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Krieg als Anwendungszweck

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  1. Krieg als Anwendungszweck

    Autor: Svenismus 17.01.17 - 13:20

    Ein guter Anwendungszweck für Algorithmen wäre doch sicher Krieg. Anstatt Menschen über die nächsten Taktiken im Kampf entscheiden, macht es die Maschine. Bei dem was ich lese, von wegen Algorithmen die den nächsten besten Zug (z.B. in Schach) wählen, dürfte das doch wohl nicht so ein großes Problem darstellen :D

  2. Re: Krieg als Anwendungszweck

    Autor: teenriot* 17.01.17 - 13:41

    Der schnellste Weg zum Sieg: Atomwaffen + biologische Waffen
    Das ist doch keine Herausforderung für eine Maschine.

    Du weißt worauf ich hinaus will. Krieg ist komplex, aber nicht auf technischer Ebene. Moralische oder ethische KI-Ebenen stehen aber momentan noch nicht im Raum.

  3. Re: Krieg als Anwendungszweck

    Autor: chewbacca0815 17.01.17 - 13:55

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der schnellste Weg zum Sieg: Atomwaffen + biologische Waffen
    > Das ist doch keine Herausforderung für eine Maschine.

    Für eine Maschine nicht, aber weshalb sollte die Maschinenintelligenz einen flächendeckenden Kollateralschaden für andere Spezien oder gar für sich selber in Kauf nehmen? Eine vollständige Ausrottung des Homo Sapiens ist garnicht nötig, die Reduzierung dieser Gattung auf ein erderträgliches Niveau (sagen wir mal um 90% reduziert) reicht doch schon völlig aus. Das würde mit Freisetzung von ein paar netten Pandemie-Erregern schon völlig ausreichen und die KI in ihrer Existenz nicht allzusehr gefährden, denn ein paar Lakaien braucht auch eine Maschine.

  4. Re: Krieg als Anwendungszweck

    Autor: teenriot* 17.01.17 - 14:02

    Der TE redet von Krieg "für" den Menschen nicht gegen ihn.

  5. Re: Krieg als Anwendungszweck

    Autor: Muhaha 17.01.17 - 14:13

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der schnellste Weg zum Sieg: Atomwaffen + biologische Waffen
    > Das ist doch keine Herausforderung für eine Maschine.

    Nein, aber eine Herausforderung für die beauftragende Partei, in einer atomar und biologisch verseuchten Welt den Sieg zu genießen :)

    Nein, für so plumpe Sachen wie Waffeneinsatz braucht es keine KI. Nicht einmal für den taktischen Waffeneinsatz, für den man nur gute Sensoren, eine gute Gefechtsfeldbeleuchtung und eine halbwegs passable Aufklärung benötigt.

    Für was braucht man es dann? Für den heimlichen, den unsichtbaren Krieg, wo nichts zerstört wird, niemand verletzt wird, neimand getötet wird. Wie manipuliere ich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, den Aktienmarkt, den Rohstoffmarkt, um gezielt die eine Region zu stärken und die andere zu schwächen? Wie manipuliere ich unauffällig, aber effektiv mit Medien (oder wahlweise LSD im Trinkwasser) die Bevölkerung, damit diese denkt, was sie zu denken hat? Und zwar nicht so grob und lärmend mit der Schrotflinte, wo man den Produkten aus z.B. Putins Propagandafabrik schon von weitem die Herkunft ansieht, mit entsprechend zweifelhaften (oder gar keinen) Auswirkungen, sondern eben effektiv den Menschen angepasst, die erreicht werden sollen. Profilgenau, individuell auf jedes Facebook-Profil angepasst. Niemals zu schaffen für Menschen, für entsprechende fähige KIs ein Klacks.

    DAS ist das Schlachtfeld der Zukunft. Keine Panzer, keine Raketen, sondern Informationen.

