1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Deutschland: Smartphone…

Und wie soll das kontrolliert werden?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Und wie soll das kontrolliert werden?

    Autor: ninifee 26.02.17 - 12:27

    Um „vom Wahlvorstand von der Stimmabgabe ausgeschlossen [zu] werden“ muß man den Verstoß ja vor der Stimmabgabe feststellen. Kommt dann in jede Wahlkabine ein Mitarbeiter der aufpaßt, daß die Leute nicht photograhieren (und das Kreuzchen an der richtigen Stelle machen)?

  2. Re: Und wie soll das kontrolliert werden?

    Autor: MochIch 26.02.17 - 12:34

    Vermutlich ist es dunkel in der Kabine, so dass der Blitz aktiviert werden muss. Wer dann behauptet, er hätte nur Licht für seine Stimmabgabe gebraucht, muss sein Handy zur Kontrolle abgeben und sein Stimmzettel wird zurück gehalten. Diesmal werde ich wohl die Mithilfe bei der Wahl verweigern.

  3. Re: Und wie soll das kontrolliert werden?

    Autor: Berner Rösti 26.02.17 - 12:45

    ninifee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um „vom Wahlvorstand von der Stimmabgabe ausgeschlossen
    > werden“ muß man den Verstoß ja vor der Stimmabgabe feststellen. Kommt
    > dann in jede Wahlkabine ein Mitarbeiter der aufpaßt, daß die Leute nicht
    > photograhieren (und das Kreuzchen an der richtigen Stelle machen)?

    Du warst noch nie wählen, oder?

    Hierzulande sind das keine geschlossenen "Kabinen" sondern allenfalls so Stellwände vor einem Tisch, die den Blick nach vorn und zur Seite absperren. Wenn da einer dahinter mit seinem Handy herumturnt oder den Selfie-Stick raus holt, bekommt man das schon mit.

    Wenn du dein Smartphone jedoch heimlich aus der Tasche ziehst und nur deinen Stimmzettel ablichtest, wird das vermutlich unbemerkt bleiben.

    Da diejenigen, die sowas machen, in der Regel jedoch Idioten sind, werden sie gewiss nicht wissen, wie man den Blitz und das Kamera-Geräusch ausschaltet.

  4. Re: Und wie soll das kontrolliert werden?

    Autor: Komischer_Phreak 26.02.17 - 12:51

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hierzulande sind das keine geschlossenen "Kabinen" sondern allenfalls so
    > Stellwände vor einem Tisch, die den Blick nach vorn und zur Seite
    > absperren. Wenn da einer dahinter mit seinem Handy herumturnt oder den
    > Selfie-Stick raus holt, bekommt man das schon mit.

    Jede Wahlkabine, die ich jemals benutzt habe war vollständig geschlossen. Insofern ist die Aussage falsch. Licht war selbstverständlich vorhanden; ich hätte also, sofern ich mir davon etwas versprechen würde, durchaus Fotos schießen können. Das hätte niemand bemerkt.

  5. Re: Und wie soll das kontrolliert werden?

    Autor: AIM-9 Sidewinder 26.02.17 - 13:05

    Auch bei uns hier sind das keine geschlossenen Kabinen sondern Kunststoffwände auf einem Tisch. Man sieht sofort ob jemand gerade wählt und man kurz warten muss oder ob gleich Stimme abgeben möglich ist.

  6. Re: Und wie soll das kontrolliert werden?

    Autor: der_wahre_hannes 26.02.17 - 13:14

    Komischer_Phreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jede Wahlkabine, die ich jemals benutzt habe war vollständig geschlossen.

    Darf ich fragen, in welchem Wahlkreis du wählst? Ich habe mittlerweile in 3 Wahlkreisen meine Stimme abgegeben, nie war die Wahl"kabine" mehr als ein paar Pappwände.

  7. Re: Und wie soll das kontrolliert werden?

    Autor: lumks 26.02.17 - 13:28

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wahlkreisen meine Stimme abgegeben, nie war die Wahl"kabine" mehr als ein
    > paar Pappwände.

    Das ist lokal bedingt. Es gibt noch einige Orte die "Wahlhäuser" haben, wo dann wirklich kleine, telefonzellengroße "Räume" zur Verfügung stehen. Erlebt hab ich das auch noch nie (und dabei hab ich schon 9 von 16 Bundesländern durch in meinem Leben). Mein Opa hat mir das aber mal erzählt, als ich noch Erstwähler war und er mir erklärt hat wie es funktioniert (und wen ich am besten wählen soll - was ich dann nicht gemacht habe xD).

    Diese portablen Kabinen sind aber wohl alle nach hinten offen. Vor allem auf praktischen Gründen, um zu sehen ob die Kabine besetzt ist oder nicht. Würde jemand meinen Zettel sehen wäre er ja ungültig ;)

  8. Re: Und wie soll das kontrolliert werden?

    Autor: Anonymer Nutzer 26.02.17 - 13:35

    Die Wahl-"Kabinen" müssen nur so gestaltet werden, dass niemand einen bei der Stimmabgabe beobachten kann. Es ist umgekehrt im Sinne einer Überwachung der Wahl sogar erwünscht, dass ein bischen Einsehbarkeit erhalten bleibt, niemand zB unbemerkt eine winzige Überwachungskamera mit Funkschnittstelle platzieren kann, was ja problemlos möglich wäre, wäre das wie eine "Umkleidekabine" im Klamottenladen, mit blickdichtem Vorhang. Solche "Spy Cameras" gibt es für wenig Geld im Netz zu bestellen.

