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40% - in den USA!

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. 40% - in den USA!

    Autor: Juge 20.01.17 - 08:42

    Ich bin häufig in den USA im Auto unterwegs, habe locker 10,000 auf div. Insterstates verbracht. Die Menschen in den USA fahren wesentlich schlechter Auto und das Straßenlayout ist erheblich simpler als in Europa. Und dennoch sterben dort ca. 4x mehr Menschen (relativ) im Straßenverkehr als in Deutschland. Vermutlich würde eine hochwertige Fahrerausbildung viel mehr Unfälle verhindern als ein Tesla-Autopilot. Oder ein richtiger TÜV! Oder ein Tempolimit für LKW ....

    In Europa kommt der Autopilot viel schneller an seine Grenzen, weil auf Autobahnen viel höhere Geschwindigkeiten und Geschwindigkeitsunterschiede vorkommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass eine breitflächige EInführung die Unfallstatistik hier um 40% erhöhen würde.

  2. Re: 40% - in den USA!

    Autor: TheWesleyCrushers 20.01.17 - 08:51

    Möglich, ja. Meine Erfahrung ist auch, dass die Leute dort unberechenbarer fahren, mancherorts jede Lücke schließen, sobald man den Blinker setzt und obwohl das dort oft auch nicht so vorgesehen ist, rechts überholen. Wenn man dann nach Deutschland zurückkommt, sehen vom Flugzeug aus die Autos auf der Autobahn aus wie auf Perlenketten aufgereiht, mit erhöhter Geschwindigkeit pro Spur.

    Rein aus softwaretechnischer Sicht stelle ich es mir aber dadurch einfacher vor einen Autopiloten für Deutschland zu programmieren, weil die Menschen im Straßenverkehr berechenbarer sind.

  3. Re: 40% - in den USA!

    Autor: thinksimple 20.01.17 - 09:00

    "Die Unfallrate mit Tesla-Fahrzeugen sei nach der Aktivierung der Autopilotfunktion um 40 Prozent zurückgegangen"

    Wie soll man das verstehen? Da fehlt die Zahlenbasis.
    Wenn man Tesla fährt baut man ohne Autopilot nen Unfall?
    Oder gabs 10 Unfälle und dann nu noch 6?
    Statistik halt.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  4. Re: 40% - in den USA!

    Autor: LordSiesta 20.01.17 - 09:37

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Die Unfallrate mit Tesla-Fahrzeugen sei nach der Aktivierung der
    > Autopilotfunktion um 40 Prozent zurückgegangen"
    >
    > Wie soll man das verstehen? Da fehlt die Zahlenbasis.

    Tut sie nicht, du findest sie im Bericht auf Seite 12: Vor der Einführung des Autopilots gab es bei den 2014er und 2016er Model S und dem 2016er Model X im Schnitt 1,3 Crashes pro Million Meilen, nach der Einführung nur noch 0,8.

  5. Re: 40% - in den USA!

    Autor: JouMxyzptlk 20.01.17 - 09:43

    LordSiesta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > im Schnitt 1,3 Crashes pro Million Meilen

    Selbst 1,3 crashes pro eine Million Meilen ist eine verdammt gut Zahl, ganz allgemein.
    Jeder, der mal eine Million Kilometer oder Meilen geschafft hat ohne in einen Unfall verwickelt zu sein verdient Respekt.
    Da müsste mal mal tiefer bohren was als Unfall gezählt wird, mir erscheint die Zahl unrealistisch gering... Vielleicht zählt nur Totalschaden als Unfall?

  6. Re: 40% - in den USA!

    Autor: LordSiesta 20.01.17 - 09:46

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da müsste mal mal tiefer bohren was als Unfall gezählt wird, mir erscheint
    > die Zahl unrealistisch gering... Vielleicht zählt nur Totalschaden als
    > Unfall?

    Ja, die Zahlen beziehen sich auf Unfälle mit Airbagauslösung.