    Übrigens, ein in meinen Augen massiver zivilisatorischer Fortschritt. Niemand muss mehr sterben, wenn Großmächte um die Vorherrschaft ringen, es wird nichts mehr in Schutt und Asche gebombt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.17 14:14 durch Muhaha.

  6. Re: Krieg als Anwendungszweck

    Autor: chewbacca0815 17.01.17 - 14:17

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der TE redet von Krieg "für" den Menschen nicht gegen ihn.

    Ich sehe keinen Unterschied zwischen "für" und "gegen"

  7. Re: Krieg als Anwendungszweck

    Autor: teenriot* 17.01.17 - 14:18

    ++

    Wenn man sich überlegt wie einzelne Ereignisse (Gleiwitz, Tonkin, 911) Menschen beeinflussen mag man sich gar nicht das Potenzial abseits dieser primitiven Mittel vorstellen.

    Kinder mit Handys was für ein Nährboden, die Ernte wird gut werden....

    (911 in der Liste hat keinen False Flag - Zusammenhang)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.17 14:21 durch teenriot*.

  8. Re: Krieg als Anwendungszweck

    Autor: chewbacca0815 17.01.17 - 14:24

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAS ist das Schlachtfeld der Zukunft. Keine Panzer, keine Raketen, sondern Informationen.

    Du gehst dabei aber von einer Idealsituation aus, bei der das Individuum eher einem westlich-kulturellem Standard entspricht. Der Großteil der Erdbevölkerung zählt allerdings nicht zu diesem sattem und selbstverliebtem Genre.

    Das Schlachtfeld der nahen Zukunft wird Wasser sein. Fratzenbuch und Informationen braucht niemand zum Überleben, Wasser dagegen muss täglich konsumiert werden zum schieren Überleben.

  9. Re: Krieg als Anwendungszweck

    Autor: Muhaha 17.01.17 - 15:07

    chewbacca0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Du gehst dabei aber von einer Idealsituation aus, bei der das Individuum
    > eher einem westlich-kulturellem Standard entspricht.

    Ich gehe von Auseinandersetzungen zwischen Großmächten aus, die ihren Kampf um die Vorherrschaft auf diesem Planeten immer weniger mit militärischen Mitteln austragen werden. Weil man militärischen Mitteln auf dieser Ebene immer weniger etwas gewinnen kann. Selbst das direkte Engagement in regionale Konflikte ist nicht mehr zielführend, weil es immer weniger klar gegliederte regionale Konflikte gibt, wo man kontrolliert die eine Seite zum eigenen Vorteil unterstützen kann. Syrien ist zum Beispiel, wie so vieles mittlerweile auf der Welt, ein einziger Clusterfuck von regionalen und überregionalen Machtinteressen, wo alles falsch ist. Direktes, indirektes oder gar kein militärisches Engagement.

    Panzer sind out!!! Haben viele aber noch nciht begriffen ...

    > Das Schlachtfeld der nahen Zukunft wird Wasser sein. Fratzenbuch und
    > Informationen braucht niemand zum Überleben, Wasser dagegen muss täglich
    > konsumiert werden zum schieren Überleben.

    Wasser ist kein globales Problem. Nahrung ist kein globales Problem. Rohstoffe sind immer weniger ein globales Problem. Schau Dir an, was mit den Seltenen Erden passiert ist, wo sich China jahrelang in entsprechende Minen eingekauft hat, nur um plötzlich festzustellen, dass der Westen immer weniger Seltene Erden benötigt, weil man intensiv Materialforschung betrieben hat und nun billigere, alternative Materialen verwendet.

    Alleine der Niger in Afrika kann genug Wasser, Nahrung und Energie für den GESAMTEN Kontinent liefern. Es ist genug da. Niemand muss Krieg führen.

    Rohstoffe, Wasser und Nahrung sind in Einzelfällen nur in begrenzten Regionen ein Problem, wo oft genug auch nur regionale Machtinteressen den Daumen draufhalten. Wen es faktisch von etwas zu wenig gibt, dann ist das Folge von Naturkatastrophen. Und das lässt sich abfangen und abmildern.

