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Anwenderverantwortung für Softwareaktualität

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  1. Anwenderverantwortung für Softwareaktualität

    Autor: schumischumi 07.03.17 - 10:59

    Jetzt mal fern von MS vs Linux.
    Der Satz "So würden zum Beispiel die von IT@M bereitgestellten aktuellen Versionen von Limux und Libreoffice vor Ort oft nicht zeitnah installiert, so dass mancherorts alte und sehr alte Versionen liefen."
    acht mir schwer zu schaffen, da er sich so ließt, als ob hier jemand (z.B. der Anwender) selbst neue Versionen installieren müssten.
    D.h. im Schluss der Anwender ist selbst für die Aktualität seines System verantwortlich und ihm wird die Schuld zugesprochen, wenn er dies versäumt....
    hört sich für mich wenig sinnvoll an.

    Edit (da Heiseartikel gelesen):
    "...dass IT@M schneller aktuelle Betriebssystem- und LibreOffice-Versionen zur Verfügung stelle, als sie die dezentralen IT-Einheiten der einzelnen Ämter an die Endnutzer ausrollen könnten"
    Machts nicht viel besser. Jetzt sind die IT-Leute in den Ämtern (sollten alle in und um München liegen) dafür verantwortlich die Software zu verteilen.
    Für sowaas einem zentraler Prozess wie WSUS/SCCM (beliebiger Dritthersteller) zu haben ist mMn seit mehreren Jaren (wenn nicht Jahrzenten) Standard. Und um nicht nur MS zu nennen hätte es sicher mit Linux Repositories oder ähnlichen Lösungen auch einen Weg gegeben.
    Hört sich eher noch einer inkonsequenten Clientstrategie an...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.03.17 11:05 durch schumischumi.

  2. Re: Anwenderverantwortung für Softwareaktualität

    Autor: Tantalus 07.03.17 - 11:01

    schumischumi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt mal fern von MS vs Linux.
    > Der Satz "So würden zum Beispiel die von IT@M bereitgestellten aktuellen
    > Versionen von Limux und Libreoffice vor Ort oft nicht zeitnah installiert,
    > so dass mancherorts alte und sehr alte Versionen liefen."
    > acht mir schwer zu schaffen, da er sich so ließt, als ob hier jemand (z.B.
    > der Anwender) selbst neue Versionen installieren müssten.
    > D.h. im Schluss der Anwender ist selbst für die Aktualität seines System
    > verantwortlich und ihm wird die Schuld zugesprochen, wenn er dies
    > versäumt....
    > hört sich für mich wenig sinnvoll an.

    Ich glaube eher, dass es in den einzelnen Standorten (zumindest den größeren) eigene IT-Verantwortliche gibt. Dass Endnutzer selbst überhaupt die entsprechenden Berechtigungen haben, Softwareupdates selbst einzuspielen, kann ich mir nicht mal in Bayern vorstellen.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  3. Re: Anwenderverantwortung für Softwareaktualität

    Autor: schumischumi 07.03.17 - 11:06

    Ja haste recht. Musste erst Heise lesen siehe Update.

    Trotzdem nicht gut dass die einzelnen Standorte hier selbstständig aktiv werden müssen.

  4. Re: Anwenderverantwortung für Softwareaktualität

    Autor: Anonymer Nutzer 07.03.17 - 11:18

    ich hab' den eindruck, es geht hier mehr um das wollen als um das müssen.

  5. Re: Anwenderverantwortung für Softwareaktualität

    Autor: FrankRopen 07.03.17 - 11:20

    schumischumi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja haste recht. Musste erst Heise lesen siehe Update.
    >
    > Trotzdem nicht gut dass die einzelnen Standorte hier selbstständig aktiv
    > werden müssen.

    Müssen oder wollen?
    Ich bin nicht sicher ob sich die Leute vor Ort gern den Arbeitsplatz wegrationalisieren wollen.

