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das einzige OS das in 10 jahren noch existiert ..

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  1. ein bisschen provozieren muss man halt..

    Autor: ElZar 10.05.06 - 01:41

    damit die faule bande hier zum diskutieren anfängt, nehmt mir die übertreibung bitte nicht übel :p

    ____________________________________________________________________
    "Welcome back. Our next guest has been teaching the world to cook for over twenty years, but apparently my wife hasn't been listening."

  2. Re: das einzige OS das in 10 jahren noch existiert ..

    Autor: quote 10.05.06 - 08:36

    BSDDaemon schrieb:
    -------------------------------------------------------
    [...]

    >
    > Dell verkauft inzwischen bei den Firmen-PCs auch
    > Linux... nicht un ungefair mit Red Hat Enterprise
    > Linux... bis sowas von Dell auch beim
    > Privatanwender verkauft wird bedarf es noch so
    > mancher Entwicklung besonders im Bereich von
    > Patenten und lizennsierten Techniken.


    da will ich kurz einen bitteren einwurf machen
    es gibt einige grosse firmen, die ihre rechner für firmen mit linux ausliefern (dell, hp, ibm). diese werden auch gekauft. allerdings darf man nicht die anzahl dieser verkauften rechner mit "eingesetzte linux rechner" gleichsetzen. ich habe letztens von einem hp vertriebler eine zahl genannt bekommen, laut der 80% der firmen linux rechner kaufen, um das geld für die windows oem lizens zu sparen, da sie windows über select verträge lizensieren und so doppelte ausgaben einsparen
    es ist schön, dass mittlerweile auch linux mit neuen rechnern ausgeliefert wird, aber gerade in verbindung mit den "enterprise rechnern" gibt es absolut keinen grund zur euphorie

  3. solange

    Autor: Joe Malik 10.05.06 - 10:06

    solange die Linux-Entwickler nicht aus ihren dunklen Kämmerlein rauskommen und sich darüber freuen, dass nur sie sich mit dem zeug auskennen, das sie da machen wird Linux _NIE_ ein Betriebssystem für den Massenmarkt! Wenn ich schon sowas zu lesen bekomme (http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/) wenn ich in einem Ubuntu-Forum (Hat sich Ubuntu nicht auf die Fahnen geschrieben, vorallem Microsoft-Anwender anzusprechen/abzuwerben in dem sie so Benutzerfreundlich wie möglich sind?) in einem ordentlichen Ton Fragen stelle, frage ich mich ernsthaft, ob die Leute die sowas wie du propagieren einfach nur hoffnungslos idealistisch oder realitätsfremd sind.

    Ich hab's schon oft gesasgt und ich sags immer wieder: Ein Endanwender will sich nicht mit der Konsole rumschlagen _müssen_ oder 3 Tage damit verbringen, ein Betriessystem zu installieren und einfachste Dinge wie den Browser oder Mailclient seiner Wahl einzurichten. Und nein, diese "Endanwender" sind nicht einfach nur durch die Bank DAUs, die's eigentlich garnicht verdienen, einen Computer zu besitzen sondern einfach Leute, die ein Betriessystem zum BETIEB ihres Computers und nicht als Beschäftigungstherapie verwenden wollen. Ich kann durchaus verstehen, was die Linuxianer an ihrem OS gut finden (ich persönlich hab mehrere Male ernsthaft versucht umzusteigen, weil ich mich unabhängig von MS machen wollte etc). Aber es _ist so_ (gebt euch keinen Illusionen hin oder versucht all diejenigen als Kommerz-Verzogene DAUs hinzustellen), dass der normale Benutzer einfach nicht den Nerv besitzt, sich in Linux einzuarbeiten. Ich gebe zu im laufe der Jahre hat sich das zwar extrem gebessert aber für mich ist Linux noch sehr weit davon entfernt, ein Massenmarkt-kompatibles Betriebssystem zu werden. (Ich wende mich hiermit nicht an die Leute die ohnehin die Meinung vertreten, dass Linux nicht _unbedingt_ Massenmarkt tauglich werden sollte sondern an Leute, die immer wieder sagen, dass der Umstig von MS auf Linux nur positives bringt).

    jetzt könnt ihr mich gerne rot einfärgen ;).

