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  5. › Tesla Supercharger: Abgerechnet wird…
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" [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

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  1. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: David64Bit 15.01.17 - 16:38

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Fakten sind ja schön und gut, aber wenn man einen "Kleinwagen" mit einem
    > > Tesla S vergleicht ... nunja. Man nehme eine normale Diesel Limousine
    > > (Mercedes E-Klasse, Baujahr neuer als 2010, über 200 PS) und die braucht
    > > dann halt im Schnitt auch ihre 8 Liter Diesel.
    >
    > Du bist wohl keine aus diesem Jahrtausend gefahren...

    Sind viele wohl noch nicht. Ich fahr selbst 'ne C-Klasse und eine E-Klasse steht auch noch in der Garage (W124, der ist größer als das wunderbar tolle Designstück ala W213) - übrigens ist meine C-Klasse Baujahr 2013, hat den gleichen Motor wie die E-Klasse und wiegt gerade mal 100 Kilo weniger. Ich schaffe bei 120 km/h Tempomat locker 1200 Kilometer.

    Nichts desto trotz ist der Pulsar größer und will selbst bei Vollgas "nur" 6,7 Liter (echte...nachgerechnet...mehrmals.) . Das 1,5 Liter Motörchen ist zwar nicht wirklich leise und etwas ruppig, aber ein absolutes Verbrauchswunder...

    > > Desweiteren ist Diesel nur aus einem Grund wesentlich günstiger als
    > Benzin:
    > > Steuern. Wenn man so rechnen will, dann sollte man lieber ein Erdgas
    > Auto
    > > vergleichen. Das ist noch günstiger zu fahren ;-)
    >
    > Eigentlich sind die Steuern höher. Diesel ist normal der Verbrauch
    > niedriger. Deswegen findest du keine LKWs mit Benzinmotoren. Und keine
    > Langstrecken-LKWs mit Elektroantrieb.

    Schätze hier waren die Steuern auf den Dieselsprit gemeint.

    > Reichweite bedeutet Zeitverlust.
    > Heißt: Stuttgart müßte der beste Weg sein -> Ulm, Insbruck, Bozen, Trient,
    > Verona, Sirmione , etwa 600 km. In den meisten italienieschen Orten kannst
    > du das Laden vergessen. Also um da Sprit zu bekommen immer eine halbe
    > Stunde Fahrt einfach nach Verona einrechnen ( schlimmer wenn man im Westen
    > oder Norden des Sees Urlaub macht).
    > Wenn du mit den eher niedrigen 25 kwh Verbrauch bei sparsamer Fahrweise
    > etwa 400 km mit dem 100 kw Modell kämst, kannst du nicht in einer halben
    > Stunde 300 km, sondern eher 200 km nachladen. Mit sparsamer Fahrweise kämst
    > du von Stuttgart nach Innsbruck, und müsstest bei etwa 70 km Restreichweite
    > lange zum Nachladen stehen bleiben wenn du nur eine Ladepause machen
    > willst. Wahrscheinlich wären 2 Ladepausen ah 30 Minuten aber geschickter.
    > Eine Stunde bei einer Gesamtzeit von 6 Stunden mit anderen Fahrzeugen eher
    > flott laufen dürfen, da die eben nicht das Ladeproblem haben - nunja da
    > kommst du nie auf den 110er Schnitt wie oben (Dazu müsstest du das
    > Tempolimit überschreiten und häufiger Laden).

    Das wollen die "Teslajünger" nicht hören ;) 110 kann man ja eh nirgends fahren, überhaupt fährt doch niemand 2 Stunden am Stück durch und wer das macht ist ja absolut Gefährlich und sollte sofort aus dem Straßenverkehr gezogen werden...bla bla bla ;)

    > -Lademöglichkeiten
    > wirst du wie gesagt bei den Ferienwohnungen und Hotels eher nicht finden ->
    > also wenn du da etwas mobil sein willst immer ein Trip nach Verona planen.
    > Gerade die Westseite ist eher Natur.

    Versuch das mal auf dem Campingplatz^^

    > - Wenn du wie viele am Gardasee mit Surfbrett unterwegs bist - welchen
    > Dachgepäckträger kennst du für einen Tesla? (Abgesehen vom Verbrauch, da
    > waren ja Türgriffe schon zu viel Luftwiderstand))
    >
    > Daher glaube ich kaum, dass du da mit so einer Durchschnittsgeschwindigkeit
    > ankommst. Aber vielleicht hast due eine eigene Physik die das erlaubt?

    Physik der Teslafahrer...^^

  2. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: Dwalinn 16.01.17 - 10:37

    >Und jetzt kommt mir keiner damit, dass man 1200 km ausgeschlafen nicht ohne Pause durchfahren könnte...

