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  5. › Ryzen: AMD kündigt Hexa-/Quadcore…

@Golem (evtl. auch andere)

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  1. @Golem (evtl. auch andere)

    Autor: Kleba 03.03.17 - 18:10

    Ausnahmsweise mal kein Beitrag wegen eines Typos oder so, sondern wegen einer Frage zu dem getesteten 1800X.

    Ich überlege derzeit mir einen neuen Rechner zusammenzustellen (in sehr absehbarer Zeit). Ich bin mir momentan aber etwas unsicher ob es ein Ryzen werden soll oder ggf. doch ein i7. Meine (leistungs-relevanten) Haupt-Anforderungen sind in erster Linie:
    - häufig mehrere gleichzeitig laufende VMs (Hyper-V) für Entwicklungszwecke (mal mit Test-SQL-Server, mal mit einem Test-Webserver, etc.)
    - Arbeiten mit verschiedenen Entwicklungsumgebungen, die derzeit teilweise recht behäbig agieren (u.a. Visual Studio)
    - gelegentliches Encoding von Videos (aber nichts ernsthaft zeitkritisches)

    Aber ich würde den Rechner zukünftig auch gerne mal zum gelegentlichen Spielen verwenden, mittelfristig gerne in 4K, und auch mal Spaß mit der Rift oder Vive haben. Für die - im weitesten Sinne - Office-Anwendungen oben (und insbesondere der diversen VMs), sind denke ich die vielen Kerne/Threads des Ryzens sinnvoll und da mache ich mir wenig "Sorgen" das es daran scheitert. Aber aufgrund des Urteils zu dem verwendeten Speichercontroller (iirc) bin ich mir nicht sicher, ob er auch für evtl. fordernde Gaming-Titel geeignet ist. Oder limitiert hier eher die GPU?

    Ich muss nicht für irgendwelche Statistiken FPS-Rekorde brechen, möchte aber schon die Möglichkeit haben in hohen Auflösungen wirklich flüssig spielen zu können. Also die Frage: denkt ihr, dass ich da mit dem 1800X und einer potenten GPU glücklich werde oder sollte es doch eher etwas aus dem Intel-Lager sein?

    LG und Danke vorab
    Kleba

  2. Re: @Golem (evtl. auch andere)

    Autor: derbumm 03.03.17 - 18:29

    Wenn Geld keine Rolex spielt wohl eher eine potente i7, wenn doch dann wohl eher eine Ryzen.

    Wenn man das Geld, dass man bei einer Ryzen im Vergleich zu einer i7 spart, in eine potentere Grafikkarte investiert, dürfte man im Gaming mit einem AMD System deutlich besser fahren.

    Bei der Virtualisierung sehe ich eher max. RAM und Storagegeschwindigkeit als kritisch, weniger die CPU.
    Aber das kommt auch sehr auf den Anwendungsfall an. Mehrere Maschinen mit SQL Servern sagt erst einmal überhaupt nichts aus.

  3. Re: @Golem (evtl. auch andere)

    Autor: Kleba 03.03.17 - 18:46

    derbumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Geld keine Rolex spielt wohl eher eine potente i7, wenn doch dann wohl
    > eher eine Ryzen.

    Naja, grundsätzlich spiel Geld schon immer eine Rolle. Wenn meine Anforderungen mit 1800X erfüllt werden, nehme ich lieber den. Wenn nicht, dann eben ein entsprechenden i7.

    > Bei der Virtualisierung sehe ich eher max. RAM und Storagegeschwindigkeit
    > als kritisch, weniger die CPU.
    > Aber das kommt auch sehr auf den Anwendungsfall an. Mehrere Maschinen mit
    > SQL Servern sagt erst einmal überhaupt nichts aus.

