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Weibliches Personal an die Tastatur

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 12:35

    Gerne. Dummerweise deckt sich das wohl nicht mit den Interessengebieten der meisten Frauen. Das koennen wir ueber Loesung "Quotenfrauen" "beheben". Dafuer schmeißen wir halt qualifizierte/ qualifiziertere maennliche Mitarbeiter auf die Straße.

    Wenn ich sowas immer lese wird mir schlecht. Frauen haben eben auf sowas weniger Bock. Wie Maenner eben auf andere Arbeitsfelder vergleichsweise weniger wert legen. Wer sich ueber sowas Gedanken macht sollte mal fuer sich ueberlegen, ob nicht das Problem dabei liegt, zwanghaft Probleme zu suchen, wo keine sind.

  2. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: Anonymer Nutzer 31.03.17 - 12:39

    Gibt es solches gejammer eigentlich auch in typischen frauenberufen dass dort zu wenig männer arbeiten? ^^

  3. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 31.03.17 - 12:41

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es solches gejammer eigentlich auch in typischen frauenberufen dass
    > dort zu wenig männer arbeiten? ^^


    Nein, Frauen sind viel zu sehr damit beschäftigt einander anzuzicken :-)

  4. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: Silberfan 31.03.17 - 13:41

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, Frauen sind viel zu sehr damit beschäftigt einander anzuzicken :-)

    Ich selbst kenne eine Lady im IT Bereich und die ist mehr als nur Rückständig.
    Wenn man Ihr mal Tips gibt , Zickt Sie dich gleich an und wenn man Ihr mal was Zeigt was besser ist oder was einfacher umzusetzen ist ,spielt Sie eine auf Beleidigte Leberwurst und stellt sich Stur. Für Sie ist das was Sie kennt das beste und es gibt nichts anderes.
    Dabei gibt es besseres nur man Akzeptiert es eben nicht.
    Soviel zu Frauen an die Tastatur.
    So was braucht niemand im IT Umfeld !



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.17 13:42 durch Silberfan.

  5. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 13:44

    Silberfan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > John2k schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein, Frauen sind viel zu sehr damit beschäftigt einander anzuzicken :-)
    >
    > Ich selbst kenne eine Lady im IT Bereich und die ist mehr als nur
    > Rückständig.
    > wenn man Ihr mal Tips gibt , Zickt Sie dich gleich an und wenn man Ihr mal
    > was Zeigt was besser ist oder was einfacher umzusetzen ist ,spielt sie eine
    > auf Beleidigte Leberwurst und stellt sich Stur. Für sie ist das was Sie
    > kennt das beste und es gibt nichts anderes. Dabei gibt es besseres nur man
    > Akzeptiert es eben nicht.
    > Soviel zu Frauen an die Tastatur.
    > So was braucht niemand im IT Umfeld !

    Das ist nicht vom Geschlecht abhaengig. Vielleicht bist du keine Fuehrungsperson. Es gibt Menschen, die nehmen dich nur fuer voll, wenn du ueber ihnen stehst. An Sonsten bist du fuer sie dumm wie Brot und hast den Mund zu halten. Obs Richtig oder Falsch ist was du sagst ist denen egal.

  6. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: Dino13 31.03.17 - 14:42

    Silberfan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich selbst kenne eine Lady im IT Bereich und die ist mehr als nur
    > Rückständig.
    > Wenn man Ihr mal Tips gibt , Zickt Sie dich gleich an und wenn man Ihr mal
    > was Zeigt was besser ist oder was einfacher umzusetzen ist ,spielt Sie eine
    > auf Beleidigte Leberwurst und stellt sich Stur. Für Sie ist das was Sie
    > kennt das beste und es gibt nichts anderes.
    > Dabei gibt es besseres nur man Akzeptiert es eben nicht.
    > Soviel zu Frauen an die Tastatur.
    > So was braucht niemand im IT Umfeld !

    Ist das wirklich jetzt dein Ernst? Und da fragt man sich warum IT einen schlechten Stellenwert bei Frauen hat. Bei solchen Kommentaren braucht man nicht weiter suchen. Unabhängig davon schließt du hier wirklich von einer einzigen Frau auf alle. Wie kommt man denn bitte auf solch eine Idee?

  7. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: ArcherV 03.04.17 - 21:13

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unabhängig davon schließt du hier wirklich von einer
    > einzigen Frau auf alle. Wie kommt man denn bitte auf solch eine Idee?


    Ist ja wie bei den Männern - alles Arschlöcher :-)





    ( ... nicht. )

  8. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: humpfor 05.04.17 - 17:04

    Und was machen sie gerade? Wegen EINER männlichen Aussage, haben sie geschrieben " warum IT einen schlechten Stellenwert bei Frauen hat".

    Sie machen also 1:1 das GLEICHE. In die andere Richtung und es fällt IHNEN ja NICHTMAL AUF!
    DAS ist das schlimme daran.

  9. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 12:41

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es solches gejammer eigentlich auch in typischen frauenberufen dass
    > dort zu wenig männer arbeiten? ^^


    Da geht das in die andere Richtung. Da sind die Frauen in diese Rolle gedrueckte Opfer des Patriarchat. LoL

  10. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: portside 31.03.17 - 12:43

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es solches gejammer eigentlich auch in typischen frauenberufen dass
    > dort zu wenig männer arbeiten? ^^

    Ja gibt es. Zum Beispiel bei Erziehern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.17 12:44 durch portside.

  11. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 31.03.17 - 12:46

    portside schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prinzeumel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gibt es solches gejammer eigentlich auch in typischen frauenberufen dass
    > > dort zu wenig männer arbeiten? ^^
    >
    > Ja gibt es. Zum Beispiel bei Erziehern.

    Ich glaube die meisten Männer sind nicht dafür geeignet eine Kindergruppe zu leiten und erziehen, auch wenn manche was anderes behaupten. Die die es wollen und können, arbeiten bereits dort. Selbes Bild wie bei Frauen und IT-Berufen.

  12. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: pampernickel 31.03.17 - 12:53

    John2k schrieb:

    > Ich glaube die meisten Männer sind nicht dafür geeignet eine Kindergruppe
    > zu leiten und erziehen, auch wenn manche was anderes behaupten.

    Ohje, ich hoffe Du hast nie irgendwas zu sagen in der Gesellschaft.

  13. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 31.03.17 - 13:01

    pampernickel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohje, ich hoffe Du hast nie irgendwas zu sagen in der Gesellschaft.


    Gibt es auch eine Begründung oder einfach nur eine Behauptung?

    Nicht umsonst liegt der Frauenanteil bei 95,8 % in Erziehungsberufen.

    Ich spreche mir freiwillig diese Fähigkeit dafür ab. Mit so vielen Kindern um mich herum würde ich wahnsinnig werden.

    Auch spricht vieles einfach für Frauen in dieser Berufsgruppe. Die haben halt einen ganz anderen Draht zu Kindern, als Männer, egal wie sehr man seine Kinder liebt.

  14. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HolmHansen 31.03.17 - 13:19

    John2k schrieb:

    > Auch spricht vieles einfach für Frauen in dieser Berufsgruppe. Die haben
    > halt einen ganz anderen Draht zu Kindern, als Männer, egal wie sehr man
    > seine Kinder liebt.

    Der eigene Tellerrand muss schon eine unüberwindlich hohe Mauer sein, wenn aus "ich" letztendlich "man" wird.
    Es ist sicher lobenswert für sich selbst zu wissen, was man kann oder auch nicht kann.
    Daraus herzuleiten, es wäre im allgemeinen so ist aber dann doch etwas weit hergeholt. ;)

    Sofern ein Beitrag bearbeitet wurde, dann nur um weitere Falschaussagen und/oder Rechtschreibfehler hinzuzufügen.

  15. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 31.03.17 - 13:32

    HolmHansen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daraus herzuleiten, es wäre im allgemeinen so ist aber dann doch etwas weit
    > hergeholt. ;)

    Keine sorge, ist es nicht. Dafür gibt es andere, die dafür bezahlt werden. Du scheinst dich ja nun auch nicht gerade dazu berufen zu fühlen.

  16. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: Top-OR 31.03.17 - 13:43

    HolmHansen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > John2k schrieb:
    >
    > > Auch spricht vieles einfach für Frauen in dieser Berufsgruppe. Die haben
    > > halt einen ganz anderen Draht zu Kindern, als Männer, egal wie sehr man
    > > seine Kinder liebt.
    >
    > Der eigene Tellerrand muss schon eine unüberwindlich hohe Mauer sein, wenn
    > aus "ich" letztendlich "man" wird.
    > Es ist sicher lobenswert für sich selbst zu wissen, was man kann oder auch
    > nicht kann.
    > Daraus herzuleiten, es wäre im allgemeinen so ist aber dann doch etwas weit
    > hergeholt. ;)

    Dann sehen Sie die Aufgabe doch als Hypothese, die gerne wiederlegt oder weiter bestätigt werden kann, anstatt, übrigens auch ohne weite Fakten beizusteuern, mit dem moralischen Zeigefinger herumzuwedeln.

    Natürlich stützen Sich die meisten Meinungen hier auf subjektive Beobachtungen, ich wage aber zu behaupten, dass diese in Summe schon auf entsprechende Korrelation hinweisen können. Und diese wird dann eben formuliert...

