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Wie doof muss man sein um dafür was zu bezahlen?

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  1. Wie doof muss man sein um dafür was zu bezahlen?

    Autor: John McLane 09.05.06 - 11:53

    Es ist unglaublich!!!!

  2. Re: Wie doof muss man sein um dafür was zu bezahlen?

    Autor: Jerry Fletcher 09.05.06 - 12:10

    Wie doof muss man sein, um so einen Beitrag in ein Forum zu stellen.
    Man kann doch nicht erwarten, dass alles in dieser Welt kostenlos ist. Wenn da ein paar Leute sich viel Mühe machen, um OpenOffice auf den Mac zu portieren ist das bemerkenswert und dann ist es auch ihr gutes Recht, dafür Geld zu verlangen.

    Ciao JF

  3. Re: Wie doof muss man sein um dafür was zu bezahlen?

    Autor: bers0r 09.05.06 - 12:18

    Jerry Fletcher schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wenn da ein paar Leute sich
    > viel Mühe machen, um OpenOffice auf den Mac zu
    > portieren ist das bemerkenswert und dann ist es
    > auch ihr gutes Recht, dafür Geld zu verlangen.

    Sie Portieren OO.o nicht... sie passen nur die GUI an MacOS X an und dann dafür geld verlangen is echt schon ein wenig frech, zumal es ne unangepasste version von open office auch fürn mac gibt...


  4. Re: Wie doof muss man sein um dafür was zu bezahlen?

    Autor: snyd 09.05.06 - 12:19

    John McLane schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es ist unglaublich!!!!

    Die Antwort ist: nicht doof

    gern geschehen

  5. Re: Wie doof muss man sein um dafür was zu bezahlen?

    Autor: wm 09.05.06 - 12:29

    bers0r schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Jerry Fletcher schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn da ein paar Leute sich
    > viel Mühe
    > machen, um OpenOffice auf den Mac zu
    >
    > portieren ist das bemerkenswert und dann ist
    > es
    > auch ihr gutes Recht, dafür Geld zu
    > verlangen.
    >
    > Sie Portieren OO.o nicht... sie passen nur die GUI
    > an MacOS X an und dann dafür geld verlangen is
    > echt schon ein wenig frech, zumal es ne
    > unangepasste version von open office auch fürn mac
    > gibt...
    >

    Was meinst du mit "sie passen nur die GUI an MacOS X an"? Es wird hier nicht nur einfach ein Aqua skin in Photoshop erstellt. Also es ist einfach: Sie programmieren und bitten um eine Spende, wo ist das frech?

  6. Re: Wie doof muss man sein um dafür was zu bezahlen?

    Autor: NeoOfficer 09.05.06 - 12:42

    Was ich nicht versteh: Wieso sind die Testversionen kostenpflichtig und die fertige Version steht dann zum kostenlosen Download bereit? Macht man das nicht normalerweise andersrum? Den Testern auch noch Geld abzuknöpfen, erscheint mir paradox. Außerdem läuft NeoOffice so unglaublich träge, dass die Software nicht wirklich Spaß macht. Ich fände eine Performancesteigerung wesentlich dringlicher als das Einfügen neuer Features.

  7. Re: Wie doof muss man sein um dafür was zu bezahlen?

    Autor: RK 09.05.06 - 13:15

    NeoOfficer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was ich nicht versteh: Wieso sind die
    > Testversionen kostenpflichtig und die fertige
    > Version steht dann zum kostenlosen Download
    > bereit? Macht man das nicht normalerweise
    > andersrum? Den Testern auch noch Geld abzuknöpfen,
    > erscheint mir paradox.

    Das ist ungefaehr so paradox, wie das Verfahren, dass die Firma Kleinweich
    seit Jahrzehnten erfolgreich anwendet; ... nur das dabei eben nichts ver-
    nünftiges herauskommt.

    >Außerdem läuft NeoOffice so
    > unglaublich träge, dass die Software nicht
    > wirklich Spaß macht. Ich fände eine
    > Performancesteigerung wesentlich dringlicher als
    > das Einfügen neuer Features.

