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Jammerlappen

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  1. Jammerlappen

    Autor: ulink 10.02.17 - 14:23

    Die gesetzliche Lage bei uns und auch in den USA laesst es doch gar nicht zu, dass man WIRKLICH ausgebeutet wird.

    Schon klar, dass die meisten lieber mehr Geld fuer weniger Arbeit haetten. Aber das wichtigste im Leben ist nun mal Arbeit und nicht Freitzeit. Echte Zufriedenheit erlangt man sicher nicht vom Bungeejumpen und Saufen, jedenfalls nicht nachhaltig.

    Damit meine ich nicht, dass man sich nicht ab und zu mal was goennen soll, feiern und alle 5 gerade sein lassen gehoert auf jeden Fall dazu. Aber diese Einstellung "Ich arbeite nur, damit ich mir meine Hobbies und meine Freizeit leisten kann und puenktlich um 15:00 lasse ich sowieso den Bleistift fallen" finde ich bescheuert.

    Der Elon Musk stellt an seine Angestellten sicher keine hoeheren Erwartungen, als er sie an sich selber stellt. So ist das eben, wenn man bei einer Firma angestellt ist, die was weiterbringen will und wo Leute an der Spitze stehen, die auch mal die Aermel aufkrempeln.

    Und wenn man in der Jugend nur gesoffen und nix gelernt hat, kann man immer noch spaeter was dazulernen, vorzugsweise neben der Arbeit. Ist nicht einfach, aber machbar, wenn man es will.

    War bei mir exakt genauso LOL ;-)

  2. Re: Jammerlappen

    Autor: Mavy 10.02.17 - 14:32

    oh er stellt an seine angestellten deutlich geringere ansprüche als an sich selbst :P

    er hat mal in einm interview davon gesprochen,
    auf die frage warum er so erfolgreich ist, wie er das gemacht hat
    - und wie er es schafft mehrere unternehmen gleichzeitig zu führen
    (Tesla und spaceX und ich meine aktuell sogar noch ein drittes).

    Er sagte er arbeite einfach mehr als andere, wenn sich die konkurenz mit 40-50h pro Woche zufrieden gebe müsse die sich nicht wundern das die nichts fertig bekommen,
    Er selber würde durchschnittlich 80h in der Woche arbeiten und schafft dadurch in
    einem Monat die selbe Arbeit für die andere zwei Monate brauchen.

  3. Re: Jammerlappen

    Autor: bazoom 10.02.17 - 14:35

    Mavy schrieb:
    > Er selber würde durchschnittlich 80h in der Woche arbeiten und schafft
    > dadurch in einem Monat die selbe Arbeit für die andere zwei Monate brauchen.

    Nicht schlecht, 2 Monate arbeit in 80 Stunden unterzukriegen. Das kann nur der Musk ;)

  4. Re: Jammerlappen

    Autor: Peter Brülls 10.02.17 - 14:41

    bazoom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mavy schrieb:
    > > Er selber würde durchschnittlich 80h in der Woche arbeiten und schafft
    > > dadurch in einem Monat die selbe Arbeit für die andere zwei Monate
    > brauchen.
    >
    > Nicht schlecht, 2 Monate arbeit in 80 Stunden unterzukriegen. Das kann nur
    > der Musk ;)

    Das ist nicht das, was der VP geschrieben hatte.

