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Viel wichtiger wäre das Problem der Fragmentation anzugehen

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  1. Viel wichtiger wäre das Problem der Fragmentation anzugehen

    Autor: LPferd 08.03.17 - 10:55

    Einmal die Fragmentation und längere Update-Zyklen so wie es Apple macht.
    Versteht mich nicht falsch, ich bin absoluter Android Verfechter, aber das Problem mit der Fragmentation muss unbedingt angegangen werden. OS Updates ohne große Patches etc, DAS muss in Zukunft sein. Nicht jeder will und kann sich alle 2 Jahre ein neues Handy kaufen. Vorallem müssen Sicherheitslücken schneller und ohne große Umwege gefixt werden. Das finde ich persönlich muss an oberster Stelle stehen, oder nicht?

  2. Re: Viel wichtiger wäre das Problem der Fragmentation anzugehen

    Autor: Vollstrecker 08.03.17 - 11:07

    Auf meinem OnePlus One läuft LineageOS und alle 2-4 Wochen kommt ein OTA Update. Kann mich nicht beschweren.

  3. Re: Viel wichtiger wäre das Problem der Fragmentation anzugehen

    Autor: Pecker 08.03.17 - 11:14

    Ich sehe da inzwischen kaum mehr ein Problem.
    1. gibt es eine gewisse Auswahl an Geräten, die schnell aktualisiert werden.
    2. Man kann auch selber Hand anlegen und CM installieren.
    3. Viele Funktionen stecken heute in Apps. Es ist oftmals gar kein OS Update notwendig, um an neue Funktionen zu kommen.

    Wer immer das Neuste vom Neuen haben will, der zahlt eben entsprechend. Erst recht bei Apple.

  4. Re: Viel wichtiger wäre das Problem der Fragmentation anzugehen

    Autor: Karit 08.03.17 - 11:26

    Das ist alles richtig, allerdings schließt keiner deiner drei genannten Punkte Fragmentierung aus. Wenn ich mir ein Android Smartphone kaufe, dann will ich dafür auch eine gewisse Zeit Updates erhalten. Da ist es völlig egal ob das Gerät jetzt von Samsung oder Alcatel kommt. Und sich einen Fork zu flashen (der ja wohlgemerkt auch nicht für jedes Gerät bereit steht) ist keine Lösung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.17 11:27 durch Karit.

  5. Re: Viel wichtiger wäre das Problem der Fragmentation anzugehen

    Autor: Niaxa 08.03.17 - 11:32

    So wie es aussieht, hast du den Sinn und Zweck von Android nicht begriffen. Wenn du es in Reinform willst, musst du auch auf Google in Form von Pixel zurückgreifen. So wie du bei Apple eben auch nur das IPhone bekommst. Ansonsten bist du einfach davon Abhängig, wie der Hersteller das Thema Updates angeht.

  6. Re: Viel wichtiger wäre das Problem der Fragmentation anzugehen

    Autor: Nogul 08.03.17 - 12:01

    Bei Android 2 hätte ich dir noch zugestimmt aber ab 5 ist es nur der Nummernfetischismus der mich nach neueren Versionen schauen lässt.

    Android hat mittlerweile eine Reife erreicht die mit Windows vergleichbar ist.

    Obwohl MS mit zum Teil drastischen Mitteln versucht hat die Nutzer auf ein Update auf Windows 10 zu drängen sind nicht wenige bei ihrem alten Windows geblieben.

    Soweit würde ich bei Android nicht gehen denn bei mir siegt doch die Neugier aber ich wäre auch nicht traurig wenn es keine neue Version für mein Gerät gäbe zumal die Sicherheitsupdates auch für ältere Androids weiter verteilt werden.

  7. Re: Viel wichtiger wäre das Problem der Fragmentation anzugehen

    Autor: GaliMali 08.03.17 - 12:14

    Finde ich auch.

    Kernel, Treiber > bleibt beim Hersteller.

    Spezielle APIs vielleicht noch für das SIM-Toolkit und den Grafiktreiber entwickeln.


    Dann das Android-System völlig befreien.

    Ich weiss echt nicht, was so schwer daran sein soll.

    Im Grunde muss man nur das GUI Updaten. Am Kernel dürfte sich kaum ständig was für Android bedeutendes ändern.... Bis auf die Sicherheitsupdates. Doch eigentlich fängt das die Java-VM eigentlich alles ab.

  8. Re: Viel wichtiger wäre das Problem der Fragmentation anzugehen

    Autor: Nogul 08.03.17 - 12:37

    Ich bin mir nicht sicher ob das so realisierbar ist.