    Es geht mir jetzt nicht um dauerhafte Virtualisierungsinstanzen. Ich brauche nur manchmal zum testen von Entwicklungen eben ein bestimmtes Szenario, welches ich mir dann eben lokal mit vorgefertigten Images abbilde (das sind bspw. ein Domänen-Controller, ein Application-Server und ein SQL-Server). Grundsätzlich kriege ich das momentan auch mit dem verbauten schnarchlahmen A10-5800K hin, aber Spaß macht das nicht so richtig.

    Neben der CPU kommen 32 GB DDR4 RAM rein und voraussichtlich eine Samsung 960 Pro 512 GB SSD. Bei den Grafikkarten würde ich ehrlich gesagt gerne noch auf Vega warten, aber alternativ kann es eine GTX 1070 oder 1080 sein.

    LG
    Kleba

  4. Re: @Golem (evtl. auch andere)

    Autor: brotiger 03.03.17 - 19:29

    Ich denke man kann es so zusammenfassen:

    Wenn man die Speicherbandbreite nicht braucht, nur eine GPU hat, die Software von sehr vielen Kernen wirklich profitieren kann (Raytracing auf der CPU, Video-Encoding, paralleles Übersetzen sehr großer Quelltextmengen) und man sich nicht daran stört, dass die volle Leistung wahrscheinlich erst in naher Zukunft und nach einigen Software-Updates erreicht wird, dann kann Ryzen ein schönes Angebot sein.

    In allen anderen Fällen scheinen mir ein i7-7700K oder ein i7-6800K aber die bessere Lösung zu sein. Der i7-7700K kostet so viel wie der Ryzen 1700, schlägt aber in Spielen oft den 1800X, und der i7-6800K kostet so viel wie ein 1700X, hat aber vier Speicherkanäle. Beide Intel-CPUs haben auch mehr PCI-Express-3.0-Lanes als Ryzen. Für die gesparten 130 bis 200 ¤ kann man sich eine deutlich dickere GPU kaufen und Raytracing einfach darauf machen, oder eine größere/schnellere SSD, oder man schenkt der Geliebten ein Flugticket nach Madrid und lässt sie damit den 1000-¤-PC vergessen.

  5. Re: @Golem (evtl. auch andere)

    Autor: gan 03.03.17 - 22:18

    brotiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In allen anderen Fällen scheinen mir ein i7-7700K oder ein i7-6800K aber
    > die bessere Lösung zu sein.

    Bei dem vorgestellten Anforderungsprofil würde ich nichts unter 8 Kernen empfehlen. Gerade VMs profitieren extrem von dedizierten CPU Kernen. Somit fallen die beiden i7 schon mal raus, sie werden in den seltensten Fällen mithalten können. Davon abgesehen ist die Rechnung auch noch falsch, denn sie lässt die Boards komplett außer acht, für ein brauchbares LGA2011v3 Board zahlt man mindestens 200 Euro, geeignete Ryzen Boards gibt es dagegen schon für die Hälfte.

  6. Re: @Golem (evtl. auch andere)

    Autor: Mixermachine 04.03.17 - 08:29

    Für deine Zwecke würde ich ebenfalls den 1800x.
    Die Leistung wird sich in den nächsten Monaten noch erhöhen.
    Notfalls hilft noch eine etwas höhere Taktung

    Getter und Setter testen in Java?
    Einfach automatisieren: https://github.com/Mixermachine/base-test

  7. HyperV & Spiele & Hardware

    Autor: ArcherV 04.03.17 - 09:14

    Hallo Kleba,

    in Juli 2016 stand ich vor eine ähnliche Entscheidung. Ich wollte einen PC primär zum zocken sowie für viele VM's. Bei den VM's ging es mir primär um eine kleine Serverlandschaft für daheim (DC, WSUS, WDS...). Roundabout 15-20 VM's.

    @HyperV
    Hyper-V und Zocken verträgt sich nicht wirklich zusammen.

    Hyper-V ist ein sogenannte Typ-1 Hypervisor, dass bedeutet Bare Metal (wie z.B. Vmware ESXi) . Wenn du Hyper V installierst, wird auch dein Desktop/Host-OS (egal ob Windows 8, 10 oder Windows Server) in eine Master-VM verschoben. Damit hat das Host-OS keine direkten Zugriff auf die Hardware mehr, das läuft alles über den Hyper V Bus.