  5. Re: Jammerlappen

    Autor: Nudelz 10.02.17 - 14:56

    ulink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die gesetzliche Lage bei uns und auch in den USA laesst es doch gar nicht
    > zu, dass man WIRKLICH ausgebeutet wird.
    >
    > Schon klar, dass die meisten lieber mehr Geld fuer weniger Arbeit haetten.
    > Aber das wichtigste im Leben ist nun mal Arbeit und nicht Freitzeit. Echte
    > Zufriedenheit erlangt man sicher nicht vom Bungeejumpen und Saufen,
    > jedenfalls nicht nachhaltig.
    >
    > Damit meine ich nicht, dass man sich nicht ab und zu mal was goennen soll,
    > feiern und alle 5 gerade sein lassen gehoert auf jeden Fall dazu. Aber
    > diese Einstellung "Ich arbeite nur, damit ich mir meine Hobbies und meine
    > Freizeit leisten kann und puenktlich um 15:00 lasse ich sowieso den
    > Bleistift fallen" finde ich bescheuert.
    >
    > Der Elon Musk stellt an seine Angestellten sicher keine hoeheren
    > Erwartungen, als er sie an sich selber stellt. So ist das eben, wenn man
    > bei einer Firma angestellt ist, die was weiterbringen will und wo Leute an
    > der Spitze stehen, die auch mal die Aermel aufkrempeln.
    >
    > Und wenn man in der Jugend nur gesoffen und nix gelernt hat, kann man immer
    > noch spaeter was dazulernen, vorzugsweise neben der Arbeit. Ist nicht
    > einfach, aber machbar, wenn man es will.
    >
    > War bei mir exakt genauso LOL ;-)
    Maschinenbau-Student hier.
    Habe mein Studium bei einem Automobil-Zulieferer am Fließband finanziert. Die Arbeit dort hat mein Bild von den "starken stolzen Gewerkschaften" doch etwas getrübt. Da der Zulieferer kein High-End Produkt hergestellt ist der Preiskampf hart und das trifft vor allem die Angestellten. Ich als "Werkstudent" habe da oft einen deutlich höheren Lohn bekommen als viele Kollegen - besonders wenn diese über Leiharbeitsfirmen angestellt waren.

    Auch bei uns mussten oft Maschinenausfälle "kompensiert" werden. Dann heißt es oft für Monate 12 Tage Arbeit am Stück - das ist kein Zuckerschlecken... wenn 7 1/2 Stunden jeden Tag genau das gleiche Bauteil (ca. 2 - 8 Kg) läuft endet das 100% mit "Verschleiß" am Körper. Dazu kommt noch Hitze/Lärm/Staub und das dann zum Mindestlohn - das IST mMn. Ausbeutung.

    Gerade in ländlicheren Gegenden wo es nicht viel Jobalternativen für weniger gebildete gibt haben viele keine Wahl. Die Kinder wollen ja essen und die Miete muss bezahlt werden.
    Dank Schichtsystem und hohen CO-Werten fällt die Fortbildung neben dem Job auch ziemlich schwer.

    Die meisten Kollegen waren Einwanderer der ersten Generation und viele ihrer Kinder konnten zumindest dank unserem Bildung System einen höheren Schulabschluss bzw. Studium verfolgen.

    Und der Arbeitnehmerschutz in Amerika hängt sehr stark von dem Bundesstaat ab - da ist es nicht überall so "rosig" wie bei uns.

    Grüße
    Nudelz

  6. Re: Jammerlappen

    Autor: Huegelstaedt 10.02.17 - 15:01

    ulink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die gesetzliche Lage bei uns und auch in den USA laesst es doch gar nicht
    > zu, dass man WIRKLICH ausgebeutet wird.
    >
    > Schon klar, dass die meisten lieber mehr Geld fuer weniger Arbeit haetten.
    > Aber das wichtigste im Leben ist nun mal Arbeit und nicht Freitzeit. Echte
    > Zufriedenheit erlangt man sicher nicht vom Bungeejumpen und Saufen,
    > jedenfalls nicht nachhaltig.
    >
    > Damit meine ich nicht, dass man sich nicht ab und zu mal was goennen soll,
    > feiern und alle 5 gerade sein lassen gehoert auf jeden Fall dazu. Aber
    > diese Einstellung "Ich arbeite nur, damit ich mir meine Hobbies und meine
    > Freizeit leisten kann und puenktlich um 15:00 lasse ich sowieso den
    > Bleistift fallen" finde ich bescheuert.
    >
    > Der Elon Musk stellt an seine Angestellten sicher keine hoeheren
    > Erwartungen, als er sie an sich selber stellt. So ist das eben, wenn man
    > bei einer Firma angestellt ist, die was weiterbringen will und wo Leute an
    > der Spitze stehen, die auch mal die Aermel aufkrempeln.
    >
    > Und wenn man in der Jugend nur gesoffen und nix gelernt hat, kann man immer
    > noch spaeter was dazulernen, vorzugsweise neben der Arbeit. Ist nicht
    > einfach, aber machbar, wenn man es will.
    >
    > War bei mir exakt genauso LOL ;-)