    Windows Notebooks haben vergleichsweise riesige Akkus, Rechenleistung im Überfluss und dürfen nach einigen Stunden schon schlapp machen. Da kann man sich mehrere Abstratktionsebenen leisten.

    Bei Handys sieht es anders aus und man muss näher an die Hardware.

    Was man mit diesem Ansatz erreichen kann sieht man ja bei iPhones. Obwohl sie auf dem Papier deutlich schwächere Hardware verbaut haben die auch entsprechend weniger Strom verbrauchen hängen sie die High-End Androids bei Benchmarktests mit schöner Regelmäßigkeit deutlich ab.

  9. Re: Viel wichtiger wäre das Problem der Fragmentation anzugehen

    Autor: Spaghetticode 08.03.17 - 14:09

    LPferd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vorallem müssen Sicherheitslücken schneller und ohne große Umwege gefixt
    > werden.

    Meines Erachtens nach liegt die Nichtverfügbarkeit von Sicherheitsupdates an den Geräteherstellern. Denn Google erstellt noch Sicherheitsupdates für ältere Android-Versionen bis runter zur 4.4, und Fairphone beispielsweise ist in der Lage, diese innerhalb von einem Monat auf seine Fairphone-2-Geräte (mit Android 5) zu verteilen.

  10. Re: Viel wichtiger wäre das Problem der Fragmentation anzugehen

    Autor: Spaghetticode 08.03.17 - 14:23

    Vollstrecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf meinem OnePlus One läuft LineageOS und alle 2-4 Wochen kommt ein OTA
    > Update. Kann mich nicht beschweren.

    Ich frage mich, warum noch kein Hersteller auf die Idee gekommen ist, sein Smartphone ohne vorinstalliertes Betriebssystem auszuliefern. Dann kann jeder sein Lieblings-Custom-ROM aufspielen, der Hersteller spart die Betriebssystempflege und der Hersteller bekommt keine Vorwürfe, dass er updatefaul sei.

  11. Re: Viel wichtiger wäre das Problem der Fragmentation anzugehen

    Autor: Spaghetticode 08.03.17 - 15:36

    Nogul schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Obwohl MS mit zum Teil drastischen Mitteln versucht hat die Nutzer auf ein
    > Update auf Windows 10 zu drängen sind nicht wenige bei ihrem alten Windows
    > geblieben.

    Das liegt aber auch daran, dass Microsoft radikale Änderungen an Windows durchgeführt hat. Wenn man aber bewährte Elemente wie das Startmenü (Windows 7) durch eine Kacheloberfläche (Windows 8) oder die Menüleiste (Office 2003) durch Ribbons (Office 2007) ersetzt, ohne dem Anwender eine Wahlmöglichkeit zu geben, weil er etwa die ältere Benutzeroberfläche bevorzugt, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn sich die Anwender nicht begeistert auf die neue Version stürzen. Leider wurde auch Mozilla von dieser Krankheit befallen. Bei Microsoft hat zudem die negative Berichterstattung („Windows 10 telefoniert noch mehr nach Hause“) sein Übriges getan.

    Kontinuität und Abwärtskompatibilität wären bei neuen Softwareversionen sehr wünschenswert. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Android und iOS einmal radikal geändert wurden.

  12. Re: Viel wichtiger wäre das Problem der Fragmentation anzugehen

    Autor: manudrescher 09.03.17 - 10:25

    Einem Hersteller, der seine Smartphones ohne OS ausliefert gebe ich eine Überlebenschance von genau 0%.

    Custom-ROM-User sind im Gesamtmarkt eine Rand-Rand-Rand-Rand-Rand-Gruppe.

    Und LineageOS ist auch mMn nicht das gelbe vom Ei.
    Ja, man ist mehr oder weniger (eher mehr) aktuell in Sachen Android-Versionen und Patches.
    Aber anstatt das einer dort den Ton angibt und man anstrebt Stables zu entwicklen, ballert man nur noch Nightlies raus.
    Mit jedem gefixten Bug werden 2 neue eingebaut.

    In der Masse ist das nur diesem Irrsinn "ich muss immer sofort das neuste haben" geschuldet. Wenn bei Lineage bspw. nur alle 3-4 Monate ein Stable-Update kommen würde, wäre das bei weitem kein Beinbruch.

    Aber anscheinend sind viele mit der "80%-Lösung" zufrieden und nehmen es hin, dass immer mal wieder irgendwas "nicht geht" oder "nicht so wie es sollte".

    Mit Lineage bleibt man aufgrund der Nightlies Dauer-Beta-Tester in Endlosschleife.

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