  7. Re: 40% - in den USA!

    Autor: AllDayPiano 20.01.17 - 12:44

    LordSiesta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > thinksimple schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Die Unfallrate mit Tesla-Fahrzeugen sei nach der Aktivierung der
    > > Autopilotfunktion um 40 Prozent zurückgegangen"
    > >
    > > Wie soll man das verstehen? Da fehlt die Zahlenbasis.
    >
    > Tut sie nicht, du findest sie im Bericht auf Seite 12: Vor der Einführung
    > des Autopilots gab es bei den 2014er und 2016er Model S und dem 2016er
    > Model X im Schnitt 1,3 Crashes pro Million Meilen, nach der Einführung nur
    > noch 0,8.

    Also ich halte diese Zahl aus zweierlei Gründe absolut nicht repräsentativ.

    1) In den USA sinkt die Aufmerksamkeit durch die niedrige erlaubte Höchstgeschwindigkeit rapide ab. Ich selbst durfte in den "Genuss" kommen, auf einem Highway von Portland nach Boston zu fahren. Nach 30 Minuten stupidem geradeaus fahren, schweifen die Gedanken einfach ab. Wenig Abwechslung erfordert einfach wenig Konzentration.

    Hier kann Tesla tatsächlich helfen, weil Unfälle durch Verlassen der Spuren mit dem Autopilot vermieden werden (und ich muss zugeben, die Qualität der Autobahnen in den USA ist schon enorm viel höher als bei uns - zumindest auf denen ich unterwegs war).

    Und auch das Auftreffen auf stehende oder langsame Hindernisse kann durch den Autopiloten deutlich minimiert werden, weil das System einfach nicht müde wird, oder unaufmerksam fährt.

    Das sind zwei Faktoren, die _für uns_ nicht zutreffend sind - zumindest nicht im gleichen Maße.

    2) Man muss auch die Käuferschicht beachten. Der Tesla ist ein Auto, das sich nur eine bestimmte Personengruppe leisten kann. Irgendwelche Schlussfolgerungen mit dem Autopiloten zu ziehen setzt aber voraus, dass die Gruppe der Probanten alle möglichen Ausprägungen in der Fahrweise berücksichtigt. Alleine schon deshalb lässt sich zwar tendentiell sagen, dass mit Autopilot weniger Unfälle passieren, also ohne, aber nicht, dass es 40% ausmacht.

  8. Re: 40% - in den USA!

    Autor: thinksimple 20.01.17 - 16:50

    Und wie ist das Verhältnis bei deutschen KFZ mit Assistezsystemen. Wie ist da der Rückgang der Unfallzahlen?

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  9. Re: 40% - in den USA!

    Autor: LordSiesta 22.01.17 - 14:58

    Nicht weltbewegend, aber dennoch ausreichend, dass einige Assistenzsysteme mittlerweile Pflichtausstattung sind (letzter Neuzugang war im November 2014 das ESP).

  10. Re: 40% - in den USA!

    Autor: Eheran 21.01.17 - 14:01

    >die Qualität der Autobahnen in den USA ist schon enorm viel höher als bei uns
    Gemessen woran?

  11. Re: 40% - in den USA!

    Autor: AllDayPiano 21.01.17 - 16:50

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >die Qualität der Autobahnen in den USA ist schon enorm viel höher als bei
    > uns
    > Gemessen woran?

    A8 Stuttgart->Karlsruhe. Da hat mein Hänger bei 60 Sprünge von 50cm gemacht. Ich hatte Angst, dass mir die Kupplung aufgeht.

    Interstates/Highways in Maine. Überall Top Markierungen, der Asphalt noch schwarz. Allerdings auch alle 20 Meilen eine Mautstelle.

  12. Re: 40% - in den USA!

    Autor: neocron 21.01.17 - 14:03

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich muss zugeben, die Qualität der
    > Autobahnen in den USA ist schon enorm viel höher als bei uns - zumindest
    > auf denen ich unterwegs war).
    was bitte?

  13. Re: 40% - in den USA!

    Autor: quineloe 21.01.17 - 14:17

    Dass ein highway in einem Fly-over state, der nicht mal 1% der Benutzung unserer Autobahnen erfährt in einem besseren Zustand ist als die A9 durch Dunkeldeutschland würde mich keineswegs überraschen.