    Geht's auch ein bisschen weniger Platkativ? Es obligt jedem selbst seine Prioritäten zu setzen und wenn man mit den Arbeitsbedingungen nicht zufrieden ist bedeutet das nicht man saufe nur die ganze Zeit. Und die gesetzliche Lage lässt mehr als genug Spielraum für Ausbeutung, ein begriff der natürlich relativ zu betrachten ist. Zumal man es oft schwer hat verstöße nachzuweisen. Und das Arbeitsrecht in den USA ist im Vergleich zu Deutschland extrem arbeitgeberfreundlich.

  7. Re: Jammerlappen

    Autor: deadeye 10.02.17 - 15:36

    ulink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die gesetzliche Lage bei uns und auch in den USA laesst es doch gar nicht
    > zu, dass man WIRKLICH ausgebeutet wird.

    Das ist leider falsch. Du arbeitest für die Bank. Ein ganz kleiner Anteil bleibt für dich übrig.

    > Schon klar, dass die meisten lieber mehr Geld fuer weniger Arbeit haetten.
    > Aber das wichtigste im Leben ist nun mal Arbeit und nicht Freitzeit. Echte
    > Zufriedenheit erlangt man sicher nicht vom Bungeejumpen und Saufen,
    > jedenfalls nicht nachhaltig.

    Das ist die Natur des Menschen. Ein Mensch versucht mit so wenig Arbeit wie möglich den maximalen Nutzen zu erlangen. Aus diesem Grund haben wir Roboter gebaut. Anstatt es zur Arbeitserleichterung zu nutzen, wird es missbraucht um die Taktzeiten zu erhöhen.

    Das System ist scheiße. Aber das wird bald jeder selbst feststellen und das selbst diejenigen, die es nicht hören und wahr haben wollen.

  8. Re: Jammerlappen

    Autor: Hannes84 10.02.17 - 15:44

    >das Arbeitsrecht in den USA ist im Vergleich zu Deutschland extrem arbeitgeberfreundlich.
    Das ist noch leicht untertrieben. Kuengdigungsschutz gibt es praktisch nicht. Es gibt nichtmal ein Recht/Anspruch auf Urlaub. Urlaub, so wurde mir gesagt ist ein Privileg kein Recht. Ich wohne hier jetzt seit gut 2 Jahren und ich sehne mich nach dem Gammelleben in deutschen Firmen zurueck. Man hier auch keinen Anspruch auf Krankentage. Wenn dein Arbeitgeber nett ist, hast du sog. sickdays, wenn nicht, so wie ich gerade, dann wirst du im Krankheitsfall entweder nicht bezahlt, oder musst halt Urlaub nehmen. Noch bescheuerter wird es mit den sog. Benefits die gerne auch mal als Druckmittel eingesetzt werden. "Wie sie wollen keine 10 Stunden Schichten machen? Bedenken sie das sie von uns eine super dolle Krankenversicherung bekommen".
    Zum Topictitel "Jammerlappen" kann ich nur sagen, die meissten Deutschen wuerden es hier kaum lange aushalten, gerade in den niederen Positionen eines Unternehmens.

  9. Re: Jammerlappen

    Autor: FrankRopen 10.02.17 - 15:44

    @Mavy 10.02.17 - 14:32
    Das hätte der Adel früher wohl nicht anders formuliert. Es kommt auch auf die Art der Arbeit an und was man darunter versteht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.02.17 15:47 durch FrankRopen.

  10. Re: Jammerlappen

    Autor: FrankRopen 10.02.17 - 15:46

    @ulink 10.02.17 - 14:23
    Wenn das aber alle machen, ist es nichts besonderes mehr und man wird ersetzbar. Zudem fielen die Arbeitsplätze im Freizeitgewerbe weg.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.02.17 15:48 durch FrankRopen.