    -----
    Verallgemeinerungen sind IMMER falsch.

  17. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 13:48

    Top-OR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HolmHansen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > John2k schrieb:
    > >
    > > > Auch spricht vieles einfach für Frauen in dieser Berufsgruppe. Die
    > haben
    > > > halt einen ganz anderen Draht zu Kindern, als Männer, egal wie sehr
    > man
    > > > seine Kinder liebt.
    > >
    > > Der eigene Tellerrand muss schon eine unüberwindlich hohe Mauer sein,
    > wenn
    > > aus "ich" letztendlich "man" wird.
    > > Es ist sicher lobenswert für sich selbst zu wissen, was man kann oder
    > auch
    > > nicht kann.
    > > Daraus herzuleiten, es wäre im allgemeinen so ist aber dann doch etwas
    > weit
    > > hergeholt. ;)
    >
    > Dann sehen Sie die Aufgabe doch als Hypothese, die gerne wiederlegt oder
    > weiter bestätigt werden kann, anstatt, übrigens auch ohne weite Fakten
    > beizusteuern, mit dem moralischen Zeigefinger herumzuwedeln.
    >
    > Natürlich stützen Sich die meisten Meinungen hier auf subjektive
    > Beobachtungen, ich wage aber zu behaupten, dass diese in Summe schon auf
    > entsprechende Korrelation hinweisen können. Und diese wird dann eben
    > formuliert...

    Ich hab schon einige Azubis kommen und gehen sehen. Bewerben tun sich bei uns fast ausschließlich Jungs. Die erste Anwaertrin ist ein paar Tage nach Begin des Praktikums einfach aufgestanden und gegangen. Die zweite Azubine (Systemintegration) ist gerade dabei, ihr zweites Lehrjahr hinter sich zu bringen. In der Berufsschule ergibt sich das gleiche Bild. Waehrend meiner Ausbilung gab es ein Maedel bei uns in der Klasse. Die hat nach einem Jahr abgebrochen. (Anwendungsentwicklung) Frauen sind als Fachinformatiker Mangelware. Die 7% passen da wirklich gut hin. Und ich bin da jetzt 10 Jahre in diesem Beruf taetig.

    Fachinformatiker als Kaufmann dagegen tauchen wieder vermehrt Maedels auf. Woran das liegen mag?

  18. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 31.03.17 - 13:52

    Top-OR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich stützen Sich die meisten Meinungen hier auf subjektive
    > Beobachtungen, ich wage aber zu behaupten, dass diese in Summe schon auf
    > entsprechende Korrelation hinweisen können. Und diese wird dann eben
    > formuliert...

    Was kann man denn an den Jobstatistiken falsch deuten? Es interessieren sich halt nur 5-10% Prozent des anderen Geschlechts für eine Berufsgruppe, die das entgegengesetzte Geschlecht bevorzugt.

    Da ist nichts behauptet. Auch wenn du es nicht wahrhaben willst, aber es gibt stets genug Produkte die nur auf Männer oder Frauen zugeschnitten sind. Auch da hindert niemand das jeweils andere Geschlecht diese zu kaufen, nur tuns die meisten nicht.

    Männer schminken sich nicht und Frauen kaufen keine benzinbetriebenen Modellflugzeuge. Zumindest die Meisten :-)

  19. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: Top-OR 31.03.17 - 14:03

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Top-OR schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Natürlich stützen Sich die meisten Meinungen hier auf subjektive
    > > Beobachtungen, ich wage aber zu behaupten, dass diese in Summe schon auf
    > > entsprechende Korrelation hinweisen können. Und diese wird dann eben
    > > formuliert...
    >
    > Was kann man denn an den Jobstatistiken falsch deuten? Es interessieren
    > sich halt nur 5-10% Prozent des anderen Geschlechts für eine Berufsgruppe,
    > die das entgegengesetzte Geschlecht bevorzugt.
    >
    > Da ist nichts behauptet. Auch wenn du es nicht wahrhaben willst, aber es
    > gibt stets genug Produkte die nur auf Männer oder Frauen zugeschnitten
    > sind. Auch da hindert niemand das jeweils andere Geschlecht diese zu
    > kaufen, nur tuns die meisten nicht.
    >
    > Männer schminken sich nicht und Frauen kaufen keine benzinbetriebenen
    > Modellflugzeuge. Zumindest die Meisten :-)

    Hohoho .. nicht falsch verstehen.

    Wir sind da einer Meinung. Ich selbst bin Informatiker und meine Frau Erzieherin und aus meiner Sicht ist die Lage genau so, wie es die Jobstatistiken zeigen. Ich bin der Meinung, dass es eindeutig an der geschlechtsspezifischen Interessensage liegt, die eben biologisch definiert ist. Meine Frau übrigens auch ... ;-)

    Ich meine nur, dass, bevor man diesen Subjektiven Eindruck mit Beispielen aus seinem persönlichen Erleben "beweisen" will, wären Statistiken und Untersuchungen zu den Gründen eher aussagekräftiger, als das "subjektive Bauchgefühl und die eigene Beobachtung", weil man dies den Gleichmachern dann besser belegen kann...

    -----
    Verallgemeinerungen sind IMMER falsch.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.17 14:05 durch Top-OR.

  20. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 14:07

    Top-OR schrieb:
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    > John2k schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Top-OR schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Natürlich stützen Sich die meisten Meinungen hier auf subjektive
    > > > Beobachtungen, ich wage aber zu behaupten, dass diese in Summe schon
    > auf
    > > > entsprechende Korrelation hinweisen können. Und diese wird dann eben
    > > > formuliert...
    > >
    > > Was kann man denn an den Jobstatistiken falsch deuten? Es interessieren
    > > sich halt nur 5-10% Prozent des anderen Geschlechts für eine
    > Berufsgruppe,
    > > die das entgegengesetzte Geschlecht bevorzugt.
    > >
    > > Da ist nichts behauptet. Auch wenn du es nicht wahrhaben willst, aber es
    > > gibt stets genug Produkte die nur auf Männer oder Frauen zugeschnitten
    > > sind. Auch da hindert niemand das jeweils andere Geschlecht diese zu
    > > kaufen, nur tuns die meisten nicht.
    > >
    > > Männer schminken sich nicht und Frauen kaufen keine benzinbetriebenen
    > > Modellflugzeuge. Zumindest die Meisten :-)
    >
    > Hohoho .. nicht falsch verstehen.
    >
    > Wir sind da einer Meinung. Ich selbst bin Informatiker und meine Frau
    > Erzieherin und aus meiner Sicht ist die Lage genau so, wie es die
    > Jobstatistiken zeigen. Ich bin der Meinung, dass es eindeutig an der
    > geschlechtsspezifischen Interessensage liegt, die eben biologisch definiert
    > ist. Meine Frau übrigens auch ... ;-)
    >
    > Ich meine nur, dass, bevor man diesen Subjektiven Eindruck mit Beispielen
    > aus seinem persönlichen Erleben "beweisen" will, wären Statistiken und
    > Untersuchungen zu den Gründen eher aussagekräftiger, als das "subjektive
    > Bauchgefühl und die eigene Beobachtung", weil man dies den Gleichmachern
    > dann besser belegen kann...

    Die interessieren sich aber nicht fuer Belege. Die suchen sich dann schon ihre Luecke um sich zu winden.

  21. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: mnementh 31.03.17 - 14:22

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die interessieren sich aber nicht fuer Belege. Die suchen sich dann schon
    > ihre Luecke um sich zu winden.
    Welche Belege gibt es für Deine Vermutung? Du bist doch derjenige, der einen biologischen Zusammenhang vermutet. Wäre an der Zeit den zu belegen.

  22. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 14:33

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die interessieren sich aber nicht fuer Belege. Die suchen sich dann
    > schon
    > > ihre Luecke um sich zu winden.
    > Welche Belege gibt es für Deine Vermutung? Du bist doch derjenige, der
    > einen biologischen Zusammenhang vermutet. Wäre an der Zeit den zu belegen.

    Aja. Jetzt wird es witzig. Diese Formulierung galt genannten Diversitaetsfanatikern. Die eben glauben, das Maenner und Frauen absolut gleich sind. Sind sie aber nicht. Das faengt bei der im Schnitt unterschiedlich (Teilweise sogar extrem) vorhandenen Muskelmasse und Staerke an und hoert bei offensichtlich koerperlichen geschlechtsspezifischen Unterschieden auf. (Deren Auspraegung schwankt) Hormone steuern Verhalten/ Empfindungen/ Emotionen und koperperliche Funktionen. (Das ist Allgemeinwissen, da kannst du dich selbst belesen) Entsprechende Hormone sind bei Frauen und Maennern in unterschiedlichen Verhaeltnissen fuer die Steuerung der jeweiligen, auch geschlechtsspezifischen Verhaltensmuster mit verantwortlich.

    Und Belege betreffend des Thema gibt es schon: Statistik. 7%...

  23. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: mnementh 31.03.17 - 15:20

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Belege betreffend des Thema gibt es schon: Statistik. 7%...
    Statistisch sprechen nur in Deutschland, Österrreich und der Schweiz signifikante Anteile der Bevölkerung Deutsch. Soll ich jetzt daraus schließen, dass es nur in DACh die passenden Deutschgene gibt, mit denen man sich für das Lernen der Sprache interessiert?

