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Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

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  1. Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: nightmar17 27.12.16 - 11:18

    Selbst jetzt erst erlebt. Ausgelernt Sommer 2016 als Fachinformatiker/Systemintegration.
    Schon vor Abschluss der Prüfungen hat man sich Gedanken gemacht und sich ggfs. beworben.
    Ich hatte durchweg gutes Feedback, dazu komme ich gleich.
    Bei den Klassenkameraden sah es teilweise richtig schlimm aus. Nach der Ausbildung 1500¤ Brutto angeboten bekommen und solche Späße. Zwei haben sogar den Mindestlohn angeboten bekommen, weil es dem Betrieb finanziell nicht gut gehen würde.
    Als die Azubis sich aber was anderes gesucht haben, waren die Chefs wohl etwas entsetzt, bzw. haben fest mit der Übernahme gerechnet.

    Ich hatte 5 Bewerbungen geschrieben und 3 Angebote auf dem Tisch. zwischen 28.000-33.000¤/Jahr war alles dabei.
    Vorerst bin ich aber bei meinem Ausbildungsbetrieb geblieben. Bekommen habe ich ca. 2700¤ Brutto plus Bereitschaftsgeld.
    Jetzt steht nach einem halben Jahr ein Wechsel bei mir an und mir wurden 38k geboten und 40k nach der Probezeit.
    Für mich sehr gut, weil die Fahrtzeit fast komplett wegfällt. Das alles im Raum Bremen/Hamburg (teils kleinere Städte).
    Ein Angebot war auch richtig gut: Ich hatte mich da im Januar beworben und bekam eine Antwort, dass das Bewerbungsverfahren sich noch Monate hinzieht, weil das Unternehmen sich intern umstrukturiert und Büros umbaut, etc. pp. Vor ein paar Monaten haben die sich wieder gemeldet und mich zum Gespräch eingeladen. Für mich war das ein Favorit, IT-Systemhaus mit ca. 40 Mitarbeitern. War quasi direkt vor meiner Haustür. Das erste Gespräch lief gut und mir haben alle Eckdaten soweit gefallen. Dann sollte ich noch meinen Gehaltswunsch nennen, bevor es zu einem zweiten Termin kommt. 36.000¤ habe ich angegeben. Das wurde nicht weiter kommentiert. Es kam noch ein zweites Gespräch, wo dann der Geschäftsführer dabei war und die endgültigen Vertragsdaten geklärt werden sollten. Ich dachte eigentlich die Sache wäre Fix und hatte mich schon gefreut. Zuerst wurden Urlaubstage/Arbeitszeiten geklärt, dann kam aber der Schock. Der Geschäftsführer bot mir ja als frisch ausgelernten Admin 1850¤ Brutto an. Als ich darauf aufmerksam machte, dass es ja nicht meinem Wunsch von 36k entspricht wurde er unfreundlich und meinte nach der Probezeit (6Monate) und nach einem Jahr wird sich das alles erhöhen. Ich sollte kurz warten, dann würden die sich eben besprechen und mir ein neues Angebot machen. Raus kam: 1950¤ Brutto, nach der Probezeit 2.050¤ und nach einem Jahr dann 2100¤. Danach gebe es jedes Jahr neue Gespräche. Ich habe das ganze relativ schnell beendet und bin gegangen. Durfte mir vorher aber anhören, welche frechen Forderungen ich denn gestellt habe.

  2. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 27.12.16 - 11:43

    32,000 bis 39,000 (Standortabhängig) ist ein realistisches Gehalt und im Rahmen für diese Ausbildung. Wenn jemand 4 Jahre in der Uni sitzt, kann er als Informatiker typischerweise derzeit zwischen 43,000 und 48,000 Einstiegsgehalt erwarten.

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 27.12.16 11:45 durch DerVorhangZuUndAlleFragenOffen.

  3. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: hanswurst555 27.12.16 - 12:02

    Es ist schon frech was einige Firmen an Geld bieten. Vor allem so ein Systemhaus. Ich meine die verkaufen ihre Dienstleistungen weiter an Ihre Kunden. Was sollt denn das für eine Qualität sein bei solch niedrigen Gehältern? Ich arbeite als Exchange Administrator in einem Rechenzentrum. Unsere Ansprechpartner sind die Systemadministratoren bei unseren Kunden oder Systemhäuser die unsere Kunden für den Clientsupport einkaufen. Die Admins der Kunden, okay, da erwarte ich ehrlich gesagt nicht viel. Aber von einem Systemhaus, dass auf der Website noch mit diversen Microsoft Zertifikaten usw. wirbt. Das ich dann deren Admins erklären muss wie man ein Outlook richtig einrichtet, Autodiscover testet, pinpoint DNS Zonen einrichtet und SRV Records im internen DNS setzt ist schon hart.