    Das hat negativen Einfluss beim Spielen, konkretes Beispiel: Ich hatte Hyper V installiert und mich gewundert warum ich in Witcher 3 Mikroruckler hatte. Die FPS waren hoch (>90 FPS), allerdings gab es alle 1-2 Minuten sowas wie "Laderuckler". - Hyper V deaktiviert und siehe da, alles läuft wie es soll.

    Ich würde an dieser Stelle einen Typ-2 Hypervisor empfehlen. Diese laufen als normale Anwendung on top vom OS.
    Wenn du die VM's nur hin und wieder nutzt reicht Oracle Virtual Box, wenn du ein bisschen mehr brauchst kannst du ruhig zu VMWare Workstations greifen.

    Ich selber nutze VM Ware Workstations. Es ist zwar nicht ganz so konfortabel wie Hyper V, aber es reicht für meine Zwecke.

    @Hardware
    ich hatte mich für folgende Hardware entschieden:

    http://www.sysprofile.de/id53109

    CPU: i7 6850k, 626¤ *
    Kühler: NH-D15S, 79¤
    Board: Asus X99-DELUXE II Intel X99, 404¤ **
    RAM: 64GB, 2x 32GB G.Skill RipJaws V DDR4-3000 DIMM CL15-15-15-35 Dual Kit, 345¤ ***
    Netzteil: 550 Watt be quiet! Dark Power Pro 11 Modular 80+ Platinum, 133¤
    SSD: 512GB Samsung 950 Pro M.2 2280, 308¤
    Grafikkarte: Gainward GeForce GTX 1080 Phoenix, 740¤

    Gesamtpreis: ~ca 2.600¤

    Gehäuse + Soundkarte habe ich aus alten PC übernommen (Fractal Define R5 +Asus Xonar Essence STX II )

    *der 6800k lohnt nicht da zu wenig PCIE Lanes und der 6900k war zu teuer
    **war mein erstes und letztes Asus Board. Hatte am Anfang zwei Stück welche ab Werk defekt waren (unter anderem verbogene Pins).
    ***könnte noch auf 128GB RAM gehen

    Ich habe ohne große Performance Drops ~15 VMs am laufen.

    Wenn du aber nur hin und wieder die VM's brauchst, dann würde ich zum Ryzen greifen. Vor allem bei den Boards dürftest du da ziemlich viel Geld sparen können, die 2011v3 Boards sind nunmal ziemlich alle arschteuer, vor allem wenn man dann noch ein vernünftiges Board mit entsprechende PCIe Aufteilung haben will.

    Oder Alternativ ein kleinen i7 (z.B. 7700k). Wenn du nur 2-3 VMs brauchst packen die Quad Cores das locker.

    Achso, 4k kannst du mit der 1080 knicken. Bei Witcher 3 fallen die Frames auf ca 35-45 FPS zurück. In anbetracht dessen, dass mit FullHD über 120FPS gehen ist das zu wenig.

    Mit der 1080ti mag das schon anders aussehen.

    Ein netter Nebeneffekt: Die Kiste ist unhörbar, selbst beim zocken. Der CPU Kühler lohnt sich echt!

    Gruß,
    Archer

  8. Re: @Golem (evtl. auch andere)

    Autor: Kleba 04.03.17 - 09:14

    gan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei dem vorgestellten Anforderungsprofil würde ich nichts unter 8 Kernen
    > empfehlen. Gerade VMs profitieren extrem von dedizierten CPU Kernen. Somit
    > fallen die beiden i7 schon mal raus,

    Da blieben alternativ noch der 6900K und 6950X, aber 1.150 EUR bzw 1.979 EUR sind halt echt mal eine Hausnummer, im Vergleich zum Ryzen.
    Aber wie gesagt: sollte es notwendig sein, würde ich in den sauren Apfel beißen und auch einen 6900K nehmen. Ich schau mich erstmal noch mal ein wenig nach Gaming-Benchmarks um (vielleicht finde ich ja auch was zur Rift/Vive) und wie sich der 1800X mit potenter GPU in der Praxis schlägt (also auch abseits der reinen FPS).

