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lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

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  1. lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: Poison Nuke 06.01.17 - 08:38

    Haben die den Knall nicht gehört... was will man mit so einem dunklen Beamer, der mit so einer Helligkeit auch völlig ungeeignet für HDR wäre, insofern er es unterstützen würde.

    Da sind ja selbst Taschenlampen deutlich heller (also "richtige", sowas wie Acebeam K60 oder so)


    Gibt es irgendwann mal Beamer, die auch wirklich Licht produzieren können? Wo ist das Problem, da 3x 10.000 Lumen LEDs einzubauen...

  2. Re: lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: Trollversteher 06.01.17 - 08:54

    Geht's noch? Selbst Highend-Heimkino Beamer erreichen in der Regel selten mehr als so um die 2000 Lumen - Tageslicht "Office" Beamer mögen zwar ca 4000 Lumen deutlich darüber liegen, da werden aber auch deutlich geringere Ansprüche an Bildqualität, Kontrast und Farbtreue gestellt.

    Wenn Du ernsthaft glaubst, ein Beamer sei mit einer Taschenlampe zu vergleichen, dann kauf Dir halt Deinen Taschenscheinwerfer von Acebeam und werd' glücklich damit, auch am hellichten Tag noch einen weißen Fleck an der Wand erzeugen zu können...

  3. Re: lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: xy-maps 06.01.17 - 09:29

    Der kleinste Sony 4k Kinoprojektor kostet zwar nochmal 10.000 mehr kann aber eine größere Fläche bespielen, hat den DCI P3 Farbraum und hat 9000 Lumen.
    Also wenn man schon 25.000 ausgibt kann man auch gleich 35.000 für einen richtigen Kinoprojektor ausgeben.

  4. Re: lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: Trollversteher 06.01.17 - 10:06

    Das hier ist aber ein short-throw Projektor der auf besonders kurze Projektionsdistanzen optimiert ist - also ein ganz anderer Schnack.

  5. Re: lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: jsm 06.01.17 - 10:06

    Ein (Heim)-Kino Projektor steht in abgedunkelten Räumen, nicht mittags um 12 im Vorgarten. In einem Kinoraum sind 2.500 Lumen bei der Diagonale mehr als genug.

  6. Re: lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: Poison Nuke 06.01.17 - 10:46

    der Vergleich mit der Taschenlampe ist in sofern angebracht, als das er zeigen soll, dass es definitiv deutlich heller geht. Die Taschenlampen kosten ja auch nur ein Taschengeld. Die LEDs erst recht. Es gibt auch LEDs mit sehr hohem Farbwiedergabeindex für mehr Geld, und das sollte bei 25k¤ locker drin sein.

    Ergo es ist technisch kein Problem, 50.000 Lumen und mehr aus so einem Beamer zu bekommen.

    Und nein, die schrottigen Heimkinobeamer der heutigen Zeit reichen BEI WEITEM nicht. Sie haben nichtmal ein hunderstel der Helligkeit von einem vernünftigen Fernseher. Und wenn man richtig große Diagnonalen ausleuchten will, braucht man auch viel Lumen. Denn man sollte schon auf mindestens 1000 Lux auf der Leinwand kommen. 2000 bis 5000 wären besser bei großen Formaten.


    Und wenn ihr mit den Werten nicht klarkommt, dann schaut euch mal an, wie hell eine ordentliche Raumbeleuchtung ist und wie hell z.B. Sonneneinstrahlung ist. Was soll da bitte HDR sein.... einfach nur drüber nachdenken.

  7. Re: lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: M.P. 06.01.17 - 10:56

    Bei "sanften" Kurzprojektoren man dann sogar noch den Vorteil, daß ein lichtstarkes Objektiv deutlich einfacher zu bewerkstelligen ist ;-)

  8. Re: lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: Vollstrecker 06.01.17 - 10:58

    Helligkeit muss man im Verhältnis zur Umgebung sehen. Du kannst gerne bei Tageslicht dir einen Film anschauen, dann braucht man natürlich ein sehr helles Bild, vorallem bei HDR Effekten, aber den Kontrast kannst du dann knicken, ausser natürlich du blendest deine Augen so extrem, dass normales Tageslicht wieder schwarz wirkt, aber ich glaube ab dann wirst du wohl nie wieder etwas sehen können :D

  9. Re: lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: M.P. 06.01.17 - 10:58

    Lies die Artikel-Überschrift, und denke noch einmal über Dein Posting nach...

  10. Re: lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: Trollversteher 06.01.17 - 11:07

    >der Vergleich mit der Taschenlampe ist in sofern angebracht, als das er zeigen soll, dass es definitiv deutlich heller geht. Die Taschenlampen kosten ja auch nur ein Taschengeld. Die LEDs erst recht.

    Äh, und was bitte hat eine LED Taschenlampe mit einem Laserbeamer zu tun?

    >Es gibt auch LEDs mit sehr hohem Farbwiedergabeindex für mehr Geld, und das sollte bei 25k¤ locker drin sein.

    Was schreibst Du denn immer von LEDs - hier geht es um einen Laser-Beamer, der funktioniert nach einem völlig anderen Prinzip als eine weiße LED-Taschenlampe.

  11. Re: lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: thecrew 06.01.17 - 12:14

    Wenn diese 2500 Lumen auf der Leinwand ankommen ist das mehr als Ausreichend.

    Immer dieser Lumenirrsin. Ist wie Megapixel bei Digicams. Ich hatte hier schon LED Projektoren (gute von Optoma & LG) nicht dieser china Müll für 100 Euro) mit gerade mal 700 Lumen die im Vergleich heller waren als HQI Beamer mit 250w und 2500 Lumen.
    Kommt halt drauf an was wirklich auf der Landwand landet.