  14. Re: 40% - in den USA!

    Autor: Eheran 21.01.17 - 16:06

    Wenn er da mit 120km/h fährt und in D mit 180km/h würde das auch schon einen Unterschied erklären.

  15. Re: 40% - in den USA!

    Autor: bofhl 20.01.17 - 09:07

    TheWesleyCrushers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Möglich, ja. Meine Erfahrung ist auch, dass die Leute dort unberechenbarer
    > fahren, mancherorts jede Lücke schließen, sobald man den Blinker setzt und
    > obwohl das dort oft auch nicht so vorgesehen ist, rechts überholen. Wenn
    > man dann nach Deutschland zurückkommt, sehen vom Flugzeug aus die Autos auf
    > der Autobahn aus wie auf Perlenketten aufgereiht, mit erhöhter
    > Geschwindigkeit pro Spur.

    ? Keine Ahnung wo du in Deutschland selbiges gesehen haben willst, aber meine langjährige Erfahrungen mit nahezu 25-Jahre in Autos auf beiden Kontinenten widerspricht aber gewaltig der hier im Forum geschriebener "Berichte"! Denn vor allem in Europa fahren viele als gebe es kein Morgen - aka "wie die letzten Menschen".
    Zugegeben gibt es viele Autos in den USA die in Europa kaum mehr eine Zulassung erhalten würden - nur gilt das auch umgekehrt (vor allem bei Neuwagen)!

    >
    > Rein aus softwaretechnischer Sicht stelle ich es mir aber dadurch einfacher
    > vor einen Autopiloten für Deutschland zu programmieren, weil die Menschen
    > im Straßenverkehr berechenbarer sind.
    Seit wann trifft denn das zu? Hat sich der Straßenverkehr in den letzten Monaten so gewaltig geändert in Deutschland? (aber das gilt auch für ganz Europa! Nirgendwo wird mehr gedrängelt, mehr zwischen den Spuren gewechselt, nicht an Verkehrsregeln geachtet wie in Europa...)

  16. Re: 40% - in den USA!

    Autor: Dwalinn 20.01.17 - 09:36

    Wenn du von Europa sprichst hast du recht... ich denke da Besonders an Paris.
    Aber in Deutschland (ja selbst in Berlin) ist mir das fahren deutlich lieber.

  17. Re: 40% - in den USA!

    Autor: picaschaf 20.01.17 - 13:45

    TheWesleyCrushers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Möglich, ja. Meine Erfahrung ist auch, dass die Leute dort unberechenbarer
    > fahren, mancherorts jede Lücke schließen, sobald man den Blinker setzt und
    > obwohl das dort oft auch nicht so vorgesehen ist, rechts überholen. Wenn
    > man dann nach Deutschland zurückkommt, sehen vom Flugzeug aus die Autos auf
    > der Autobahn aus wie auf Perlenketten aufgereiht, mit erhöhter
    > Geschwindigkeit pro Spur.
    >
    > Rein aus softwaretechnischer Sicht stelle ich es mir aber dadurch einfacher
    > vor einen Autopiloten für Deutschland zu programmieren, weil die Menschen
    > im Straßenverkehr berechenbarer sind.


    xD Guter Witz. In welchem Deutschland warst du unterwegs?

  18. Re: 40% - in den USA!

    Autor: cuthbert34 20.01.17 - 14:07

    TheWesleyCrushers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Möglich, ja. Meine Erfahrung ist auch, dass die Leute dort unberechenbarer
    > fahren, mancherorts jede Lücke schließen, sobald man den Blinker setzt und
    > obwohl das dort oft auch nicht so vorgesehen ist, rechts überholen. Wenn
    > man dann nach Deutschland zurückkommt, sehen vom Flugzeug aus die Autos auf
    > der Autobahn aus wie auf Perlenketten aufgereiht, mit erhöhter
    > Geschwindigkeit pro Spur.
    >
    > Rein aus softwaretechnischer Sicht stelle ich es mir aber dadurch einfacher
    > vor einen Autopiloten für Deutschland zu programmieren, weil die Menschen
    > im Straßenverkehr berechenbarer sind.