    Ich hoffe Du übst keinen technischen Beruf aus, denn Dein Verständnis davon wie man mit Daten arbeitet ist offensichtlich mangelhaft. In irgendeinem Laberjob solltest Du keinen Schaden anrichten.

  24. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 15:45

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und Belege betreffend des Thema gibt es schon: Statistik. 7%...
    > Statistisch sprechen nur in Deutschland, Österrreich und der Schweiz
    > signifikante Anteile der Bevölkerung Deutsch. Soll ich jetzt daraus
    > schließen, dass es nur in DACh die passenden Deutschgene gibt, mit denen
    > man sich für das Lernen der Sprache interessiert?
    >
    > Ich hoffe Du übst keinen technischen Beruf aus, denn Dein Verständnis davon
    > wie man mit Daten arbeitet ist offensichtlich mangelhaft. In irgendeinem
    > Laberjob solltest Du keinen Schaden anrichten.

    Soll ich aus deiner Aussage schließen, das du keinen Plan hast wovon du redest und Zusammenhaenge herbeiziehst, wo keine sind? geh mit Feministen/ SWJs feiern. Die braucht keiner.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.17 15:47 durch HubertHans.

  25. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: mnementh 31.03.17 - 19:45

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soll ich aus deiner Aussage schließen, das du keinen Plan hast wovon du
    > redest und Zusammenhaenge herbeiziehst, wo keine sind? geh mit Feministen/
    > SWJs feiern. Die braucht keiner.
    Du bist nicht in der Lage Statistiken sinnvoll auszuwerten. Aus der Statistik wieviele Frauen es in der IT gibt schließt Du dass es eine genetische Ursache gibt (ich habe Dich ja nach Daten dafür gefragt und Du kamst mit der Statistik) - aber das wird dadurch nicht im Geringsten gezeigt. Und wenn ich Dir aufzeige dass Deine Fähigkeiten Daten zu verstehen und zu analysieren bin ich plötzlich ein SJW. Im Gegenteil zeigst Du die Eigenschaften von SJW völlig beliebig Daten zu wählen und in verquerer Weise zu interpretieren, Hauptsache es stützt Dein Weltbild.

  26. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: abifiz 31.03.17 - 22:16

    Hallo allseits.

    Ich schreibe hier im Golem meinen ersten Beitrag.
    Ich bin uralt, ehemaliger Biologe und Arzt (Psychotherapie). Lebe seit 2007 in Deutschland.

    Zum Thema: Männer und Frauen sind in der Tat verschieden. Verschieden genetisch, epigenetisch, anatomisch, physiologisch, psychologisch. Auch die Hirn-Strukturen divergieren etwas.
    Das Wirrwarr hierüber hat mehrere Ursachen. Die wichtigste davon ist ideologischer, religiöser, kultureller Natur. Die zweitwichtigste ist die hohe Komplexität des Themas. Die drittwichtigste, eine nicht ausreichend solide wissenschaftliche Basis in Statistik, Biologie, Ideologiekritik, Psychologie.
    Persönliche Anekdoten und Erwähnung von Einzelerscheinungen haben mit diesem Thema nicht das geringste zu suchen, sollten komplett unterlassen werden.
    Ein Beispiel dafür wäre die Erwähnung durch mnementh von der Frau, welche den ersten Compiler, die ersten Programmiersprachen und das damals wortwörtliche "Debugging" einführte: Es war immer die eine und selbe, und ihr Beispiel besagt nichts, in keinerlei Richtung. Würde auch dann nichts besagen, wenn es dafür drei oder vier oder fünf Frauen gewesen wären. Diese strikte Ausschließung gilt auch sonst für jede Anekdote, egal welcher Art.
    Experimente: Experimente am Menschen sind über dieses Thema entweder nicht möglich (und auch gar nicht erstrebenswert) oder selbstreferentiell: Nicht möglich sind unethische Experimente. Sonstige Experimente am Menschen sind unergiebig: Das gesamte Aufwachsen ist mit kulturell geprägt. Das gilt zum Teil sogar für die Epigenetik.
    Ein Ausscheiden der kultureller Prägung aus dem Experiment ist nicht möglich, außer für naive Reduktionisten, deren Experimente man sich schenken kann. Auch ein Ausscheiden ideologischer Einflüsse bei den Experimentatoren und Probanden, Institutionen (auch in der Forschung und Lehre!) und Geldgebern ist nicht möglich. Man kann nur gezielt anstreben, deren Einfluß bei den Wissenschaftlern, die über dieses Thema schreiben, ideologiekritisch so gering wie halt nur möglich zu halten. Ohne Gewähr.

    Mein beiläufiger Hinweis auf die Epigenetik läßt schon die Alarmglocken losgehen: Das gesamte Aufwachsen findet in einem Schoß statt, in einem kulturellen Schoß. Epigenetik und Kultur (etc. s.o.) sind verschränkt.

    Trotzdem gibt es fundamentale Unterschiede. Sie sind aber nur teilweise irreduzibel.
    Wiederum aber ko-agiert die kulturelle Evolution mit der biologischen. Das ganz ist hochkomplex verschränkt.
    Eine geringere Neigung zur Technik seitens Frauen ist sehr plausibel. Das bedeutet, daß es Gegen-Prävalenzen geben dürfte, nicht jedoch Ausschließungen.

    Vereinfacher, Ideologen und Schwarz-Weiß-Maler sowie Anekdoten-Erzähler haben es bei diesem Thema natürlich etwas leichter...

    Meine sehr kluge Signatur befindet sich noch in der Herstellungsphase. Falls keine gravierenden Inkompatibilitätsprobleme auftauchen werden, rechne ich mit ihrer Lieferung für das 1. Quartal 2034. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen.

  27. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 01.04.17 - 10:10

    abifiz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein beiläufiger Hinweis auf die Epigenetik läßt schon die Alarmglocken
    > losgehen: Das gesamte Aufwachsen findet in einem Schoß statt, in einem
    > kulturellen Schoß. Epigenetik und Kultur (etc. s.o.) sind verschränkt.
    >
    > Trotzdem gibt es fundamentale Unterschiede. Sie sind aber nur teilweise
    > irreduzibel.
    > Wiederum aber ko-agiert die kulturelle Evolution mit der biologischen. Das
    > ganz ist hochkomplex verschränkt.
    > Eine geringere Neigung zur Technik seitens Frauen ist sehr plausibel. Das
    > bedeutet, daß es Gegen-Prävalenzen geben dürfte, nicht jedoch
    > Ausschließungen.
    >
    > Vereinfacher, Ideologen und Schwarz-Weiß-Maler sowie Anekdoten-Erzähler
    > haben es bei diesem Thema natürlich etwas leichter...

    Vielen Dank für Ihre Ausführung. Klar, dass die Gesellschaft mitbestimmt, wie sehr Neigungen und Präferenzen ausgeprägt sind. Gute Beispiele gibt es genug. Braucht man nur in die Geschichtsbücher zu schauen.
    Es hätte sich natürlich alles anders entwickelt, wenn die Welt matriarchalisch geführt wäre. Von der biologischen Natur können Frauen aber nur schwer zurücktreten.
    Für Führungspositionen ist es völlig egal ob Mann oder Frau. Dafür muss man geboren sein. Es erfordert eine gewisse Durchsetzungskraft und genauso Rücksichtslosigkeit. Diese Eigenschaften finden sich bei gewissen Männern, als auch Frauen. Sieht man prima im Moment in der Gesellschaft. Merkel regiert genauso, wie die männlichen Kollegen. Auch in Unternehmen gibt es keinen radikalen Umbruch wenn Frauen das Sagen haben.
    Es gibt wohl schon einen gewissen Grund, weshalb sich alles so entwickelt hat, wie es Momentan der Fall ist. Männer waren auch damals das treibende Geschlecht und Frauen eher das hütende.

  28. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 03.04.17 - 09:25

    abifiz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo allseits.
    >
    > Ich schreibe hier im Golem meinen ersten Beitrag.
    > Ich bin uralt, ehemaliger Biologe und Arzt (Psychotherapie). Lebe seit 2007
    > in Deutschland.
    >
    Sry. Meine Antwort darauf ist wie immer: Ich bin Papst!

    > Zum Thema: Männer und Frauen sind in der Tat verschieden. Verschieden
    > genetisch, epigenetisch, anatomisch, physiologisch, psychologisch. Auch die
    > Hirn-Strukturen divergieren etwas.

    Das sollte in Zwischen jeder wissen

    > Das Wirrwarr hierüber hat mehrere Ursachen. Die wichtigste davon ist
    > ideologischer, religiöser, kultureller Natur. Die zweitwichtigste ist die
    > hohe Komplexität des Themas. Die drittwichtigste, eine nicht ausreichend
    > solide wissenschaftliche Basis in Statistik, Biologie, Ideologiekritik,
    > Psychologie.

    Nananana. Hier wird es schon sehr vage. Wir sind Saeugetiere. Und wir sind ebenfalls Triebgesteuert. In der Natuer finden sich mehr als nur genuegend Beispiele dafuer, das weibliche und maennlcihe Tiere unterschiedliche Rollen einnehmen. Das bei Tieren mit "primitiver" sozialen Struktur und eben speziell auch bei Herden- und Rudeltieren. Dazu gehoeren auch Tiere mit hoeherer Intelligenz. (Affenarten/ Wale/ Kraehen usw). Das beim Menschen nun einfach auszuschließen ist dumm.


