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Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

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  1. Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: ZeitlupenKlaus 05.02.17 - 15:56

    Gab es in den letzten Jahren solche Probleme mit marodierenden Wlan-Routern, das hier eine neue Regulierung erforderlich ist?
    Warum wird hier versucht ein Problem zu lösen, das gar nicht existiert?

  2. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: m9898 05.02.17 - 16:02

    ZeitlupenKlaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum wird hier versucht ein Problem zu lösen, das gar nicht existiert?

    Das Problem? "Das Funkspektrum darf kein rechtsfreier Raum bleiben!". Dass es das eh schon nicht ist, worin der Sinn der ISM-Bänder liegt, und dass ein reiner Funkempfänger auch jetzt schon keine Firmwareabhängigen Störungen erzeugen kann, das scheint die regulierungswütigen Regulierer wohl eher weniger zu interessieren.

  3. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: EdwardBlake 05.02.17 - 16:21

    Das trifft wohl auf 90% aller Regulierungen zu, so traurig das auch sein mag

  4. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: robinx999 05.02.17 - 17:49

    Ein gewisses Problem ist es schon., dass man teilweise per config eintrag das Land ändern kann und dann die Sendeleistung über dem hier erlaubtem liegt, aber dafür gäbe es bestimmt auch andere Lösungem

  5. Wirtschaftskrieg?

    Autor: M.P. 05.02.17 - 17:56

    Diesmal nicht die Inländer gegen die Ausländer, sondern die Großen gegen die Kleinen?

    Wenn die Regulierungen so sind, daß sich Neulinge/kleine Anbieter die Zertifizierung ihrer Produkte nicht mehr leisten können, haben die etablierten Anbieter mit großen Stückzahlen weniger Konkurrenz ...

  6. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: Gromran 05.02.17 - 18:13

    Gibt auch kein Problem, einzig ein Artikel der unnötiger Weise den OpenSource Whinern ne Plattform bietet.

  7. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: m9898 05.02.17 - 19:20

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein gewisses Problem ist es schon., dass man teilweise per config eintrag
    > das Land ändern kann und dann die Sendeleistung über dem hier erlaubtem
    > liegt, aber dafür gäbe es bestimmt auch andere Lösungem

    Aber in dem Moment wo jemand die zulässige Sendeleistung überschreitet verstößt er doch bereits gegen ein Gesetz. Außerdem lässt sich die zulässige Sendeleistung alleine durch das montieren einer anderen Antenne überschreiten, das würde mir z.b. jetzt sogar leichter fallen als erst ein mal herauszufinden, wo ich da jetzt irgendwas in der Software verändern könnte. Außerdem muss die Konfiguration sowiso immer veränderbar bleiben, ansonsten müsste der Hersteller ja die Geräte pro Provider und Land neu zertifizieren lassen. Damit hätte sich die EU mit ihren harmonisierten Regulierungen ja gleich ad absurdum geführt.

  8. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: zenker_bln 06.02.17 - 07:00

    m9898 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außerdem lässt sich die
    > zulässige Sendeleistung alleine durch das montieren einer anderen Antenne
    > überschreiten,

    ?
    ich kenne mich mit funktechnik zwar nicht aus, kann mir aber nicht vorstellen, das eine antenne mehr leistung abgibt, bloß weil man sie größer macht.
    die leistung wird doch durch den verstärker bestimmt, der eine bestimmte leistung an die antenne liefert.
    und wenn das z.b. 1 watt ist, bei einer 15cm langen antenne, dann sind das bei einer 30cm langen antenne immer noch 1watt.

  9. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: Smincke 06.02.17 - 07:06

    Eine Antenne hat einen Wirkungsgrad in eine gewisse Richtung. Wenn das komplette Signal in einem 10° Wikel statt in einem 360° abgegeben wird, dann ist das Signal in die Richtung stärker als erlaubt, wenn es vorher gerade unter der Grenze war.