    Es wird auch nicht jeder mißtrauisch beobachtet werden. Aber wenn es halt auffällt, wie hoch auch immer die Wahrscheinlichkeit dafür ist, dann kriegt derjenige ein Problem, der sich nicht an das Verbot hält. Außerdem ist damit auch v. a. ein moralisches Verbot verknüpft. Wer an der Wahl teilnimmt, der nimmt eine demokratische Pflicht wahr und die allermeisten Menschen möchten, dass eine Wahl so würdig und seriös wie möglich abläuft und wirken auch gerne dabei mit. An diese Masse der Leute, die grundsätzlich guten Willens sind, aber sich vielleicht bisher einfach nichts beim Smartphone-Einsatz gedacht haben, ist solch ein Verbot vorwiegend gerichtet.

  9. Re: Und wie soll das kontrolliert werden?

    Autor: der_wahre_hannes 26.02.17 - 14:14

    lumks schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wahlkreisen meine Stimme abgegeben, nie war die Wahl"kabine" mehr als
    > ein
    > > paar Pappwände.
    >
    > Das ist lokal bedingt.

    Genau deshalb frage ich ja nach seinem Wahlkreis oder zumindst die Ortschaft. ;)

  10. Re: Und wie soll das kontrolliert werden?

    Autor: ipsy 26.02.17 - 16:00

    Also wenn die bei euch einsehbar waren, dann ist dies ein Verstoß gegen die geheime Wahl, diese damit anfechtbar.

  11. Re: Und wie soll das kontrolliert werden?

    Autor: der_wahre_hannes 26.02.17 - 17:04

    ipsy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wenn die bei euch einsehbar waren, dann ist dies ein Verstoß gegen die
    > geheime Wahl, diese damit anfechtbar.

    Niemand sieht, wo ich mein Kreuzchen mache. Aber dennoch kann jeder sehen, dass da gerade einer am Tisch sitzt und am Wählen ist. Das ist mit "keine geschlossene Kabine" gemeint...

  12. Re: Und wie soll das kontrolliert werden?

    Autor: Garius 27.02.17 - 09:38

    Ach du meine Nase, ihr habt alle das Internet zu euren Fingerspitzen.
    So sehen die Dinger bei mir aus. Da kriegt niemand mit, wenn ich mein Telefon raushole.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.02.17 09:39 durch Garius.

  13. Re: Und wie soll das kontrolliert werden?

    Autor: emuuu 27.02.17 - 09:52

    Was hier ein wenig vergessen wird:
    Man will nur verhindern, dass jemand seinen Wahlzettel fotografiert und dann socialmediawirksam verbreitet.

    Daher packt man das "Übel" schon an der Wurzel und verbietet das Fotografieren direkt.
    Ja praktisch wird mich da kaum einer von abhalten können (ich wähle seit Jahren nur noch per Briefwahl - da kann mich erst recht niemand abhalten). Sobald ich das ganze aber irgendwie weiterverbreite können mich die Rezipienten dieser Weiterverbreitung anzeigen.

    Mehr will man mit dem Gesetz doch gar nicht erreichen.

    Wenn du dir zu Hause eine Collage deiner "Best of Wahlgänge" an die Wand pappen willst wird das niemanden interessieren.

  14. Re: Und wie soll das kontrolliert werden?

    Autor: der_wahre_hannes 28.02.17 - 10:18

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach du meine Nase, ihr habt alle das Internet zu euren Fingerspitzen.
    > So sehen die Dinger bei mir aus. Da kriegt niemand mit, wenn ich mein
    > Telefon raushole.

    Leute, die ein Selfie bei der Stimmabgabe machen sind bestimmt auch die, die nicht wissen, wie man das "Verschlussgeräusch" ausschalten kann.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Hornbach-Baumarkt-AG, Bornheim / Pfalz
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Lübeck
  3. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
  4. Dataport, verschiedene Standorte

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-58%) 16,99€
  2. 19,99
  3. (-74%) 15,50€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

  1. Mobile Betriebssysteme: Apple veröffentlicht iOS 13.3 und iPad OS 13.3
    Mobile Betriebssysteme
    Apple veröffentlicht iOS 13.3 und iPad OS 13.3

    Apple hat neue Betriebssystem-Updates für iPhones, iPads und den iPod touch vorgestellt. IOS 13.3 und iPad OS 13.3 enthalten Verbesserungen, Fehlerbehebungen und zusätzliche Sicherungseinstellungen für Kinder.

  2. Rechenzentren: 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
    Rechenzentren
    5G lässt Energiebedarf stark ansteigen

    Laut einer Studie im Auftrag von Eon heizt 5G die drohende globale Umweltkatastrophe weiter an. Schuld sind Edge Computing, Campusnetze, Industrie 4.0 und die Folgen für die Rechenzentren.

  3. Elektromobilität: EnBW testet Lademanagement in Tiefgaragen
    Elektromobilität
    EnBW testet Lademanagement in Tiefgaragen

    Welche Lastfälle treten in einer komplett elektrifizierten Tiefgarage auf? Die Bewohner einer Wohnanlage in Baden-Württemberg können dieses Zukunftsszenario mit 45 Elektroautos schon einmal testen.


  1. 22:13

  2. 18:45

  3. 18:07

  4. 17:40

  5. 16:51

  6. 16:15

  7. 16:01

  8. 15:33