    > Persönliche Anekdoten und Erwähnung von Einzelerscheinungen haben mit
    > diesem Thema nicht das geringste zu suchen, sollten komplett unterlassen
    > werden.

    Ja. Natuerlich soll man ueber den Tellerand blicken.

    > Ein Beispiel dafür wäre die Erwähnung durch mnementh von der Frau, welche
    > den ersten Compiler, die ersten Programmiersprachen und das damals
    > wortwörtliche "Debugging" einführte: Es war immer die eine und selbe, und
    > ihr Beispiel besagt nichts, in keinerlei Richtung. Würde auch dann nichts
    > besagen, wenn es dafür drei oder vier oder fünf Frauen gewesen wären. Diese
    > strikte Ausschließung gilt auch sonst für jede Anekdote, egal welcher Art.
    > Experimente: Experimente am Menschen sind über dieses Thema entweder nicht
    > möglich (und auch gar nicht erstrebenswert) oder selbstreferentiell: Nicht
    > möglich sind unethische Experimente. Sonstige Experimente am Menschen sind
    > unergiebig: Das gesamte Aufwachsen ist mit kulturell geprägt. Das gilt zum
    > Teil sogar für die Epigenetik.

    Doch. Ihr Beispiel zeigt, das sich auch Frauen fuer technische Dinge interessieren koennen. Und das im hoch qualifzierten Maße. Davon gibt es auch genuegend. Und auch nicht nur in der Technik. Physik usw ebenfalls.

    > Ein Ausscheiden der kultureller Prägung aus dem Experiment ist nicht
    > möglich, außer für naive Reduktionisten, deren Experimente man sich
    > schenken kann. Auch ein Ausscheiden ideologischer Einflüsse bei den
    > Experimentatoren und Probanden, Institutionen (auch in der Forschung und
    > Lehre!) und Geldgebern ist nicht möglich. Man kann nur gezielt anstreben,
    > deren Einfluß bei den Wissenschaftlern, die über dieses Thema schreiben,
    > ideologiekritisch so gering wie halt nur möglich zu halten. Ohne Gewähr.

    Korrekt. Solche Faktoren lassen sich nicht ausschließen. Hier kommt aber noch der Faktor hinzu, inwieweit das wirklich fuer die Interessenbildung relevant ist. Und das wir hier in Deutschland & Co Frauen und Maenner in ihre Rollen pressen halte ich wenn, fuer bedauerliche Einzelfaelle von irgendwelchen Wirrkoepfen. Wenn sich Maedchen als Kind fuer Technik interessieren, wird kein Mensch mit gesundem Verstand darauf kommen, das zu unterdruecken. So weit ist man hier in De schon. Ausnahmen duerften dann halt ein paar Religioten usw sein. (Und selbst hier lehne ich mich nicht aus dem Fenster.)
    >
    > Mein beiläufiger Hinweis auf die Epigenetik läßt schon die Alarmglocken
    > losgehen: Das gesamte Aufwachsen findet in einem Schoß statt, in einem
    > kulturellen Schoß. Epigenetik und Kultur (etc. s.o.) sind verschränkt.
    >
    Ja. Aber wie stark beeinflusst das nun Interessen des Kindes? Wenn du so argumentierst waeren wir innerhalb einer Familie alle gleichgeschaltete Zombies. Komisch das sich schon Geschwister teilweise dramatisch unterscheiden.

    > Trotzdem gibt es fundamentale Unterschiede. Sie sind aber nur teilweise
    > irreduzibel.
    > Wiederum aber ko-agiert die kulturelle Evolution mit der biologischen. Das
    > ganz ist hochkomplex verschränkt.

    Ja. Auslese usw.

    > Eine geringere Neigung zur Technik seitens Frauen ist sehr plausibel. Das
    > bedeutet, daß es Gegen-Prävalenzen geben dürfte, nicht jedoch
    > Ausschließungen.

    Ja. Korrekt. Kann sich wieder aendern. Das widerlegt aber nicht hier getroffene Aussagen.

    >
    > Vereinfacher, Ideologen und Schwarz-Weiß-Maler sowie Anekdoten-Erzähler
    > haben es bei diesem Thema natürlich etwas leichter...

    Vereinfachen kann man schon. Denn fuer mehr ist so ein Forum nicht geschaffen. Schwarz-Weiß Maler habe ich hier gerade nur vereinzelt gesehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.04.17 09:27 durch HubertHans.

  29. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: amagol 03.04.17 - 21:05

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und das wir hier in Deutschland & Co Frauen und Maenner in
    > ihre Rollen pressen halte ich wenn, fuer bedauerliche Einzelfaelle von
    > irgendwelchen Wirrkoepfen. Wenn sich Maedchen als Kind fuer Technik
    > interessieren, wird kein Mensch mit gesundem Verstand darauf kommen, das zu
    > unterdruecken. So weit ist man hier in De schon. Ausnahmen duerften dann
    > halt ein paar Religioten usw sein. (Und selbst hier lehne ich mich nicht
    > aus dem Fenster.)

    Klar in DE sagt kein Erwachsener, als Maedchen darfst du nicht mit dem Technikspielzeug spielen. Dennoch gibt es genug Beeinflussing (oft unbewusst).
    Das faengt damit an was das Kind zum Geburtstag geschenkt bekommt (Maedchen? Da passt doch bestimmt eine suesse rosa Puppe! Junge? Sicher ein ferngesteuertes Auto.) und dieser Effekt ist sehr stark selbstverstaerkend. Als ich aufgewachsen bin war es grade im Trend diese Rollenklischees zu ignorieren und ich hab als Kind sowohl mit Puppen gespielt als auch mit Technikspielzeug. Ich weiss nicht was passiert ist, aber heutzutage sehe ich dieses rosa <-> blau viel oefter als damals.

  30. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 04.04.17 - 07:49

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das faengt damit an was das Kind zum Geburtstag geschenkt bekommt
    > (Maedchen? Da passt doch bestimmt eine suesse rosa Puppe! Junge? Sicher ein
    > ferngesteuertes Auto.) und dieser Effekt ist sehr stark selbstverstaerkend.
    > Als ich aufgewachsen bin war es grade im Trend diese Rollenklischees zu
    > ignorieren und ich hab als Kind sowohl mit Puppen gespielt als auch mit
    > Technikspielzeug. Ich weiss nicht was passiert ist, aber heutzutage sehe
    > ich dieses rosa <-> blau viel oefter als damals.

    Ich hab meinem Mädchen gleich mit einem Jahr ein ferngesteuertes Auto gekauft :-) Ihr Neffe hatte mit 3 angst vor dem Ding gehabt :-)

  31. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 04.04.17 - 09:32

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und das wir hier in Deutschland & Co Frauen und Maenner in
    > > ihre Rollen pressen halte ich wenn, fuer bedauerliche Einzelfaelle von
    > > irgendwelchen Wirrkoepfen. Wenn sich Maedchen als Kind fuer Technik
    > > interessieren, wird kein Mensch mit gesundem Verstand darauf kommen, das
    > zu
    > > unterdruecken. So weit ist man hier in De schon. Ausnahmen duerften dann
    > > halt ein paar Religioten usw sein. (Und selbst hier lehne ich mich nicht
    > > aus dem Fenster.)
    >
    > Klar in DE sagt kein Erwachsener, als Maedchen darfst du nicht mit dem
    > Technikspielzeug spielen. Dennoch gibt es genug Beeinflussing (oft
    > unbewusst).
    > Das faengt damit an was das Kind zum Geburtstag geschenkt bekommt
    > (Maedchen? Da passt doch bestimmt eine suesse rosa Puppe! Junge? Sicher ein
    > ferngesteuertes Auto.) und dieser Effekt ist sehr stark selbstverstaerkend.
    > Als ich aufgewachsen bin war es grade im Trend diese Rollenklischees zu
    > ignorieren und ich hab als Kind sowohl mit Puppen gespielt als auch mit
    > Technikspielzeug. Ich weiss nicht was passiert ist, aber heutzutage sehe
    > ich dieses rosa <-> blau viel oefter als damals.


    Billiges Klischee. Vielleicht moegen Maedchen das so? Und das war selbst bei mir kein Thema. Hab gespielt womit ich Bock hatte. Und ich hab mich eben mehr fuer technik interessiert. Puppen hatte ich aber auch als kleines Kind. War nicht meins...

  32. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 03.04.17 - 09:11

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Soll ich aus deiner Aussage schließen, das du keinen Plan hast wovon du
    > > redest und Zusammenhaenge herbeiziehst, wo keine sind? geh mit
    > Feministen/
    > > SWJs feiern. Die braucht keiner.
    > Du bist nicht in der Lage Statistiken sinnvoll auszuwerten. Aus der
    > Statistik wieviele Frauen es in der IT gibt schließt Du dass es eine
    > genetische Ursache gibt (ich habe Dich ja nach Daten dafür gefragt und Du
    > kamst mit der Statistik) - aber das wird dadurch nicht im Geringsten
    > gezeigt. Und wenn ich Dir aufzeige dass Deine Fähigkeiten Daten zu
    > verstehen und zu analysieren bin ich plötzlich ein SJW. Im Gegenteil zeigst
    > Du die Eigenschaften von SJW völlig beliebig Daten zu wählen und in
    > verquerer Weise zu interpretieren, Hauptsache es stützt Dein Weltbild.

