1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Digital Detox: Stiehlt uns das…

80er besser?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. 80er besser?

    Autor: Arkarit 09.03.17 - 20:03

    Das war ja meine Jugend.
    Wenn mich heute einer fragen würde, was damals besser war, würde ich wie aus der Pistole geschossen antworten: "Weniger Stau". Stau ist nämlich das, was mir heute wirklich Lebenszeit stiehlt.

    Ansonsten fällt mir nichts wirklich substanzielles ein.

    Und am aller-allerwenigsten würde mir "weniger Digital" einfallen. Zur Telefonzelle rennen, nur um festzustellen, dass die mutwillig von Vandalen zerstört wurde und danach wochenlang ebenso mutwillig nicht repariert wurde. Mühsam in der Gegend herumtelefonieren und -fahren, um irgendetwas zu kaufen. Den Bus zu verpassen und nicht mehr einkaufen können, weil halb 7 (Ladenschluss 18:30! Allen Ernstes!). Papier und Briefmarken kaufen, tippen, eintüten, zur Post bringen. Mit dem Auto liegenbleiben und keine Telefonzelle in der Nähe. Nicht mal eine Taschenlampe. Notizen auf Zetteln. Fotos entwickeln. Nee, danke, steckt euch die analogen 80er mal dahin, wo die Sonne nicht scheint. Die waren einfach nur furchtbar umständlich.

    Übrigens - das Stauproblem habe ich mittlerweile einigermaßen gelöst. Hab jetzt was preisgünstiges vor Ort zur Untermiete. Spart mir jeden Tag 2 Stunden. Die ich damit verbringen kann, was mir Spaß macht: Digital im Internet surfen, digital chatten, digital im Forum schreiben, digital mit Freunden skypen und gelegentlich auch mal digital arbeiten (mit dieser Zusatzarbeit, die ich um Welten lieber mache, als im analogen Stau zu stehen, wird das ganze sogar noch kostenneutral)

  2. Re: 80er besser?

    Autor: s7evin 09.03.17 - 22:18

    amen

  3. Re: 80er besser?

    Autor: SirFartALot 05.09.18 - 10:23

    Zum (geringen) Teil schon. Aber auch ich hab damals [tm] schon sehr viel Lebenszeit mit dem Zocken auf meinem 64er verbraucht. :) Somit spielt das keine Rolle. Fotos entwickeln hingegen war laestig, stimmt. Vor allem weil man erst danach wusste was Ausschuss war. Aber dafuer hat man heute noch die Alben die man sich immer wieder mal anschaut. Von den zig tausend digitalen Fotos schau ich mir so gut wie gar keine an. Leider! Und ausgedruckt sind auch nur ein paar wenige, die jetzt in Bilderrahmen sind.

    Andererseits haben wir jetzt mMn viel mehr Annehmlichkeiten bzw. Vorteile. Ich kann bei einem Unfall sofort Hilfe rufen, Fotos vom Schaden machen, etc. Ich kann spontan Videos von den Kindern machen (damals musste man noch extra eine teure Kamera kaufen), im Internet nach Infos suchen, etc. Kurz: vieles kann ich quasi 'sofort' erledigen und hab keinen Stillstand. Das ist oft Vor- aber manchmal eben auch ein Nachteil. Wichtig ist nur, wie gut man damit umgeht.

    "It's time to throw political correctness in the garbage where it belongs" (Brigitte Gabriel)
    Der Stuhlgang während der Arbeitszeit ist die Rache des Proletariats an der Bourgeoisie.

  4. Re: 80er besser?

    Autor: Lapje 05.09.18 - 13:15

    Arkarit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mühsam in der Gegend herumtelefonieren und -fahren, um irgendetwas
    > zu kaufen. Den Bus zu verpassen und nicht mehr einkaufen können, weil halb
    > 7 (Ladenschluss 18:30! Allen Ernstes!).

    Und dennoch sind die Leute nicht verhungert. Darüber hinaus habe zumindest ich damals (bis in den 90ern) in Elektro-Märkten noch eine vernünftige Beratung bekommen, weil eben wegen den Öffnungszeiten (und der damals besseren Bezahlung) Leute gearbeitet haben, die Ahnung von der Materie hatten. Darüber wird heute am meisten gemault - keine vernünftige Beratung mehr. Ja warum denn bloß?

    Mal davon abgesehen, dass die Menschen, die damals im Handel gerarbeitet hatten, deutlich mehr Zeit für die Familie hatten. Aber das interessiert den Deutschen ja nicht, der will unbedingt Sonntagsmorgens seinen Aufschnitt kaufen.

  5. Re: 80er besser?

    Autor: Insomnia88 06.09.18 - 19:45

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dennoch sind die Leute nicht verhungert. Darüber hinaus habe zumindest
    > ich damals (bis in den 90ern) in Elektro-Märkten noch eine vernünftige
    > Beratung bekommen, weil eben wegen den Öffnungszeiten (und der damals
    > besseren Bezahlung) Leute gearbeitet haben, die Ahnung von der Materie
    > hatten. Darüber wird heute am meisten gemault - keine vernünftige Beratung
    > mehr. Ja warum denn bloß?
    >
    > Mal davon abgesehen, dass die Menschen, die damals im Handel gerarbeitet
    > hatten, deutlich mehr Zeit für die Familie hatten. Aber das interessiert
    > den Deutschen ja nicht, der will unbedingt Sonntagsmorgens seinen
    > Aufschnitt kaufen.

    Das liegt bestimmt überhaupt nicht daran, dass der Markt, die Population und die Kaufkraft in Deutschland zugenommen haben, neeeeein. Das liegt natürlich nur an dem Verhalten vereinzelter Deutscher. Was hat das jetzt eigentlich nochmal mit dem Thema Internet zu tun? Achja, gar nichts.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. INIT Group, Karlsruhe, Braunschweig
  2. Stadtwerke München GmbH, München
  3. dSPACE GmbH, Paderborn
  4. Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Oberursel

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  2. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

  1. I am Jesus Christ: Mit dem Jesus-Simulator die Wiederauferstehung schaffen
    I am Jesus Christ
    Mit dem Jesus-Simulator die Wiederauferstehung schaffen

    In I am Jesus Christ sollen PC-Spieler aus der Ich-Perspektive als Sohn Gottes antreten, Gutes tun und gegen Satan kämpfen können. Unklar ist derzeit unter anderem, ob das Programm rechtzeitig zu Weihnachten fertig wird.

  2. Dorothee Bär: Daten von Kindern sollen im Internet besser geschützt werden
    Dorothee Bär
    Daten von Kindern sollen im Internet besser geschützt werden

    Deutschlands Digital-Staatsministerin Dorothee Bär will Kinder im Internet besser schützen: Persönliche Daten sollen nicht mehr für die Erstellung von Nutzerprofilen oder zu Werbezwecken verwendet werden dürfen. Die FDP hält ein Verbot für kontraproduktiv.

  3. Mobilität: E-Scooter sollen gesondert in Unfallstatistik erscheinen
    Mobilität
    E-Scooter sollen gesondert in Unfallstatistik erscheinen

    Bislang gibt es keine offiziellen Zahlen dazu, wie viele Unfälle in Deutschland durch Fahrer von E-Scootern verursacht wurden. Das soll sich demnächst ändern; erste Zwischenbilanzen zeigen, dass bei Unfällen mit den Tretrollern die Verursacher meist deren Fahrer sind.


  1. 17:28

  2. 15:19

  3. 15:03

  4. 14:26

  5. 13:27

  6. 13:02

  7. 22:22

  8. 18:19