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Lieber hochauflösend als 3D

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  1. Lieber hochauflösend als 3D

    Autor: Muhaha 02.01.17 - 12:14

    3D ist und bleibt derzeit ein sinnloses Gimmick, welches das Medium Film nur auf die Anfänge des Mediums als Jahrmarktsattraktion für das gemeine Volk zurückführt. Kein Film wird dadurch besser, keine Geschichte lässt sich durch 3D besser erzählen.

    4K hingegen ermöglicht eine um Längen bessere Bildqualität. Bei 4K zählen wieder mehr die Ausleuchtung von Kulissen und Sets, die überlegte Bildkomposition, das Finden der passenden Einstellungen, anstatt dass man dem Zuschauer eine in 3D hochgerechnete Szene mit dunklen, undeutlichen Bildern präsentiert, der in so vielen Fällen der Scherenschnittcharakter von 3D mit seinen leicht verschobenen Bildflächen anzusehen ist, dass es nicht mehr lustig ist.

    Vielleicht bringt eine andere, brillenfreie Projektionstechnik eine bessere Lösung für 3D. So dass man ein wirklich dreidimensionales Bild hat, welches man stoppen und drehen kann. Und nicht diesen künstlichen Pseudo-3D-Effekt wie bisher.

  2. Re: Lieber hochauflösend als 3D

    Autor: RicoBrassers 02.01.17 - 12:38

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 3D ist und bleibt derzeit ein sinnloses Gimmick, welches das Medium Film
    > nur auf die Anfänge des Mediums als Jahrmarktsattraktion für das gemeine
    > Volk zurückführt. Kein Film wird dadurch besser, keine Geschichte lässt
    > sich durch 3D besser erzählen.

    Aber es ist für den Zuschauer doch schon "packender", wenn z.B. der Dreck niht einfach nur gegen die Kamera fliegt, sondern "in das Gesicht des Zuschauers".
    Natürlich beeinflusst das nicht direkt die Erzählung der Geschichte, das ist richtig.

    > 4K hingegen ermöglicht eine um Längen bessere Bildqualität.

    Ja, das ist auch der einzige Sinn und Zweck von 4k. Weil eben die vierfache Menge an Pixeln für einen Frame zur Verfügung steht.

    > Bei 4K zählen wieder mehr die Ausleuchtung von Kulissen und Sets, die überlegte
    > Bildkomposition, das Finden der passenden Einstellungen

    Äh, nein. Eigentlich sind genau das Eigenschaften, die für (sinnvolle) 3D-Filme benötigt werden. Wie gesagt: 4k besagt einfach nur, dass jeder Frame 4mal so viele Pixel besitzt, wie ein Frame bei FullHD. Da muss man nicht auf die Beleuchtung etc. achten.

    > anstatt dass man dem Zuschauer eine in 3D hochgerechnete Szene

    Nicht alle 3D-Filme sind hochgerendert. Ich habe hier keine Statistik, aber es gibt durchaus einige/viele Filme, die mit zwei Kameras in einem festen, horizontalen Abstand zueinander abgefilmt wurden, also "echtes" 3D-Filmmaterial.

    > mit dunklen, undeutlichen Bildern präsentiert, der in so vielen Fällen der Scherenschnittcharakter von 3D mit seinen leicht verschobenen Bildflächen anzusehen ist, dass es nicht mehr lustig ist.

    Deshalb muss man ja bei 3D auf eine vernünftige Beleuchtung etc. achten.
    Und man muss sich auch immer die Frage stellen, ob es Sinn macht, einen Film in 3D zu produzieren.

    > Vielleicht bringt eine andere, brillenfreie Projektionstechnik eine bessere
    > Lösung für 3D. So dass man ein wirklich dreidimensionales Bild hat, welches
    > man stoppen und drehen kann. Und nicht diesen künstlichen Pseudo-3D-Effekt
    > wie bisher.

    Na dann aber auch mindestens in 32k, schließlich will ich da dann keine Pixel sehen müssen, wenn ich im neuen Fast & Furious 20 in Real3D(TM)(R)(C) ganz nah an Vin Diesel heranzoome. ;)
    Wird's irgendwann geben, aber vermutlich nicht vor 2025-2030 (bezogen auf die beschriebene 3D-Projektionstechnik). ;)

  3. Und HDR, HFR?

    Autor: nate 02.01.17 - 13:01

    > 3D ist und bleibt derzeit ein sinnloses Gimmick [...]

