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Schönes Beispiel für Übertechnisierung.

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  1. Schönes Beispiel für Übertechnisierung.

    Autor: Anonymer Nutzer 29.12.16 - 14:30

    Man hat also teure Wahlcomputer angeschafft, die man jetzt ggf. teuer mit einer Funktion eines Papierausdrucks nachrüstet.

    Warum nicht gleich wie bei uns nur Papierwahlzettel, die von Hand ausgezählt werden (dabei gilt das 4-Augen-Prinzip) und nach der Wahl sicher verschlossen verwahrt werden, für etwaig verlangte Nachzählungen. Simpel, failsafe - und billiger!

    Die Hohepriester der Digitalisierung, für die es ein Selbstzweck ist möglichst alles zu digitalisieren, werden da natürlich aufschreien,das sei doch eine Resignation und ein Armutszeugnis und überhaupt. Aber der Zweck von Wahlen ist immer noch eine Wahl nach demokratischen Kriterien abzuhalten und nicht, den Absatz von Hard- und Software sowie die Beschäftigung von Informatikern zu fördern.

  2. Re: Schönes Beispiel für Übertechnisierung.

    Autor: ArcherV 29.12.16 - 19:45

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man hat also teure Wahlcomputer angeschafft, die man jetzt ggf. teuer mit
    > einer Funktion eines Papierausdrucks nachrüstet.
    >
    > Warum nicht gleich wie bei uns nur Papierwahlzettel, die von Hand
    > ausgezählt werden (dabei gilt das 4-Augen-Prinzip) und nach der Wahl sicher
    > verschlossen verwahrt werden, für etwaig verlangte Nachzählungen. Simpel,
    > failsafe - und billiger!
    >
    > Die Hohepriester der Digitalisierung, für die es ein Selbstzweck ist
    > möglichst alles zu digitalisieren, werden da natürlich aufschreien,das sei
    > doch eine Resignation und ein Armutszeugnis und überhaupt. Aber der Zweck
    > von Wahlen ist immer noch eine Wahl nach demokratischen Kriterien
    > abzuhalten und nicht, den Absatz von Hard- und Software sowie die
    > Beschäftigung von Informatikern zu fördern.


    Mal gucken ob du dir Papierwahl auch so toll findest wenn du in Deutschland dazu verdonnert bist als Wahlhelfer zu helfen :)

  3. Re: Schönes Beispiel für Übertechnisierung.

    Autor: Anonymer Nutzer 29.12.16 - 21:19

    Dazu wird niemand "verdonnert", Wahlhelfer sind auch in den US Wahllokalen mit Wahlcomputern reichlich anwesend - und ich helfe seit über 10 Jahren bei jeder Wahl als Wahlhelfer und weiss daher genau, wovon ich rede und wie penibel und sicher dieses Wahlsystem ist. Da ist nirgendwo Raum für Manipulationen und am Ende wird alles zur Nachprüfung verplombt aufbewahrt.

  4. Re: Schönes Beispiel für Übertechnisierung.

    Autor: ArcherV 29.12.16 - 22:20

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu wird niemand "verdonnert", Wahlhelfer sind auch in den US Wahllokalen
    > mit Wahlcomputern reichlich anwesend - und ich helfe seit über 10 Jahren
    > bei jeder Wahl als Wahlhelfer und weiss daher genau, wovon ich rede und wie
    > penibel und sicher dieses Wahlsystem ist. Da ist nirgendwo Raum für
    > Manipulationen und am Ende wird alles zur Nachprüfung verplombt aufbewahrt.

    Doch, nach deutschen Recht kann man das "Ehrenamt" aufgezwungen bekommen. Bei nichtantreten drohen dann Bußgelder etc.

  5. Re: Schönes Beispiel für Übertechnisierung.

    Autor: Anonymer Nutzer 30.12.16 - 09:52

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lügenbold schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dazu wird niemand "verdonnert", Wahlhelfer sind auch in den US
    > Wahllokalen
    > > mit Wahlcomputern reichlich anwesend - und ich helfe seit über 10 Jahren
    > > bei jeder Wahl als Wahlhelfer und weiss daher genau, wovon ich rede und
    > wie
    > > penibel und sicher dieses Wahlsystem ist. Da ist nirgendwo Raum für
    > > Manipulationen und am Ende wird alles zur Nachprüfung verplombt
    > aufbewahrt.
    >
    > Doch, nach deutschen Recht kann man das "Ehrenamt" aufgezwungen bekommen.
    > Bei nichtantreten drohen dann Bußgelder etc.


    Es KANN auch das Kriegsrecht verhängt werden, bei Verstoß drohen dann kurzer Prozess.

    Mir ist kein einziger Fall in 60 Jahren Bundesrepublik einer Zwangsverpflichtung bekannt, vielleicht kannst du ja aufklären. Und nur mal so: die Wahlhelfer, die es wie gesagt in den USA ganz genauso gibt, da bleiben die Wahlcomputer auch nicht unbeaufsichtigt, kann man ebenso zum Wahlhelfer zwangsverpflichtet werden (und zum Geschworenen noch dazu). Denn die Wahlhelfer aus der Bevölkerung zu rekrutieren und nicht aus dem Personal des Staates, das der Exekutive und somit ggf. zur Neuwahl stehenden Amtsträgern unterstellt ist, ist ein wichtiges Grundprinzip demokratischer Wahlen (vgl. "Kontrollfunktion") und um Wahlmanipulationen an der Basis bestmöglich zu verhindern. Darum gibt es überall zivile Wahlhelfer, egal wie abgestimmt wird. Also gleich doppelt ein Nonsens-Gegenargument.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.12.16 09:55 durch Lügenbold.

  6. Re: Schönes Beispiel für Übertechnisierung.

    Autor: ArcherV 31.12.16 - 01:10

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es KANN auch das Kriegsrecht verhängt werden, bei Verstoß drohen dann
    > kurzer Prozess.

    Was ist das für eine Argumentation? Es können auch Atombomben geworfen werden - macht es das Kriegsrecht besser?

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir ist kein einziger Fall in 60 Jahren Bundesrepublik einer
    > Zwangsverpflichtung bekannt,

    Nur weil dir keiner bekannt ist, heißt das es nicht das es keine gab.

    z.B. hier: https://www.morgenweb.de/region/mannheimer-morgen/ludwigshafen/wahlhelfer-zwangsverpflichtet-1.1701574

    Auch in meiner Kommune standen wir dieses Jahr kurz davor div. Leute "einzuziehen" ;)

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn die Wahlhelfer aus der Bevölkerung zu rekrutieren und nicht aus dem
    > Personal des Staates, das der Exekutive und somit ggf. zur Neuwahl
    > stehenden Amtsträgern unterstellt ist, ist ein wichtiges Grundprinzip
    > demokratischer Wahlen

    Das gibt es bei uns beides. Also sowohl zivile Leute als auch Angestellte/Beamte der Kommune. Wobei da andere Aufgaben anfallen.

    z.B. Wahlvorsteher oder Schriftführer

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