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  5. › Robocar: Roborace präsentiert…

Warum ?

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  1. Warum ?

    Autor: blaub4r 27.02.17 - 18:09

    Der Wettbewerb findet doch erst statt wenn Fahrer drin sind oder ? Alles andere sollte doch langweilig und unspannend sein ?

    oder übersehe ich hier irgend was ? -.-

  2. Re: Warum ?

    Autor: ichbinsmalwieder 27.02.17 - 18:18

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Wettbewerb findet doch erst statt wenn Fahrer drin sind oder ? Alles
    > andere sollte doch langweilig und unspannend sein ?
    >
    > oder übersehe ich hier irgend was ? -.-

    Ja, steht im Artikel: Die Programmierer werden die neuen "Fahrer". Die Qualität der Algorithmen entscheidet dann wer gewinnt.

  3. Re: Warum ?

    Autor: Ach 27.02.17 - 19:02

    >Der Wettbewerb findet doch erst statt wenn Fahrer drin sind oder ?

    Ja du übersiehst etwas. Die Wagen werden jeweils von einem Computer gesteuert, einer programmierbaren, automatischen Steuerung also. Es gibt keine Fahrer, oder besser: Die Fahrer schauen vielleicht übers Fernsehen zu und der Wettbewerb findet trotzdem statt.

    Btw.: Wie beim Robocap, bloß dass sich hier eine Ansammlung mehrerer 1700 PS Geschosse um den Sieg streiten. Zuzuschauen ist da sicher eine riesen Gaudi, aber wie will man das für die Zuschauer sicher genug machen? Das ist doch zum einen eine ganz andere Leistungsliga und zweitens sind Roboter auch nur so vernünftig, inwieweit sie vernünftig programmiert sind, inwieweit der Programmierer alle Situationen vorausahnen kann, in welchen vernünftiges Zurückstecken die einzig vernünftige Antwort ist, sprich: von einem verfehlten Aibo - Torschuss ist noch niemand verletzt worden, aber von einer übermotorisierten Tonne auf Rädern, der mit 320 km/h eine geplante Richtungsänderung misslingt? Naja, wenigsten spannend :].

  4. Re: Warum ?

    Autor: achtundvier 27.02.17 - 19:11

    Wie die Formel 1 mit oder ohne Fahrer ,für mich Langeweile hoch 10.
    Rally ist Fahrer Kunst, nur deren Marketing ist schlechter.

  5. Re: Warum ?

    Autor: Apfelbrot 27.02.17 - 19:25

    Formel 1 ist in der Tat langweilig.

    Sie wäre interessanter würde jeder das selbe exakt selbe Auto bekommen.

    Rally Cross und Rally sind spannender, oder die British Touring Car serie.

  6. Re: Warum ?

    Autor: Ach 27.02.17 - 21:27

    >Wie die Formel 1 mit oder ohne Fahrer ,für mich Langeweile hoch 10.
    >Rally ist Fahrer Kunst, nur deren Marketing ist schlechter.

    Vielleicht kommt ja wieder ein bisschen mehr Spaß rein wenn vielleicht die Fetzen fliegen. Ist ja keine Wetware da, auf die man aufpassen muss wie auf ein rohes Ei. Das betrifft auch Kurven- und Bremsbeschleunigungen. Mit Automaten geht das bis in die hohen G-Bereiche, bis das eigentliche Material versagt. Im besten Fall sieht das dann tatsächlich so aus wie im Film Tron.

  7. Re: Warum ?

    Autor: cpt.dirk 27.02.17 - 21:45

    Was definitv fehlen wird, das ist der Nervenkitzel, ob's in diesem Rennen nun jemanden zerlegt, der eine oder andere mit 300 Sachen in die Streckenbegrenzung donnert.

    Die heroischen Heldentode. Alte Veteranen wie Nicki Lauda, die halbtot aus ihrer turbogeladenen Konservenbüchse geborgen werden und über Jahrzehnte Stoff für Klatschblätter, Filme und Talkschows bieten.

    Ja, das werden dann noch Zeiten gewesen sein!