    Das sehe ich auch so.

    > 4K hingegen ermöglicht eine um Längen bessere Bildqualität
    > [...] Bei 4K zählen
    > wieder mehr die Ausleuchtung von Kulissen und Sets, die überlegte
    > Bildkomposition, das Finden der passenden Einstellungen

    Hier kann ich nicht zustimmen. Zum einen bedeutet 4K nicht zwingend eine bessere Bildqualität, schon gar nicht "um Längen". Bei üblichen Betrachtungsabständen fällt der Unterschied zwischen 2K und 4K kaum auf.

    Generell gibt es m.E. fünf(!) Stellschrauben für die Bildqualität, hier mal grob von "unwichtig" nach "Riesen-Unterschied" sortiert:

    - Stereoskopie (nett, aber nach ein paar Minuten gewöhnt sich das Gehirn an 2D/3D und nimmt den Unterschied gar nicht mehr wahr)

    - 3D-Sound (fällt mehr auf als Stereoskopie, aber letzlich passiert die meiste Action doch vor dem Betrachter, so dass Stereo fast ausreicht)

    - örtliche Auflösung (2K gegenüber SD ist ein großer Schritt, darüber hat man "diminishing returns")

    - zeitliche Auflösung (ruckelfreies Kino war ein Jahrhundert lang unmöglich, so dass es einige Leute sogar stört, wenn Bewegungen natürlich aussehen -- tatsächlich ist das aber ein großer Schritt in der Qualität)

    - bessere Kontrast- und Farbwiedergabe (der Unterschied von Schwarzweiß- zu Farbfilm ist gigantisch, und HDR und ein größerer Farb-Gamut wird eine ähnliche Revolution)

  4. Re: Lieber hochauflösend als 3D

    Autor: Muhaha 02.01.17 - 13:11

    RicoBrassers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber es ist für den Zuschauer doch schon "packender", wenn z.B. der Dreck
    > niht einfach nur gegen die Kamera fliegt, sondern "in das Gesicht des
    > Zuschauers".

    Nein, nicht wirklich. Es ist zwar die ersten paar Male ein netter Gag, aber ich habe auch im Gespräch mit anderen festgestellt, dass sich der Effekt schnell abnutzt. Man gewöhnt sich sehr schnell daran und stellt dann umso eher all die negativen Begleiterscheinungen der aktuellen 3D-Projektionstechnik fest, wie z.B. ein Verlust der Übersichtlichkeit bei schnellen Actionszenen, in denen pro Szene viel passiert, wie z.B. eine schlechtere Bildqualität bei ruhigen Szenen, wie z.B. das im Vergleich zum 2D-Bild angestrengtere Sehen, welches bei längeren Filmen schneller ermüdet. Plus das ganze Gezerve wegen der Brille. Plus die Probleme von Menschen, deren Gehirn mit der aktuellen 3D-Projektionstechnik einfach nicht klarkommt und die sehr schnell Kopfschmerzen und tränede Augen bekommen

    > > 4K hingegen ermöglicht eine um Längen bessere Bildqualität.
    >
    > Ja, das ist auch der einzige Sinn und Zweck von 4k. Weil eben die vierfache
    > Menge an Pixeln für einen Frame zur Verfügung steht.

    Richtig. Ansonsten bleibt alles unverändert. Es wird nichts schlechter, es gibt NUR Verbesserungen.

  5. Re: Und HDR, HFR?

    Autor: Muhaha 02.01.17 - 13:27

    nate schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Generell gibt es m.E. fünf(!) Stellschrauben für die Bildqualität, hier mal
    > grob von "unwichtig" nach "Riesen-Unterschied" sortiert:
    >
    > - Stereoskopie (nett, aber nach ein paar Minuten gewöhnt sich das Gehirn an
    > 2D/3D und nimmt den Unterschied gar nicht mehr wahr)
    >
    > - 3D-Sound (fällt mehr auf als Stereoskopie, aber letzlich passiert die
    > meiste Action doch vor dem Betrachter, so dass Stereo fast ausreicht)
    >
    > - örtliche Auflösung (2K gegenüber SD ist ein großer Schritt, darüber hat
    > man "diminishing returns")
    >
    > - zeitliche Auflösung (ruckelfreies Kino war ein Jahrhundert lang
    > unmöglich, so dass es einige Leute sogar stört, wenn Bewegungen natürlich
    > aussehen -- tatsächlich ist das aber ein großer Schritt in der Qualität)
    >
    > - bessere Kontrast- und Farbwiedergabe (der Unterschied von Schwarzweiß- zu
    > Farbfilm ist gigantisch, und HDR und ein größerer Farb-Gamut wird eine
    > ähnliche Revolution)