    Danke an alle Poster, schon mal für den Austausch und vor allem, dass es nicht in einem Intel-/AMD-Flamewar abgerutscht ist :)

    LG
    Kleba

  9. Re: @Golem (evtl. auch andere)

    Autor: Ach 04.03.17 - 09:16

    Ja, wenn soviel los ist auf dem Rechner, dann machen sich viele Kerne wirklich bezahlt. Nicht wegen einer speziellen Multicore optimierten Anwendung, sondern weil die Summe der Threads so vieler gleichzeitiger Anwendungen von in entsprechender Zahl vorhandener Kernen besser abgefangen wird. Das System läuft dann runder. Also mindestens ein i7-6800K, aber ein Ryzen wäre nochmals besser. Im Prinzip ist ja gerade das ein Anwendungsfall, auf den der Ryzen zugeschnitten ist. X1800 braucht man offensichtlich nicht, der X1700 scheint sich mit Leichtigkeit auf den selben Takt anheben zu lassen.

    Ich persönlich würde mich trotzdem noch etwas gedulden wenn ich könnte, um über entsprechende Tests zu erfahren, ob das "nur" zwei kanalige Speicherinterface(bei 2011-3 sind es 4 Kanäle) zu einer Engstelle werden könnte oder ob das egal ist. Mit welcher Realleistung der Chipsatz die Peripherie anspricht, dass ist auch noch so ein interessanter Punkt, der für mich erst noch von unabhängiger Seite geklärt werden müsste.

  10. Re: @Golem (evtl. auch andere)

    Autor: ArcherV 04.03.17 - 09:22

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei dem vorgestellten Anforderungsprofil würde ich nichts unter 8 Kernen
    > > empfehlen. Gerade VMs profitieren extrem von dedizierten CPU Kernen.
    > Somit
    > > fallen die beiden i7 schon mal raus,
    >
    > Da blieben alternativ noch der 6900K und 6950X, aber 1.150 EUR bzw 1.979
    > EUR sind halt echt mal eine Hausnummer, im Vergleich zum Ryzen.
    > Aber wie gesagt: sollte es notwendig sein, würde ich in den sauren Apfel
    > beißen und auch einen 6900K nehmen. Ich schau mich erstmal noch mal ein
    > wenig nach Gaming-Benchmarks um (vielleicht finde ich ja auch was zur
    > Rift/Vive) und wie sich der 1800X mit potenter GPU in der Praxis schlägt
    > (also auch abseits der reinen FPS).
    >
    > Danke an alle Poster, schon mal für den Austausch und vor allem, dass es
    > nicht in einem Intel-/AMD-Flamewar abgerutscht ist :)
    >
    > LG
    > Kleba

    Siehe mein Post

  11. Re: HyperV & Spiele & Hardware

    Autor: Kleba 04.03.17 - 09:30

    Hi Archer,

    Danke für die sehr hilfreiche Rückmeldung! :) Danke auch für die Auflistung deiner Hardware.

    Wie verhält es sich, wenn ich vor dem Zocken alle Hyper-V Dienste deaktiviere? Hab ich dann immer noch die von dir beschriebenen Effekte? (Alternativ greife ich dann halt wie von dir vorgeschlagen zu einer anderen Virtualisierungssoftware)

    Das die "kleineren" i7 die VMs auch packen, da mache ich mir keine Sorgen. Aber etwas Reserve für die Zukunft zu haben finde ich nicht verkehrt. Letztendlich finde ich auch, dass die Tests die ich bisher gesehen habe, sehr für den 1800X sprechen (in meinem Fall zumindest), ich mache mir eigentlich in erster Linie "Sorgen", dass ich beim sporadischen Gaming Abstriche machen muss (versteht mich nicht falsch: die Maschine wird vermutlich zu 90 - 95% als Arbeitsmaschine eingesetzt und nur zu 5 - 10% für Gaming). Ich bin wie gesagt auch kein FPS-Junkie, aber ich würde zukünftig gerne mal VR nutzen und da sind die FPS ja schon etwas relevanter, als am Desktop (am Desktop reicht mir denke ich alles ab ca. 40 FPS aufwärts).

