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Cheater müssen vernichtet werden

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  1. Re: Cheater müssen vernichtet werden

    Autor: quineloe 17.03.17 - 14:21

    Peace Ð schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cheathistorie, soso, die würde ich gern mal sehen oO Vor allem für meinen
    > eigenen Acc, der einen permanenten Gameban von Treyarch kassiert hat

    Treyarch.. Call of Duty?

    Du wurdest völlig ohne Grund bei einem shooter banned? Was hast du denn gemacht?

    Und bitte sag jetzt nicht "nix".

  2. Re: Cheater müssen vernichtet werden

    Autor: twothe 17.03.17 - 20:30

    Der Grund warum man sich für AC nicht verausgabt ist viel simpler als eine Verschwörungstheorie: sie helfen nicht. Warum soll man das 10-fache investieren, wenn dadurch maximal 1% mehr Leute gefunden werden? Blizzard geht ja aus gutem Grund gerichtlich gegen Cheater vor, denn sie mussten bei World of Warcraft mal gegen einen Bot-Hersteller kapitulieren, da seine Cheat-Software für Blizzard trotz aller Versuche nicht zu entdecken war. Du sagst ja selbst das Warden bestenfalls lästig ist, und setz das mal in die Relation von den sicherlich Millionen die sie darein investiert haben.

    Die Accounts die neu gekauft werden stehen auch in keiner Relation zu den Accounts die nicht gekauft werden, weil es zu viele Cheater gibt. Man muss sich da mal den Relationen klar werden: Planetside 2 beispielsweise hatte einen eigentlich recht guten Start und war gerade im Aufschwung, als plötzlich Cheater aus allen Löchern gekrochen kamen. Aufgrund der Spielmechanik konnte dort ein einziger cheatender Spieler hunderten anderen den Spaß verderben. Der Hype ist sofort verstorben, die daraus resultierenden Einnahmeausfälle (F2P Spiel) sind schwer in Zahlen zu fassen, aber definitiv immens. Effektiv haben einige wenige Cheater das Spiel beerdigt noch bevor es richtig geboren war.

  3. Re: Cheater müssen vernichtet werden

    Autor: ath 18.03.17 - 12:14

    Dass Blizzard's Warden trotz ihrer Bemühungen nicht besonders effektiv ist, liegt vor allem daran, dass sie ihn freiwillig sehr stark beschränken.

    Irgendwann um 2008 rum gab es mal einen enormen Shitstorm darüber, dass WoW's AC die Privatsphäre der Nutzer einschränken und "alles zu Blizzard hochladen" würde. Das war natürlich nicht der Fall, es wurde nur nach Patterns gesucht etc., aber Medien hatten bereits berichtet und der Ruf war geschädigt. Blizz hat damals angekündigt, nie wieder außerhalb des eigenen Prozesses nach Änderungen zu scannen.

    Dass ein derart geknechtetes AC sich nicht sinnvoll gegen Bots schützen KANN, sollte keinen wundern. Im Grunde würde es nicht viel mehr brauchen als 1-2 dedizierte Mitarbeiter, der alle aufkommenden Cheats runterladen, auf 'ner VM testen und fix für jeden ein einzigartiges Pattern suchen. Selbst bei poly/metamorphem Code gibt es immer irgendwas, was man erkennen kann. Solche Leute könnte man vermutlich gut in der Szene selbst rekrutieren, aber das wird generell nicht gemacht, denn anders als in der AV oder restlichen Security Branche sieht man in denen zumeist "den Feind".

  4. Re: Cheater müssen vernichtet werden

    Autor: twothe 18.03.17 - 15:28

    Pattern-Scanner nutzen Virenscanner seit Jahrzehnten, trotzdem konnte die Flut an Viren nicht eingeschränkt werden, und die Hersteller der Antivirensoftware beklagten schon mehrfach, dass sie den Kampf ggf verlieren könnten. Ich sehe nicht ganz, warum das gleiche Konzept jetzt bei Firmen mit deutlich weniger Budget für so etwas auf einmal erfolgreich sein soll. Findet Warden den Pattern, wird der Pattern geändert. Das geht ein paar mal hin und her, und dann hat man ein polymorphes Cheat-Tool, dann ein Rootkit-Cheatool, usw.

    Ich hab den Warden Shitstorm noch dunkel in Erinnerung, ich fand ihn aber angemessen. Es ist ja irgendwie auch nicht zielführend, wenn ehrliche Kunden dermaßen belästigt werden, nur um einen sehr kleinen Prozentsatz unehrlicher Kunden zu erwischen. Die Hersteller von Kopierschutzmaßnahmen haben ja bestens vorgemacht, wie man damit ganze Produkte in den Sand setzen kann, ohne das man irgendwas sinnvolles erreicht.

    Statt also sich einen technischen Kleinkrieg zu liefern, bei dem am Ende vor allem der ehrliche Kunde verliert, hat man einen neuen Angriffsvektor eingeschlagen, nämlich die Hersteller von Cheatsoftware zu verklagen um das Problem an der Wurzel zu packen. Ich persönlich würde noch einen Schritt weiter gehen, und auch die Kunden zumindest an den digitalen Pranger stellen, denn nichts schadet dem "kompetativen E-Sportler" mehr als so ein Schandfleck an der Weste. Der geht auch nicht mehr weg.

    Ich bin mir sicher, wenn man statt das alles immer im Stillen zu erledigen, eine Liste jedes einzelnen Cheaters (ohne Realdaten) veröffentlicht, dann wird sich das Problem erheblich schneller regeln als mit irgendwelchem technischen Schnickschnack.

  5. Re: Cheater müssen vernichtet werden

    Autor: ath 18.03.17 - 21:10

    AVs und ACs sind dahingehend kaum zu vergleichen. Wird eine Malware entdeckt, kommt die Nächste, das hat keinen Negativeffekt für den Verteilenden. Wenn das AC erstmal 'ne Woche fleißig Cheater protokolliert und es Unmengen von Bans hagelt, ggf. auch noch mit der von dir erwähnten "public disgrace", und das halt alle paar Wochen, kauft kein Schwein mehr den Cheat / Bot. Zusätzlich dazu ist die Menge der Cheats enorm viel geringer als die von Malware, besonders die derer, die wirklich "gefährlich" lang etabliert sind. Dass man zusätzlich auch den Anbieter verklagt ist natürlich ein nachvollziehbarer Schritt, das kritisiere ich ja gar nicht.

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