blogger deswegen keine Probleme bekommen haben und schliesse daraus, dass das Risiko, als normal-höflicher Blogger eine Abmahnung wegen eines fehlenden Impressums zu bekommen, sehr, SEHR gering ist und sich in den Regionen tummelt , wo wir von "Von zu Eis gefrorener Flugzeugtoiletenscheisse erschlagen" oder "Opfer eines Asteroideneinschlages" reden.

    Denkbar, möglich, aber sehr unwahrscheinlich.

  17. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: RicoBrassers 08.12.16 - 15:35

    Was gemeint ist:
    Es gibt derzeit noch kein entsprechendes Urteil, welches definitiv eine Impressumspflicht für journalistischen Inhalt fordert.

    Ergo gibt es in dem Sinne keine Impressumspflicht für entsprechende Angebote.

    Was nun empfohlen wird zu tun, weil es eben weder eine klare Pflicht noch eine klare Befreiung von der Pflicht gibt, spielt an sich erstmal wiederum keine Rolle.

    Empfehlung zur Impressumsführung bei journalistischen Angeboten != Impressumspflicht für journalistische Angebote

  18. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: NoLabel 08.12.16 - 15:36

    Muhaha schrieb:

    > Ehrlich, mir geht dieses paranoide Geschwurbel, dieses indifferente
    > Vermischen von halbgaren Pseudo-Fakten mit reinem Unfug immer mehr auf den
    > Sack!

    Tja, und mir gehen solche einfältigen Kreaturen, die meinen "Wer nix zu verbergen hat..." immer auf den Sack und What?

    Natürlich schauen Terroristen nicht bei Whois usw. nach, es geht aber darum, dass ich, wenn ich eine Privatsphäre aus welchen Gründen auch immer haben will, eine bekomme. Punkt.
    Es mag richtig sein, dass Händler ein korrektes Impressum haben müssen, aber keine privaten Seitenbetreiber.

    Und wenn Du den Mist glaubst, dass Du mit (d)einer privaten Seite von der Impressumspflicht ausgenommen bist, dann träum weiter.

    Ich habe nicht geschrieben, dass man mit den genannten Punktne 100%ig anonym ist, aber der Aufwand einen zu finden ist schon enorm und wer noch weitere Punkt einbaut (Internetcafe usw.) hat seine 100%ige Anonymität.

  19. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: RicoBrassers 08.12.16 - 15:43

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...also muss man mit allem raus aus Deutschland. Hosting, Registrar,
    > Zugriff auf den Server. TOR ist keine Lösung, weil TOR arschlahm ist. Das
    > geht vieleicht mal für kleine Änderungen, aber spätestens wenn man sich mal
    > zur Sicherheit ein backup ziehen will endet die TOR-Zugangsvariante

    Ich verweise an dieser Stelle gerne mal auf §3 TMG:
    https://dejure.org/gesetze/TMG/3.html

    > (1) In der Bundesrepublik Deutschland nach § 2a niedergelassene Diensteanbieter und ihre Telemedien unterliegen den Anforderungen des deutschen Rechts auch dann, wenn die Telemedien in einem anderen Staat innerhalb des Geltungsbereichs der Richtlinien 2000/31/EG und 89/552/EWG geschäftsmäßig angeboten oder erbracht werden.

    Drauf bezieht sich auch unteranderem
    https://www.onlinehaendler-news.de/recht/rechtsfragen/7630-anbieter-ausland-deutsche-impressumspflicht.html

    Es geht also darum, ob sich das Angebot hauptsächlich an deutsche Nutzer (bzw. auf die Bundesrepublik Deutschland) abzielt. Ist dem so, muss sich der Betreiber - unabhängig seiner Herkunft & des Serverstandortes - an die Impressumspflicht halten.

  20. Re: Das ganze lässt sich für Blogs etc. ganz einfach umgehen

    Autor: Muhaha 08.12.16 - 16:04

    NoLabel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Tja, und mir gehen solche einfältigen Kreaturen, die meinen "Wer nix zu
    > verbergen hat..." immer auf den Sack und What?

    Argumentiere bitte auf Basis dessen, was ich schreibe und werde bitte nicht Opfer Deiner Paranoia.

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