  8. Re: Warum ?

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 27.02.17 - 22:32

    Ehrlich gesagt würde ich mir das (im Gegensatz zur Formel 1 un Co) sogar mal anschauen.
    Algorithmen machen zwar vieles besser als der Mensch je könnte, do manchmal machen sie stupide Fehler, die nich mal ein 3 jähriger machen würde.
    Hoffe da steigen auch die Autohersteller mit ein. Das könnte auch Erkenntnisse für den normalen Straßenverkehr bringen.
    Hoffe die zukünftigen Wagen sind dann noch stärker bestückt. 500km/h+ oder so
    Wenn da paar zusammenkrachen gibts auch viel action.

  9. Re: Warum ?

    Autor: Steggesepp 27.02.17 - 23:09

    500km/h bei 3 Tonnen Masse für die Akkus :D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.02.17 23:10 durch Steggesepp.

  10. Re: Warum nicht in einer VM?

    Autor: User_x 28.02.17 - 00:19

    Interessant, weil ja jede Runde wie die vorherige mit Veränderungen im µ-Bereich Anpassung gefahren wird und das ganze eigentlich als Optimierung bis zu einem Optimum im Labor sprich Virtuell eingestellt werden kann. Entstehen da Fehler, sind diese entweder Vorgesehen oder es hat jemand im Labor zuvor einfach geschlampt und die notwendigen Daten nicht erhoben.

    Was soll daran jetzt eigentlich interessant sein?

  11. Re: Warum nicht in einer VM?

    Autor: Ach 28.02.17 - 01:22

    > Interessant, weil ja jede Runde wie die vorherige mit Veränderungen im
    > µ-Bereich Anpassung gefahren wird und das ganze eigentlich als Optimierung
    > bis zu einem Optimum im Labor sprich Virtuell eingestellt werden kann.
    > Entstehen da Fehler, sind diese entweder Vorgesehen oder es hat jemand im
    > Labor zuvor einfach geschlampt und die notwendigen Daten nicht erhoben.


    Fahrbahntemperatur, Fahrbahnfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und -Richtung, Reifenabrieb, Strömungsunterschiede im Windschttaenfahren, das komplette Gegnerverhalten, willste das dann auch alles "labormäßig" vorausberechnen?

  12. Re: Warum nicht in einer VM?

    Autor: User_x 28.02.17 - 01:29

    jap, alles kein hexenwerk. das ist ja selbst bei aktuellen rennspielen bereits per einstellung in %-angabe möglich.

    was eben fehlt ist das risiko mensch. selbst wenn du dir das 2 mal antust, wirst du beim 3ten mal abgefuckt sein oder iregend einem letsplayer mehr beachtung schenken.

  13. Re: Warum nicht in einer VM?

    Autor: Ach 28.02.17 - 02:06

    Ich befürchte, du hast da ein paar Wissenslöcher, was echte und physikalisch akkurate Strömungsberechnungen, das Haftverhalten der Reifen und alles im Wechsellspiel mit teils chaotischen Ausgangsbedingungen angeht, im Verhältnis zu einem Computergame(!) und welche Rechnleistungen und -zeiten da anfallen. Und wie willst du die Programmierung der Gegner mit einbeziehen? Sehe das mal nicht so naiv.

    Das aller Beste auf das du hoffen kannst, das ist dich ein bisschen weiter an die Wirklichkeit anzunähern als deine Gegner, was aber bedeutet, dass da immer ein Spielraum über bleibt, und dieser Spielraum macht die Rennen dann offen. Ich würde so ein Rennen als mindestens so herausfordernd wie ein Robocupspiel(Roboterfussball) ansehen, nicht allein wegen der technischen Herausforderung, sondern weil sich alle Teams gleich mit einem ziemlich vernünftigen Etat der Sache nähern werden, es geht um was.

  14. Re: Warum ?

    Autor: ArcherV 28.02.17 - 07:19

    cpt.dirk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die heroischen Heldentode. Alte Veteranen wie Nicki Lauda, die halbtot aus
    > ihrer turbogeladenen Konservenbüchse geborgen werden und über Jahrzehnte
    > Stoff für Klatschblätter, Filme und Talkschows bieten.
    >
    > Ja, das werden dann noch Zeiten gewesen sein!