    Also ich fahr am Tag rd. 110 km auf einer Autobahn und um mich herum rd. 60% Deutsche. Das ist ne Katastrophe. Die Perlenschnur stimmt ja noch. Aber der Rest ist quasi unberechenbar. Sicherheitsabstand scheint gleichbedeutend damit, dass man rechts überholt werden will und derjenige dann bremsend vor einem einschert. Wenn Auto an Auto fährt und am Horizont tauchen drei LKW hinter einander auf. Bedeutet das, dass sich 80% der Fahrzeuge auf der linken Spur einordnen. Wohlgemerkt rd. zwei km vor den LKWs und dann mit circa 110 km/h (in der Tat geordnet) an den LKW vorbeifahren. Jene, die bis zu den LKW auf der rechten Spur bleiben, haben zwei Möglichkeiten: a) sie bleiben für den Rest der Fahrt dahinter oder b) in einer Harakiri Aktion setzen sie den Blinker (eigentlich lässt man den heute weg; ist uncool) und ziehen gleichzeitig in die Lücke (die rd. drei PKW Längen im besten Fall beträgt) auf der linken Spur und provozieren so ein Bremsmanöver auf der linken Spur hinter sich, so dass der nachfolgende Verkehr nicht mehr mit 110 km/h fährt, sondern dank Einbremsen und Verzögern auf rd. 50 km/h danach nur noch mit 95 km/h an den LKW vorbeifährt. Von denen, die dann in größerem Lücken (sowohl rechts als auch links) auf Abschnitten von vielleicht 600m bis auf 180 km/h beschleunigen und dann in einer Vollbremsung wieder auf 95 km/h runterbremsen, reden wir noch gar nicht.

    Also, ich hab jeden Morgen und jeden Abend viel Freude am Fahren. Und dabei fahre ich gar kein BMW ^^

    Ich sehne die Automatisierung des Individualverkehrs herbei :D

  19. Re: 40% - in den USA!

    Autor: bernstein 21.01.17 - 18:20

    TheWesleyCrushers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Möglich, ja. Meine Erfahrung ist auch, dass die Leute dort unberechenbarer
    > fahren, mancherorts jede Lücke schließen, sobald man den Blinker setzt und
    > obwohl das dort oft auch nicht so vorgesehen ist, rechts überholen. Wenn

    Da bist du völlig falsch informiert. in den USA gilt das "keep in lane"-Prinzip, d.h. du sollst möglichst wenig die Spur wechseln, darfst aber auf mehrspurigen Strassen IMMER rechts überholen (auch in der Stadt(!).

  20. Re: 40% - in den USA!

    Autor: slead 20.01.17 - 08:58

    Juge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin häufig in den USA im Auto unterwegs, habe locker 10,000 auf div.
    > Insterstates verbracht. Die Menschen in den USA fahren wesentlich
    > schlechter Auto und das Straßenlayout ist erheblich simpler als in Europa.
    > Und dennoch sterben dort ca. 4x mehr Menschen (relativ) im Straßenverkehr
    > als in Deutschland.

    Ich kenne mich da nicht so aus, war noch nie dort. Aber rein von den Zahlen her, leben da nicht auch etwa 4 mal mehr Menschen als in Deutschland?

  21. Re: 40% - in den USA!

    Autor: yoyoyo 20.01.17 - 09:41

    slead schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Juge schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich bin häufig in den USA im Auto unterwegs, habe locker 10,000 auf div.
    > > Insterstates verbracht. Die Menschen in den USA fahren wesentlich
    > > schlechter Auto und das Straßenlayout ist erheblich simpler als in
    > Europa.
    > > Und dennoch sterben dort ca. 4x mehr Menschen (relativ) im
    > Straßenverkehr
    > > als in Deutschland.
    >
    > Ich kenne mich da nicht so aus, war noch nie dort. Aber rein von den Zahlen
    > her, leben da nicht auch etwa 4 mal mehr Menschen als in Deutschland?