    Wenn Neooffice bei dir zu träge läuft, dann hast du mehrere Möglichkeiten:
    - bessere Hardware kaufen (ist bei Windows-Software selbstverständlich)
    - die Entwickler unterstützen, z.B. mit Geld
    - irgendetwas anderes benutzen

    Schönen Tag noch!



  8. Re: Wie doof muss man sein um dafür was zu bezahlen?

    Autor: DavidNeo 09.05.06 - 14:27


    > Sie Portieren OO.o nicht... sie passen nur die GUI
    > an MacOS X an und dann dafür geld verlangen is
    > echt schon ein wenig frech, zumal es ne
    > unangepasste version von open office auch fürn mac
    > gibt...
    >

    Eben. Wer das pure X11-Vergnügen wünscht, kann OpenOffice
    nehmen, wer auf die Mac-Version setzen möchte, darf im
    ersten Monat die Mac-Entwickler unterstützen. Wer es nicht
    will, wartet ein paar Tage. Wo ist das Problem?

    Sich so aufzuregen, nur weil er nicht GLEICH KOSTENLOS
    an Software kommt, für die die Entwickler Platten, Zeit,
    Nerben, Webserver und andere Sachen brauchen, die Geld
    kosten, zeigt, wie stark das Nachdenken in Vergessenheit
    geraten ist.

  9. Re: Wie doof muss man sein um dafür was zu bezahlen?

    Autor: RK 09.05.06 - 14:46


    Ich finde das Verfahren der Neooffice-Entwickler nicht ungewöhnlich ... höchstens ungewöhnlich ehrlich. Was macht denn ein Windows-Jünger wenn er das MS Office-Paket nicht bezahlen will oder kann?

    - Richtig, er besorgt es sich für lau!

    Das dürft ihr ganz legal und problemlos nach dem 23. 5. auch mit Neooffice tun.
    Und was machen die Windows-Leute wenn sie das Office-Paket bezahlen?

    - Richtig, sie bezahlen für eine unfertige Entwickler-Version bares Geld!

    Auch das dürft ihr für Neooffice tun, und ihr bekommt es dann sogar früher als alle anderen.

    Schönen Tag noch!

  10. Re: ungewöhnlich ehrlich

    Autor: RK 09.05.06 - 15:25

    John McLane schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es ist unglaublich!!!!

    Ich finde das Verfahren der Neooffice-Entwickler nicht ungewöhnlich ... höchstens ungewöhnlich ehrlich. Was macht denn ein Windows-Jünger wenn er das MS Office-Paket nicht bezahlen will oder kann?

    - Richtig, er besorgt es sich für lau!

    Das dürft ihr ganz legal und problemlos nach dem 23. 5. auch mit Neooffice tun.
    Und was machen die Windows-Leute wenn sie das Office-Paket bezahlen?

    - Richtig, sie bezahlen für eine unfertige Entwickler-Version bares Geld!

    Auch das dürft ihr für Neooffice tun, und ihr bekommt es dann sogar früher als alle anderen.

    Schönen Tag noch!


  11. Re: Wie doof muss man sein um dafür was zu bezahlen?

    Autor: NeoOfficer 09.05.06 - 17:13

    > Wenn Neooffice bei dir zu träge läuft, dann hast
    > du mehrere Möglichkeiten:
    > - bessere Hardware kaufen (ist bei
    > Windows-Software selbstverständlich)
    > - die Entwickler unterstützen, z.B. mit Geld
    > - irgendetwas anderes benutzen

    NeoOffice braucht auch auf einem G5 Quad ewig, bis es gestartet ist. Bei laufendem Betrieb ist es Ok, man kann einfache Arbeiten damit erledigen, aber es ist von der Performance und Bedienbarkeit einfach keine Alternative zu MS Office, auch nicht auf dem schnellsten Mac, den es für Geld zu kaufen gibt.

    Ich betrachte die Sache eher aus der Sicht der Entwickler: Damit NeoOffice MS Office ernstzunehmend konkurrent werden kann, muss damit in erster Linie ähnlich komfortabel zu arbeiten sein. Ich finde den Workflow wichtiger als irgendwelche Features, die in der Regel eh keiner braucht. Bevor ich also NeoOffice an OpenOffice 2 funktional anpassen würde, würde ich erstmal zusehen, dass das Ding rund läuft. Dann wäre ich auch damit einverstanden, 50 bis 100 Euro hinzublättern, um MS nicht unterstützen zu müssen.