    Aber bei 1800¤ brutto auch kein Wunder.

  4. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: TC 27.12.16 - 12:38

    Ja und? kein Uniabschluss = keine 2k.

  5. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: Arhey 27.12.16 - 13:19

    @hanswurst
    Was hat Gehalt mit Qualifikation zu tun?
    Nur weil jemandem AG nicht genug zahlt, ist es kein Hinweis darauf, dass der Mitarbeiter unfähig ist.

    Umgekehrt gibt es genauso Leute, die 60 000 verdienen, aber ein Azubi die locker überflügelt.

  6. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: pear 27.12.16 - 13:22

    DerVorhangZuUndAlleFragenOffen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 32,000 bis 39,000 (Standortabhängig) ist ein realistisches Gehalt und im
    > Rahmen für diese Ausbildung. Wenn jemand 4 Jahre in der Uni sitzt, kann er
    > als Informatiker typischerweise derzeit zwischen 43,000 und 48,000
    > Einstiegsgehalt erwarten.

    Sehe ich genauso und empfinde ich als absolut fair. Die Differenz zwischen Ausbildung und Studium im IT-Sektor bei normalen Jobs sollte auch nicht größer ausfallen. Denn wenn man ehrlich ist, macht einen das evtl. vorhandene "theoretische mehr Wissen" in den meisten Jobs absolut nicht wertvoller als einen Mitarbeiter mit guter Ausbildung, da zählen ganz andere Dinge.

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja und? kein Uniabschluss = keine 2k.

    So eine Einstellung hatte ich auch mal und dachte mein toller Abschluss ist jede Menge wert. Leider ist dem nicht so. In den normalen IT-Jobs kommt es oftmals auf andere Dinge an und das Know-How von der Uni rückt mehr und mehr in den Hintergrund (zumal der Know-How Unterschied größtenteils in theoretischen Grundlagen besteht, die entweder schon nach dem Abschluss vergessen sind oder dann spätestes nach 5 Jahren Berufserfahrung).

  7. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: m9898 27.12.16 - 14:44

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja und? kein Uniabschluss = keine 2k.

    Das heißt, dass man deiner Meinung nach heutzutage einen Uniabschluss braucht, um nicht in der tiefsten Altersarmut zu enden? Ziemlich ... bedenkliche Einstellung.

  8. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: siedenburg2 27.12.16 - 14:49

    Und ich dachte ich würde wenig bekommen.
    Ich komme auch aus den Raum Bremen/Hamburg und bin kurz vor Ende meiner Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration.
    Ich habe anfang des 3. Jahres dann ein Gespräch mit meinem Chef zur Übernahme gehabt und hatte als Einstieg 2500¤ genannt.
    Darauf wurde jetzt eine Feste Übernahme bei Ausbildungsende, 2100¤ im 1. und 2500¤ im 2. Jahr, der Ürlaub wird regelmäßig erhöht und es gibt Weihnachts- und Urlaubsgeld.

  9. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: muhzilla 27.12.16 - 14:53

    In Anbetracht der Tatsache, dass man heutzutage aber auch über tausend Wege den B.Sc. erwerben kann und damit "studiert" hat, ist es schon wieder fair :D

  10. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: Anonymer Nutzer 27.12.16 - 16:11

    Vor ein Paar Jahren hatte Ich mich, bei einer Firma mit mehreren Zweigstellen beworben.

    1. Ein Antwortschreiben war keine Woche später bei mir im Briefkasten.
    "Die Verarbeitung aller Bewerbungen wird etwas Zeit in Anspruch nehmen "

    2. Kein Monat später erhielt Ich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, an welchem die Sekretärin und der Abteilungsleiter der für mich zuständigen Abteilung teilnahmen.
    Ich wurde zu erst nach meinen Qualifikationen, Erfahrungen und Gehaltsvorstellungen gefragt, danach wurde mir die Geschichte der Firma erzählt und meine Haupttätigkeiten erklärt.