    Das ist egal. Jede Statistik diesbezüglich, die sich nicht auf gefahrenen Kilometer bezieht, ist eher mehr als weniger absichtlich Beschiss und damit zu ignorieren. Ist also die Frage was er mit relativ meint.

  22. Re: 40% - in den USA!

    Autor: Juge 20.01.17 - 09:43

    slead schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Juge schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich bin häufig in den USA im Auto unterwegs, habe locker 10,000 auf div.
    > > Insterstates verbracht. Die Menschen in den USA fahren wesentlich
    > > schlechter Auto und das Straßenlayout ist erheblich simpler als in
    > Europa.
    > > Und dennoch sterben dort ca. 4x mehr Menschen (relativ) im
    > Straßenverkehr
    > > als in Deutschland.
    >
    > Ich kenne mich da nicht so aus, war noch nie dort. Aber rein von den Zahlen
    > her, leben da nicht auch etwa 4 mal mehr Menschen als in Deutschland?

    Selbstverständlich bezieht sich die Angabe auf eine vergleichbare Basis (Unfalltote pro mio. gefahrener Kilometer) .... OMG.

  23. Re: 40% - in den USA!

    Autor: Peter Brülls 20.01.17 - 10:11

    Juge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Selbstverständlich bezieht sich die Angabe auf eine vergleichbare Basis
    > (Unfalltote pro mio. gefahrener Kilometer) .... OMG.

    „Selbstverständlich“ ist das leider nicht. Nicht einmal in der Presse, wo man dann gerne mal Nachrichten liest, dass 4 mal so viele Deutsche wie Ausländer Hartz IV beziehen, wobei dann an anderer Stelle im Text steht, dass es sich um absolute Zahlen handelt.

    Insofern schadet es grundsätzlich nicht und ist besserer Stil, wenn man ganz klar seine Bemessungsbasis hinschreibt.

  24. Re: 40% - in den USA!

    Autor: redrat 20.01.17 - 10:50

    Juge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > slead schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Juge schrieb:
    > >
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    >
    > > -----
    > > > Ich bin häufig in den USA im Auto unterwegs, habe locker 10,000 auf
    > div.
    > > > Insterstates verbracht. Die Menschen in den USA fahren wesentlich
    > > > schlechter Auto und das Straßenlayout ist erheblich simpler als in
    > > Europa.
    > > > Und dennoch sterben dort ca. 4x mehr Menschen (relativ) im
    > > Straßenverkehr
    > > > als in Deutschland.
    > >
    > > Ich kenne mich da nicht so aus, war noch nie dort. Aber rein von den
    > Zahlen
    > > her, leben da nicht auch etwa 4 mal mehr Menschen als in Deutschland?
    >
    > Selbstverständlich bezieht sich die Angabe auf eine vergleichbare Basis
    > (Unfalltote pro mio. gefahrener Kilometer) .... OMG.

    Relativ hat er wohl überlesen denke ich...
    Trozdem ist das für mich zu blauäugig betrachtet. Wenn man bedenkt das unserer Verker, im gesamten gesehen, um einiges dichter ist:
    USA 33 Einwohner pro km²
    GER 230 Einwohner pro km²
    Die Bevölkerung zur Landfläche sollte auch eine Rolle spielen.

    Im Falle eines Falles ist richtig fallen alles.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.17 10:52 durch redrat.

  25. Re: 40% - in den USA!

    Autor: Siltas 20.01.17 - 09:30

    Juge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Europa kommt der Autopilot viel schneller an seine Grenzen, weil auf
    > Autobahnen viel höhere Geschwindigkeiten und Geschwindigkeitsunterschiede
    > vorkommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass eine breitflächige EInführung
    > die Unfallstatistik hier um 40% erhöhen würde.

    Auf der einen Seite haben wir eine grossflächige Untersuchung, auf der anderen Seite die "Erfahrungen" und das "Gefühl" eines Forumnutzers. Zwischen den USA und Europa soll es also zu einem Unterschied von 80% kommen? Macht Sinn. Eine wirklich breitflächige Einführung würde den grössten Schwachpunkt (den Menschen) etwas zurückstellen und wohl auch eher zu einer Reduktion führen.