    Kann man auch nicht außer du hast eine Blase aus Stahl oder trinkst zu wenig :)

  3. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: Dwalinn 16.01.17 - 10:56

    Workoft schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > David64Bit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nehmen wir mal als erstes die CO2 Bilanz. Über 5 Jahre sind das beim
    > Diesel
    > > knapp 15 Tonnen CO2 bzw. pro Jahr knapp 3 Tonnen. Wenn wir jetzt den
    > > momentanen deutschen Strommix zugrunde Legen, sind das 596 Gramm CO2 pro
    > > kW/h ( www.umweltbundesamt.de ) wären das für einen Tesla - allein fürs
    > > Fahren - 4,5 Tonnen CO2 pro Jahr!
    >
    > Du gehst von einem Tesla aus, einem Auto mit relativ viel Verbrauch. Kann
    > es außerdem sein, dass du vergisst, das CO2 mit einzuberechnen, welches bei
    > der Förderung, Raffinierung und dem Transport von Erdöl anfällt?
    Natürlich der Vergleich mit dem Tesla, ein Auto das die Supercharger nutzen kann und weniger verbraucht gibt es (noch) nicht. Schließlich hat Tesla zuerst den Vergleich gemacht das ein Tesla günstiger im Verbrauch ist.

    Dann müsste man aber auch wieder vergleichen wie viel CO2 bei der Produktion eines Tesla und des Verbrenners anfällt... Ich würde das erstmal ausklammern da zu viele Faktoren daran hängen welches Auto weniger CO2 "produziert"

    > Dazu vergisst du etwas wichtiges: Der Umstieg auf Elektroautos braucht
    > Zeit, ebenso wie die Energiewende. Wenn wir damit anfangen wenn wir unseren
    > Strom zu 100% erneuerbar herstellen, ist es zu spät.
    >
    > Abgesehen davon wurde der CO2-Ausstoß von Elektroautos mehrfach mit dem von
    > Verbrennern verglichen, mit immer wieder demselben Ergebnis: Elektroautos
    > stoßen über ihren gesamten Lebenszyklus weniger CO2 aus als Verbrenner.
    > Darauf verlasse ich mich eher, als auf das was irgendjemand in einem Forum
    > mal grob überschlagen hat.

    Dazu sag ich mal nichts, gibt ja gefühlt hunderte "unabhängige" Studien. Auf lange sicht natürlich muss Benzin verschwinden, ohne Zweifel.

    > > Rechnen wir mal den Spritpreis Pessimistisch, sind wir bei knapp 70 Euro
    > > für einmal Volltanken beim Diesel, damit komm ich dann etwa 1200 Km
    > weit.
    > > Nicht nur, dass man den Tesla jedes mal ans Stromnetz hängen muss, ich
    > muss
    > > meine Strecke ganz genau Planen, ansonsten stehe ich ein paar Stunden
    > zum
    > > Aufladen ohne Supercharger. Wenn ich dann aber Pech hab, es gibt nur
    > eine
    > > normale Schuko mit 16A und das ganze dauert noch länger. Viele überlegen
    > > sich dann wahrscheinlich zwei mal, ob sie nich vllt doch einfach zu
    > ihrem
    > > Ziel fliegen, damit wäre dann der Umwelt alles andere als geholfen.
    >
    > Supercharger gibt es an den meisten längeren Autobahnabschnitten
    > (Autobahnkreuz zu Autobahnkreuz) in Westeuropa. Zusätzlich können Teslas
    > auch an gewöhnlichen Ladestationen (Mennekes typ 2) laden. Deine Route nach
    > Lademöglichkeiten planen musst du wohl kaum, denn egal wo du (über
    > Autobahn) hinfährst, du wirst immer in ausreichenden Abständen Supercharger
    > vorfinden.
    Kann man aber auch mal 1-2 Überspringen? Das Tankstellen Netz erlaubt wirklich viel Flexibilität.... Pause kann man auch mal an einen kleinen Rastplatz machen wo es ruhiger ist. Tanken macht man dann halt später. Beim Tesla ist man aus Zeitgründen regelrecht "gezwungen" nur an Chargern pause zu machen. (aber auch nicht zu lange sonst Zahlt man drauf)

