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Ich fahre nie zu schnell

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  1. Re: Ich fahre nie zu schnell

    Autor: der_wahre_hannes 31.01.17 - 08:47

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wo also ist der Verlust, wenn ich bei einer Ampel auf gerader Strecke
    > (z.B.
    > > bei einer Fußgängerampel) langsam ranrolle?
    >
    > Es geht nicht um den Verlust, sondern dass der nachfolgende Verkehr
    > genötigt wird, grundlos abzubremsen, statt zügig weiterzufahren.

    Ähm. Ansonsten stehen sie an der Ampel. Nix mit "zügig weiterfahren". Ich dachte, darin wären wir uns wenigstens einig.

    Vielleicht nochmal zum Verständnis: Es geht NICHT darum, schon 500 Meter vorher abrupt abzubremsen und dann mit Schrittgeschwindigkeit auf die Ampel zuzurollen. Es geht darum, vorausschauend zu fahren. Wenn ich abschätzen kann, dass ich an der Ampel zum Stehen komme, wenn ich im momentanen Tempo weiterfahre, dann kann ich auch schonmal vom Gas gehen und einen oder zwei Gänge runterschalten. Davon wird der nachfolgende Verkehr genau 0 aufgehalten, da es nur zwei Optionen gibt:
    - Entweder rollt man an die Ampel ran und kann (mit etwas Glück) dann wieder rollend losfahren
    - Man rollt nicht an die Ampel ran und muss komplett zum Stillstand kommen. Man fährt dann aus dem Stand wieder los.

    Aber irgendwie hast du dich so sehr drauf versteift, dass ein "ranrollen" absolut "verkehrsbehindernd" wäre, dass du eine andere Meinung absolut nicht mehr zulassen willst. Schlimmer noch, alles, was der Diskussionspartner sagt, wird auf die schlechtmöglichste Weise interpretiert.

    > > Vor allem, wenn hinter der
    > > Ampel noch der Bus an der Haltestelle ohne Haltebucht steht?
    >
    > Würde der voraus fahrende den Verkehr nicht aufhalten, ist man an dem Bus
    > vorbei, bevor der von der Haltestelle los fährt.

    Du hast das "ohne Haltebucht" überlesen. An dem Bus kann man an dieser Stelle nicht vorbeifahren, da er mitten auf der Straße hält.

    Passt aber leider ins Bild. Ich schreibe "hinter der Ampel steht eh der Bus und man kommt nicht vorbei" du schreibst "zügig vorbeifahren, bevor der Bus losfährt". Ähm...

  2. Re: Ich fahre nie zu schnell

    Autor: der_wahre_hannes 31.01.17 - 08:51

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Am besten sind die, die vor sich eine 10m lange Lücke lassen und sich dann
    > im Schritttempo dem letzten in der Schlange nähern.

    Wieder die gleiche Situation:
    1. man fährt "zügig" ans Ende der Schlange ran, alle anderen hinter einem kommen auch zum Stehen.
    2. man "rollt" an die Schlange ran, alle anderen rollen auch und können dann aus dem Rollen wieder beschleunigen.

    Variante 2 wäre da doch zu bevorzugen, oder? Spart Sprit und sogar Zeit (man rollt noch, während die Ampel auf grün schaltet und muss nicht ne halbe Minute warten, bis der Vordermann endlich losfahren kann).

    Aber nein, in der Welt von Herrn Rösti ist man ein "Verkehrshindernis", wenn man spritsparend fährt. In seiner Welt kommt jede noch so lange Schlange bei einer Grünphase über die Ampel, wenn man vorher nur schnell genug an die Haltelinie rangefahren ist. Davon, dass es sehr viel länger braucht, bis sich eine stehende Kolonne komplett wieder in Bewegung gesetzt hat, hat er wohl noch nichts gehört. Anderslautende Meinungen werden deshalb auch gleich komplett abgekanzelt, es gibt eben nur "schwarz" oder "weiß", keine Grautöne.

  3. Re: Ich fahre nie zu schnell

    Autor: Berner Rösti 31.01.17 - 09:45

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Am besten sind die, die vor sich eine 10m lange Lücke lassen und sich
    > dann
    > > im Schritttempo dem letzten in der Schlange nähern.
    >
    > Wieder die gleiche Situation:
    > 1. man fährt "zügig" ans Ende der Schlange ran, alle anderen hinter einem
    > kommen auch zum Stehen.
    > 2. man "rollt" an die Schlange ran, alle anderen rollen auch und können
    > dann aus dem Rollen wieder beschleunigen.
    >
    > Variante 2 wäre da doch zu bevorzugen, oder? Spart Sprit und sogar Zeit
    > (man rollt noch, während die Ampel auf grün schaltet und muss nicht ne
    > halbe Minute warten, bis der Vordermann endlich losfahren kann).
    >
    > Aber nein, in der Welt von Herrn Rösti ist man ein "Verkehrshindernis",
    > wenn man spritsparend fährt. In seiner Welt kommt jede noch so lange
    > Schlange bei einer Grünphase über die Ampel, wenn man vorher nur schnell
    > genug an die Haltelinie rangefahren ist. Davon, dass es sehr viel länger
    > braucht, bis sich eine stehende Kolonne komplett wieder in Bewegung gesetzt
    > hat, hat er wohl noch nichts gehört. Anderslautende Meinungen werden
    > deshalb auch gleich komplett abgekanzelt, es gibt eben nur "schwarz" oder
    > "weiß", keine Grautöne.

    Es ist praktisch nicht möglich, dass alle sich von hinten nähernden Fahrzeuge mit exakt derselben "Ausrollgeschwindigkeit" auf die Ampel zubewegen, was u.a. an der Masse, dem Rollwiderstand, der Anfangsgeschwindigkeit und schlicht der Tatsache liegt, dass man von Weitem nicht erkennen kann, dass dort jemand "ausrollen" will.

    Also sieht es in der Praxis so aus, dass man von hinten an die Schlange anfährt und bremst, dann wieder anfährt, und wieder bremst. Und so setzt sich das über die gesamte Warteschlange wellenartig vor.

    Das hältst du für spritsparend? Nein. Spritsparend ist es, an die Ampel heran zu fahren, anzuhalten und den Motor abzustellen, was bei vielen modernen Fahrzeugen ja automatisch passiert.

    Hinzu kommt noch, dass sich durch diese "Ausroller" der Rückstau verlängert und dadurch ggf. Einfahrten, Kreisel, Kreuzungen, Überwege, etc. blockiert.

    Und mehr noch: Solltest du das erste Fahrzeug sein, das sich der Ampel nähert, verzögert dein dorthin Kriechen zudem noch das Auslösen der Kontaktschwelle.

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