    Richtig. So genau wollte ich es nicht ausführen, nur darstellen, dass höhere Auflösungen mehr für die Bildqualität tun als die bisherigen 3D-Verfahren, die zum Erreichen des Pseudo-3D-Effekts die Bildqualität in nicht wenigen Fällen sogar verschlechtern.

  6. Re: Lieber hochauflösend als 3D

    Autor: RicoBrassers 02.01.17 - 13:30

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RicoBrassers schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Aber es ist für den Zuschauer doch schon "packender", wenn z.B. der
    > Dreck
    > > niht einfach nur gegen die Kamera fliegt, sondern "in das Gesicht des
    > > Zuschauers".
    >
    > Nein, nicht wirklich. Es ist zwar die ersten paar Male ein netter Gag, aber
    > ich habe auch im Gespräch mit anderen festgestellt, dass sich der Effekt
    > schnell abnutzt. Man gewöhnt sich sehr schnell daran und stellt dann umso
    > eher all die negativen Begleiterscheinungen der aktuellen
    > 3D-Projektionstechnik fest, wie z.B. ein Verlust der Übersichtlichkeit bei
    > schnellen Actionszenen, in denen pro Szene viel passiert, wie z.B. eine
    > schlechtere Bildqualität bei ruhigen Szenen, wie z.B. das im Vergleich zum
    > 2D-Bild angestrengtere Sehen, welches bei längeren Filmen schneller
    > ermüdet. Plus das ganze Gezerve wegen der Brille. Plus die Probleme von
    > Menschen, deren Gehirn mit der aktuellen 3D-Projektionstechnik einfach
    > nicht klarkommt und die sehr schnell Kopfschmerzen und tränede Augen
    > bekommen
    >
    > > > 4K hingegen ermöglicht eine um Längen bessere Bildqualität.
    > >
    > > Ja, das ist auch der einzige Sinn und Zweck von 4k. Weil eben die
    > vierfache
    > > Menge an Pixeln für einen Frame zur Verfügung steht.
    >
    > Richtig. Ansonsten bleibt alles unverändert. Es wird nichts schlechter, es
    > gibt NUR Verbesserungen.

    Stimme dir hier zu. Deshalb habe ich auch versucht, von "sinnvollem" 3D zu sprechen. Denn es macht halt nicht überall Sinn und hat nunmal eben auch seine Negativauswirkungen. Aber es ist natürlich durchaus möglich, dass sobald die Regisseure (& Co.) erstmal mehr Erfahrungen mit stereoskopischem 3D gemacht haben, dass wir dann auch besser umgesetztes 3D sehen, z.B. durch bessere Ausleuchtung, whatever.

    Ich sage auch nicht, dass 3D das Wundermittel der Filmindustrie ist oder sein soll. Aber wie bereits gesagt, *kann* es das Publikum durchaus mehr fesseln, als 2D-Filmmaterial. Und wenn es nur in ein paar Szenen der Fall ist. Natürlich muss man dann aber auch dafür sorgen, dass die Negativauswirkungen von stereoskopischem 3D so weit wie möglich minimiert werden. :)

  7. Re: Und HDR, HFR?

    Autor: RicoBrassers 02.01.17 - 13:39

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig. So genau wollte ich es nicht ausführen, nur darstellen, dass
    > höhere Auflösungen mehr für die Bildqualität tun als die bisherigen
    > 3D-Verfahren, die zum Erreichen des Pseudo-3D-Effekts die Bildqualität in
    > nicht wenigen Fällen sogar verschlechtern.