    Vielleicht muss ich für 4K auch einfach noch auf Vega oder ähnliches warten (wo es durch HBM2-Speicher evtl. aufwärts geht). Wird aber sowieso erst noch etwas später relevant, da ich meine Monitore erst später im Jahr aufrüsten werden (wenn es überhaupt dieses Jahr sein wird). Deshalb könnte ich mich zu Beginn auch mit einer kleineren GPU anfreunden, die später durch ein potenteres Modell ersetzt wird.

    LG
    Kleba

  12. Re: @Golem (evtl. auch andere)

    Autor: Kleba 04.03.17 - 09:37

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > X1800 braucht man offensichtlich nicht, der X1700 scheint sich mit Leichtigkeit
    > auf den selben Takt anheben zu lassen.

    Ich hatte die Tests/Reviews bisher so verstanden, dass sich Ryzen zwar theoretisch einfach übertakten lässt, aber das es praktisch kaum Auswirkungen hat. Vielleicht muss ich da aber auch einfach noch etwas abwarten, was aus den Boards rausgeholt wird.

    > Ich persönlich würde mich trotzdem noch etwas gedulden wenn ich könnte

    Ein bisschen werde ich mich auch noch gedulden. Der Plan war, dass ich im Laufe der nächsten 4 - 8 Wochen ein entsprechendes System konfiguriere (ggf. sogar noch etwas später). Da ist also noch etwas Puffer um weitergehende Tests abzuwarten. Aber ich versuche mich immer frühzeitig, so gut ich kann, zu informieren :-)

  13. Re: HyperV & Spiele & Hardware

    Autor: ArcherV 04.03.17 - 09:46

    Hallo Kleba,

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke für die sehr hilfreiche Rückmeldung! :) Danke auch für die Auflistung
    > deiner Hardware.

    Achso was ich vergessen hatte: der i7 6850k kann offiziell nur bis 2400er RAM. Die 3000er welche ich drin habe sind also OC.

    https://ark.intel.com/de/products/94188/Intel-Core-i7-6850K-Processor-15M-Cache-up-to-3_80-GHz

    > Wie verhält es sich, wenn ich vor dem Zocken alle Hyper-V Dienste
    > deaktiviere? Hab ich dann immer noch die von dir beschriebenen Effekte?
    > (Alternativ greife ich dann halt wie von dir vorgeschlagen zu einer anderen
    > Virtualisierungssoftware)

    Das habe ich nicht ausprobiert, aber vermutlich wird das nichts bringen, da wie gesagt der gesamte Desktop virtualisiert ist. Hast du dich z.B. gefragt, warum Windows bei der Aktivierung von Hyper V so lange beim Neustart brauch? Das lag daran, dass Windows in dem Moment alles in die Parent VM kopiert hat :-).

    Wenn du Hyper wieder deaktivierst wird aber wieder alles rückgängig gemacht.

    > Das die "kleineren" i7 die VMs auch packen, da mache ich mir keine Sorgen.
    > Aber etwas Reserve für die Zukunft zu haben finde ich nicht verkehrt.
    > Letztendlich finde ich auch, dass die Tests die ich bisher gesehen habe,
    > sehr für den 1800X sprechen (in meinem Fall zumindest), ich mache mir
    > eigentlich in erster Linie "Sorgen", dass ich beim sporadischen Gaming
    > Abstriche machen muss (versteht mich nicht falsch: die Maschine wird
    > vermutlich zu 90 - 95% als Arbeitsmaschine eingesetzt und nur zu 5 - 10%
    > für Gaming). Ich bin wie gesagt auch kein FPS-Junkie, aber ich würde
    > zukünftig gerne mal VR nutzen und da sind die FPS ja schon etwas
    > relevanter, als am Desktop (am Desktop reicht mir denke ich alles ab ca. 40
    > FPS aufwärts).