  11. Re: Jammerlappen

    Autor: Sharra 10.02.17 - 16:01

    Wir leben nicht um zu arbeiten, sondern wir arbeiten um zu leben.
    Wer das anders herum macht, kann sich eigentlich auch gleich erschießen. Er arbeitet ja nur, lebt aber nicht.

  12. Re: Jammerlappen

    Autor: quineloe 10.02.17 - 16:04

    >Schon klar, dass die meisten lieber mehr Geld fuer weniger Arbeit haetten. Aber das wichtigste im Leben ist nun mal Arbeit und nicht Freitzeit. Echte Zufriedenheit erlangt man sicher nicht vom Bungeejumpen und Saufen, jedenfalls nicht nachhaltig.

    Bist du DINK oder Single?

  13. Re: Jammerlappen

    Autor: miauwww 10.02.17 - 16:10

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir leben nicht um zu arbeiten, sondern wir arbeiten um zu leben.
    > Wer das anders herum macht, kann sich eigentlich auch gleich erschießen. Er
    > arbeitet ja nur, lebt aber nicht.

    Kapieren halt viele nicht, oder erst sehr spät. Aka 'alles für die Firma' - und wenn Du Dich beschwerst oder mehr Zeit für Familie brauchst oder wenn Du nicht mehr kannst, schmeißt die Firma Dich raus.

  14. Re: Jammerlappen

    Autor: Dwalinn 10.02.17 - 16:22

    >Der Elon Musk stellt an seine Angestellten sicher keine hoeheren Erwartungen, als er sie an sich selber stellt.

    Der Unterschied ist der Elon Musk -der ja bekanntlich ein Arbeitstier ist- kommt Abends in sein Designer Haus (ka wie er tatsächlich wohnt) zurück und der Arbeitgeber erklärt dem Kind warum man nicht nach Disneys Land fahren kann.
    Ganz nebenbei nur weil man ein Workaholic ist heißt das nicht das andere das auch sind oder sowas auf Dauer durchstehen können.

    >Die gesetzliche Lage bei uns und auch in den USA laesst es doch gar nicht zu, dass man WIRKLICH ausgebeutet wird.
    Lächerlich, nach deiner Logik wird man wahrscheinlich bereits dann nicht mehr ausgebeutet wenn man sich nach 60 Stunden /Woche 2 mal Fleisch leisten kann. In der Realität sieht das anders aus..... ich halte nichts vom Kommunismus und verstehe das jemand mit so viel Verantwortung oder auch Ideengeist wie Musk mehr Bezahlung als ein x-Beliebiger angestellter verdient.... aber sollte die Zahlen stimmen (was ich nicht nachprüfen kann) kann man durchaus von einer Ausbeutung reden. (Ja auch wenn man die freie Möglichkeit hat woanders zu arbeiten)

  15. Re: Jammerlappen

    Autor: ulink 10.02.17 - 16:35

    Mavy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oh er stellt an seine angestellten deutlich geringere ansprüche als an sich
    > selbst :P
    > Er sagte er arbeite einfach mehr als andere, wenn sich die konkurenz mit
    > 40-50h pro Woche zufrieden gebe müsse die sich nicht wundern das die nichts
    > fertig bekommen,
    > Er selber würde durchschnittlich 80h in der Woche arbeiten und schafft
    > dadurch in
    > einem Monat die selbe Arbeit für die andere zwei Monate brauchen.

    Na bitte. Und zusaetzliche ist der Junge nicht dumm, der schafft mit 80h pro woche vermutlich eher deutlich mehr als 2x soviel wie andere.

    Naja, vor 10 Jahren war ich auch noch auf 80 Stunden, seit ein paar Jahren bin ich "runter" auf 60 ;-)

    Das soll natuerlich kein Vergleich mit dem Musk sein, dem kann so schnell keiner das Wasser reichen, ich schon gar nicht.

  16. Re: Jammerlappen

    Autor: ulink 10.02.17 - 16:45

    Nudelz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Maschinenbau-Student hier.
    > Habe mein Studium bei einem Automobil-Zulieferer am Fließband finanziert.

    Sehr schoen, das war sicher kein Zuckerschlecken, darauf kannst Du stolz sein.