    Um auf deine Punkte einzugehen:
    1. Bessere Hardware kaufen: bringt nix (s. o.)
    2. Entwickler unterstützen: für ein gutes Endprodukt, das bei weitem nicht alle Features braucht, die MS bietet, aber performant läuft, zahle ich gerne; aber die Entwickler konzentrieren sich bisweilen auf die Features und nicht die aus meiner Sicht unzumutbare Performance
    3. Was anderes benutzen: Toller Tip, der die aufgeworfene Frage umgeht, ohne in irgendeiner Form konstruktiv zu sein

  12. Re: ungewöhnlich ehrlich

    Autor: NeoOfficer 09.05.06 - 17:24

    > Ich finde das Verfahren der Neooffice-Entwickler
    > nicht ungewöhnlich ... höchstens ungewöhnlich
    > ehrlich.

    Aber wer bezahlt freiwillig dafür, um eine unfertige Software testen zu dürfen? Wenn die Endversion dann kostenlos ist und die Entwickler sowieso mit der mangelnden finanziellen Unterstützung seitens der Mac-User zu kämpfen hat, ist die Wahrscheinlichkeit doch einfach extrem gering, dass jemand für eine Alpha-Version Geld ausgibt. Die Logik verstehe ich nicht, tut mir leid.

  13. Re: ungewöhnlich ehrlich

    Autor: RK 09.05.06 - 17:46

    NeoOfficer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Aber wer bezahlt freiwillig dafür, um eine
    > unfertige Software testen zu dürfen? Wenn die
    > Endversion dann kostenlos ist und die Entwickler
    > sowieso mit der mangelnden finanziellen
    > Unterstützung seitens der Mac-User zu kämpfen hat,
    > ist die Wahrscheinlichkeit doch einfach extrem
    > gering, dass jemand für eine Alpha-Version Geld
    > ausgibt. Die Logik verstehe ich nicht, tut mir
    > leid.

    Nun, ich denke es ist wie immer: Vielleicht sind die Ehrlichen die Dummen. Aber wenn auf diese Art keine Kohle 'reinkommt, dann war's das eben mit Neooffice - wär schade drum. Was man aber meiner Ansicht nach weder verlangen noch erwarten sollte ist, das zwei Leute, die sich im wesentlichen aus Spaß der Sache angenommen haben, in Vorkasse treten.

    Ausserdem kenne ich nur ganz wenige Beispiele für fertige Software (TeX und LaTeX eventuell) - auch kommerzielle Software ist in der Regel unfertig und wird kostenpflichtig vom User getestet.

    Schönen Tag noch!

  14. Re: ungewöhnlich ehrlich

    Autor: NeoOfficer 09.05.06 - 18:04

    > kommerzielle Software ist in der Regel unfertig
    > und wird kostenpflichtig vom User getestet.

    Normalerweise sind Betaversionen kostenfrei. Das handhabt auch MS so. Schließlich wird von einem erwartet, dass man testet und Feedback gibt. Und selbst wenn die Betaversion was kosten sollte, kostet die kommerzielle Software nach der Betaphase ja schließlich immer noch was, im Gegensatz zu NeoOffice.

    Es geht mir ja auch nicht darum, dass ich eine Software vom Leistungsumfang von Microsoft Office umsonst haben will. Ich sagte bereits, dass ich gerne bereit bin, dafür Geld auszugeben. Nur wird nach meiner Ansicht bei NeoOffice an der falschen Stelle geschraubt. Und dass die Betaversion nun was kosten soll, löst sicherlich nicht die finanziellen Probleme der Entwickler. Denn warum sollte jemand, der die ganze Zeit schon für eine Software kein Geld ausgeben wollte ("schlechte Spendenmoral der Mac-User"), plötzlich eine instabile Betaversion bezahlen!? Da wartet doch jeder bis die Version nichts mehr kostet und fehlerfrei ist!