  4. Re: das einzige OS das in 10 jahren noch existiert ..

    Autor: trallidalli 10.05.06 - 12:02

    ElZar schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ..ist linux. zwar gibt es genug M$ trolle aber
    > spätestens wenn unter linux jegliche software
    > läuft für die heute noch windooof gebraucht wird
    > und alle games laufen so daß auch viele
    > privatanwender zu linux wechseln, wird kein
    > schwein mehr M$ kennen.
    > wenn M$ sich mit TCPA und DRM den letzten kunden
    > vergrault hat wird billyboy irgendwann auf der
    > straße sitzen und leute nach nem dollar
    > anschnorren ... darauf freu ich mich schon :>
    >

    was ich mich allerdings dann frage, woher die ganzen linuxentwickler ihre ideen für benutzerfreundliche GUIs klauen wollen wenn microsoft nicht mehr existiert und ja, microsoft klaut auch bei linux und apple. aber warum eigentlich nicht, warum sich nicht ideen bei der konkurrenz holen? das ist in der wirtschaft ganz normal, auch wenn der begriff kapitalismus einigen linux-usern nicht ganz geläufig ist ;). das ist im übrigen auch ein grund warum eine Entwicklung bei MS meist länger dauert als unter linux. kopieren kann man schnell, aber GUIs zu entwickeln, die eine gute usability haben ist extrem zeitaufwendig. insbesondere bei so umfangreichen programmen wie wir sie heute sehen. Die immer mehr werdenden Funktionen möchten auch alle schnell erreicht werden. und das auch von jedem benutzer ohne erst 20 seiten grundbefehle für die shell auswendig zu lernen inklusive deren parameter. mag sein, dass sowas einige geeks toll finden, der normaluser will das nicht und der wird es auch in 10 jahren nicht wollen. der möchte einfach klicken und das was er als nächstes machen soll möglichst auf nem goldenen tablett unter die nase gerieben bekommen. und wenn microsoft dem user noch mehr von der hardware verschweigt ist das dem benutzer vollkommen wurst solang es funktioniert und er bekommt was er will.

    und ja, ich benutze auch das ms office. denn ich finde es einfach besser bedienbar und die makro-schnittstelle gibts unter ooo einfach nicht. und es wird auch keine firma auf ooo umsteigen und keine ms office-lizenzen mehr kaufen. ob ihr es glaubt oder nicht, in der wirtschaft ist es allgemein üblich das man sich gegenseitig 30mb große excel-files schickt die bis unter die kante mit makros vollgestopft sind. diese dokumente sind mit OOO nicht brauchbar! was sagst du dann als kleine firma wenn du von einem großen geschäftskunden so ein file bekommst? das du es nicht nutzen kannst weil du dir die office-lizenz nicht leisten kannst/willst? dann lebt deine firma sicherlich nicht lange.

    linux wird sich nie durchsetzen im massenmarkt und genausowenig wird es verschwinden. es wird immer ein nischenprodukt im einstelligen prozentbereich unter den desktopsystemen bleiben. den hauptanteil machen windows und noch das MacOS unter sich aus welches höchstwahrscheinlich durch die x86er-kompatibilität nun mehr verbreitung finden wird. zumal das MacOS eines der wenigen ist, welches wohl alle geschmäcker zufriedenstellen dürfte. ansprechende aqua-oberfläche und wer will kann mit konsole auf den unix-kern (darwin) des OS zugreifen

  5. Re: das einzige OS das in 10 jahren noch existiert ..

    Autor: lihar 10.05.06 - 12:07

    trallidalli schrieb:
    -------------------------------------------------------
    [snip]
    > unter den desktopsystemen bleiben. den hauptanteil
    > machen windows und noch das MacOS unter sich aus
    > welches höchstwahrscheinlich durch die
    > x86er-kompatibilität nun mehr verbreitung finden
    > wird. zumal das MacOS eines der wenigen ist,
    > welches wohl alle geschmäcker zufriedenstellen
    > dürfte. ansprechende aqua-oberfläche und wer will
    > kann mit konsole auf den unix-kern (darwin) des OS
    > zugreifen

    macos ist oberflächlich in sinne des wortes gelungen, jedoch ist seine technik der von vista um 10 jahre hinterher. würde mich nicht wundern wenn macos den nt-kernel in zukunft übernimmt.

    lihar

  6. Re: nö

    Autor: ayx 10.05.06 - 12:53

    ...leider nicht. Es wird leichte Verschiebungen zu Gunsten von Linux geben, mehr leider nicht. *bsd / mac etc. werden bleiben ...

  7. Re: das einzige OS das in 10 jahren noch existiert ..

    Autor: Ashura 10.05.06 - 14:35

    TheMaster schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ich tippe mal, Linus is das relativ rille, wer
    > sein BS nutzt, […]


    Wobei ich mir ein Betriebssystem von anno 1992 nicht mehr zumuten würde …


    Gruß, Ashura

    --
    Kürzen Sie zitierten Text auf das notwendige Minimum!

  8. Re: das einzige OS das in 10 jahren noch existiert ..

    Autor: blabla 10.05.06 - 16:05

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sowas lässt sich nicht unter OpenSource entwickeln

    Warum soll man irgendetwas nicht unter Open-Source entwickeln können? Der Linux-Kernel ist bestimmt viel besser programmiert als der von Windows.

