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Bei all dem Technik-Overkill...

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  1. Bei all dem Technik-Overkill...

    Autor: Weyland Yutani 25.01.17 - 11:26

    ...was ist denn mit der Film-Qualität? ich weiß, im Artikel wird explizit darauf hingewiesen das die Filme inhaltlich nicht bewertet werden, nur die technische Qualität, und das ist der Fehler IMO.

    Eine ermüdende und langweilige Materialschlacht wie Batman vs. Superman wird eben nicht spannender oder überraschender in HDR. Da bekomme ich eben keine grossen Augen wenn der Himmel in einem offensichtlich langweiligen Film toll gezeichnet ist. Und was war ich im Halbschlaf bei Star Trek Beyond im Kino...

    Will sagen: was gibt mir dieser ganze Technik-Wahnsinn, wo ich zig Parameter beachten muss, viel Geld investieren muss, für Content der Ka...ke ist? Ich denke ich gehöre wohl nicht zur Zielgruppe. Ein wirklich guter Film/Serie funktioniert auch auf DVD oder VHS. Klar ist es schön Bildtechnisch immer bis ans Limit zu kommen - aber lohnt der Aufwand und der Preis? Ich denke nicht. Ich behaupte mal Full HD ist für den Mainstream und Streaming absolut in Ordnung.

  2. Re: Bei all dem Technik-Overkill...

    Autor: bccc1 25.01.17 - 13:21

    IMO ist das gerade für den Artikel genau richtig. Schließlich geht es um die Betrachtung einer Technik. Die Bewertung des Gesamterlebnis Film, also inkl. inhaltlicher Qualität, ist ein ganz anderes Thema und wäre auf Golem m.M.n. fehlplatziert.

  3. Re: Bei all dem Technik-Overkill...

    Autor: thorben 26.01.17 - 09:54

    warum deplatziert? ist stellenweise lehrreicher als so manche filmkritik eines professionellen filmkritikers...

  4. Re: Bei all dem Technik-Overkill...

    Autor: theFiend 26.01.17 - 10:11

    thorben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > warum deplatziert? ist stellenweise lehrreicher als so manche filmkritik
    > eines professionellen filmkritikers...

    Das Problem ist halt, das die Geschmäcker da extrem auseinander gehen. Manche finden Filme wie Transformers ganz toll, weil halt viel bum, krach bäng, während sich andere nach einer echten Story sehnen und dritte nach tollen Bildern.
    Insofern lässt sich der "Content" kaum neutral bewerten.

    Ich z.B. schau einfach auch gerne gute Dokus, und muss sagen das gerade die Naturdokus von 4k extrem profitieren. Mit einem richtig kalibrierten TV wirken die Farben sehr natürlich, und die Natur sehr plastisch.

    Natürlich kann man sagen: wem es ausschließlich auf die story ankommt, der wird auch mit FHD glücklich... nur ist das ein Argument, bei dem eigentlich nicht festzulegen ist, wo dann die "technikschwelle" liegen soll... Eigentlich kommt der dann auch mit einem Röhren TV und Betamax klar...

  5. Re: Bei all dem Technik-Overkill...

    Autor: Weyland Yutani 26.01.17 - 10:23

    Mir ging es nur um die Relation Technik-Aufwand zu Erlebnis-Mehrwert. Und wenn man sich den Umfang des 1. Teils dieses Tests anschaut dann bin ich als Mainstream Consumer der Abends auf der Couch mal ein Filmchen geniessen will komplett überfordert. Das erinnert mich an den DVD Boom wo sich die Leute Steelbooks und Ultimate/Absolute/Extended/Expanded/[hier superlativ einsetzen]-Editions in die extra gekauften Billy-Regale gestellt haben nur um dann in ein paar Jahren wieder alles an Momox zu verramschen weil die nächste (BluRay)-Sau durchs Dorf getrieben wird. Und so geht es in schöner Regelmäßigkeit weiter.

    6 oder 8K liegt schon in der Schublade und der Early Adopter soll bis dahin sich die Schränke mit (überwiegend) hochskaliertem - und übrigens sehr teurem - Content voll stellen.