    Dann wirst du mit Ryzen wohl besser fahren :). Da können dich andere wohl besser beraten, ich hatte bis jetzt noch nie ein AMD System. Mein Rechner welchen ich vor den neuen hatte war ein i7 920, GTX680,...

    Auf VR bin ich noch scharf, Aber ich denke da wird meine 1080 nicht ausreichen. Aber ehe ich mir ein VR Headset kaufe dürften 1-2 Jahre ins Land gehen. Jetzt kaufe ich mir noch keines, wo man noch nicht absehen kann was sich durchsetzt... (Occulus, Vive..)

    > Vielleicht muss ich für 4K auch einfach noch auf Vega oder ähnliches warten
    > (wo es durch HBM2-Speicher evtl. aufwärts geht). Wird aber sowieso erst
    > noch etwas später relevant, da ich meine Monitore erst später im Jahr
    > aufrüsten werden (wenn es überhaupt dieses Jahr sein wird). Deshalb könnte
    > ich mich zu Beginn auch mit einer kleineren GPU anfreunden, die später
    > durch ein potenteres Modell ersetzt wird.
    >
    > LG
    > Kleba

    Joah ist ja immer so eine Sache.
    Aber zum. in Gaming Monitore werde ich kein Geld investieren... evtl. später nochmal zwei neue mit IPS Panel für Fotobearbeitung, weil da sind meine beiden jetzigen echt fürn arsch ( BenQ XL2411T + Asus VW222U



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.17 09:46 durch ArcherV.

  14. Re: @Golem (evtl. auch andere)

    Autor: Ach 04.03.17 - 09:53

    > Aber ich versuche mich immer frühzeitig, so gut ich kann, zu informieren :-)

    Vor allem, da dein System ja nicht unbedingt zu 100% dem Durchschnitt entspricht :]. Da ist es schon von Wert, wenn Leute die mit vielen Threads jonglieren oder die nahezu dein System vorexerzieren, so wie ArcherV, über Stollpersteine auf der Wegstrecke informieren. Das mit dem Übertakten des X1700 werd ich mir dann auch nochmal genauer anschauen, wenn sich das die nächsten Tage klärt. Soweit dann mal viel Spaß und ein gutes Händchen mit deinem System :].

  15. Re: HyperV & Spiele & Hardware

    Autor: Kleba 04.03.17 - 10:43

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das habe ich nicht ausprobiert, aber vermutlich wird das nichts bringen, da
    > wie gesagt der gesamte Desktop virtualisiert ist. Hast du dich z.B.
    > gefragt, warum Windows bei der Aktivierung von Hyper V so lange beim
    > Neustart brauch? Das lag daran, dass Windows in dem Moment alles in die
    > Parent VM kopiert hat :-).
    >
    > Wenn du Hyper wieder deaktivierst wird aber wieder alles rückgängig
    > gemacht.

    Mal abwarten, dazu werde ich mich noch etwas einlesen. Mir fällt auch gerade ein, dass ich wohl nicht vollständig auf Hyper-V verzichten kann, da ich teilweise die Emulatoren in Visual Studio brauche, die Hyper-V nutzen.
    Aber vielleicht mache ich den Umweg und installiere alle Dev-bezogenen Sachen in einer Virtual Box-VM und aktiviere darin dann Hyper-V? Keine Ahnung ob das überhaupt technisch funktioniert, aber werde mir schon was überlegen. Im Zweifel mache ich ein Dual-Boot-System.

