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  5. › NZXT: Lüfter auch unter Linux…

Großartig =)

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  1. Großartig =)

    Autor: x2k 21.03.17 - 12:40

    Ich hab hier ein langzeitprojekt, an dem ich ab und zu weitermache. Der artikel hat mich da auf eine idee gebracht.
    Kann ich auch auf eine analyse der Hardware hoffen?
    Bzw. Wie genau verarbeitet der stm800 das rpm signal?

  2. Re: Großartig =)

    Autor: xvzf 21.03.17 - 12:49

    Danke für das positive Feedback!

    Eine Analyse der Hardware habe ich außen vorgelassen in dem Artikel - aber immer noch im Hinterkopf! Kommt bestimmt in einem Block Eintrag nochmal!

    Bzgl. dem STM8 -> Die Firmware kann man wahrscheinlich auslesen, das müsste ich mir genauer anschauen. Wie genau der RPM Feedback moduliert ist müsste ich mir anschauen - aber das dürfte nicht allzu komplex sein. Meine vermutung ist, dass man die Drehfrequenz auf basis der Impulse ermitteln kann und diese dann auf RPM (Rotations Per Minute) umrechnet!


    Cheers

  3. Re: Großartig =)

    Autor: gadthrawn 21.03.17 - 15:40

    Bzgl. RPM.
    http://www.formfactors.org/developer/specs/REV1_2_Public.pdf
    "Tachometer Output Signal
    Fan shall provide tachometer output signal with the following characteristics:
    • Two pulses per revolution
    • Open-collector or open-drain type output
    • Motherboard will have a pull up to 12V, maximum 13.2V "

  4. Re: Großartig =)

    Autor: x2k 21.03.17 - 17:16

    Über die Kreisfrequenz geht das recht einfach. Mein problem ist eher das ganze mit einem programm zu integrieren, was noch andere dinge macht.
    Das ist (2pi)/T in 1/s als einheit mal 60
    Wobei T die umlaufdauer ist.
    Näheres: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Periode_(Physik)

  5. Re: Großartig =)

    Autor: 1ras 22.03.17 - 01:12

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Über die Kreisfrequenz geht das recht einfach. Mein problem ist eher das
    > ganze mit einem programm zu integrieren, was noch andere dinge macht.

    Ich kenne jetzt den stm800 nicht, aber der wird vermutlich auch Interrupts unterstützen. Auf einem Atmel AVR zähle ich dazu in der Interruptroutine einfach die Anzahl der Interrupts innerhalb einer bestimmten Zeit. Dazu reicht auf dem AVR selbst ein PCINT aus, sprich man könnte dann an jeden Pin des AVR einen anderen Lüfter anschließen und gleichzeitig auswerten. Unbeeindruckt vom Hauptprogramm.

  6. Re: Großartig =)

    Autor: x2k 24.03.17 - 13:09

    Sowas in der Art war geplant ich hatte vor 6 Lüfter über ein PWM signal zu steuern und das RPM signal zurück zu liefern bzw mit einer Software am PC anzuzeigen.
    erste tests mit einem ATmega 328P (oder was auf den Aruino nanos verbaut ist)
    brachten das aber an ihre grenzen (zumindest mit meinen Programmier künsten). Zumal ich an den internen Timern die PWM Frequenz anheben musste, weil die Lüfter sinst singen.

    Plan 2 sah vor 6 ATiny45 zu benutzen um mit jedem einen Lüfter zu verwalten, die ATinys sollten dann über i2c gesteuert werden. Das habe ich aber verworfen weil i2c und pwm über die selben pins laufen.

    Wenn ich die richtige information vom STM800 habe, hat dieser einen ARM kern was komplexere Programmierung erlaubt. Daher wär es spannend zu wissen wie NZXT das ganze macht.

    Plan 3 den ich mir grade überlege > kauffe die Lüftersteuerung von NZXT > baue ein arduino thermometer > ergänze die lösung von xvzf damit. Wobei das natürlich schöner ist soetwas maßgeschneidert zu bauen statt fertiger Komponenten.

  7. Re: Großartig =)

    Autor: 1ras 24.03.17 - 13:54

    Wenn die singen, wirst du den Tiefpassfilter vergessen haben: https://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_PWM#Tiefpassfilter-Berechnung

    Beim AVR kannst du Hardware- und Software-PWM machen. Nur letzteres braucht Rechenzeit. Der ATmega88 (und auch ATmega328) hat z.B. 6 Hardware-PWM Kanäle. Da musst du nur die Timer setzen, dann langweilt sich dein Programm.