    Klar wird es die Technik-Freaks immer geben die das alles kaufen um bis ans Limit zu gehen. Das sei ihnen auch gegönnt. Aber um welchen Preis bitte? Ich behaupte aber das der Zug diesmal den Bahnhof "Massenmarkt" nicht wirklich erreichen wird. Das bequeme Streaming ist für viele einfach völlig ausreichend. Und mittelfristig - bei entsprechender Bandbreite - wird auch 4K Streaming (ob mit oder ohne HDR) sich immer weiter verbreiten.

  6. Re: Bei all dem Technik-Overkill...

    Autor: theFiend 26.01.17 - 11:06

    Weyland Yutani schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich behaupte aber das der Zug diesmal den Bahnhof "Massenmarkt" nicht
    > wirklich erreichen wird. Das bequeme Streaming ist für viele einfach völlig
    > ausreichend. Und mittelfristig - bei entsprechender Bandbreite - wird auch
    > 4K Streaming (ob mit oder ohne HDR) sich immer weiter verbreiten.

    Naja so komplex ist das ganze ja auch nicht... und sicher wird 4k nicht in den nächsten 2-3 Jahren den Massenmarkt erreichen. Aber wenn man jetzt einen neuen TV kaufen will/muss würde ich zu 4k greifen.
    Ich hab mir diese Gedanken Anfang des Jahres auch alle gemacht, und hab primär aus einem Grund zu seinem Sony 4k TV gegriffen: das upscaling ist derart gut, das sogar das SD TV Material davon profitiert.

    Neben den originären 4k Quellen ist das für mich der große Vorteil: um die 4k derzeit auch nur im Ansatz sichtbar machen zu können, müssen die upscaler gut sein. Zumindest bei Sony ist das so, und so profitieren auch niedrig aufgelöste Quellen von der 4k Glotze.

    Hinsichtlich des Streamings geb ich dir aber recht. Ich denke bis 4k im Massenmarkt großflächig angekommen ist, wird das Angebot beim Streaming von 4k Material größer sein als bei herkömmlichen Medien...

  7. Re: Bei all dem Technik-Overkill...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.01.17 - 15:56

    Weyland Yutani schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...was ist denn mit der Film-Qualität? ich weiß, im Artikel wird explizit
    > darauf hingewiesen das die Filme inhaltlich nicht bewertet werden, nur die
    > technische Qualität, und das ist der Fehler IMO.
    >
    > Eine ermüdende und langweilige Materialschlacht wie Batman vs. Superman
    > wird eben nicht spannender oder überraschender in HDR. Da bekomme ich eben
    > keine grossen Augen wenn der Himmel in einem offensichtlich langweiligen
    > Film toll gezeichnet ist. Und was war ich im Halbschlaf bei Star Trek
    > Beyond im Kino...
    >
    > Will sagen: was gibt mir dieser ganze Technik-Wahnsinn, wo ich zig
    > Parameter beachten muss, viel Geld investieren muss, für Content der
    > Ka...ke ist? Ich denke ich gehöre wohl nicht zur Zielgruppe. Ein wirklich
    > guter Film/Serie funktioniert auch auf DVD oder VHS. Klar ist es schön
    > Bildtechnisch immer bis ans Limit zu kommen - aber lohnt der Aufwand und
    > der Preis? Ich denke nicht. Ich behaupte mal Full HD ist für den Mainstream
    > und Streaming absolut in Ordnung.

    Da wiedersprech ich dir einfach mal.
    Hab mir neulich alte geile Serien angesehen die damals wie heute zum Thema Story hammer sind aber durch die schlechte Bildquali und ton einfach nicht mehr guckable sind... grausam.

    "Das Auge isst mit" sag ich nur. Oder gibtst du dem Essendesigner die Schuld wenn das essen nicht schmeckt? Ich hol den Koch -> gucke den Film nicht, auch nicht in 4k dann.

  8. Re: Bei all dem Technik-Overkill...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.01.17 - 16:01

    Weyland Yutani schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und so geht es in schöner Regelmäßigkeit weiter.

    Nennt man übrigens "Entwicklung".

    Aber ja, der Schnelligkeit heutzutage ist kaum noch hinterher zu kommen.

    Guckt zurück... nur 50 Jahre.... da war noch nüscht digital, heute 4k, in 3 Jahren 100k
    in 20 jahren kein Körper nur noch digital.... so is dad eben....

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