    "In electromagnetics, an antenna's power gain or simply gain is a key performance number which combines the antenna's directivity and electrical efficiency. As a transmitting antenna, the gain describes how well the antenna converts input power into radio waves headed in a specified direction."
    -https://en.m.wikipedia.org/wiki/Antenna_gain

  10. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: eXXogene 06.02.17 - 07:13

    Gromran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt auch kein Problem, einzig ein Artikel der unnötiger Weise den
    > OpenSource Whinern ne Plattform bietet.


    Hast du noch was anderes zu sagen?

    Anscheinend hast du den Artikel nicht gelesen oder den Inhalt nicht verstanden. Das solltest du nachholen wenn du hier mitreden willst.

    Mal davon abgesehen das reflexartiges bashen nicht sonderlich durchdacht wirkt.

    Zum Topic. Den Country Code kann man auch in First Party Firmwares von diversen Routern und einstellen.

  11. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: robinx999 06.02.17 - 07:14

    Eine Config Datei anzupassen dürfte einfacher sein wie eine Antenne anzuschließen.
    Dann bin ich halt nicht in Deutschland sondern Indien
    http://www.cisco.com/c/en/us/td/docs/wireless/wcs/3-2/configuration/guide/wcscfg32/wcscod.html

    Innerhalb der EU sind die regeln schon recht einheitlich. Wobei ein Verschließen der Jeweiligen Firmware auf bestimmte Regionen durchaus im Interesse der Hersteller / EU sein kann, so dass Importe nicht mehr vernünftig genutzt werden können

    Und ja Aktive Verstärker kann man auch kaufen, aber da ist man dann sogar sehr schnell im Illegalen Bereich, wobei das sicherlich oft schwer nachzuweisen sein dürfte von außen, sofern man es nicht zu stark übertreibt

  12. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: zenker_bln 06.02.17 - 07:23

    und dennoch bleibt 1watt 1watt.
    es entsteht keine verstärkung innerhalb der antenne.
    und die sendeleistung ist nunmal die leistungsangabe auf dem verstärker und nicht die abgabe an der antenne.

  13. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: Dr.Zoidberg 06.02.17 - 08:14

    das stimmt nicht.
    für die verbindung ist die abgestrahlte leistung entscheidend, was auch üblicher weise das maß der dinge ist... abgestrahlte leisung ist sender ausgangsleistung * antennen gewinn

  14. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: chewbacca0815 06.02.17 - 08:32

    zenker_bln schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und dennoch bleibt 1watt 1watt.
    > es entsteht keine verstärkung innerhalb der antenne.
    > und die sendeleistung ist nunmal die leistungsangabe auf dem verstärker und
    > nicht die abgabe an der antenne.

    Mit 1 Watt bist Du in D sowieso völlig jenseits von Gut und Böse; 20 Milliwatt im 2,4 GHz, 100 - 200 Milliwatt je nach Frequenzband im 5 GHz Spektrum sind das Maximale.

    Beispiel 2,4 GHz-Band: rein rechtlich darf der EIRP, die Systemsendeleistung, nicht über 20 Milliwatt liegen. Diese Systemsendeleistung setzt sich zusammen aus der Sendeleistung in dBm oder Milliwatt am Access Point, also am Schraubstecker, plus dem Antennengewinn der eigentlichen Antenne in dBi. 10 dBm oder Milliwatt am AP + 5 dBi Antenne = 15 dBm EIRP, passt. Wenn man eine stärkere Antenne verwenden will, sagen wir mal 15 dBi oder 20 dBi, muss die Sendeleistung des AP soweit heruntergerdreht werden, dass am Ende 20 dBm EIRP herauskommen. Da das mit 20 dBi Antennen nach obiger Rechnung nicht gehen würde, weil man den AP ja nicht auf 0 dBm setzen kann, muss eben ein langes bis sehr langes Antennenkabel verwendet werden, dessen Dämpfung die Systemsendeleistung wieder runterbringt.

    Freifunk.net, WLAN-Antennen:
    https://wiki.freifunk.net/WLAN-Antennen

    Netzmafia.de, WLAN-Antennen:
    http://www.netzmafia.de/skripten/netze/wlan-antennen.pdf

  15. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: zenker_bln 06.02.17 - 08:46

    ahja, okay, danke!
    wie geschrieben bin ich dann doch zu "unbewandert" in diesen dingen, um wirklich fachlich mitsprechen zu können.

