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Damit ist IOT und Innovation in der EU tod bevor es erst richtig losgegangen ist?!

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  1. Damit ist IOT und Innovation in der EU tod bevor es erst richtig losgegangen ist?!

    Autor: jayjay 05.02.17 - 14:38

    Verstehe ich das richtig, es ist auch nicht mehr ohne weiteres möglich sich kleine funkende Devices zu bauen (Arduino mit Wifi Shield, Avr/Pic mit Wlan, Bluetooth, NFC,...)...?

  2. Re: Damit ist IOT und Innovation in der EU tod bevor es erst richtig losgegangen ist?!

    Autor: Cok3.Zer0 05.02.17 - 15:27

    Warum sollten Ausnahmen für kleinteiligen Billigschrott gelten?

  3. Re: Damit ist IOT und Innovation in der EU tod bevor es erst richtig losgegangen ist?!

    Autor: deadeye 05.02.17 - 15:30

    Ja, das wäre es.

  4. Re: Damit ist IOT und Innovation in der EU tod bevor es erst richtig losgegangen ist?!

    Autor: m9898 05.02.17 - 15:57

    Cok3.Zer0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollten Ausnahmen für kleinteiligen Billigschrott gelten?

    Weil du sonst jede beliebige Elektronikentwicklungsabteilung, jeden Elektronikbastler und jeden Amateurfunker an den Rand der Illegalität schiebst?
    Wird zwar im Endeffekt eh keiner verfolgen können, allerdings schafft diese Richtlinie nur Probleme und Kosten, ohne einen wirklich erkennbaren Zweck zu verfolgen. Außer vielleicht Mittelständler, Kleinunternehmen und Hobbyisten endgültig das entwicklen von elektronischen Produkten zu verunmöglichen.
    Mal abgesehen davon, dass sich gerade funkende micropower-Geräte gar nicht mit irgendwelchen Firmware-Prüfungen umsetzen lassen, da der uC mit einem extrem niedrigen Energiebudget vielleicht alle paar Minuten höchstens ein paar hundert Maschinenzyklen ausführen darf. Und was ist mit analogen Funkanlagen ohne Mikroprozessor? Oder bei Geräten mit selbstlernender, adaptiver Firmware?

  5. Re: Damit ist IOT und Innovation in der EU tod bevor es erst richtig losgegangen ist?!

    Autor: bofhl 06.02.17 - 12:14

    m9898 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cok3.Zer0 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Warum sollten Ausnahmen für kleinteiligen Billigschrott gelten?
    >
    > Weil du sonst jede beliebige Elektronikentwicklungsabteilung, jeden
    > Elektronikbastler und jeden Amateurfunker an den Rand der Illegalität
    > schiebst?

    Die will man ja eh nicht mehr haben!

    Und eine echte Entwicklungsabteilung im Bereich Elektronik hat einen geschirmten Raum zum Betrieb derer Anlagen. (und die sollen ja laut EU ja so supi billig sein....)

    > Wird zwar im Endeffekt eh keiner verfolgen können, allerdings schafft diese
    > Richtlinie nur Probleme und Kosten, ohne einen wirklich erkennbaren Zweck
    > zu verfolgen. Außer vielleicht Mittelständler, Kleinunternehmen und
    > Hobbyisten endgültig das entwicklen von elektronischen Produkten zu
    > verunmöglichen.

    Richtig erkannt - das ist der Zweck der Übung! Nur mehr zertifizierte Entwicklungsfirmen sollen in der Lage sein, solche elektronischen Geräte zu entwickeln!

    > Mal abgesehen davon, dass sich gerade funkende micropower-Geräte gar nicht
    > mit irgendwelchen Firmware-Prüfungen umsetzen lassen, da der uC mit einem
    > extrem niedrigen Energiebudget vielleicht alle paar Minuten höchstens ein
    > paar hundert Maschinenzyklen ausführen darf. Und was ist mit analogen
    > Funkanlagen ohne Mikroprozessor? Oder bei Geräten mit selbstlernender,
    > adaptiver Firmware?

    Lässt sich alles machen - nur eben mit den damit verbundenen Kosten!
    Letztlich soll es allen Bastlern unmöglich gemacht werden, selbst an solchen Anlagen Und Geräten herum zu werken und die ausgelieferten Geräte zu modifizieren!

  6. Re: Damit ist IOT und Innovation in der EU tod bevor es erst richtig losgegangen ist?!

    Autor: elgooG 06.02.17 - 13:30

    Also im Klartext tötet die EU damit IoT, Netzwerkhardware, Heimautomatisierung,... und unzählige weitere Geräte.

    UND

    Die kaputt geregelten Firmwares können nicht einfach mit Sicherheitsupdates versorgt werden, da hier jedes Mal eine Neuzertifizierung notwendig wäre. Für alle Geräte. Die Hersteller werden also in Zukunft auf Sicherheit (noch mehr) pfeifen.

    Wozu das alles? Diese Regelung ist wieder so typisch unverhältnismäßig, undurchdacht stümpferhaft umgesetzte und einfach nur noch zum Fremdschämen. Diesen Juristen fehlt es einfach an jeglicher Qualifikation und Sorgfalt. Chaos stiften und schwammigen Dreck abliefern, der in der Privatwirtschaft zur Kündigung führen würde, dass können die deutlich besser als Expertenmeinungen einzuholen.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  7. Re: Damit ist IOT und Innovation in der EU tod bevor es erst richtig losgegangen ist?!

    Autor: m9898 06.02.17 - 21:56

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig erkannt - das ist der Zweck der Übung! Nur mehr zertifizierte
    > Entwicklungsfirmen sollen in der Lage sein, solche elektronischen Geräte zu
    > entwickeln!
    Was sind "zertifizierte Entwicklungsfirmen"?

    > Lässt sich alles machen - nur eben mit den damit verbundenen Kosten!
    > Letztlich soll es allen Bastlern unmöglich gemacht werden, selbst an
    > solchen Anlagen Und Geräten herum zu werken und die ausgelieferten Geräte
    > zu modifizieren!
    Wer sind Baster? Ich wüsste jetzt gerade Beispiele von ein paar Ingenieursbueros die u.A. für Organisationen wie die Skyguide, Airbus, Siemens und co. arbeiten, welche durch diese Regulierung in Schwierigkeiten kommen könnten.

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