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Was gibt es da zu diskutieren?

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  1. Was gibt es da zu diskutieren?

    Autor: MrAnderson 08.12.16 - 18:18

    Das Gesetzt zur "Firmenkennzeichnung" wurde irgendwann in den 1990ern auf das Internet angepasst -> Impressumspflicht. Das selbe gilt übrigens auch für geschäftliche E-Mails.

    Bei beidem muss, wenn kommerziell genutzt, eine ladbare(!) Adresse, sowie Umsatz(Steuer)nummer, Handelsregister-Nr., Geschäftsführer, etc. angegeben werden. Wie auf den normalen Geschäftspapieren (Briefbogen, Rechnungh) eben auch. Warum soll das wegfallen, nur weil ein weiteres Kommunikationsmedium dazu kommt?

    #
    Ja privater Blog mit Werbung ist ein Problem ... unterschreib ich

    #
    Geschäftlich ... Ich will wissen mit wem ich es zu tun habe, oft benötigt man die Daten ja auch (geschäftlich)

    #
    Mini Firma, ohne Büro, mit Home-Office? Ja, dann die Privatadresse. Dann steht halt mal ein Vertreter vor der Türe. So ist das eben wenn man Geschäfte machen will. Kunden die dich daheim auflauern? Tja, dann werden sie wohl ihren Grund haben ;) ...

    #
    Ja ich brings: Das internet ist kein rechtsfreier Raum ... xD

    #
    Witzig finde ich auch, dass kaum einer eine ordentlich Fußzeile hat, wenn er Geschäftsmails vom Handy schickt ... wäre direkt abmahnfähig. Ich beantworte solche Anfragen gar nicht mehr, da ich eben wissen will ob überhaut eine und wenn, welche Firma sich dahinter verbirgt. Daraus ergeben sich z.B. ja auch die Zahlungskonditionen.

  2. Re: Was gibt es da zu diskutieren?

    Autor: therealmarv 09.12.16 - 07:06

    Das ist ne totalle Schrottargumentation. Viele Geschäftsfelder wurden erst durch das Internet von zu Hause aus möglich die in den 90er Jahren undenkbar waren.

    Außerdem schützt das Impressum nicht vor Betrug, die Leute die richtig Kohle haben geben ein Impressum an, mit Ladungsfähiger Anschrift, und es bringt dir gar nichts.

    Auch schon mal über Geschäftsbereiche im Erotiksektor oder Blogs über Krankheiten oder Romane oder was weiß ich nachgedacht? Warum willst du von diesen Leuten die Privatadresse wissen wenn die damit legal Geld machen (ob moralisch vertretbar ist ne andere Sache)? Warum können sich solche Leute im Printmedien (Pseudonyme etc.) mehr schützen als im Internet? Wem nützt das was? Der ehrliche kleine Bürger ist dann der dumme.

  3. Re: Was gibt es da zu diskutieren?

    Autor: L83 09.12.16 - 12:39

    Die Argumentation ist kein Schrott, sondern sehr gut formuliert. Bloß weil betrügerische Anbieter sich auch trotz einer ladungsfähigen Adresse verstecken können, heißt das doch nicht, dass alle anderen auf diese Adresse verzichten sollten.
    In Printmedien bist Du trotz Pseudonym auch nicht unsichtbar, da jedes Printmedium eine ladungsfähige Adresse hat und einen Verantwortlichen für den Inhalt angeben muss. Bei Rechtsverstößen kommt dann der Klarname für das Gericht. Daten, die mich nicht interessieren (zB das Impressum) schaue ich mir einfach nicht an, aber im Rechtsstreit muss ich mit Personen oder Unternehmen, die kommerziell unterwegs sind, auch rechtskräftig in Kontakt treten können. Alles andere ist wilder Westen.

  4. Re: Was gibt es da zu diskutieren?

    Autor: jacki 10.12.16 - 00:16

    Dann würde so was auch nicht gehen?!
    http://nuwena.de/impressum
    Gibt sicher ne ganze Menge kommerzieller Seiten ohne Straße und Hausnummer.

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