    Jajaja...

    Weltbild? Frauen und Maenner sind also nicht verschieden und haben keine unterschiedlichen Interessen. Das Patriarchat ist Schuld!

  33. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: Silberfan 31.03.17 - 13:55

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pampernickel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ohje, ich hoffe Du hast nie irgendwas zu sagen in der Gesellschaft.
    >
    > Gibt es auch eine Begründung oder einfach nur eine Behauptung?
    >
    > Nicht umsonst liegt der Frauenanteil bei 95,8 % in Erziehungsberufen.
    >
    > Ich spreche mir freiwillig diese Fähigkeit dafür ab. Mit so vielen Kindern
    > um mich herum würde ich wahnsinnig werden.
    >
    > Auch spricht vieles einfach für Frauen in dieser Berufsgruppe. Die haben
    > halt einen ganz anderen Draht zu Kindern, als Männer, egal wie sehr man
    > seine Kinder liebt.

    Das ist auch eines der Gründe warum Männer mit Kinder nicht so gut können wie Frauen mit Kinder.
    Die Frau hat früher oft die Kinder in der Familie großgezogen während der Mann das Geld nach Hause gebracht hat. Da aber jammer jammer jammer die Frauen nach Gleichberechtigung und Respekt geschrieben haben , drücken sie sich heute noch erfolgreich vor Männerberufen. Natürlich gibt es auch in fast allen Berufen Frauen ,keine Frage aber generell Technik liegt den meisten Frauen nicht.
    Die Interessieren sich lieber für Shoppen, Klamotten, Nippes, Schuhe und Handtaschen.
    Wenn Technik lassen sich die meisten sich das vom Freund oder Ehemann erklären.
    So eine Einstellung passt irgendwie nicht zum IT Bereich.,
    Aber auch in Frauen Berufen sieht es mit Männern auch nicht gerade üppig aus.
    Bei den Erzieherin/Erzieher ist es nun mal so das Frauen besser mit Kindern umgehen können.
    Auch wenn es einige wenige gibt die genauso gut sind.
    Aber auch in vielen Pflegeberufen finden sich mehr Frauen als Männer wieder.
    Dafür sehe ich nur wenige Frauen z.B. in Handwerksberufen wie Maler,Schreiner oder Elektrikerin (Mechatroniker)
    Als ich zu meiner Zeit die Lehre als Elektriker gemacht habe waren wir insgesamt 400 Leute und ganze 10 waren Weiblich. Das im Zeitraum 1987-1990 schon.
    Dagegen war in der Nachbarschule (Fiseurhandwerk) von 400 Weiblichen nur ganze 25 Leute Männlich. wir mussten zwar damals oft als "Model" herhalten aber selbst damals der Friseurmeister war Weiblich gewesen.
    Das wir dann oft unseren Kostenlosen Haarschnitt bekommen haben ,das ist nen anderes Thema :-)
    So manch einer kam auch mit einer anderen Haarfarbe raus :-)

  34. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: mnementh 31.03.17 - 14:17

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pampernickel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ohje, ich hoffe Du hast nie irgendwas zu sagen in der Gesellschaft.
    >
    > Gibt es auch eine Begründung oder einfach nur eine Behauptung?
    >
    Die Behauptung stammt von Dir:
    "Ich glaube die meisten Männer sind nicht dafür geeignet eine Kindergruppe zu leiten und erziehen, auch wenn manche was anderes behaupten. "
    Belege dafür? Studien, die die Qualifizierung untersuchen?

    Modeerscheinungen wie die mit IT- und Kinderberufen können erziehungsbedingt sein. So einfach wie Mädchen eine Puppe und Jungs Lego schenken. Diese Stereotype werden halt einstudiert. Ich finde es jetzt kein Kernproblem, aber wenn die branche heult dass sie zuwenig Fachkräfte haben können sie sich mal engagieren und Frauen für die Berufe interessieren. Das ist alles andere als unmöglich. Es ist ja keine genetische Verankerung sondern nur eine durch Erziehung geformte.

  35. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 31.03.17 - 14:23

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Modeerscheinungen wie die mit IT- und Kinderberufen können
    > erziehungsbedingt sein. So einfach wie Mädchen eine Puppe und Jungs Lego
    > schenken. Diese Stereotype werden halt einstudiert.

    Nicht wirklich. Wenn sich der junge nicht für die Puppe interessiert, fliegt die in die Ecke, genauso wenn sich das Mädchen nicht für lego begeistern kann oder umgekehrt.
    Da kann man noch so viel einhämmern wollen, wie man will.

  36. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: mnementh 31.03.17 - 14:25

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Modeerscheinungen wie die mit IT- und Kinderberufen können
    > > erziehungsbedingt sein. So einfach wie Mädchen eine Puppe und Jungs Lego
    > > schenken. Diese Stereotype werden halt einstudiert.
    >
    > Nicht wirklich. Wenn sich der junge nicht für die Puppe interessiert,
    > fliegt die in die Ecke, genauso wenn sich das Mädchen nicht für lego
    > begeistern kann oder umgekehrt.
    > Da kann man noch so viel einhämmern wollen, wie man will.
    Wenn es eine biologische Präferenz gibt (wie Du hier behauptest), lässt die sich doch sicher mit entsprechenden Experimenten belegen. Also Butter bei die Fische: weise mal Daten für Deine Behauptungen vor.

  37. Hat nichts mit biologie zu tun

    Autor: ubuntu_user 01.04.17 - 00:17

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------.
    > Wenn es eine biologische Präferenz gibt (wie Du hier behauptest), lässt die
    > sich doch sicher mit entsprechenden Experimenten belegen. Also Butter bei
    > die Fische: weise mal Daten für Deine Behauptungen vor.

    Migrationshintergrund oder Geschlecht hat damit nichts zu tun.
    Der Großteil kommt durch Erziehung, bzw. die Umwelt. Selbst ein Zu Guttenberg hat das weit gebracht. Ausserdem sind auch viele von den babarischen, gottlosen Heiden aus Indien heute Informatiker. Genauso gibt es viele Frauen aus der Informatikanfangszeit.

    Das Problem ist eher Erziehung. Wenn man Mädchen Puppenhäuser, hübsche Kleider und prinzessinnen eindoktriniert und Jungen Trecker, Nintendo oder Feuerwehautos, dann muss man sich nicht wundern, wenn Jungen technikinteressierter sind.
    Auch dürfen mädchen sich nicht dreckig machen. Wenn ein junge trecker reparieren spielt und dafür Lob bekommt und das Mädchen für gutes Benehmen und hübsches Aussehen, dann hat das Kind kaum eine wirklich freie Wahl.

  38. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: amagogol 01.04.17 - 10:16

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Modeerscheinungen wie die mit IT- und Kinderberufen können
    > > erziehungsbedingt sein. So einfach wie Mädchen eine Puppe und Jungs Lego
    > > schenken. Diese Stereotype werden halt einstudiert.
    >
    > Nicht wirklich. Wenn sich der junge nicht für die Puppe interessiert,
    > fliegt die in die Ecke, genauso wenn sich das Mädchen nicht für lego
    > begeistern kann oder umgekehrt.
    > Da kann man noch so viel einhämmern wollen, wie man will.

    Ich kann sowas (anekdotisch) bei meiner Tochter sehen wie das ablaeuft. Solang die jung sind spielend die sehr gern mit Lego & Technischen Spielzeug, aber sobald sie die Kita von innen gesehen haben wird das ganz stark gedaempft. Stattdessen wird gruppenkonform mit rosa Pferdchen und Babypuppen gespielt. Diese Stereotypen werden in Kita und Schule genause wie Masern und Widpocken verbreitet. Meine Tochter programmiert auch weiterhin zuhause ihren Roboter und will ihre Programme auch immer gern ihren Freundinnen vorfuehren, aber mir ist absolut klar, dass diese Versuche ausser Frustration nicht weit fuehren. Die einzige Moeglichkeit ist in speziellen Gruppen (Made with Code, Girls who code, ...) ein Bewusstsein herzustellen, dass man als Maedchen nicht anormal ist wenn man sich fuer Technik begeistert.

  39. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 01.04.17 - 11:07

    amagogol schrieb:

    > Ich kann sowas (anekdotisch) bei meiner Tochter sehen wie das ablaeuft.
    > Solang die jung sind spielend die sehr gern mit Lego & Technischen
    > Spielzeug, aber sobald sie die Kita von innen gesehen haben wird das ganz
    > stark gedaempft. Stattdessen wird gruppenkonform mit rosa Pferdchen und
    > Babypuppen gespielt. Diese Stereotypen werden in Kita und Schule genause
    > wie Masern und Widpocken verbreitet. Meine Tochter programmiert auch
    > weiterhin zuhause ihren Roboter und will ihre Programme auch immer gern
    > ihren Freundinnen vorfuehren, aber mir ist absolut klar, dass diese
    > Versuche ausser Frustration nicht weit fuehren. Die einzige Moeglichkeit
    > ist in speziellen Gruppen (Made with Code, Girls who code, ...) ein
    > Bewusstsein herzustellen, dass man als Maedchen nicht anormal ist wenn man
    > sich fuer Technik begeistert.