    Halt Stop. 3D soll auch nicht die Bildqualität verbessern (kann es ja auch nicht), wer hat dir bitte diesen Floh ins Ohr gesetzt?
    3D *kann* die Filmerfahrung verbessern, was 4k zum Beispiel wiederum meist nicht vermag (außer man sitzt 1-2m vor einem ~50" 4k/UHD-fähigen Fernseher, dann wäre das evtl. wieder ein anderer Punkt ;) ).

  8. Re: Lieber hochauflösend als 3D

    Autor: mucpower 02.01.17 - 13:47

    Muhaha schrieb:

    > Menschen, deren Gehirn mit der aktuellen 3D-Projektionstechnik einfach
    > nicht klarkommt und die sehr schnell Kopfschmerzen und tränede Augen
    > bekommen
    >
    Ist ja auch kein 3D, sondern 2x 2D, auch Stereoskopie genannt. Man kann den Kopf drehen wie man will oder hingehen wo man will, man sieht immer das gleiche Doppelbild.
    Die VR Brillen hingegen sind da schon eher an 3D dran.

  9. Re: Lieber hochauflösend als 3D

    Autor: Doedelf 02.01.17 - 13:50

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 3D ist und bleibt derzeit ein sinnloses Gimmick, welches das Medium Film
    > nur auf die Anfänge des Mediums als Jahrmarktsattraktion für das gemeine
    > Volk zurückführt. Kein Film wird dadurch besser, keine Geschichte lässt
    > sich durch 3D besser erzählen.

    Falsch - "The Walk" wiederlegt dein Satz. Schon mal in 3d gesehen. Der Film ist in 2d grade mal "nett", in 3d ein ganz anderes Kaliber.

    Genau dieser Film funktioniert nur richtig in 3d, den es geht genau um das "die Tiefe", die Angst vor dem Fall.

    Generell geht mir das 3d Bashing sowas von auf den Keks. Leute, informiert euch erst mal und schaut mal in einem anständigen 3d Kino einen anständigen 3d Film.

    Ich selbst hab einen eigenen Heimkinoraum. 3 Ebenen, 13 Kinosessel. 3 Meter breite Leinwand. Ein 2d Beamer und ein extra 3d Beamer (dlp). Das 3d Bild ist der wahnsinn. Da gab es bislang niemanden der nicht mit offenen Mund dagesessen hat wenn ich den richtigen Film präsentiere.

    Da flimmert nichts, da sind die Farben und Helligkeit mit entsprechenden Kontrast, da sind keine doppelkonturen oder sonst was.

    Zugegeben: Ein Kino damit zu finden ist schwer, die meisten geben sich scheinbar keine Mühe ihre Projektoren oder Kinos anständig einzustellen. Ich habe z.b. Star Wars 7 in 3d in einem premium Kino gesehen (Astor Film Lounge - ehemaliges Imax) und es war "ok". Als nun die 3d BR heraus kam, nochmal in den eigenen Wänden geschaut - ein Unterschied wie Tag und Nacht. Der Film sieht umwerfend in 3d aus.

    Auch Warcraft oder der vielgescholtene neue Ghostbusters sind eine Klasse für sich in 3d - zumindest wenn es gescheit gemacht wird.

    Obig angesprochenes "The Walk" hat bei meiner Frau Höhenangst ausgelöst, sie fand den Film klasse will ihn aber "nie wieder" sehen "schlimmer als jeder Horrorfilm".