  15. Re: Wie doof muss man sein um dafür was zu bezahlen?

    Autor: RK 09.05.06 - 18:06

    NeoOfficer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > NeoOffice braucht auch auf einem G5 Quad ewig, bis
    > es gestartet ist. Bei laufendem Betrieb ist es Ok,
    > man kann einfache Arbeiten damit erledigen, aber
    > es ist von der Performance und Bedienbarkeit
    > einfach keine Alternative zu MS Office, auch nicht
    > auf dem schnellsten Mac, den es für Geld zu kaufen
    > gibt.

    Nun ja, ich benutze seit Jahren kein MS-Produkt mehr, deshalb fehlt mir der Vergleich. Vielleicht erledige ich auch nur "einfache" Arbeiten mit Neooffice - aber ich benutze es täglich und klaglos sowohl auf meinem Mini als auch meinem iBook.

    > Ich betrachte die Sache eher aus der Sicht der
    > Entwickler: Damit NeoOffice MS Office
    > ernstzunehmend konkurrent werden kann ...

    ... was eventuell überhaupt nicht das primäre Ziel der Entwickler ist?

    > Ich finde den Workflow wichtiger als
    > irgendwelche Features, die in der Regel eh keiner
    > braucht.

    Da stimme ich dir zu

    > Bevor ich also NeoOffice an OpenOffice 2
    > funktional anpassen würde, würde ich erstmal
    > zusehen, dass das Ding rund läuft.

    Wie gesagt, für mich läuft's rund genug. Ich bin an Neooffice 2.0 auch nur interessiert um das ODF-Format nicht nur lesen, sondern auch schreiben zu können.

    > um MS nicht unterstützen zu
    > müssen.

    ...bin ich bereit, mehr in Kauf zu nehmen, als nur Geld. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

    > 1. Bessere Hardware kaufen: bringt nix (s. o.)

    Da hast du dann wohl recht.

    > 2. Entwickler unterstützen: für ein gutes
    > Endprodukt, das bei weitem nicht alle Features
    > braucht, die MS bietet, aber performant läuft,
    > zahle ich gerne; aber die Entwickler konzentrieren
    > sich bisweilen auf die Features und nicht die aus
    > meiner Sicht unzumutbare Performance

    Das solltest du ihnen vielleicht genau so mitteilen, mag sein, das sie es bedenken. Wenn nicht - ihre Sache - wenn doch: Unterstützung freier Software hat nicht nur mit Geld, sondern auch mit Kommunikation, Feedback u.Ä. zu tun!

    > 3. Was anderes benutzen: Toller Tip, der die
    > aufgeworfene Frage umgeht, ohne in irgendeiner
    > Form konstruktiv zu sein

    Verzeih', aber ich checke gern ab, ob jemand an einer weiteren Diskussion interessiert ist, dabei können solche Unsachlichkeiten hilfreich sein - konstruktiv sind sie nicht, das gebe ich zu.

    Schönen Tag noch!

  16. Re: ungewöhnlich ehrlich

    Autor: RK 09.05.06 - 18:18

    NeoOfficer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > kommerzielle Software ist in der Regel
    > unfertig
    > und wird kostenpflichtig vom User
    > getestet.
    >
    > Normalerweise sind Betaversionen kostenfrei. Das
    > handhabt auch MS so. Schließlich wird von einem
    > erwartet, dass man testet und Feedback gibt. Und
    > selbst wenn die Betaversion was kosten sollte,
    > kostet die kommerzielle Software nach der
    > Betaphase ja schließlich immer noch was, im
    > Gegensatz zu NeoOffice.

    Kostenlose Betaversionen sind bei MS in der Regel für nichts anderes als Fehlersuche zu gebrauchen. Beta-Versionen aus dem OpenSource-Umfeld sind normalerweise mindestens so produktiv einsetzbar wie kommerzielle Hochglanz-Produkte - das ist jedenfalls meine Erfahrung.

    > Denn warum
    > sollte jemand, der die ganze Zeit schon für eine
    > Software kein Geld ausgeben wollte ("schlechte
    > Spendenmoral der Mac-User"), plötzlich eine
    > instabile Betaversion bezahlen!? Da wartet doch
    > jeder bis die Version nichts mehr kostet und
    > fehlerfrei ist!