    Vielleicht möchte sie auch einfach mal mit puppen spielen. Dass kitas und schulen nicht dass neuste hi-tech spielzeug haben, ist iregndwo nachvollziehbar. Bei speziellen interessen ist man schnell nicht mehr im fokus der masse. Manche können damit umgehen, und mache eben nicht. Die "nerds" können damit halt umgehen, aber beudeutet es halt aufgrund von randinteressen kaum freunde und gleichgesinnte. War bei vielen von uns bestimmt damals auch nicht anders.

    Bei mir an der schule damals auch. Da gab es mädels, die fußballtruppe und ein paar "nerds".
    Wie die einteilung bei den mädels war, weiß ich nicht mehr, aber es gab auch sonderlinge.

  40. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: amagogol 02.04.17 - 05:11

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht möchte sie auch einfach mal mit puppen spielen.

    Genau. Weil wir sie dazu zwingen mit Technik zu spielen. Das macht sie schon ganz freiwillig. Und ja Puppen hat sie natuerlich auch (aber eben nicht nur).

    > Dass kitas und
    > schulen nicht dass neuste hi-tech spielzeug haben, ist iregndwo
    > nachvollziehbar.

    Darum geht es nicht. Die Kitas haben durchaus technisches Spielzeug. Nur ist dies ja "Jungsspielzeug" und wird daher von den Jungs verteidigt und die Maedchen ueben ebenfalls Gruppendruck aus, doch mit "Maedchenspielzeug zu spielen". Leider gibt es heute noch genug Eltern und Erzieher(innen) die ihren Kindern diese Rollen aufzwaengen und damit nicht nur ihren Kindern sonder der gesamten Gesellschaft eine freie Entfaltung vorenthalten.

    > War bei vielen von uns bestimmt damals auch nicht anders.

    Das macht es ja nicht besser. Meine ELtern wurden in der Schule auch noch mit dem Rohrstock geschlagen. Vermutlich finden sich auch heute noch einige die das gut faenden.

  41. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: 2Butt 04.04.17 - 12:07

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Belege dafür? Studien, die die Qualifizierung untersuchen?
    >
    > Modeerscheinungen wie die mit IT- und Kinderberufen können
    > erziehungsbedingt sein. So einfach wie Mädchen eine Puppe und Jungs Lego
    > schenken. Diese Stereotype werden halt einstudiert. Ich finde es jetzt kein
    > Kernproblem, aber wenn die branche heult dass sie zuwenig Fachkräfte haben
    > können sie sich mal engagieren und Frauen für die Berufe interessieren. Das
    > ist alles andere als unmöglich. Es ist ja keine genetische Verankerung
    > sondern nur eine durch Erziehung geformte.

    Hast du dich mit dem Thema mal wirklich auseinander gesetzt oder bist du immer innerhalb deiner Filterblase geblieben? Zu behaupten es gäbe keine genetische Verankerung von Verhaltensweisen grenzt schon an Lächerlichkeit. Alle moderne Evolutionspsychologie und Genetik ablehnen, sich dann aber auf eine völlig veraltete und überhohlte Hypothese stützen und dem Gegenüber nach Belegen verlangen obwohl man selber keine liefert.

    Wenn du dich, laut eigener Aussage, damit so sehr befasst hast, ist die Hjernevask bestimmt ein Begriff. Faktisch das Aushängeschild dieser ganzen Gender-Diskussion schlechthin.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Hjernevask
    (besonders der 'Objectives and awards' ist hervorzuheben)

    Gesehen hast dus dann bestimmt auch schon oder?
    https://www.reddit.com/r/TheRedPill/comments/1vuho8/the_documentary_that_made_scandinavians_cut_all/

  42. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: amagol 04.04.17 - 19:10

    2Butt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast du dich mit dem Thema mal wirklich auseinander gesetzt oder bist du
    > immer innerhalb deiner Filterblase geblieben? Zu behaupten es gäbe keine
    > genetische Verankerung von Verhaltensweisen grenzt schon an Lächerlichkeit.
    > Alle moderne Evolutionspsychologie und Genetik ablehnen, sich dann aber auf
    > eine völlig veraltete und überhohlte Hypothese stützen und dem Gegenüber
    > nach Belegen verlangen obwohl man selber keine liefert.

    Hast DU dich mit dem Thema mal wirklich auseinander gesetzt?
    Niemand hier sagt dass es keine genetische Disposition gibt. Dies schliesst aber eine kulturelle Verstaerkung und Normierung des Verhaltens nicht aus. Niemand hat vor Maedchen zu Jungs und Jungs zu Maedchen umzuerziehen.
    Die Idee ist einfach dass man den Kindern die Moeglichkeit gibt sich frei zu entfalten. Dazu muss man leider anderen Personen die mit diesen Kindern interagieren Grenzen setzten. Wenn das Kind im Umfeld einer Sekte aufwaechst wird ja auch fast jeder das Kindeswohl gefaehrdet sehen und das nicht als genetische Disposition die von den Eltern auf die Kinder uebergeht abschreiben.

  43. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: 2Butt 05.04.17 - 12:47

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast DU dich mit dem Thema mal wirklich auseinander gesetzt?

    Nach dieser sinnfreien (da schon wiederlegt) Diskussion zuurteilen schätzungsweise deutlich mehr als die meisten anderen Teilnehmer.

    > Niemand hier sagt dass es keine genetische Disposition gibt.

    Doch, das hat derjenige den ich zitiert hab sogar wörtlich so geschrieben.

    > Die Idee ist einfach dass man den Kindern die Moeglichkeit gibt sich frei
    > zu entfalten.

    Was hindert sie denn daran? Diese Möglichkeit haben sie schon seit den letzten 30+ Jahren. Niemanden wird aufgrund seines Geschlechts der Zutritt zu einer normalen Schule (und späterer Folge Hochschule/Universitätszweig) verwehrt. Jeder trifft diese Entscheidung was er lernen/studieren will (mehr oder weniger) selbstständig. Das es dort große geschlechtsspezifische Differenzen im Interesse gibt sollte jedem klar sein. Warum man jetzt zwanghaft versucht jeden mit Samthandschuhen anzufassen und alles Genderneutral darzustellen, nur um externe Prägung die sowieso wenig Einfluss auf die Kinder hat zu verhindern, und damit die Kinder völlig ohne Vorbilder und Richtwerte lässt ist für mich mehr als Verantwortungslos. Diejenigen die nicht in die "Norm" fallen entfalten sich und gehen ihre eigene Wege auch ohne Sonderbehandlung. Man muss sich ernsthaft Gedanken darüber machen, für wen man eigentlich Politik/Bildung betreibt; für die große, mehr oder weniger genormte Masse (der größte Teil der Menschheit ist nun mal nichts besonders, sagt ja schon die Definition von Durchschnitt) oder für eine kleine, schulisch vermutlich ebenfalls durchschnittliche, Minderheit.

    http://www.pnas.org/content/111/2/823.full

    > Dazu muss man leider anderen Personen die mit diesen Kindern
    > interagieren Grenzen setzten.

    Diese Grenzen gibt's schon zur Genüge. Vor 30 Jahren durften sich die Lehrer und Erzieher noch deutlich mehr erlauben. Nein ich bin noch nicht >30.

    > Wenn das Kind im Umfeld einer Sekte
    > aufwaechst wird ja auch fast jeder das Kindeswohl gefaehrdet sehen und das
    > nicht als genetische Disposition die von den Eltern auf die Kinder
    > uebergeht abschreiben.

    Das stand nie zur Debatte, zeugt aber davon, dass du das Konzept von genetischer Disposition nicht verstanden hast, wenn du glaubst, es sei rein erzieherisch gewesen, sollte das Kind später freiwillig in der Sekte bleiben. Das liegt nämlich zum Großteil sehr wohl am genetischen Charakter, dass man sich leicht etwas eintrichtern lässt/sich auch mit miserablen Situationen schnell abfindet/schwere Kult-Tendenzen besitzt etc.

    Schau dir mal die Episoden 2 und 7 der von mir geposteten Doku an. Dürfte alle deine Thesen abhandeln.

  44. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: TrollNo1 03.04.17 - 09:52

    Dabei sind männliche Erzieher sehr wichtig. Die Kinder brauchen männliche Vorbilder, auch im Kindergarten oder später in der Schule.

  45. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: AngryFrog 03.04.17 - 11:07

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dabei sind männliche Erzieher sehr wichtig. Die Kinder brauchen männliche
    > Vorbilder, auch im Kindergarten oder später in der Schule.

    Damit man sich dann das Geschrei der Eltern antun kann vonwegen Pädo und überhaupt? Zu einer Drecks-Bezahlung? Das macht kein rational eingestellter Mann.

  46. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 03.04.17 - 11:18

    Aktuell muss man da als Mann aufpassen. Lustigerweise sind Frauen genauso zu solchen Vorlieben in der Lage. Und das mit einer hoeheren Dunkelziffer. Denn als Kind von einer erwachsenen Frau rangelassen zu werden ist scheinbar weniger "abartig"



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.04.17 11:20 durch HubertHans.