  10. Re: Lieber hochauflösend als 3D

    Autor: RicoBrassers 02.01.17 - 14:25

    Doedelf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muhaha schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 3D ist und bleibt derzeit ein sinnloses Gimmick, welches das Medium Film
    > > nur auf die Anfänge des Mediums als Jahrmarktsattraktion für das gemeine
    > > Volk zurückführt. Kein Film wird dadurch besser, keine Geschichte lässt
    > > sich durch 3D besser erzählen.
    >
    > Falsch - "The Walk" wiederlegt dein Satz. Schon mal in 3d gesehen. Der Film
    > ist in 2d grade mal "nett", in 3d ein ganz anderes Kaliber.
    >
    > Genau dieser Film funktioniert nur richtig in 3d, den es geht genau um das
    > "die Tiefe", die Angst vor dem Fall.
    >
    > Generell geht mir das 3d Bashing sowas von auf den Keks. Leute, informiert
    > euch erst mal und schaut mal in einem anständigen 3d Kino einen anständigen
    > 3d Film.
    >
    > Ich selbst hab einen eigenen Heimkinoraum. 3 Ebenen, 13 Kinosessel. 3 Meter
    > breite Leinwand. Ein 2d Beamer und ein extra 3d Beamer (dlp). Das 3d Bild
    > ist der wahnsinn. Da gab es bislang niemanden der nicht mit offenen Mund
    > dagesessen hat wenn ich den richtigen Film präsentiere.
    >
    > Da flimmert nichts, da sind die Farben und Helligkeit mit entsprechenden
    > Kontrast, da sind keine doppelkonturen oder sonst was.
    >
    > Zugegeben: Ein Kino damit zu finden ist schwer, die meisten geben sich
    > scheinbar keine Mühe ihre Projektoren oder Kinos anständig einzustellen.
    > Ich habe z.b. Star Wars 7 in 3d in einem premium Kino gesehen (Astor Film
    > Lounge - ehemaliges Imax) und es war "ok". Als nun die 3d BR heraus kam,
    > nochmal in den eigenen Wänden geschaut - ein Unterschied wie Tag und Nacht.
    > Der Film sieht umwerfend in 3d aus.
    >
    > Auch Warcraft oder der vielgescholtene neue Ghostbusters sind eine Klasse
    > für sich in 3d - zumindest wenn es gescheit gemacht wird.
    >
    > Obig angesprochenes "The Walk" hat bei meiner Frau Höhenangst ausgelöst,
    > sie fand den Film klasse will ihn aber "nie wieder" sehen "schlimmer als
    > jeder Horrorfilm".

    Ja, solange der 3D-Effekt im Film stimmig umgesetzt wurde und vernünftige Hardware benutzt wird, um den Film wiederzugeben, ist 3D auch echt gut und kann einem Film mehr Tiefe verleihen (weil der Zuschauer halt "mittendrin" ist). Aber es hat nunmal nicht jeder (vermutlich die Wenigsten) einen extra "Kinosaal" daheim, erst recht nicht mit der Ausstattung (der 3D-Beamer hat doch bestimmt ein paar tausend Euro gekostet, oder nicht?). ;)

  11. Re: Und HDR, HFR?

    Autor: Hotohori 02.01.17 - 17:12

    nate schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier kann ich nicht zustimmen. Zum einen bedeutet 4K nicht zwingend eine
    > bessere Bildqualität, schon gar nicht "um Längen". Bei üblichen
    > Betrachtungsabständen fällt der Unterschied zwischen 2K und 4K kaum auf.

    Immer dieser typische Denkfehler. Nur weil einem etwas nicht bewusst auffällt, heißt das nicht, dass man es unterbewusst nicht eben doch wahr nimmt.

    Und jeder der sich mal etwas intensiver damit beschäftigt hat weiß, dass eine höhere Auflösung automatisch die Sichtweite erhöht, da der Horizont deutlich später zu Pixelmatsch verkommt. Das gilt natürlich auch für kleinste Details. Richtig bringt es hier aber dann nur etwas in Verbindung mit HDR und wenn man nicht wie so oft viel zu weit vom TV weg sitzt für dessen Größe.

    > Generell gibt es m.E. fünf(!) Stellschrauben für die Bildqualität, hier mal
    > grob von "unwichtig" nach "Riesen-Unterschied" sortiert:
    >
    > - Stereoskopie (nett, aber nach ein paar Minuten gewöhnt sich das Gehirn an
    > 2D/3D und nimmt den Unterschied gar nicht mehr wahr)

    Ich hab hier etliche Animationsfilme in 3D, gerade weil diese komplett aus dem Computer kommen ist das 3D hier nahezu perfekt. Und darum kann ich zu der Aussage nur eines sagen: nö

    > - 3D-Sound (fällt mehr auf als Stereoskopie, aber letzlich passiert die
    > meiste Action doch vor dem Betrachter, so dass Stereo fast ausreicht)

    Nur weil etwas kaum auffällt heißt das nicht das man auch darauf verzichten kann. Ich habe schon lange 5.1 und es ist einfach etwas völlig anderes wenn der Sound aus allen Richtungen zu kommen scheint als nur aus zwei.