    Meine Lüftersteuerung die ich gerade baue ist für einen Lüfter in WC+Dusche. Dieser wird durch die Luftfeuchtigkeit und Helligkeit (Licht ein = Person anwesend) einfach nur ein- und ausgeschaltet, ist also keine PWM beteiligt. Das RPM-Signal lese ich hingegen ein, da ich damit feststellen kann, wenn der Luftweg blockiert oder Lüfter defekt ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.03.17 13:59 durch 1ras.

  8. Re: Großartig =)

    Autor: x2k 24.03.17 - 14:34

    Aktuell habe ich ein test laufen bei dem ich einen DS18B20 direkt im Kühlwasser hängen habe (isoliert natürlich) an einem PWM port hängt eine LED, welche die Temperatur durch helligkeit und bei zu großer wärme durch blinken anzeigt.
    An dem anderen PWM Port hängt ein Mosfet, welcher die Massebahn zu den Lüftern unterbricht. (die eigendlichen PWM lüfter sind noch nicht montiert)
    daher das geräusch der Spulen in den Lüftern und daher auch die geänderte pwm frequenz. So komme ich in einen Berreich, der nichtmehr hörbar ist.
    in dem Artikel hab ich das ganze bebildert: http://extreme.pcgameshardware.de/attachments/920455d1476267560-pimp-my-pc-2016-pcgh-ruestet-ihren-pc-nach-wunsch-auf-jetzt-bewerben-dsc_0468.jpg

    Das ganze kann natürlich auch besser gemacht werden, kommt sobald ich mehr zeit habe

  9. Re: Großartig =)

    Autor: 1ras 24.03.17 - 14:59

    Wundert mich jetzt nicht, dass die Lüfter pfeifen, wenn du die PWM-Frequenz direkt auf die Versorgungsspannung gibst ;-) Du willst ja eigentlich einen DA-Wandler haben und da musst du die Hochfrequenz rausfiltern und die Spannung glätten.

    Wenn du hingegen Lüfter einsetzt welche einen PWM-Steuereingang haben (die mit 4 Pins), dann sollte der Aufwand entsprechend geringer sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.03.17 14:59 durch 1ras.

  10. Re: Großartig =)

    Autor: x2k 24.03.17 - 15:09

    Richtig. Die 2pol lüfter sind (erstmal zum testen der regelung) ich wollte später 4pol modelle einbauen um mir die arbeit eben leichter zu machen. Bzw habe ich darüber nachgedacht eine pwm zu dc schaltung bei bedarf auf den jeweiligen ausgang zu stecken. Im mom sind an einem mosfet 5 lüfter montiert später soll jeder lüfter einen eigenen port bekommen.

    Richtig cool wär ja noch den avr an den mainboard internen i2c zu hängen, so kann man mit den i2c tools unter linux recht einfach daten austauschen. Man müsste dazu nur den bus an einem ram modul abgreifen.

  11. Re: Großartig =)

    Autor: 1ras 24.03.17 - 15:28

    Am VGA-Anschluss hast auch I2C drauf, ist möglicherweise besser ranzukommen.

    Ich würde trotzdem eher eine Arduino Pro Micro Platine nehmen, da ist ein ATmega32U4 mit eingebautem USB drauf (spart die Bastelei mit Software-USB) und per USB mit dem Rechner kommunizieren.

  12. Re: Großartig =)

    Autor: x2k 24.03.17 - 15:37

    Das mit dem i2c war nur ein gedanke. Die nanos bzw dessen clone haben einen seriel zu usb wandler mit auf dem board. Der meldet sich als com port, genau so wie das ding von NZXT.

  13. Re: Großartig =)

    Autor: 1ras 24.03.17 - 16:44

    Ja, kenne ich. Von den USB nach RS-232 Wandlern gibt es leider ziemlich viele Fälschungen. Auch wenn sie unter Linux meist problemlos funktionieren und der große Ärger erstmal nur unter Windows ansteht, fragt man sich natürlich trotzdem, ob die Qualität und Stabilität einer Fälschung für den Dauereinsatz geeignet ist. Ich meide deshalb solche Wandler wo möglich. Mir gefällt der Ansatz mit dem USB-Controller im AVR deshalb besser.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.03.17 16:45 durch 1ras.

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