  16. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: Smincke 06.02.17 - 08:50

    2.4 GHz sind 20 dBm und nicht 20 mW und somit 100 mW. Und ab 5470 mHz darf man sogar 1W benutzten(DFS+TPC).

  17. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: Mavy 06.02.17 - 09:23

    trotz aller beiträge weiß keiner wofür diese regulierung überhaupt gut sein soll .. (?)

    ich meine .. ok ich kann verstehen wenn einer, der seine wlan-Antenne aufs Dach
    setzt und mit plärrenden 1-2W betreibt, dafür irgendwann eins auf den deckel
    bekommt ..

    Aber sowas ist doch eh schon durch bestehende regelungen abgedeckt.
    Abgesehen davon das ich sowas auf dem Land durchaus verstehen kann und es
    als normal ansehe wenn sich jemand eine wlan richtfunkstrecke über 2km zum
    nächsten nachbarn mit internet selber bastelt weil bei ihm kein netz verfügbar ist.
    (auch schon illegal, aber wer soll sich denn beschweren, die 20 kühe auf der weide?)

    In der stadt ist sowas völlig uninteressant und die wlan dichte eh so hoch das man eher probleme bekommt vom w-Lan router im nebenzimmer.

    - aus meiner sicht sollte eine regelung zur abgestrahlten leistung auch sowas wie
    grundstücksgrenzen und die anzahl der betroffenen parteien beinhalten.
    - ich brauche keine Regelung für etwas über das sich keiner beschwert.

    Meine Mikrowelle läuft auch auf 2,4 GHz, die sendet 750W ins essen ..
    die leckage davon reicht mehr als aus um die passende resonanzfrequenz
    des magnetrons da drin auch noch 5km weiter zu empfangen.
    (kümmert sich keiner drum, wlans stören tut die allerdings auch)

    (mein paranoides selbst lenkt die aufmerksamkeit darauf dass sich durch
    solche regeln ein wirklich freies und privates w-lan internet verhindern ließe)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.17 09:28 durch Mavy.

  18. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: chewbacca0815 06.02.17 - 11:08

    Smincke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2.4 GHz sind 20 dBm und nicht 20 mW und somit 100 mW. Und ab 5470 mHz darf
    > man sogar 1W benutzten(DFS+TPC).

    Ups, sorry, stimmt! 2,4 GHz sind 100 Milliwatt, nicht 20! 20 war der dB-Wert.

    1000mW dürfen aber auf 5 GHz 802.11a nur auf den Outdoor-Frequenzen laufen mit DynamicFrequencySelection und TransmissonPowerControl aka 802.11h, Indoor sind es max. 200 mW. Die Outdoor-Frequenz macht richtig Laune, wenn in der Nähe ein Feuerwehr-Standort oder Krankenhaus-Hubschrauber-Landeplatz ist :-)

  19. Re: Welches Problem soll damit überhaupt gelöst werden?

    Autor: x-beliebig 06.02.17 - 12:00

    ich versuche das mal ganz einfach mit einer Analogie (hoffentlich geht das nicht schief ;): wenn du dir die Sonne auf die Haut scheinen lässt, dann ist das angenehm. Wenn du die gleiche Leistung der Sonne durch ein eine Linse bündeln lässt, dann ist es immer noch die gleiche Leistung aber plötzlich macht es "aua". Und genau das ist auch bei Funktechnik (mit Antennen) möglich. Der Vergleichsmaßstab ist immer der Isotropenstrahler. Jede richtende Antenne "bündelt" die Leistung in eine effektive Richtung. Die dann entstehende Leistungsdichte kann durchaus auch mal gefährlich werden. Ob im Bereich von WLAN da Handlungsbedarf ist, sehe ich nicht als gesichtert an.

  20. OpenSource Whinern

    Autor: x-beliebig 06.02.17 - 13:10

    was ist das?

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