  47. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: KnutRider 31.03.17 - 13:13

    portside schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prinzeumel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gibt es solches gejammer eigentlich auch in typischen frauenberufen dass
    > > dort zu wenig männer arbeiten? ^^
    >
    > Ja gibt es. Zum Beispiel bei Erziehern.

    Richtig, im sozialen Bereich gerade mit Kindern. Ich kenne ein paar Jungs aus meinem Studium der sozialen Arbeit, welche vorher Erzieher werden wollten bzw geworden sind.

    Alle haben sich für ein Studium entschieden, weil sie bei der Ausbildung/Arbeit als Erzieher im Grunde rausgemobbt wurden.
    Nicht von den Kolleginnen, die begeistert waren, sondern von Eltern aus Krippen und Kitas, welche nicht wollten das ihre Kinder von einem Mann angefasst oder gar gewickelt werden.

    Das schlug schon die Pädophilen Richtung ein, Elterngespräche wurden von Erzieherinnen geführt, weil manche Eltern nicht mit dem Erzieher sprechen wollten etc.
    Als Krönung gaben die Einrichtungsleitung, zumeist weiblich, dem Druck nach und der Erzieher durfte bestimmte Kinder nicht anfassen, wickeln etc und konnte somit seiner Arbeit im Grunde nicht mehr nachgehen, anstatt dem Erzieher den Rücken zu stärken, und zu bzw. hinter ihm zu stehen, hat man den Eltern den Willen gegeben.

  48. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: Tantalus 31.03.17 - 13:29

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle haben sich für ein Studium entschieden, weil sie bei der
    > Ausbildung/Arbeit als Erzieher im Grunde rausgemobbt wurden.
    > Nicht von den Kolleginnen, die begeistert waren, sondern von Eltern aus
    > Krippen und Kitas, welche nicht wollten das ihre Kinder von einem Mann
    > angefasst oder gar gewickelt werden.

    Die Diskussion gabs vor kurzem in unserer Kita auch, als zum ersten mal ein Erzieher (noch in Ausbildung IIRC) eingestellt wurde. Wurde dann zum Glück recht schnell mit dem Argument, dass er durch die Anlage der Räume im Grunde nie mit einem Kind allein am Wickeln o.Ä. sein kann abgeschmettert.
    Die Entwicklung an sich ist aber echt bedenklich, wenn es nach manchen Müttern geht sind Männer grundsätzlich padophil.

    Aber mal BTT: Wie lange gibt es jetzt schon den "Girls Day", bei dem Mädchen für technische Berufe begeistert werden sollen? Etwa 15 Jahre soweit ich weiss. Und meiner Erfahrung nach werden, gerade wenns um Ausbildungsplätze geht, weibliche Bewerber auch sehr gern genommen. Wenn es also "zu wenige" weibliche ITler gibt, liegt es mit Sicherheit nicht an irgendwelcher Diskriminierung (sonst gäbe es überproportional viele weibliche arbeitslose ITler), sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit am mangelnden Interesse der potentiellen Kandidatinnen.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  49. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: continuous_deli... 31.03.17 - 13:34

    Ich hab mich jetzt nach vielen Jahren read_only im Forum angemeldet, nur um loszuwerden, dass es sehr schade ist, wie sich viele hier als intellektuelle Elite betrachten, aber dennoch völlig selbstsicher mit Steinzeitmeinungen durchs Forum segeln.

    "Frauen machen das", "Frauen machen dies", "Frauen habens nicht so mit Logik", "Männer sind noch so feinfühlig mit Kindern".
    Diese Stereotypen verhindern eine ernsthafte Auseinandersetzung damit, wie es denn dazu kommt, dass die im Artikel erwähnten Verhältnisse so sind, wie sie sind.

  50. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 13:38

    continuous_delivery schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab mich jetzt nach vielen Jahren read_only im Forum angemeldet, nur um
    > loszuwerden, dass es sehr schade ist, wie sich viele hier als
    > intellektuelle Elite betrachten, aber dennoch völlig selbstsicher mit
    > Steinzeitmeinungen durchs Forum segeln.
    >
    > "Frauen machen das", "Frauen machen dies", "Frauen habens nicht so mit
    > Logik", "Männer sind noch so feinfühlig mit Kindern".
    > Diese Stereotypen verhindern eine ernsthafte Auseinandersetzung damit, wie
    > es denn dazu kommt, dass die im Artikel erwähnten Verhältnisse so sind, wie
    > sie sind.

    Das sind keine Stereotypen. Das ergibt sich durch das Aufwachsen und eben fundamentaler Unterschiede in Verhalten und Physiologie. Frauen denken anders als Maenner. Das ist kein Klischee. Und Ausnahmen bestaetigen nunmal die Regel. Das sich dann Frauen wie Maenner in Klischees verrennen ist deren Problem.

  51. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 31.03.17 - 13:45

    continuous_delivery schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Frauen machen das", "Frauen machen dies", "Frauen habens nicht so mit
    > Logik", "Männer sind noch so feinfühlig mit Kindern".
    > Diese Stereotypen verhindern eine ernsthafte Auseinandersetzung damit, wie
    > es denn dazu kommt, dass die im Artikel erwähnten Verhältnisse so sind, wie
    > sie sind.

    Dann beantworte uns doch, wenn du das Patentrezept dafür hast, wieso Frauen in Ihren Berufen bleiben und Männer nicht in Frauenberufe gehen.

    Vielleicht ist die Antwort darauf einfach nicht so kompliziert wie man erwartet.
    Weil sie es nicht wollen. Weil es da nichts gibt, womit man sicha useinander setzen muss.
    Bei den wenigen Ausnahmen, wo Mobbing etc.. Jobeintritte/Ausübung verhindert, sollte man natürlich was dagegen unternehmen. Jeder sollte da arbeiten, wo er will und wofür er sich berufen fühlt.

    Generell kann man natürlich Frauen- und Männergruppen Präferenzen und Eigenschaften zusprechen, die charakteristisch für die jeweilige Gruppe ist. Außreißer gibt es immer und das sind dann die 10-5% in den jeweiligen Berufsgruppen. Zumal die Generation ohne freier Berufswahl langsam aber sicher fast komplett in Rente ist.

  52. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: mnementh 31.03.17 - 14:10

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht ist die Antwort darauf einfach nicht so kompliziert wie man
    > erwartet.
    > Weil sie es nicht wollen. Weil es da nichts gibt, womit man sicha
    > useinander setzen muss.
    In den 50ern waren mehr Frauen in IT-Berufen. Die Mode hat sich geändert.

  53. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 14:14

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > John2k schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vielleicht ist die Antwort darauf einfach nicht so kompliziert wie man
    > > erwartet.
    > > Weil sie es nicht wollen. Weil es da nichts gibt, womit man sicha
    > > useinander setzen muss.
    > In den 50ern waren mehr Frauen in IT-Berufen. Die Mode hat sich geändert.

    Nein. Zu der Zeit hatten sie ganz andere Aufgaben. IT ja, trotzdem komplett verschiedene Taetigkeiten. Habe mich dazu schon ausgelassen. Aepfel und Birnen. Mit Mode hatte das nichts zu tun. Das war zu der Zeit ein typischer Frauenjob: Laufen, Kaffee bringen, Lochkarten stanzen und alles sortieren. So hart es klingt. (Aber natuerlich gab es auch da schon Ausnahmen) Wie jemand vor mir schrieb gab es eben auch praegende weibliche Personen. Nochmal zur Wiederholung: Maenner waren damals aus gewissen Gruenden Mangelware.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.17 14:16 durch HubertHans.

  54. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: mnementh 31.03.17 - 14:19

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > John2k schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Vielleicht ist die Antwort darauf einfach nicht so kompliziert wie man
    > > > erwartet.
    > > > Weil sie es nicht wollen. Weil es da nichts gibt, womit man sicha
    > > > useinander setzen muss.
    > > In den 50ern waren mehr Frauen in IT-Berufen. Die Mode hat sich
    > geändert.
    >
    > Nein. Zu der Zeit hatten sie ganz andere Aufgaben. IT ja, trotzdem komplett
    > verschiedene Taetigkeiten. Habe mich dazu schon ausgelassen. Aepfel und
    > Birnen. Mit Mode hatte das nichts zu tun. Das war zu der Zeit ein typischer
    > Frauenjob: Laufen, Kaffee bringen, Lochkarten stanzen und alles sortieren.
    > So hart es klingt. (Aber natuerlich gab es auch da schon Ausnahmen) Wie
    > jemand vor mir schrieb gab es eben auch praegende weibliche Personen.
    > Nochmal zur Wiederholung: Maenner waren damals aus gewissen Gruenden
    > Mangelware.
    Laufen, Kaffee bringen, Lochkarten stanzen und alles sortieren; Maschine aufschrauben und ausgefallene Röhren ersetzen, Programme erstellen, Ergebnisse kontrollieren, Aufgabenstellungen von Managern übersetzen in Formalismen. Rate mal was ich heute als Programmierer mache (außer: ich schraube meinen Rechner nicht auf).