    > Auf VR bin ich noch scharf, Aber ich denke da wird meine 1080 nicht
    > ausreichen. Aber ehe ich mir ein VR Headset kaufe dürften 1-2 Jahre ins
    > Land gehen. Jetzt kaufe ich mir noch keines, wo man noch nicht absehen kann
    > was sich durchsetzt... (Occulus, Vive..)

    Geht mir ähnlich. VR wird auch für mich denke ich erst im Laufe der nächsten 2 Jahre relevant. Da ich aber nicht in 2 Jahren eine neue CPU kaufen möchte (eine GPU schon eher), versuche ich ja rauszufinden welche für dieses Zwecke am sinnvollsten ist.

    > Joah ist ja immer so eine Sache.
    > Aber zum. in Gaming Monitore werde ich kein Geld investieren... evtl.
    > später nochmal zwei neue mit IPS Panel für Fotobearbeitung, weil da sind
    > meine beiden jetzigen echt fürn arsch ( BenQ XL2411T + Asus VW222U

    Meine beiden Monitore sind momentan ziemlich einfache Samsung-Office-Monitore. Da muss ich auch erst mal schauen was im Anschluss kommt. Hat aber auch noch etwas Zeit. Da ich wie gesagt keinen Grafik-Fetisch habe und auch kein "competetive Gaming" mache, ist das recht zweitrangig.

    Danke übrigens noch mal für die sachlichen Beiträge und auf das konstruktive eingehen auf Fragen (auch bei den anderen Schreibern). Gerade bei solchen Themen geht es ja sonst schon mal "heiß her" :)

  16. Re: HyperV & Spiele & Hardware

    Autor: ArcherV 04.03.17 - 11:29

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal abwarten, dazu werde ich mich noch etwas einlesen. Mir fällt auch
    > gerade ein, dass ich wohl nicht vollständig auf Hyper-V verzichten kann, da
    > ich teilweise die Emulatoren in Visual Studio brauche, die Hyper-V nutzen.


    Ja, ich finde es echt schade, weil Hyper V einige Features hat welche nicht mal VMWare (Workstations) kann - z.B. der dynamische RAM. Beim Hyper V kannst du den (Windows) VMs ja den RAM auf dynamisch stellen... bedeutet: beim booten haben die VMs die eingestellte Menge an RAM (z.B. 4GB), und wenn die dann im Betrieb nur 500MB verbrauchen, dann kriegen die auch nur 500MB RAM zu gewiesen. Ist natürlich sehr cool wenn man nicht so viel RAM hat,

    Des weiteren finde ich die UI von Hyper V 1000x besser, eben weil sie einfacher und übersichtlicher als Workstations ist.

    Sehr geil sind auch die differenzierten Festplatten: du machst dir ein Master-VM (z.B. mit Windows Server), machst einmal einen Sysprep und erstellst danach von dem Master deine eigentliche VM's. Bei den Festplatten der eigentlichen VMs werden dann nur die Veränderungen im Vergleich zum Master erstellt. Spart natürlich massiv Platz wenn man 20 VMs mit Windows Server 2016 am laufen hat - perfekt für SSDs. Aber Achtung: die Master VM darf niemals gestartet werden, weil dir dann deine Child-VMs alle hochgehen.

    VM Ware Workstations kann das aber auch (sogar etwas umfangreicher), dort nennt sich das "Linked Clone". Dort kann man die MasterVM in einen "Template Modus" versetzen - in diesem Modus kann die VM dann weder gestartet noch gelöscht werden - man hat also ein kleines Failsafe.

    Workstations hat dafür eine eigene sehr blöde Eigenart: Workstations legt für jede VM ein Swap File an um dort dem Inhalt vom RAM auszulagern. Diese ist natürlich so groß wie der RAM der VM... joah wusste ich erst nicht und hab mich dann gewundert wo auf einmal der ganze Speicherplatz hin war. Es gibt zwar in Workstations einen Schalter womit man das Verhalten unterbinden kann, wirklich funktionieren tut er aber nicht. Naja, wenn man es weiß ist es ok...