    Der Knackpunkt ist: Dann gibt's eventuell keine kostenlose fehlerfreie Version mehr, sonder gar keine! Hier steckt nämlich keine Firma dahinter, sondern Leute, die keinen finanziellen Selbstmord riskieren wollen, bloß um die Welt mit Neooffice zu beglücken. Das hinterher nämlich jeder brav zahlt für ein supertolles Neooffice - ich bitte dich! Das macht doch selbst für das noch supertollere MS-Office längst nicht jeder.

    Schönen Tag noch!

  17. Re: ungewöhnlich ehrlich

    Autor: NeoOfficer 09.05.06 - 19:32

    > Kostenlose Betaversionen sind bei MS in der Regel
    > für nichts anderes als Fehlersuche zu gebrauchen.

    Ich hatte mal eine Word-Version zu Anfangszeiten von OS X. Ich kann nicht behaupten, dass es nie abgestürzt ist, aber man konnte gut damit arbeiten. Allerdings war die Beta zeitlich limitiert. Sie lief, wenn ich mich recht erinnere, nur ein paar Monate, bis die endgültige Version von Word auf den Markt kam. Dass OpenSource-Software in der Betaversion in der Regel schon recht zuverlässig läuft, da stimme ich dir zu. Aber auch NeoOffice ist mir schon einige Male gecrasht.

    > Der Knackpunkt ist: Dann gibt's eventuell keine
    > kostenlose fehlerfreie Version mehr,

    Ok, das ist natürlich ein Argument. Aber Geld zu verlangen für die Betatestphase erscheint mir nicht die Lösung des Problems zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der für eine funktionsfähige Version schon keinen Euro springen lassen wollte, fürs Betatesten Geld ausgibt. Darüber hinaus: Wenn NeoOffice 2 mit dem Versprechen locken würde, dass es performant läuft und mit an OS X angepasster Oberfläche daherkommt, würde ich möglicherweise mitspielen. Aber ein NeoOffice mit noch mehr Features (das alte übersteigt schon meine Ansprüche bei weitem) und gleicher Lahmheit brauche ich eigentlich nicht. Mangelnde Features sind nicht das Problem von NeoOffice.

  18. Re: Wie doof muss man sein um dafür was zu bezahlen?

    Autor: NeoOfficer 09.05.06 - 20:03

    > aber ich benutze es täglich und
    > klaglos sowohl auf meinem Mini als auch meinem
    > iBook.

    Nun, ich hab hier auch einen Mac mini mit 1 GB RAM. Ich finde, das ist eine Menge. Aber hast du schonmal versucht, irgendeine andere (professionelle) Software neben NeoOffice am Laufen zu haben? Wenn ich Photoshop oder Freehand öffne, bin ich an der RAM-Grenze angelangt. Sicher, Photoshop und Co. sind die absoluten Speicherfresser, aber NeoOffice offensichtlich auch. Ich programmiere selbst, daher weiß ich, wie viel enervierende Arbeit es bedeutet, Software zu optimieren. Dennoch finde ich, dass da die eindeutige Schwäche von NeoOffice liegt: Ich brauch nicht noch mehr Features. Ich hätte gerne eine schlanke, schnelle Software, die mit Microsoft-Formaten umgehen kann. Und ich glaube, dass aus diesem Grund NeoOffice allgemein so wenig Akzeptanz findet. Nicht, weil es so wenig kann, sondern weil es so unperformant ist und nebenbei vielleicht noch von der visuellen Erscheinung etwas antiquiert daherkommt.

    > ... was eventuell überhaupt nicht das primäre Ziel
    > der Entwickler ist?