    Sorry, aber sowas hat quasi nichts mit einem Heldentod zu tun.

  15. Re: Warum nicht in einer VM?

    Autor: User_x 28.02.17 - 09:08

    ...ich sehe schon die Menschenmassen sich das Live-Spektakel ansehen und mitfiebern wie doch die Software Xf34Q2.1.34 rennen für rennen gewinnt und alle Jubeln und Sportsender sich um die Übertragungsrechte überbieten...

    äh Moment... RLY??? :D :D :D

  16. Re: Warum nicht in einer VM?

    Autor: Ach 28.02.17 - 17:06

    Tja, das ist halt die Frage. Wie gesagt, ein offensichtlich funktionierendes Beispiel gibt es, und das sind die Robocup(Roboterfußball) Wettbewerbe. Die sind viel besucht und werden von den Anwesenden begeistert verfolgt. Ob sich das auch auf die Wagen übertragen lässt? Weiß ich nicht. Vielleicht hängt es auch davon ab, inwiefern man die verschiedenen Wagen zu Charakteren, also zu Persönlichkeiten, vielleicht sogar mit eigenem Namen hochstilisieren kann? Fragen über Fragen...

    Dann kommen da noch einige Parameter hinzu, die derzeit noch unbedeutend sind aber in der Zukunft wohlmöglich wesentlich. Abzusehen ist etwa, dass die Autohersteller sich bis aufs Messer bekriegen werden darum, wer die bessere autonome Software hat. Mercedes gegen Tesla gegen Audi gegen Google gegen Ford usw.(Nvidia, AMD, Intel, Bosch?), wer generiert die intelligenteste und effizienteste KI, wem gehört die Zukunft? Allein von daher wird es schon mal recht britzelnd. Später, in 10 bis 15 Jahren oder so, gesellen sich vielleicht immer mehr Besitzer autonomer Fahrzeuge zu den Fans der Rennserie, die sich mit ihren Fahrzeugen identifizieren und die ihre jeweilige KI gegen die aller anderen siegen sehen wollen("Papi, Papi wie war es?" - "Ja mein Sohn, unser Auto hat gewonnen" - family freu, freu, freu).

    Kaum abstreiten kann man daneben aber, dass das Wissen, das man aus so einer geradezu pervers schnellen Elektrorennserie für die Automobiltechnik abziehen kann, ziemlich gewaltig sein wird, und für manchen Ingenieur würde es zu einem Lebensziel in der Serie mitzumischen.

  17. Re: Warum nicht in einer VM?

    Autor: Komischer_Phreak 28.02.17 - 17:06

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...ich sehe schon die Menschenmassen sich das Live-Spektakel ansehen und
    > mitfiebern wie doch die Software Xf34Q2.1.34 rennen für rennen gewinnt und
    > alle Jubeln und Sportsender sich um die Übertragungsrechte überbieten...
    >
    > äh Moment... RLY??? :D :D :D

    Du meinst in etwa so, wie heute dem Team in der F1 zugejubelt wird, das die besten Wagen baut, was letztlich auch nur auf dem bessern Bauteil Xf24Q2.1.34 beruht?

  18. Re: Warum nicht in einer VM?

    Autor: User_x 01.03.17 - 18:34

    Zujubeln... wahrscheinlich hast du recht - so alte Tattergreise werden von uns ja auch ausgelacht, wenn die manchem nix abgewinnen können weil es früher anders war. Für uns heute wahrscheinlich kopfschüttelnd, fängt ja schon bei Pokemon Go an :D

    Aber für den Straßenverkehr was ableiten, hmmm. Insassenschutz fällt bei einem Roboter ja weg und immer wieder gleiche Wegstrecken die auf den Milimeter vermessen... aber evtl. ist das ja jetzt schon so und alles was nicht vermessen ist löst dann angst aus, da auch nicht elektrifiziert (Kein Strom, keine Kommunikation Navigation und blanke Panik)

    wie die wohl auf den Marlboro Cowboy reagieren werden... unendliche weiten, offenes Feuer, auf sich gestellt brrrr.... grusel...

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