    3. Ich kam in die engere Auswahl und wurde zu einem weiterem Gespräch eingeladen, bei welchem mir zuerst die Firma durch ein Rundgang gezeigt wurde und anschließend erhielt Ich ein DIN A4 Blatt mit dem Gehalt, welches mir die Firma zahlen wollte.
    Das Gehalt lag nicht nur 10 % unter dem was Ich mindestens wollte, sondern war auch noch schöngerechnet worden, weil Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Bonuszahlungen mit eingerechnet worden sind, welche Ich im ersten Jahr überhaupt nicht erhalten würde, weil die Firma dies nur an Mitarbeiter auszahlt, die das komplette Jahr in der Firma gearbeitet haben und da Ich im März angefangen hätte, hätte Ich dies alles erst ab dem Zweiten Arbeitsjahr erhalten.

    Ich hab das Blatt auf´n Tisch gelegt, mich angezogen und wollte schon gehen, da kommt vom Abteilungsleiter folgender Satz "Das kann ja nicht angehen, wir haben ihnen die Firma gezeigt, ein gutes Gehaltsangebot vorgelegt und Sie wollen jetzt einfach gehen, ohne auch nur ein Wort dazu gesagt zu haben?"
    Dieser eine Satz hat mich fast zum Kochen gebracht, jedenfalls war meine Antwort recht laut und mit Wut erfühlt "Was Ich im letzten Gespräch gesagt habe, ging ihnen woll am Arsch vorbei, sonst wüssten Sie wie Ich über Ihr ach so tolles Angebot denke und nochmals danke dafür, das Sie meine Zeit mit der Führung und überhaupt mit der Einladung zu einem weiterem Gespräch verschwendet haben"


    Ich hatte auch schon ein Vorstellungsgespräch, welches nach nur zwei Sätzen endete.
    Hallo, mein Name ist .... Ich bin der Abteilungsleiter von ....... und Ich heiße Sie zum Vorstellungsgespräch Willkommen.
    Wenn Sie sich Bereit erklären, bei uns ein zweiwöchiges Praktikum kostenlos zu absolvieren, fahren wir mit dem Vorstellungsgespräch fort, wenn nicht, kannst du dich nach dem Erhalt deiner Unterladen wieder verpissen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.12.16 16:18 durch Carlo Escobar.

  11. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: Dwalinn 27.12.16 - 16:21

    Man sollte sein Mindestgehalt ruhig etwas höher angeben schließlich ist eine Verhandlung dazu da zu verhandeln.

    Wahrscheinlich hättest du dennoch nicht dein Wunschgehalt bekommen aber dann hätte man die Verhandlung immer noch sachlich beenden können mit dem Verweis darauf das deine Arbeitskraft anständig vergütet werden soll.

  12. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: Arhey 27.12.16 - 16:25

    @siedenburg2
    Ist für Ausbildung ok und wenn es dann in den Schritten steigt.
    Aber in Hamburg sollten eigentlich etwas höhere Gehälter gezahlt werden. Genau wie in München oder BW. Wird bei uns auch so verkauft, als Standortzulage.

  13. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: TC 27.12.16 - 16:28

    Jop. wenn man die Zicke spielen muss und wortlos gehen will,
    soll man sich auch nicht wundern dann angemault zu werden.

  14. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: Anonymer Nutzer 27.12.16 - 16:42

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jop. wenn man die Zicke spielen muss und wortlos gehen will,
    > soll man sich auch nicht wundern dann angemault zu werden.

    Wer die Wünsche anderer komplett ignoriert, sollte sich auch nicht darüber wundern, das der andere einen dann auch einfach ignoriert.
    Oder glaubt derjenige, das man sich noch für so eine Scheiße bedankt?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.12.16 16:43 durch Carlo Escobar.

  15. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: Dwalinn 27.12.16 - 16:49

    Die Frage ist, um wie viel steigt es. Bei mir waren es erst 2400¤ dann 2600¤ (Wechsel Tarifgruppe) und dann 2900¤ Urlaub ist von Anfang an 30 Tage + Weihnachtsgeld
    Raum Berlin

  16. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: lock_vogell 27.12.16 - 16:51

    meiner meinung nach sollte nach einer ordentlichen fisi ausbildung 36.000 geboten werden und nach einem bachelor um die 40.000, nach einem master irgendwas zwischen 45 -50.000 alles andere ist meiner meinung nach völlig an der realität vorbei...

  17. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: TC 27.12.16 - 19:35

    Selbst wenn man noch so sehr und zurecht angepisst ist,
    'wortlos aufstehen und gehen' ist nur kindisch und unreif.