    Sicher soll NeoOffice oder OpenOffice nicht primär MS Office vom Markt drängen, was auch ein unsinniges Unterfangen wäre. Aber die Entwickler von NeoOffice beschäftigt doch im Moment das Problem, dass sich das Projekt im Grunde nicht mehr finanzieren lässt, weil so wenig gespendet wird. Das kann zum Einen damit zusammenhängen, dass Mac-User eher geizig sind, was nicht meiner Erfahrung entspricht, die Ich-will-alles-umsonst-Fraktion findet man eher auf der Windows-Plattform, schon allein wegen der größeren Verbreitung. Oder vielleicht auch damit, dass viele nicht bereit sind, für eine Software, für die man doch schon eingermaßen viel Geduld mitbringen muss und einfach unausgereift wirkt, Geld auszugeben. Das habe ich ja nun bereits ausführlich formuliert. Ergo würde ich erstmal daran feilen, NeoOffice in Schwung zu bringen. Wie gesagt, für ein schnelles NeoOffice würde ich auch Geld rüberwachsen lassen. Aber gut, Sinn und Unsinn von GNU-Lizenzen sind natürlich wieder ein anderes Thema.

    > Das solltest du ihnen vielleicht genau so
    > mitteilen,

    Vielleicht sollte ich das tun.

  19. Re: ungewöhnlich ehrlich

    Autor: RK 09.05.06 - 21:39

    NeoOfficer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dass
    > OpenSource-Software in der Betaversion in der
    > Regel schon recht zuverlässig läuft, da stimme ich
    > dir zu. Aber auch NeoOffice ist mir schon einige
    > Male gecrasht.

    Für dich ist NeoOffice, zumindest so wie es weiterentwickelt wird, wahrscheinlich nix - ich komm' damit klar - tja, so sind die Menschen.

    > Geld zu
    > verlangen für die Betatestphase erscheint mir
    > nicht die Lösung des Problems zu sein. Ich kann
    > mir nicht vorstellen, dass jemand, der für eine
    > funktionsfähige Version schon keinen Euro springen
    > lassen wollte, fürs Betatesten Geld ausgibt.

    Du kannst es dir nicht vorstellen und ich kann's nur hoffen - die Zeit wird's zeigen. Das NeoOffice langsam abstirbt, weil der Entwicklungsrichtung keiner folgen will - ich fänd's schade, aber da könntest du durchaus recht haben. Who cares, beim Pferderennen gewinnen auch nicht alle :-)

    War nett mit dir geplaudert zu haben. Hoffe, man trifft sich hier nochmal wieder.

    Schönen Abend noch!

  20. Re: Wie doof muss man sein um dafür was zu bezahlen?

    Autor: RK 09.05.06 - 22:08

    NeoOfficer schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Nun, ich hab hier auch einen Mac mini mit 1 GB
    > RAM. Ich finde, das ist eine Menge. Aber hast du
    > schonmal versucht, irgendeine andere
    > (professionelle) Software neben NeoOffice am
    > Laufen zu haben?

    Da bin ich Purist, ich benutze (ehrlich) ausschließlich Opensource-Software, die ist mir professionell genug. Abgesehen natürlich von dem Kram, den man mit dem Mac mitkauft. Und die genügt zumindest meinen Ansprüchen voll und ganz - ich bin ja kein Masochist. Ich bin als Lehrer aber auch nicht in dem Maße wie andere User auf Kompatibilität zu Fremdsystemen angewiesen. Ich profitiere beruflich von den multimedialen Möglichkeiten der Mac-Plattform (dagegen ist Windows ein Spielzeug) und diese sind mit OpenSource-Software voll und ganz ausschöpfbar. Dazu kommt, dass ich ohne Lizenzgehampel oder mit einem Fuß im Knast meinen Schülern einfach 'mal ne Software mitgeben kann - das wäre ohne OpenSource undenkbar.

    > Ich
    > brauch nicht noch mehr Features. Ich hätte gerne
    > eine schlanke, schnelle Software, die mit
    > Microsoft-Formaten umgehen kann.

    Jau, ich auch! Und wenn ich die kriegen kann, ohne Geld nach Redmond zu schicken, bin ich dabei! Und wenn die schließlich doch nicht Neooffice heißt, weil die Entwickler sich zu sehr verzetteln - wie du befürchtest - werd' ich trotzdem gut schlafen können. Versteh' mich nicht falsch, ich will hier nicht um jeden Preis Neooffice verteidigen - ich bin nur ziemlich dogmatisch was Bill Gates' Geldspeicher angeht - da füll' ich nichts mehr ein.

    Ok, war nett - aber jetzt ist allmählich Schlafenszeit. Tschüss bis später mal, RK


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