    Ich glaube übrigens, dass ein täglicher Verzehr von Kürbis, zu 60% weniger Kniebeschwerden bei Jugendlichen führt.
    (Übersetzt: Werft nicht mit irgendwelchen Zahlen um euch, ohne euch zumindest genauer mit der Materie zu befassen.)

  26. Re: 40% - in den USA!

    Autor: JouMxyzptlk 20.01.17 - 09:36

    Testet den mal in Frankreich!
    Wird dann auch der typische französische Fahrstil von Telsa implementiert?
    https://satwcomic.com/buckle-up

  27. Re: 40% - in den USA!

    Autor: mfeldt 20.01.17 - 09:35

    >
    > In Europa kommt der Autopilot viel schneller an seine Grenzen, weil auf
    > Autobahnen viel höhere Geschwindigkeiten und Geschwindigkeitsunterschiede
    > vorkommen.

    In Deutschland, ja. Deshalb man hier auch nach 2 Stunden am Steuer fix und alle.

    Ansonsten geht es im Rest Europas eher entspannt zu, in Frankreich fahren alle mehr oder weniger Strich die erlaubten 130, man muß so gut wie nie bremsen oder beschleunigen, und überholen geht ganz entspannt mit geringen Geschwindigkeitsdifferenzen.

  28. Re: 40% - in den USA!

    Autor: Juge 20.01.17 - 09:45

    mfeldt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Deutschland, ja. Deshalb man hier auch nach 2 Stunden am Steuer fix und
    > alle.

    Man sollte irgendwann nicht mehr fahren und seinen Lappen abgeben. Du scheinst den rechten Zeitpunkt bereits passiert zu haben.

  29. Re: 40% - in den USA!

    Autor: redrat 20.01.17 - 10:56

    Juge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mfeldt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In Deutschland, ja. Deshalb man hier auch nach 2 Stunden am Steuer fix
    > und
    > > alle.
    >
    > Man sollte irgendwann nicht mehr fahren und seinen Lappen abgeben. Du
    > scheinst den rechten Zeitpunkt bereits passiert zu haben.

    :D YMMD

    Im Falle eines Falles ist richtig fallen alles.

  30. Re: 40% - in den USA!

    Autor: M. 20.01.17 - 11:16

    > > In Deutschland, ja. Deshalb man hier auch nach 2 Stunden am Steuer fix und
    > > alle.
    > Man sollte irgendwann nicht mehr fahren und seinen Lappen abgeben. Du
    > scheinst den rechten Zeitpunkt bereits passiert zu haben.
    Er hat aber voellig Recht. Das Problem was du beschrieben hast (extreme Geschwindigkeitsdifferenzen, Raser mit 160+ km/h) existiert so nicht 'in Europa', sondern ausschliesslich in Deutschland. In jedem anderen Land ist die Hoechstgeschwindigkeit auf Autobahnen auf 120-140 km/h beschraenkt, was auch dazu fuehrt, dass diese Geschwindigkeit ueblicherweise (bei guten Strassenverhaeltnissen) auch ausgefahren wird und die Geschwindigkeitsdifferenzen klein sind.

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.

  31. Re: 40% - in den USA!

    Autor: redrat 20.01.17 - 11:37

    Es dürfen im Ausland aber auch Fahrzeuge mit 71km/h auf die Autobahn
    wenn dann einer mit 140 von hinten kommt ist das auch eine beträchtliche Geschwindikeitsdifferenz.
    Ganz zu schweigen wenn man n LKW den Berg hochschleicht dann sind ganz schnell noch nierigere Geschwindigkeiten drin.
    Ganz zu schweigen von Stauenden und Baustellen.
    Und Raser gibt auch in Russland wo dann noch gleichzeitig der Klapper-Rost-Lada mit 4-Promille Opi am Steuer berücksichtigt werden sollte.