  12. Re: lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: M.P. 06.01.17 - 12:20

    Der Laser ballert blaues oder ultraviolettes Laserlicht auf ein Phosphor-Material, damit sichtbares Licht entsteht.

    In der modernen Taschenlampe kommt das ultraviolette Licht von einer LED.
    Den Phosphor gibt es da auch ...

  13. Re: lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: thecrew 06.01.17 - 12:36

    Hier mal der Optoma Mini LED ML750 (kein Laser) der hat "nur" 750 Lumen und ballert schon ordentlich. (Siehe am Schluss, selbst auf eine Hauswand projiziert)
    https://www.youtube.com/watch?v=XzxFGRDuniM

  14. Re: lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: Trollversteher 06.01.17 - 12:37

    >Der Laser ballert blaues oder ultraviolettes Laserlicht auf ein Phosphor-Material, damit sichtbares Licht entsteht.

    Das hängt vom verwendeten Prinzip ab (es gibt unterschiedliche Hybrid Varianten mit Lasern, LEDs und Phosphorscheiben - Casio verwendet zB einen blauen Laser, der die blauen Anteile direkt, ohne Phosphor Scheibe auf die Leinwand projiziert - Laser ist ja bereits sichtbares Licht - die grün-Anteile durch besagtes Phosphor-Material erzeugt und für die Rotanteile eine rote LED verwendet).

    >In der modernen Taschenlampe kommt das ultraviolette Licht von einer LED.
    >Den Phosphor gibt es da auch ...

    Und daher sind die Anforderungen an eine unicolor-LED-Taschenlampe die Gleichen, wie an ein Laser-Projektionssystem?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.01.17 12:44 durch Trollversteher.

  15. Re: lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: John2k 06.01.17 - 12:44

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der Vergleich mit der Taschenlampe ist in sofern angebracht, als das er
    > zeigen soll, dass es definitiv deutlich heller geht. Die Taschenlampen
    > kosten ja auch nur ein Taschengeld. Die LEDs erst recht. Es gibt auch LEDs
    > mit sehr hohem Farbwiedergabeindex für mehr Geld, und das sollte bei 25k¤
    > locker drin sein.
    >
    > Ergo es ist technisch kein Problem, 50.000 Lumen und mehr aus so einem
    > Beamer zu bekommen.

    Haha, du bist ja ein Witzbold. Da der Projektor selbst noch einiges an Licht frisst brauchst du locker das doppelte, damit du auf deine Leistung kommst.
    Dann bist du bestimmt bei locker 600W, die die LEDs brauchen. Das nächste Problem wird die Kühlung und der benötigte Platz der LEds sein, ganz abgesehen davon, wie man das Licht auf einen Punkt bündeln soll.

    So ungefähr wird das dann aussehen:

    https://www.youtube.com/watch?v=-JVqRy0sWWY

  16. Re: lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: M.P. 06.01.17 - 13:13

    Ich habe da einen Verdacht, welche Lichtquelle gewinnt, wenn man sie ausbaut ;-)

    Von den geringeren Anforderungen an die Lichtqualität bei der Taschenlampe ganz zu schweigen: Ich habe bei modernen Taschenlampen immer das Gefühl, daß die angeleuchteten Personen aussehen, wie für einen Zombie-Film geschminkt ...

  17. Re: lächerliche 2500 Lumen für den Preis?

    Autor: Poison Nuke 06.01.17 - 14:13

    kommt auf die Taschenlampe drauf an. Die besseren Chips von Cree haben durchaus einen sehr hohen RA.


    Und das ein Beamer viel Leistung frisst ist klar. Aber der Vorteil bei LEDs: man kann sie auf eine bestimmte Farbe optimieren. eine Rot-LED ist _wesentlich_ einfacher zu fertigen als eine Uni-Color LED. Daher sind die Anforderungen für einen Beamer sogar weitaus geringer. Die muss einfach nur eine Farbe sehr hell können. Dadurch hat man auch fast keinen Lichtverlust gegenüber einfachen EinChip Projektoren, bei denen 2/3 des Lichts gefiltert werden.



    Und an die Fraktion die meint, 700 Lumen reichen:
    da ist die Frage auf was für einer Fläche?
    und die andere Frage: bildet ihr euch das nicht einfach nur ein? Für HDR Effekte KANN es per Definition nicht reichen, da man den Schwarzwert nicht einfach mit Null definieren kann. Bringt auch nichts, da die Augen auch eine gewisse Grundempfindlichkeit haben.


    Mal ganz davon abgesehen, dass zu dunkle Flächen ungesund für die Augen sind. Die brauchen viel Licht um sich nicht zu sehr anstrengen zu müssen. Denn je dunkler desto größer die "Blende" deiner Augen und desto aufwändiger wird das scharfstellen. Je mehr Licht desto besser das Scharfstellen, wie bei Kameras auch.



    Zumal Licht extrem viel Einfluss auf die Gefühlsstimmung hat. Wenn ein Film darauf ausgelegt ist, dass es in einer Szene wirklich hell wirkt (wie bei "Sunshine" z.B.), dann wirkt das auf einem 1000 Lumen Beamer einfach nicht im geringsten. Da müssen auf der Leinwand schon ~10.000 Lux ankommen, damit es sich auch hell "anfühlt". Alles andere ist wie gewollt und nicht gekonnt.

    Selbst mit 10.000 Lux FLächenhelligkeit (für die man locker 50.000 bis 100.000 Lumen vom Beamer braucht) ist man noch ein etliche Zehnerpotenzen von realen Helligkeitsverhältnissen entfernt. Und ist das nicht Ziel von HDR, der realen Welt nahe zu kommen...

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