  9. Re: das einzige OS das in 10 jahren noch existiert ..

    Autor: Michael - alt 11.05.06 - 09:48

    blabla schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Sowas lässt sich nicht unter OpenSource
    > entwickeln
    >
    > Warum soll man irgendetwas nicht unter Open-Source
    > entwickeln können? Der Linux-Kernel ist bestimmt
    > viel besser programmiert als der von Windows.


    Ich habe damit weniger die technische Softwareentwicklung gemeint als viel eher die Produktentwicklung. Ich halte die OS-Welt, auch wenn es vereinzelt Ansätze von z.B. RedHat gibt, nicht wegen technischer Defizite, sondern der prinzipiellen Organisation (Diversifikation, viele unterschiedliche Distris, auch da Ideologienkämpfe) wegen schlicht für nicht dazu in der Lage. Das Durchsetzen eines Paradigmenwechsels (Win 3.11 auf Win95) oder OS/2 Presentationmanager) für zwingend an eine hierarchische Organisation gebunden.

    Du kannst natürlich die Meinung haben, der Linux-Kernel sei viel besser programmiert. Das kommt darauf an, wer welche Maßstäbe wie ansetzt. Mit Software ist es wie mit LCD-Displays: Wenn Du mal eines gekauft hast, findest Du in der Betriebsanleitung immer den Hinweis, daß eventuell vereinzelte Punkte nicht funktionieren würden, das sei aber normal. Ist einfach Mathematik: Man hat IMMER eine Fehlfunktion in wenigen Promillen. Bei der großen Anzahl an Bildpunkten ist daher die Wahrscheinlichkeit annähernd 100%, daß es vereinzelte Fehler gibt. Und das kann man eher gar nicht ändern. Also je komplexer ein System wird, umso wahrscheinlicher sind Fehler, die auch nicht durch organisatorische Maßnahmen ausgeschaltet werden können. (OS versus CS zum Beispiel) Und genau deswegen habe ich Respekt vom Verursacher des Inhalts dieses Artikels. Er hat Recht und offenbar gesunden Menschenverstand. Wer daraus aber ableiten würde, Linux sei Blödsinn, ist schlicht ein Depp.


  10. Re: das einzige OS das in 10 jahren noch existiert ..

    Autor: Theo Rem 25.04.08 - 09:25

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > blabla schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Michael - alt schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Sowas lässt sich nicht unter
    > OpenSource
    > entwickeln
    >
    > Warum soll
    > man irgendetwas nicht unter Open-Source
    >
    > entwickeln können? Der Linux-Kernel ist
    > bestimmt
    > viel besser programmiert als der von
    > Windows.
    >
    > Ich habe damit weniger die technische
    > Softwareentwicklung gemeint als viel eher die
    > Produktentwicklung. Ich halte die OS-Welt, auch
    > wenn es vereinzelt Ansätze von z.B. RedHat gibt,
    > nicht wegen technischer Defizite, sondern der
    > prinzipiellen Organisation (Diversifikation, viele
    > unterschiedliche Distris, auch da
    > Ideologienkämpfe) wegen schlicht für nicht dazu in
    > der Lage. Das Durchsetzen eines Paradigmenwechsels
    > (Win 3.11 auf Win95) oder OS/2
    > Presentationmanager) für zwingend an eine
    > hierarchische Organisation gebunden.
    >
    > Du kannst natürlich die Meinung haben, der
    > Linux-Kernel sei viel besser programmiert. Das
    > kommt darauf an, wer welche Maßstäbe wie ansetzt.
    > Mit Software ist es wie mit LCD-Displays: Wenn Du
    > mal eines gekauft hast, findest Du in der
    > Betriebsanleitung immer den Hinweis, daß eventuell
    > vereinzelte Punkte nicht funktionieren würden, das
    > sei aber normal. Ist einfach Mathematik: Man hat
    > IMMER eine Fehlfunktion in wenigen Promillen. Bei
    > der großen Anzahl an Bildpunkten ist daher die
    > Wahrscheinlichkeit annähernd 100%, daß es
    > vereinzelte Fehler gibt. Und das kann man eher gar
    > nicht ändern. Also je komplexer ein System wird,
    > umso wahrscheinlicher sind Fehler, die auch nicht
    > durch organisatorische Maßnahmen ausgeschaltet
    > werden können. (OS versus CS zum Beispiel) Und
    > genau deswegen habe ich Respekt vom Verursacher
    > des Inhalts dieses Artikels. Er hat Recht und
    > offenbar gesunden Menschenverstand. Wer daraus
    > aber ableiten würde, Linux sei Blödsinn, ist
    > schlicht ein Depp.
    >
    >


    Tatsachen sind Tatsachen, Verstaendnis wird zum Werkzeug...und Werkzeuge fuehren Traeume ueber die Realisation in der Gegenwart dazu Teil des Lebens Williger zu werden.

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