    Im Ausland ist somit auch nicht alles easy und locker zu automatisieren.

    Im Falle eines Falles ist richtig fallen alles.

  32. Re: 40% - in den USA!

    Autor: bernstein 21.01.17 - 17:58

    Juge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mfeldt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In Deutschland, ja. Deshalb man hier auch nach 2 Stunden am Steuer fix
    > und
    > > alle.
    >
    > Man sollte irgendwann nicht mehr fahren und seinen Lappen abgeben. Du
    > scheinst den rechten Zeitpunkt bereits passiert zu haben.

    +1

  33. Re: 40% - in den USA!

    Autor: quineloe 20.01.17 - 11:03

    Juge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Ich kann mir gut vorstellen, dass eine breitflächige EInführung die Unfallstatistik hier um 40% erhöhen würde.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass eine breitflächtige Einführung die Unfallstatistik um 86,2% senken würde!

    Und jetzt?

  34. Re: 40% - in den USA!

    Autor: neocron 20.01.17 - 11:14

    Juge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann mir gut vorstellen, dass eine breitflächige EInführung
    > die Unfallstatistik hier um 40% erhöhen würde.
    will mir nicht in die Birne, wie irgend jemand glaubt mit einer voellig willkuerlich in den Raum geworfenenen Behauptung, relevanz zu erlangen ...
    ist das dein Ernst? Bist du dermassen naiv, dass du glaubst dies wuerde irgend jemand ernst nehmen?
    Warum nur 40%, warum nicht 45%? warum nicht gleich 50% der Bevoelkerung, die verungluecken wuerde? Sei doch etwas kreativer und hau gleich so richtig auf die Kacke mit solchen arbitraeren Aussagen!

  35. Re: 40% - in den USA!

    Autor: Der Spatz 20.01.17 - 14:44

    Du meinst das in etwa so?

    "Wenn das hier eingeführt wird werden innerhalb von Stunden 110% der Befölkerung hinüber sein - und das über Jahre" :-)

  36. Re: 40% - in den USA!

    Autor: neocron 20.01.17 - 15:11

    japp, sowas in der Art :D

  37. Re: 40% - in den USA!

    Autor: bernstein 21.01.17 - 18:12

    Juge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin häufig in den USA im Auto unterwegs, habe locker 10,000 auf div.
    > Insterstates verbracht. Die Menschen in den USA fahren wesentlich
    > schlechter Auto und das Straßenlayout ist erheblich simpler als in Europa.
    > Und dennoch sterben dort ca. 4x mehr Menschen (relativ) im Straßenverkehr
    > als in Deutschland. Vermutlich würde eine hochwertige Fahrerausbildung viel
    > mehr Unfälle verhindern als ein Tesla-Autopilot. Oder ein richtiger TÜV!
    > Oder ein Tempolimit für LKW ....

    du ziehst aber auch alle verkehrten Schlüsse...
    1. Die Distanzen sind VIEL grösser
    2. das macht das Layout automatisch simpler, aber ja verwinkelte Dörfer/Stadtzentren gibts nicht, "bloss" Autobahndrehkreuze wo die Strassenführung dermassen irr ist, dass man am Ende ohne Navi garantiert in die Falsche Himmelsrichtung fährt...
    3. mit den grossen Distanzen kommen automatisch lange Fahrzeiten, schlechte Strassenzustände & dementsprechend viele Unaufmerksamkeiten =° mehr Unfälle.

    Fakt ist: Ami's sind leider die wesentlich gemütlicheren & rücksichtsvolleren Autofahrer.
    Wo in Europa gedrängelt wird was das Zeug hält, macht der Ami gerne mal Platz... Was er jedoch gar nicht verträgt sind drängelnde Europäer, welche sich noch schnell reindrücken... da fehlt ihm dann auch mal die Reaktionszeit, schliesslich ist die "dränglerdichte" dort auch 1:10'000 statt 1:10

    Jedenfalls muss ich mich jedesmal voll zusammennehmen um in derem gemächlichen Tempo rumzutuckern...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.17 18:30 durch bernstein.

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