    > > Die Liste ist ganz schön Lang, warum ein Elektroauto nicht günstiger
    > ist,
    > > als ein normaler Verbrenner. Dass Lokal weniger Emissionen entstehen,
    > muss
    > > man nicht Diskutieren. Das Feinstaubproblem von Stuttgart und Co werden
    > > aber auch Elektroautos nicht lösen können.
    >
    > Die Abgase von modernen Kohlekraftwerken lassen sich deutlich besser
    > filtern als die von modernen Autos. Elektroautos alleine lösen natürlich
    > wenig, aber sie *ermöglichen* die Umstellung des Transportsektors auf
    > erneuerbare Energien - Verbrenner nicht.
    +1

    > > Und beim Elektroauto wird viel mit "Wenn wir Ökostrom nehmen..."
    > gerechnet.
    > > Kann ich beim Diesel auch - wenn ich Sunfuel oder Rapsöl bzw. Biodiesel
    > > nehme wird so ein Verbrenner dann auch mal schnell CO2-Neutral
    > gerechnet.
    >
    > Quatsch. Strom kann wirklich sauber hergestellt werden. Rapsöl oder
    > Biodiesel verbraucht viel Fläche (Flächeneffizienz von 1% gegenüber
    > Photovoltaik mit ca. 15%), dazu kommt der Verbrauch von fossilen
    > Brennstoffen in der Herstellung, der fast an die Ersparnis im Verbrauch
    > heranreicht. Biomasse (auch wenn Anfangs von der Bundesregierung recht
    > unselektiv gefördert) sollte auf Abfallverwertung beschränkt werden, auch
    > Power-to-gas (z.B. Elektrolyse) ist deutlich effizienter.
    >
    > Elektroautos bieten auch ein großes Potential zur Netzstützung, indem sie
    > laden wenn Überkapazitäten bestehen. Dadurch wäre der Strom prinzipiell
    > 100% erneuerbar - da er sonst abgeregelt worden wäre.
    Naja das ist übertrieben. Man müsste dann jede Steckdose (oder halt das Auto) darauf Programmieren erst dann zu laden wenn Überkapazität besteht. Mit mehr Grüne Energie würde die Überkapazität ja theoretisch eher Tagsüber sein, geladen wird aber eher Abends.

  4. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: gadthrawn 16.01.17 - 11:44

    Workoft schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Abgase von modernen Kohlekraftwerken lassen sich deutlich besser
    > filtern als die von modernen Autos. Elektroautos alleine lösen natürlich
    > wenig, aber sie *ermöglichen* die Umstellung des Transportsektors auf
    > erneuerbare Energien - Verbrenner nicht.

    Sorry, aber
    1. sind Abgase bei Energieerzeuger von der Branche selbstreguliert, bei Kfz staatlich. Daher sind die moderneren Reinigungsanlagen in Kfz - auch wenn theoretisch Kraftwerke sauberer arbeiten könnten.
    2. Stuttgart hat ein Feinstaubproblem. Wußtrst du, das in Städten mit Straßenbahnen mehr Feinstaub durch diese wie durch Kfz entstehen, und das die Verbrennung da nicht der große Anteil bei Kfz ist?
    3. Elektroautos sind nichts für den Transportsektor - sobald große Mengen weit befördert werden müssen. Bahntransport nimmt bei Gütern weiter ab.


    > > Und beim Elektroauto wird viel mit "Wenn wir Ökostrom nehmen..."
    > gerechnet.
    > > Kann ich beim Diesel auch - wenn ich Sunfuel oder Rapsöl bzw. Biodiesel
    > > nehme wird so ein Verbrenner dann auch mal schnell CO2-Neutral
    > gerechnet.
    >
    > Quatsch. Strom kann wirklich sauber hergestellt werden. Rapsöl oder
    > Biodiesel verbraucht viel Fläche (Flächeneffizienz von 1% gegenüber
    > Photovoltaik mit ca. 15%), dazu kommt der Verbrauch von fossilen

    Was denskst du, was alles an Flüssen für Photovoltaik vergiftet wird? In China wurde auf Anwohnerproteste gehört, wegen vergifteter Luft und vergifteten Flüssen und mehr Erkrankungen und einige Solatpanelfertiger weiter ins Inland verlagert. Die Herstellung ist dreckig.

    > Brennstoffen in der Herstellung, der fast an die Ersparnis im Verbrauch
    > heranreicht. Biomasse (auch wenn Anfangs von der Bundesregierung recht
    > unselektiv gefördert) sollte auf Abfallverwertung beschränkt werden, auch
    > Power-to-gas (z.B. Elektrolyse) ist deutlich effizienter.
    >
    > Elektroautos bieten auch ein großes Potential zur Netzstützung, indem sie
    > laden wenn Überkapazitäten bestehen. Dadurch wäre der Strom prinzipiell
    > 100% erneuerbar - da er sonst abgeregelt worden wäre.

    Märchen für erwachsene

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