    > Aber vielleicht mache ich den Umweg und installiere alle Dev-bezogenen
    > Sachen in einer Virtual Box-VM und aktiviere darin dann Hyper-V? Keine
    > Ahnung ob das überhaupt technisch funktioniert, aber werde mir schon was
    > überlegen. Im Zweifel mache ich ein Dual-Boot-System.

    kA, ich denke das geht nicht. zum. früher ging Virtual Box in Virtual Box nicht. Hyper V in Hyper V geht nicht.
    Aber bei sowas: einfach ausprobieren. ^^

    Dualboot wäre natürlich auch eine Lösung. Da hatte ich aber keine Lust drauf. Aber das muss ja jeder selbst wissen.

    > Geht mir ähnlich. VR wird auch für mich denke ich erst im Laufe der
    > nächsten 2 Jahre relevant. Da ich aber nicht in 2 Jahren eine neue CPU
    > kaufen möchte (eine GPU schon eher), versuche ich ja rauszufinden welche
    > für dieses Zwecke am sinnvollsten ist.

    Jup, wobei Erfahrungsgemäß die CPU nicht der limitierende Faktor ist, da gibt es echt nur wenig Spiele (z.B. Supreme Commander). Ich hätte meine i7 920 noch locker mit einer GTX1080 weiternutzen können, ohne große Einbußen zu haben.
    Das Problem war eher, dass die alte Plattform keine moderne Schnittstellen hatte ( kein Sata III, kein M.2, kein USB3.0..)

    Das war dann für mich der Hauptgrund komplett umzusteigen. Das aktuelle ASUS Board ist für die nächsten 6-8 Jahre wieder gut gerüstet, da ist alles dabei ...USB3, M.2, sogar U.2 und Thunderbolt (letzteres via Steckkarte, liegt bei), mehr als genug PCIE Lanes.


    > Meine beiden Monitore sind momentan ziemlich einfache
    > Samsung-Office-Monitore. Da muss ich auch erst mal schauen was im Anschluss
    > kommt. Hat aber auch noch etwas Zeit. Da ich wie gesagt keinen
    > Grafik-Fetisch habe und auch kein "competetive Gaming" mache, ist das recht
    > zweitrangig.

    Jo, die Gaming Monitore lohnen eh nicht wirklich. Also 120HZ ist schon ziemlich cool, aber das bekommt man auch in der unteren Preisklasse. Auf Gsync und co kann ich verzichten.

    > Danke übrigens noch mal für die sachlichen Beiträge und auf das
    > konstruktive eingehen auf Fragen (auch bei den anderen Schreibern). Gerade
    > bei solchen Themen geht es ja sonst schon mal "heiß her" :)

    bitte und gerne :-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.17 11:32 durch ArcherV.

  17. Re: @Golem (evtl. auch andere)

    Autor: Ach 04.03.17 - 12:48

    Guru 3D haben bereits einen ziemlich umfangreichen R7 1700X Test veröffentlicht, insbesondere auch mit Augenmerk auf die OC Eigenschaften. Auch die Anbindung der CPU ist bei denen ein Thema, bei der sich Guru 3D ebenfalls etwas mehr gewünscht hätten. Die Betrachtung der IO Performance findet leider ohne konkrete Messungen statt, da scheint es ja derzeit noch keine mit dem Ryzen sauber funktionierende Tools zu geben. Insgesamt ein doch recht informativer Test. :

    => AMD Ryzen 7 1700X Review
    >= https://www.guru3d.com/articles_pages/amd_ryzen_7_1700x_review,1.html

    Auch einen Ryzen geköpft hat schon jemand(der8auer), bzw. waren es drei Ryzen aber nur der letzte hat die Prozedur überlebt :].:


    => AMD Ryzen 7 köpfen: Sind die neuen CPUs verlötet?
    >= https://www.youtube.com/watch?v=L_RCHoOgSGg

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Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

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Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

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