    Für die Großmächte (!) also vollkommen irrelevant. Und ich rede in dem Kontext nur von den Großmächten. Regionale Konflikte werden eingedämmt, sobald sie drohen global zu eskalieren. Schau Dir den Ukraine-Konflikt an. Vor hundert Jahren wäre daran ein Weltkrieg ausgebrochen. Heute gibt es diplomatische Mißstimmung und ein paar halbgare Wirtschaftssanktionen, die dann dummerweise auch noch beide (!) Seiten treffen. Die Großmächte, selbst starke Mittelmächte wissen ganz genau, dass in einer ausufernden militärischen Konfrontation NIEMAND etwas gewinnt, es keine Sieger gibt, weil die Wirtschafts- und Finanzströme mittlerweile zu sehr vernetzt sind. Diese Zeiten sind vorbei und alle Populisten, die mit der Isolationismus-Schiene auf Stimmenfang gehen, werden ihrem dummen Wahlvieh natürlich nicht erzählen, dass da ausser oberflächlicher Symbolpolitik nicht viel passieren wird.

  10. Re: Krieg als Anwendungszweck

    Autor: Muhaha 17.01.17 - 15:09

    chewbacca0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich sehe keinen Unterschied zwischen "für" und "gegen"

    Das erklärt Dein Verständnisproblem in diesem Kontext :)

  11. Re: Krieg als Anwendungszweck

    Autor: chewbacca0815 17.01.17 - 15:30

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das erklärt Dein Verständnisproblem in diesem Kontext :)

    Oder Eure oberflächliche Art, mit diesem Thema umzugehen. Golem-Forum eben

  12. Re: Krieg als Anwendungszweck

    Autor: teenriot* 17.01.17 - 15:41

    Yep, die oberflächliche Art über eine Sache zu reden und nicht über eine komplett andere die als Antwort eingeschoben wird. Du weißt genau worum es geht, also bleib doch bei dem worum es geht oder lass es eben und mache einen neuen Thread auf:
    Vorschlag: Irgendwas mit Skynet im Namen - davon gibt es noch nicht genug.

  13. Re: Krieg als Anwendungszweck

    Autor: Muhaha 17.01.17 - 16:19

    chewbacca0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Oder Eure oberflächliche Art, mit diesem Thema umzugehen. Golem-Forum eben

    Wirf bitte nicht anderen Oberflächlichkeit vor, wenn Du, aus welchen Gründen auch immer, meilenweit an der Aussage des OPs vorbeipostest.

  14. Re: Krieg als Anwendungszweck

    Autor: FlockoMotion 18.01.17 - 10:26

    das erinnert mich an eine fantastische Geschichte von Stanislav Lem:
    das US Militär entwickelt eine KI, um ihre kriege zu lenken. Da diese KI nicht stark genug ist, wird eine noch fähigere entwickelt - und dann eine noch fähigere.. bis die Konstruktion so kompliziert wird, dass sie von Menschen nicht mehr weiterentwickelt werden kann. Also wird die KI mit der Entwicklung der nächststärkeren KI beauftragt.. diese entwickelt wiederum die nächststärkere KI.. und so weiter.. bis irgendwann die neuste Generation der militärischen KI verkündet: "Ich habe alle denkbaren Varianten von Krieg durchgerechnet und bin zu dem Schluss gekommen: beim Krieg verlieren immer alle - man kann ihn gar nicht gewinnen"
    Das Militär war tief enttäuscht von der "nutzlosen" Maschine und verschenkte sie an eine Universität - wo diese schnell zum angesehensten Geisteswissenschaftler aller Zeiten wurde.. sie verfasste noch einige bahnbrechende philosophische Schriften und transzendierte dann den Bereich der für Menschen zugänglichen Intelligenz.

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