    > - zeitliche Auflösung (ruckelfreies Kino war ein Jahrhundert lang
    > unmöglich, so dass es einige Leute sogar stört, wenn Bewegungen natürlich
    > aussehen -- tatsächlich ist das aber ein großer Schritt in der Qualität)

    Da muss ich zustimmen, das ist sehr ungewöhnlich und hat einen merkwürdigen Effekt auf den Zuschauer. Hier muss wohl die Art wie man Filme macht besser an das flüssige Bild anpassen um in entsprechenden Scenen den gewollten Effekt zu bekommen, den man bei geringere Bildrate erreicht.

    Das gilt aber bei vielen Änderungen in der Technik, selten kann man die Inhalte 1:1 so beibehalten und muss sich anpassen. Gerade hier hat der größte Teil bei 3D versagt, die meisten 3D Filme sind in Sachen 3D einfach Schrott pur, für 2D gedreht und nicht für 3D.

    > - bessere Kontrast- und Farbwiedergabe (der Unterschied von Schwarzweiß- zu
    > Farbfilm ist gigantisch, und HDR und ein größerer Farb-Gamut wird eine
    > ähnliche Revolution)

    Sehe ich auch so, HDR wird sich schnell in den nächsten Jahren durchsetzen. Und das ist auch gut so, ich will einen 4K HDR Monitor haben. ;)

  12. Re: Lieber hochauflösend als 3D

    Autor: Thegod 02.01.17 - 17:34

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 3D ist und bleibt derzeit ein sinnloses Gimmick, welches das Medium Film
    > nur auf die Anfänge des Mediums als Jahrmarktsattraktion für das gemeine
    > Volk zurückführt. Kein Film wird dadurch besser, keine Geschichte lässt
    > sich durch 3D besser erzählen.

    Wie ich dieses Argument hasse. Die meisten Filme profitieren auch nicht direkt dadurch, dass sie in Farbe gedreht wurden. Oder Surround-Sound haben.

    > Bei 4K zählen wieder mehr die Ausleuchtung von Kulissen und Sets, die überlegte Bildkomposition, das Finden der passenden Einstellungen

    Und das war bei 3D nicht der Fall? Sorry, das ist doch Quatsch.

    > anstatt dass man dem Zuschauer eine in 3D hochgerechnete Szene mit dunklen, undeutlichen Bildern präsentiert, der in so vielen Fällen der Scherenschnittcharakter von 3D mit seinen leicht verschobenen Bildflächen anzusehen ist, dass es nicht mehr lustig ist.

    Pollfilter reduziert die Helligkeit kaum, warum 3D die Bildern undeutlich machen sollte weiß ich nicht. Ansonsten gibt es halt schlechte 3D Filme und gute.

    3D muss für mich kein neues cinematisches Erlebnis erwirken, dass der Film einfach noch etwas besser aussieht genügt mir bereits.

  13. Re: Und HDR, HFR?

    Autor: Muhaha 03.01.17 - 09:13

    RicoBrassers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Halt Stop. 3D soll auch nicht die Bildqualität verbessern (kann es ja auch
    > nicht), wer hat dir bitte diesen Floh ins Ohr gesetzt?

    Ich rede nicht davon dass "3D" die Bildqualität verbessern soll. Ich rede davon, dass durch "3D" die Bildqualität leidet, nur um einen fragwürdigen Stereoskopie-Effekt zu erzeugen.

  14. Re: Lieber hochauflösend als 3D

    Autor: der_wahre_hannes 03.01.17 - 14:47

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 3D ist und bleibt derzeit ein sinnloses Gimmick, welches das Medium Film
    > nur auf die Anfänge des Mediums als Jahrmarktsattraktion für das gemeine
    > Volk zurückführt. Kein Film wird dadurch besser, keine Geschichte lässt
    > sich durch 3D besser erzählen.

    Sehe ich genau so. Film ist nunmal einfach ein 2D-Medium. Kommt doch auch keiner auf die Idee, plötzlich eine Zeitschrift in "3D" zu machen.
    Welchen Vorteil hat denn z.B. "Der Hobbit" in 3D gegenüber "Der Hobbit" in 2D? Richtig, keinen.

    Dieses dusselige "das Publikum mit Sachen beschmeißen" war schonmal ganz groß und hat sich auch damals schon nicht durchgesetzt...

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