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Das wird keine Jobs kosten...

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  1. Das wird keine Jobs kosten...

    Autor: cdisch 01.03.17 - 16:24

    ... wenn man sich die Geschichte anschaut, dann müssten wir ja schon alle arbeitslos sein:
    - Keine Kutscher mehr
    - Keine Kohleschüpper mehr
    - (Fast) keine Produktionsarbeiter mehr (Roboter, etc.)
    - (Fast) keine Landwirte mehr
    - etc.

    Bin jetzt zwar kein Ökonom, aber ich glaube das die Arbeitslosenzahlen in den letzten 100 Jahren geglättet ungefähr konstant geblieben sind. Natürlich gab es immer Schwankungen und regionale Verschiebungen, aber ich denke unterm Strich ungefähr auf gleichem Niveau.

    Meine Folgerung darauf: Höhere Effizienz führt einfach dazu, dass wir uns mehr leisten kön-nen und damit mehr haben wollen. Das was wir mehr haben wollen muss natürlich wieder produziert werden (und das sind heute auch viele imaginäre Güter – ja wir IT‘ler machen Sa-chen die man gar nicht anfassen kann).

    Wenn man nun mit autonomen Fahrzeugen günstiger transportieren kann, dann werden Güter günstiger und wir können mehr Güter kaufen. Diese zusätzlichen Güter müssen entwickelt, gemanaged und produziert werden. Wobei hier viele nur auf das produzieren schauen: Die Jobs verschieben sich bei höherer Automatisierung natürlich mehr in die Bereiche der Ent-wicklung und Verwaltung.

    Langfristig wird es übrigens ein echter Jobkiller sein, die Automatisierung per Gesetzt zu un-terbinden. Wenn in der USA der Transport von Gütern teurer ist, weniger flexibel ist und län-ger dauert, dann sind die Firmen dort auf dem Weltmarkt nicht konkurrenzfähig -> verkaufen weniger -> verlieren Jobs

    Aber das ist nur die Meinung eines einfachen deutschen IT-lers. Der Trump wird es sicher besser wissen....

    P.S.
    Und nein: Früher war nicht alles besser. Es war nur einiges anders....

  2. Re: Das wird keine Jobs kosten...

    Autor: Kristian.Kuhn 01.03.17 - 23:32

    cdisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... wenn man sich die Geschichte anschaut, dann müssten wir ja schon alle
    > arbeitslos sein:
    > - Keine Kutscher mehr
    > - Keine Kohleschüpper mehr
    > - (Fast) keine Produktionsarbeiter mehr (Roboter, etc.)
    > - (Fast) keine Landwirte mehr
    > - etc.
    >
    > Bin jetzt zwar kein Ökonom, aber ich glaube das die Arbeitslosenzahlen in
    > den letzten 100 Jahren geglättet ungefähr konstant geblieben sind.
    > Natürlich gab es immer Schwankungen und regionale Verschiebungen, aber ich
    > denke unterm Strich ungefähr auf gleichem Niveau.
    >
    > Meine Folgerung darauf: Höhere Effizienz führt einfach dazu, dass wir uns
    > mehr leisten kön-nen und damit mehr haben wollen. Das was wir mehr haben
    > wollen muss natürlich wieder produziert werden (und das sind heute auch
    > viele imaginäre Güter – ja wir IT‘ler machen Sa-chen die man
    > gar nicht anfassen kann).
    >
    > Wenn man nun mit autonomen Fahrzeugen günstiger transportieren kann, dann
    > werden Güter günstiger und wir können mehr Güter kaufen. Diese zusätzlichen
    > Güter müssen entwickelt, gemanaged und produziert werden. Wobei hier viele
    > nur auf das produzieren schauen: Die Jobs verschieben sich bei höherer
    > Automatisierung natürlich mehr in die Bereiche der Ent-wicklung und
    > Verwaltung.
    >
    > Langfristig wird es übrigens ein echter Jobkiller sein, die Automatisierung
    > per Gesetzt zu un-terbinden. Wenn in der USA der Transport von Gütern
    > teurer ist, weniger flexibel ist und län-ger dauert, dann sind die Firmen
    > dort auf dem Weltmarkt nicht konkurrenzfähig -> verkaufen weniger ->
    > verlieren Jobs
    >
    > Aber das ist nur die Meinung eines einfachen deutschen IT-lers. Der Trump
    > wird es sicher besser wissen....
    >
    > P.S.
    > Und nein: Früher war nicht alles besser. Es war nur einiges anders....


    Danke!

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