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Wettbewerbsfähigkeit und reale Anwendungsgebiete

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  1. Wettbewerbsfähigkeit und reale Anwendungsgebiete

    Autor: FearTheDude 21.03.17 - 17:52

    Die Strategie der Telekom finde ich persönlich ziemlich kurzsichtig.
    Meiner Meinung nach haben sie sich und dem Verbraucher mit Vectoring ein Eigentor geschossen, da ich diese Technologie für eine Einbahnstraße ohne zurück empfinde.
    Über zwei (nicht isolierte, unverdrillte) Kupferdrähte kann man keine Revolution mehr erwarten.

    Während der Wettbewerb schon an den Protokollen für 10 Gbit/s über coaxialkabel feilt, steht die Telekom dumm rum und kratzt sich am Kopf.

    100 MBit/s reichen heutzutage zwar noch aus, aber wenn man überlegt, das ein HD-Stream derzeit ca. 31 GB pro Stunde an Daten benötigt (~70 MBit/s netto), sind wir schon knapp an der Grenze.
    Ich prognostiziere, das Video-on-Demand, wie es Amazon Video, Netflix, Zattoo, Save.tv anbietet früher oder später auch das Fernsehverhalten der Verbraucher beeinflussen wird. Dazu werden kräftige Leitungen benötigt!

    Auch CD/DVD/Bluray werden in Zukunft beerdigt, inzwischen sieht man das schon bei Notebooks (ohne CD/DVD/BD Laufwerk) und Tablets. Ich würde heutzutage ebenfalls kein Laufwerk mehr für optische Medien in einen Tower verbauen.

  2. Re: Wettbewerbsfähigkeit und reale Anwendungsgebiete

    Autor: Tommerl 21.03.17 - 18:34

    Leider mehrfach falsch...

    1. Die Drähte bzw. Doppeladern sind natürlich isoliert und vor allem im Verzweigerkabel i.d.R. Bündelverseilt, in Ausnahmefällen auch nur Lagenverseilt.

    2. Ein HD-Stream im H.264 benötigt im mittel etwa 7-10Mbits und schon gar keine 31Gb die Stunde.

    3. Vectoring ist für den aktuellen Stand der Technik noch kein Vollausbau, Supervectoring steht vor der Tür.

    4. Man sollte bedenken das dies vor allem regulierungstechnische Gründe hat und nicht zuletzt auch Finanzielle Aspekte berücksichtigt werden müssen, welcher einen FTTH Ausbau für fast alle Anbieter unwirtschaftlich macht.

    5. Immerhin ist mit FTTC schon einmal ein Ausbau bis zum Straßenverteiler gewährleistet, sehen wir das als ersten Schritt in Richtung FTTH.

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