    > Die Arbeit dort hat mein Bild von den "starken stolzen Gewerkschaften" doch
    > etwas getrübt.

    Mit denen hatte ich auch nie so rechte Freude. Und wenn man sich ansieht, was sich bei Verdi+Amazon abspielt, heute noch weniger.

    > Da der Zulieferer kein High-End Produkt hergestellt ist der
    > Preiskampf hart und das trifft vor allem die Angestellten. Ich als
    > "Werkstudent" habe da oft einen deutlich höheren Lohn bekommen als viele
    > Kollegen - besonders wenn diese über Leiharbeitsfirmen angestellt waren.

    Hast Du den "echten" Netto-Lohn verglichen? Vielleicht hast Du gar nicht so viel mehr verdient.

    > Auch bei uns mussten oft Maschinenausfälle "kompensiert" werden. Dann heißt
    > es oft für Monate 12 Tage Arbeit am Stück - das ist kein Zuckerschlecken...
    > wenn 7 1/2 Stunden jeden Tag genau das gleiche Bauteil (ca. 2 - 8 Kg) läuft
    > endet das 100% mit "Verschleiß" am Körper. Dazu kommt noch Hitze/Lärm/Staub
    > und das dann zum Mindestlohn - das IST mMn. Ausbeutung.

    Eieiei, sowas geht an die Substanz. Da kann es auch leicht passieren, dass man in der Nacht tatsaechlich Albtraeume kriegt von den eintoenigen Handgriffen. Ist bei mir schon sehr lange her, aber Ich kenn das auch.

    Naja, wie Du sagtest, wenn das Produkt eher einfach und daher billig ist und Hinz&Kunz es auch hinkriegen wuerden, geht das nur, indem man bei den Lohnkosten spart und auch sonst maximal rationalisiert. Nicht schoen, aber eben die Realitaet.

    > Die meisten Kollegen waren Einwanderer der ersten Generation und viele
    > ihrer Kinder konnten zumindest dank unserem Bildung System einen höheren
    > Schulabschluss bzw. Studium verfolgen.

    Tja, hoffentlich haben es Ihnen die Kroeten auch gedankt ;-)

    > Und der Arbeitnehmerschutz in Amerika hängt sehr stark von dem Bundesstaat
    > ab - da ist es nicht überall so "rosig" wie bei uns.

    Sicher richtig.

  17. Re: Jammerlappen

    Autor: ulink 10.02.17 - 17:04

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir leben nicht um zu arbeiten, sondern wir arbeiten um zu leben.

    Gibt sicher genug Leute (der Grossteil vermutlich), die das sofort unterschreiben wuerden.

    Ich bin trotzdem davon ueberzeugt, dass diese Einstellung fundamental falsch ist.
    Ich bin mir weiterhin sicher, das Leute mit dieser Einstellung tendenziell unzufriedener sind, jedenfalls insgesamt und ueber laengere Zeit gesehen.

    > Wer das anders herum macht, kann sich eigentlich auch gleich erschießen. Er
    > arbeitet ja nur, lebt aber nicht.

    Bei mir z.B. ist Arbeit=Leben und weil ich mehr arbeite als die meisten anderen lebe ich auch mehr ;-)
    Und ich kann mich (fast) jeden Abend freuen, dass ich tagsueber was zustande gebracht habe, daher sehe ich ueberhaupt keinen Grund, mich zu erschiessen, ganz im Gegenteil ;-)

    Ich will ja keinem vorschreiben wie er zu leben hat, aber das Gejammere "mir gehts so schlecht und ich werde so ungerecht behandelt" kann ich nicht mehr hoeren.

  18. Re: Jammerlappen

    Autor: ulink 10.02.17 - 17:07

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bist du DINK oder Single?

    Weiss zwar nicht was DINK heisst aber ich bin seit > 25 Jahren gluecklich verheiratet, 2 feine Kinder, das meinst Du vermutlich. Warum fragst Du?

