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Ist "Cell" tot?

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  1. Re: Cell in ner Vorlesung?

    Autor: Digit2006 14.05.06 - 01:23

    Aileron schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du wirst es nicht glauben, den haben wir in einer
    > ergenzungsvorlesung zur Physik besprochen (Uni
    > Köln).
    >
    > Ich geben dir voll und ganz recht, dass dieser
    > Speedup nur mit einer revolutionären
    > Programmierung zu erreichen ist,
    > Aber ich denke eine verbersserung so um 8 - 10
    > Fach sollte im Optimalfall drinnen sein,
    >
    > Und das ganze leigt daran, dass es sich nicht wie
    > bei IBM-PC CPUs (die Dual-Cors) einfach 2 CPUs
    > paralel laufen und erst von der North Brigh
    > zusammengefügt werden,
    > sondern dass im CellCore ein art Hauptrechner
    > (PPE) sitzt, der mit ca. 3GHz die
    > Aufgabenverteilung und den 32 Kanal - DatenBus EIB
    > managed.
    > Unterstützt wird dieser mit einer
    > Fleiskommaeinheit und einer Central gelagerten 4
    > MB großen 2L-Chach.
    >
    > Die einzelnen Cors arbeiten unabhänig voneinander
    > mit jeweils 3 GHz und einem (je) 512 kByte großen
    > 2L-Chach.
    >
    > Über den datenbus werden sie von dem oben bereits
    > erwähnten PPE mit daten versorgt.
    >
    > Eine weitere Besonderheit ist die gesammte
    > Architektur.
    > Soweit ich weiß (ist jetzt leider ein Jahr her
    > inzwischen) wird die in IBM-PCs übliche
    > North-Brigh (die Achilles Ferse heutiger PCs)
    > aufgesplitet.
    >
    > Es wird weiter eine North-Brigh geben, die aber
    > mächtig an bedeutug verliert und nur noch
    > sekundäre Perepherie versorgt.
    > Es wird einen eigenen Zugang zum Speicher und zum
    > Grafikchip geben.
    >
    > Und genau hier sehe ich den großen Vorteil des
    > CellCores.
    > Ich geben dir recht, in einem IBM-PC würde der
    > CellCore warscheinlich sogar Preformance einbüßen.
    > Aber mit der der Reform in der Architektur... wer
    > weiß?
    >
    > PS.: Ich würde dir gerne eine Grafik posten, ein
    > Kommentiertes Foto des Nakten Chips, aber ich weiß
    > leider nicht wie :'(
    >
    > mfg
    > Aileron


    Ich weiss ja nicht was ihr da gemacht habt aber bleibt doch bitte in eurem Fachgebiet. Da steht soviel falsches drin das ichs erst gar nicht aufzählen will. Nur soviel: Der Cell hat keine extra Verbindung zum RSX, das ist falsch. Ausserdem ist nicht die parallelprogrammerung das schwere sondern für Games Anwendungsgebiete zu finden wo die SPEs ihre Leistung entfalten können. Da es Streamprozessoren sind muss man auch Massendaten streamen um diese ihrer Leistung zu entlocken. In Spielen gibts sowas aber fast gar nicht deshalb muss man auf General Purpose Code zurückgreifen (App-Code / Realworldcode). Dieser ist aber extrem Branchabhängig. Knackpunkt: SPEs können Verzweigungen gar nicht abhaben, die mögen nur Streaming in eine Richtung. Vielleicht sollte euer Prof mal einen Grundkurs in Prozessorarchitektur, Pipelining oder Branchprediction besuchen. Die SPEs des Cells taugen nichts für normalen Code wie er in Spielen vorkommt und da es keine Verbindung Cell (PPE/SPU/SPE) -> RSX gibt, gibts auch nix zum streamen. Kannste auch schön nachvollziehen wie die SPEs in die Knie gehen bei echtem Code. Wie war das? 25% Leistung weniger da auf einem SPE das OS laufen wird? LOL die 360 lässt da nur gerade mal 2-3%. Das ganze Cell Gefasel lässt einen Systementwickler der auf Prozessortechnik spezialisiert ist, vor allem PA-RISC, einfach nur noch schmunzeln. Da hilft auch kein Octopiler wenn es keine Anwendungsmöglichkeiten gibt.

    Schönes Märchen das da allen seit einem Jahr aufgebunden wird.

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