  6. Re: Anwenderverantwortung für Softwareaktualität

    Autor: cry88 07.03.17 - 12:09

    FrankRopen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schumischumi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja haste recht. Musste erst Heise lesen siehe Update.
    > >
    > > Trotzdem nicht gut dass die einzelnen Standorte hier selbstständig aktiv
    > > werden müssen.
    >
    > Müssen oder wollen?
    > Ich bin nicht sicher ob sich die Leute vor Ort gern den Arbeitsplatz
    > wegrationalisieren wollen.
    Das dürfte nicht der Grund sein. Viel eher kann ab einer bestimmten Größe ein zentrale IT nicht mehr alles im Detail steuern. Dafür hat man die IT Verantwortlichen vor Ort. Die Zentrale bestimmt und testet 90% der Software durch und stellt sie bereit.

    Der IT Verantwortliche wiederum führt vor Ort Tests mit den standorteigenen Prozessen durch und plant den Release, damit er nicht mit den standorteigenen Prozessen kollidiert.

  7. Re: Anwenderverantwortung für Softwareaktualität

    Autor: BEnBArka 07.03.17 - 12:14

    cry88 schrieb:

    > Das dürfte nicht der Grund sein. Viel eher kann ab einer bestimmten Größe
    > ein zentrale IT nicht mehr alles im Detail steuern. Dafür hat man die IT
    > Verantwortlichen vor Ort. Die Zentrale bestimmt und testet 90% der Software
    > durch und stellt sie bereit.

    Das gilt aber nur dann wenn die IT über mehrere Länder verstreut ist. Oder glaubst du das z.b. Banken mit zigtausenden Workstation die Rollouts an einzelne Abteilungen in den Bundesländern leiten die dann wenn sie Lust haben das Update machen?

    Für mich liest sich es als ein Politisches wie IT Technisches Fiasko. So groß, dass dies eine Zentrale IT nicht machen könnte ist der Verwaltungsapperat von München nun auch nicht.

  8. Re: Anwenderverantwortung für Softwareaktualität

    Autor: schumischumi 07.03.17 - 15:30

    Sehe ich wie BEnBArka.
    Bei einer Commune wie München (bezogen auf die Größe/Mitarbeiterzahl) und der hier vorhanden Infrastruktur gibt es nicht wirklich die Ausrede dass die große Anzahl an Clients nicht zentral verwaltbar wäre.
    Spricht eher für schlechte/nicht vorhandene Konzepte bei der Betreuung von Branchoffices/Standorten. Wobei hier von weiteren Standorten zu sprechen auch schon fast übertrieben ist, wenn man eben "nur" die Stadt München inkl. Umland sieht...

    Hier sollte mehr als locker mit dem Zurückgreifen auf Dirttanbieter (muss nicht MS sein) eine zentralisierte Software/Patchverteilung möglich sein. Obs mit Linux auch ohne Drittanbieter geht weiss ich nicht, da fehlt die Erfahrung, aber ich geh mal schwer von aus.

    Technisch mag das ja alles funktioniert haben, d.h. aber noch lange nicht, dass die Abläufe praktikabel und Anwenderfreudnlich waren.

  9. Re: Anwenderverantwortung für Softwareaktualität

    Autor: gadthrawn 09.03.17 - 08:45

    bjs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich hab' den eindruck, es geht hier mehr um das wollen als um das müssen.


    Auch um das müssen. Hat ein Fachbereich tatsächlich wie vom Konzept vorgesehen WollMux angepasst (Java=Zeit+Geld) liefen die Anpassungen z.B. nicht mehr mit neuen WollMux Versionen, die dann LO statt OO vorraussetzten. Ist der Bereich wie einige bei Abschluss der Projektes noch nicht fertig umgestellt werden die dafür keine Zeit haben, da noch zu viele Baustellen offen sind (bei vielen z.B. das Drucken)

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