    Wär ich Chef/Personaler, hätt der Kanditat so auch jede Nachverhandlung verspielt

    Man bleibt sachlich, sagt nett aber bestimmt, daß man sich leider nicht einig wird,
    dankt fürs Gespräch und verabschiedet sich dann. So machen das Erwachsene...

  18. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: ArcherV 27.12.16 - 21:45

    siedenburg2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ich dachte ich würde wenig bekommen.
    > Ich komme auch aus den Raum Bremen/Hamburg und bin kurz vor Ende meiner
    > Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration.
    > Ich habe anfang des 3. Jahres dann ein Gespräch mit meinem Chef zur
    > Übernahme gehabt und hatte als Einstieg 2500¤ genannt.
    > Darauf wurde jetzt eine Feste Übernahme bei Ausbildungsende, 2100¤ im 1.
    > und 2500¤ im 2. Jahr, der Ürlaub wird regelmäßig erhöht und es gibt
    > Weihnachts- und Urlaubsgeld.


    oookay und ich dachte ich bin unterbezahlt ^^.
    Kurz zu mir: bin gelernter IT-Systemelektroniker, angestellt bin ich als Fachinformatiker - Systemintegration bei einer kleineren Kommune in Raum Oldenburg.

    Wir bekommen im Moment EG9* , dass sind bei meiner jetzigen Erfahrungsstufe ca. 37k. Brutto (mit Weihnachtsgeld). Ich kann zwar über die Erfahrungsstufen noch ein wenig höher kommen , dass dauert aber.

    Hätte jetzt erwartet, dass es innerhalb der freien Wirtschaft mehr drin ist. ^^
    Gibt auch noch größere Kommune welche EG10 und EG11 für Fachinformatiker zahlen, diese sind aber im allgemeinen teurer (Miete, etc)


    *wenn es dich genau interessiert...
    http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/tvoed/vka?id=tvoed-vka-2016i&matrix=1

    /E
    Bin ja am überlegen, ob ich noch ein Fernstudium mache... bei meinen aktuellen AG wären da aber maximal die EG10 drinne, das wäre zu den höheren Erfahrungsstufen gerade einmal 380¤ (brutto) Unterschied...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.12.16 21:48 durch ArcherV.

  19. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: Faksimile 27.12.16 - 22:21

    Arhey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    > Umgekehrt gibt es genauso Leute, die 60 000 verdienen, aber ein Azubi die
    > locker überflügelt.

    Verdienen oder bekommen?

  20. Re: Fachkräftemangel wohl nur bei niedrigen Gehältern.

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.16 - 02:03

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst wenn man noch so sehr und zurecht angepisst ist,
    > 'wortlos aufstehen und gehen' ist nur kindisch und unreif.
    >
    > Wär ich Chef/Personaler, hätt der Kanditat so auch jede Nachverhandlung
    > verspielt
    >
    > Man bleibt sachlich, sagt nett aber bestimmt, daß man sich leider nicht
    > einig wird,
    > dankt fürs Gespräch und verabschiedet sich dann. So machen das
    > Erwachsene...

    Ich habe für den Hinweg fast eine Stunde gebraucht, trotz Pünktlichkeit ließ man mich noch knapp eine Halbe Stunde warten und danach wurde Ich über eine Stunde durch die Firma geführt, nur um dann ein Angebot vorgelegt zu bekommen, welches einer Beleidigung gleichkommt und vom Abteilungsleiter noch dazu als hervorragend angepriesen wurde.

    Ein freundliches und sachliches Vorgehen sieht anders aus und zwar so wie meine jetzige Firma vorgegangen ist.
    Nach dem Vorstellungsgespräch erhielt Ich einen Anruf, in welchem das Gehalt verhandelt wurde und erst danach gab es ein Termin für einen Firmenrundgang samt Vertragsabschluss.
    Es wurde nicht unnötig Zeit verschwendet, sondern schon vorab geklärt, ob man mit dem Gehalt einverstanden ist und erst danach alles anderen geklärt.
    Ein solches vorgehen ist nicht nur professionell, sondern schöpft auch gegenseitiges Vertrauen und zeigt gleichzeitig wie wichtig die Mitarbeiter für ein Unternehmen sind.

    Wenn ein Unternehmen seine zukünftigen Mitarbeiter verarscht, schöpft dies nicht gerade vertrauen, sondern eher misstrauen und ist ein Indiz dafür, das man auch als Angestellter später nach Strich und Faden verarscht wird.

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