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Nicht umsetzbar

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  1. Nicht umsetzbar

    Autor: FunPit 10.12.16 - 16:25

    Die Richter können verlangen was sie wollen. Offensichtlich haben Sie nicht verstanden, wie das Internet funktioniert.

  2. Re: Nicht umsetzbar

    Autor: crazypsycho 11.12.16 - 13:01

    Richtig. Im Grunde können News-Websites nicht mal mehr korrekt Quellen angeben, da sie nicht auf die Quelle verlinken dürfen.
    Denn es ist unmöglich zu überprüfen, ob dort alles korrekt lizensiert wurde.

    Und jegliche Werbung ist ja auch eine Verlinkung. Sich mittels Werbung zu finanzieren ist also auch nicht mehr möglich.

    Jegliche Suchmachinen sind damit auch Geschichte.

  3. Was eine chinesische Sage und der höhere Blödsinn gemeinsam haben.

    Autor: DocScheibner 11.12.16 - 15:39

    Es gibt eine chinesische Sage, nach der ein Bauer dem Kaiser wohl das Leben rettete und als Gabe nur ein Reiskorn erbat, eine Monat lang, und jeden Tag das doppelte. Der Kaiser stimmte ob der Bescheidenheit des Mannes zu. Es vermag jeder nachzurechnen, welche Menge 2^32-1 Reiskörner in Tonnen ausmachen, so hatte sich der König das nicht vorgestellt.

    Ein Richter entscheidet, um einem Fotografen Rechnung zu tragen und seine Eitelkeit zu befriedigen, gegen das Internet (Du must prüfen!). Formal juristisch exakt, der Kaiser, Verzeihung der EuGH, hat ja so entschieden. Du bist ja gierig - ach nein, kommerziell interessiert - du weist auf eigenverlegte Broschüren hin.
    Nehmen wir an, der Seitenbetreiber verlinkt auf eine Seite. Diese verlinkt auf zwei weitere. Wir nehmen an, das diese Verlinkungen noch einige Stufen weitergehen, es ist ja ein Netz, und da gibt es auch Ringverweise (da hat die Schachtelungstiefe wenigstens ein Ende).
    Wieviele Seiten müßte ich jetzt auf irgendwelche Fehler untersuchen, anschreiben, wie der heise-Justiziar das beim das Urteil erlassenden Landgericht getan hat?
    Diese Seiten haben eine kaum durchschaubare Menge Unterseiten, eigene Netz- und manchmal auch Ringstrukturen verwoben. Die Betreiber solcher Seiten dürften mehrheitlich gar nicht in der Lage sein, ihre eigenen Seiten diesbezüglich permanent zu überprüfen. Jede Änderung an einer Seite kann zur Falle werden.
    Wenn jetzt noch eine schriftliche Absicherung dazu kommt, wer will denn den Aufwand abschätzen? Da sind hunderttausende Seiten zu prüfen, je nach Branche, dann noch die geschaltete Werbung, die indirekt läuft, wo ich also nur Platz freihalte und ein anderer Inhalte schaltet, die ich gar nicht kennen kann und die vielleicht nicht einmal dokumentierbar sind (da kenne ich mich nicht so aus).
    Aber der Kaiser ist per Axiom erst mal schlauer. Das das dann nicht hinhaut, merkt er erst später, und schmeißt die Theorie über den Haufen. Die Auswirkungen bleiben.
    Dem etwas einfältigen Kaiser dürfte es schwer gefallen sein, 4 Milliarden Reiskörner aufzubringen. Das wurde ihm von Tag zu Tag bewußter.

    Ich bin gespannt, wie lange dieser Unsinn dauert. Gibt es denn juristisch keine Möglichkeit, dieses Urteil wegen Schwachsinns seiner Auswirkungen von Dritten überprüfen zu lassen? Juristen - das geht an euch!
    Jeder Mensch kann nur für das haften, was er tut, nicht für das, was andere tun :
    Ich kann den Eltern eines Kindes ABC sagen, das das Kind XY ist ganz friedlich und lieb. Irgendwann verprügelt er ABC (warum auch immer), und jetzt werde ich von den Eltern von ABC haftbar gemacht, schließlich hätten sie ihre Kind ABC nur deshalb mit XY spielen gelassen, weil ich ihn als lieb und friedlich eingeschätzt habe.
    Das ist die gleiche Sachlage im normalen Leben - ein Link. Hätte das Bestand?

    Hier muß sofort etwas getan werden. Wer hat Ideen?

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