  19. Re: Jammerlappen

    Autor: Huegelstaedt 10.02.17 - 17:17

    ulink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wir leben nicht um zu arbeiten, sondern wir arbeiten um zu leben.
    >
    > Gibt sicher genug Leute (der Grossteil vermutlich), die das sofort
    > unterschreiben wuerden.
    >
    > Ich bin trotzdem davon ueberzeugt, dass diese Einstellung fundamental
    > falsch ist.
    > Ich bin mir weiterhin sicher, das Leute mit dieser Einstellung tendenziell
    > unzufriedener sind, jedenfalls insgesamt und ueber laengere Zeit gesehen.
    >
    > > Wer das anders herum macht, kann sich eigentlich auch gleich erschießen.
    > Er
    > > arbeitet ja nur, lebt aber nicht.
    >
    > Bei mir z.B. ist Arbeit=Leben und weil ich mehr arbeite als die meisten
    > anderen lebe ich auch mehr ;-)
    > Und ich kann mich (fast) jeden Abend freuen, dass ich tagsueber was
    > zustande gebracht habe, daher sehe ich ueberhaupt keinen Grund, mich zu
    > erschiessen, ganz im Gegenteil ;-)
    >
    > Ich will ja keinem vorschreiben wie er zu leben hat, aber das Gejammere
    > "mir gehts so schlecht und ich werde so ungerecht behandelt" kann ich nicht
    > mehr hoeren.

    Ich hab immer mehr das Gefühl Ihnen mangelt es an Selbstreflexion. Ihnen sei es gegönnt einen fordernden und ansprechenden Beruf zu haben (bei guter Bezahlung, nehm ich einfach mal an). Aber nicht jeder hat einen Beruf der sie intellektuell herausfordert. Wenn man den Tag damit verbringt Probleme zu lösen kann man durchaus abends zufrieden nach Hause kommen weil man weis man hat etwas geschafft. Aber wenn man im Supermarkt an der Kasse sitzt oder am Fließband immer den gleichen Handgriff macht um seiner Familie was zu ermöglichen ist es weitaus schwerer so zu denken - und ich lasse jetzt mal ganz bewusst die anderen Privaten Umstände außer acht.
    Andere Leute leben unter anderen Umständen und deren Probleme mit dem Kommentar "Jammerlappen" beiseite wischen zu wollen zeugt von fehlendem Verständnis und mangelnder Empathie. Solche Aussagen hätten 1 zu 1 von nem Großkapitalisten aus dem 19 Jh stammen können :)

  20. Re: Jammerlappen

    Autor: Vaako 10.02.17 - 17:35

    ulink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wir leben nicht um zu arbeiten, sondern wir arbeiten um zu leben.
    >
    > Gibt sicher genug Leute (der Grossteil vermutlich), die das sofort
    > unterschreiben wuerden.
    >
    > Ich bin trotzdem davon ueberzeugt, dass diese Einstellung fundamental
    > falsch ist.
    > Ich bin mir weiterhin sicher, das Leute mit dieser Einstellung tendenziell
    > unzufriedener sind, jedenfalls insgesamt und ueber laengere Zeit gesehen.
    >
    > > Wer das anders herum macht, kann sich eigentlich auch gleich erschießen.
    > Er
    > > arbeitet ja nur, lebt aber nicht.
    >
    > Bei mir z.B. ist Arbeit=Leben und weil ich mehr arbeite als die meisten
    > anderen lebe ich auch mehr ;-)
    > Und ich kann mich (fast) jeden Abend freuen, dass ich tagsueber was
    > zustande gebracht habe, daher sehe ich ueberhaupt keinen Grund, mich zu
    > erschiessen, ganz im Gegenteil ;-)
    >
    > Ich will ja keinem vorschreiben wie er zu leben hat, aber das Gejammere
    > "mir gehts so schlecht und ich werde so ungerecht behandelt" kann ich nicht
    > mehr hoeren.

    Wenn dir Arbeiten soviel Spass macht ist es keine Arbeit mehr dann ist es ein bezahltes Hobby. Viele Leute haben halt nicht das Vergnügen in ihren Wunschjob zu arbeiten wegen der Bildung, Erziehung, Umfeld, Gesundheitlicheeinschränkungen etc.

    Und ich zb werde sicher keine Erfüllung da drin finden Regale einzuräumen oder an der Supermarkt Kasse Artikel einzuscannen.

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