  55. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 14:26

    mnementh schrieb:
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    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
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    > > mnementh schrieb:
    > >
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    >
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    > > > John2k schrieb:
    > > >
    > >
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    >
    > >
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    > > > > Vielleicht ist die Antwort darauf einfach nicht so kompliziert wie
    > man
    > > > > erwartet.
    > > > > Weil sie es nicht wollen. Weil es da nichts gibt, womit man sicha
    > > > > useinander setzen muss.
    > > > In den 50ern waren mehr Frauen in IT-Berufen. Die Mode hat sich
    > > geändert.
    > >
    > > Nein. Zu der Zeit hatten sie ganz andere Aufgaben. IT ja, trotzdem
    > komplett
    > > verschiedene Taetigkeiten. Habe mich dazu schon ausgelassen. Aepfel und
    > > Birnen. Mit Mode hatte das nichts zu tun. Das war zu der Zeit ein
    > typischer
    > > Frauenjob: Laufen, Kaffee bringen, Lochkarten stanzen und alles
    > sortieren.
    > > So hart es klingt. (Aber natuerlich gab es auch da schon Ausnahmen) Wie
    > > jemand vor mir schrieb gab es eben auch praegende weibliche Personen.
    > > Nochmal zur Wiederholung: Maenner waren damals aus gewissen Gruenden
    > > Mangelware.
    > Laufen, Kaffee bringen, Lochkarten stanzen und alles sortieren; Maschine
    > aufschrauben und ausgefallene Röhren ersetzen, Programme erstellen,
    > Ergebnisse kontrollieren, Aufgabenstellungen von Managern übersetzen in
    > Formalismen. Rate mal was ich heute als Programmierer mache (außer: ich
    > schraube meinen Rechner nicht auf).

    Die Frauen haben nicht alle das gleiche gemacht. Du vermischt da Einiges.

  56. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 31.03.17 - 13:31

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das schlug schon die Pädophilen Richtung ein, Elterngespräche wurden von
    > Erzieherinnen geführt, weil manche Eltern nicht mit dem Erzieher sprechen
    > wollten etc.

    Das ist natürlich schade, aber am Meinungsbild der Frauen in der Region konnte man anscheind nichts ändern. Diese Jungs wäre dort wohl in der Region in dem Job sowieso nicht glücklich geworden.

    > Als Krönung gaben die Einrichtungsleitung, zumeist weiblich, dem Druck nach
    > und der Erzieher durfte bestimmte Kinder nicht anfassen, wickeln etc und
    > konnte somit seiner Arbeit im Grunde nicht mehr nachgehen, anstatt dem
    > Erzieher den Rücken zu stärken, und zu bzw. hinter ihm zu stehen, hat man
    > den Eltern den Willen gegeben.

    Tja, am Ende zahlt der Kunde das Geld dafür. Ein Einrichtungsleiter alleine kann da auch nichts bewirken. Sicherlich wäre es bessere gewesen eine neutrale Schlichtungsperson hinzuzuziehen und gleichzeitig in der Politik das Problem anzusprechen.

  57. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: brathering 31.03.17 - 14:46

    KnutRider schrieb:
    > Richtig, im sozialen Bereich gerade mit Kindern. Ich kenne ein paar Jungs
    > aus meinem Studium der sozialen Arbeit, welche vorher Erzieher werden
    > wollten bzw geworden sind.
    >
    > Alle haben sich für ein Studium entschieden, weil sie bei der
    > Ausbildung/Arbeit als Erzieher im Grunde rausgemobbt wurden.
    > Nicht von den Kolleginnen, die begeistert waren, sondern von Eltern aus
    > Krippen und Kitas, welche nicht wollten das ihre Kinder von einem Mann
    > angefasst oder gar gewickelt werden.
    >
    > Das schlug schon die Pädophilen Richtung ein, Elterngespräche wurden von
    > Erzieherinnen geführt, weil manche Eltern nicht mit dem Erzieher sprechen
    > wollten etc.
    > Als Krönung gaben die Einrichtungsleitung, zumeist weiblich, dem Druck nach
    > und der Erzieher durfte bestimmte Kinder nicht anfassen, wickeln etc und
    > konnte somit seiner Arbeit im Grunde nicht mehr nachgehen, anstatt dem
    > Erzieher den Rücken zu stärken, und zu bzw. hinter ihm zu stehen, hat man
    > den Eltern den Willen gegeben.

    Sowas kann ich auch hier bestätigen. Ich habe meine Zivieldienst in 2 Kindergärten gemacht. (als Integrationshelfer, daher in unterschiedlichen Einrichtungen an verschiedenen Tagen der Woche)

    In beiden(!) kam irgendwann das Thema auf, dass es ja nicht sein könnte, dass ich ein Kind auf dem Schoß habe (z.B. zum Vorlesen) oder alleine die Mädchen in der Tobeecke beaufsichtige. Zum Glück haben hier die anderen Erzieherinnen voll hinter mir gestanden und wir haben das geklärt ohne komische Zugeständnisse an die Eltern. Aber ich denke da muss man auch Glück mit der Haltung der Einrichtung haben.
    Übrigens fällt einem dann auch auf (dadurch wie die Kinder mit einem umgehen), dass den Kinder dort teilweise wirklich eine männliche Bezugsperson fehlt. (auch oder gerade den Mädchen)

    Jetzt bin ich übrigens Softwareentwickler. Bei uns in der Firma sind aktuell leider auch 0 Frauen angestellt, bei einer früheren Firma war das etwas mehr. Aus der Erfahrung aus dem Studium und anderen Firmen kann ich sagen, dass die Quote der Leute, die es nicht drauf haben bei den Männern und den Frauen praktisch identisch ist.

  58. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: SkalliN 31.03.17 - 15:16

    Ich denke schon, dass die Bilder, die sich hier abzeichnen, das große Ganze recht gut widerspiegeln.
    Ich selbst war mehrmals bei Girl's Days dabei, noch während meiner Ausbildung vor ein paar Jahren. Seitdem habe ich häufig den Arbeitgeber gewechselt und bin oft umgezogen. Egal ob Frankfurt, München, Stuttgart oder Nürnberg - alle Frauen, die ich gesehen habe, die auch nur annähernd mit IT zu tun hatten, waren folgende: eine Auszubildende (Fachinformatiker Anwendungsentwicklung) von damals ca. 90 Azubis, eine Systemkaufrau von ca. 5 Systemkaufleuten. Im SAP-Umfeld gibt es durchaus mehrere ältere Damen, die in der SAP-Entwicklung tätig sind, 45+.

    ALLE restlichen weiblichen Mitarbeiter, die ich in IT-Firmen kennenlernte, waren: Sekretärinnen, Consultants oder hatten irgendwelche organisatorischen Aufgaben (Projektmanagement, Koordinationstätigkeiten, Produktverantwortliche etc.).

    Ich meine schon, es liegt an der gesellschaftlichen Situation, dass sich nur sehr wenige Frauen für Technik interessieren.

    edit: typo



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.17 15:18 durch SkalliN.

  59. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: pampernickel 31.03.17 - 15:22

    SkalliN schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich meine schon, es liegt an der gesellschaftlichen Situation, dass sich
    > nur sehr wenige Frauen für Technik interessieren.

    Leider wahr. Und wenn man sich den Thread hier anschaut, verstehe ich jede Frau, die sich solche Deppen nicht antun will.

  60. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 15:43

    pampernickel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SkalliN schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ich meine schon, es liegt an der gesellschaftlichen Situation, dass sich
    > > nur sehr wenige Frauen für Technik interessieren.
    >
    > Leider wahr. Und wenn man sich den Thread hier anschaut, verstehe ich jede
    > Frau, die sich solche Deppen nicht antun will.

    LOL. Konstruktiver und mit Informatioonen gespickter Satz. Gratulation. Ich habe dich nun schon mal abgestempelt. In eine sehr unschoene Kategorie.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.17 15:46 durch HubertHans.

  61. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: mnementh 31.03.17 - 13:50

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es solches gejammer eigentlich auch in typischen frauenberufen dass
    > dort zu wenig männer arbeiten? ^^
    Es gibt durchaus Ansichten, die den Überhang von weiblichen Lehrern als Problem sehen.

  62. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 31.03.17 - 12:42

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich sowas immer lese wird mir schlecht. Frauen haben eben auf sowas
    > weniger Bock. Wie Maenner eben auf andere Arbeitsfelder vergleichsweise
    > weniger wert legen. Wer sich ueber sowas Gedanken macht sollte mal fuer
    > sich ueberlegen, ob nicht das Problem dabei liegt, zwanghaft Probleme zu
    > suchen, wo keine sind.

    So sieht es aus. Keiner Frau wird die Ausbildung zur IT-Fachkraft verwehrt. Sie interessieren sich einfach nicht für Technik. Es ist auch nicht schlimm und kein Weltuntergang, da nicht zu erwarten ist, dass morgen alle Männer tot umfallen.

  63. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: MSW112 31.03.17 - 12:47

    Und deshalb ist es verwerflich, dies ändern zu wollen? (was der TE unterstellt)

  64. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: 3dgamer 31.03.17 - 12:50

    Ändern ist nicht verwerflich, erzwingen schon eher.

    Ganz ehrlich, auch ein Großteil der Männer hat keinerlei Interesse an einem IT-Job.. von daher unterschreibe ich den Satz oben "wer drauf Bock hat arbeitet da schon".

    Für mich völlig undenkbar jemanden zu einer IT-Ausbildung zu überreden ...

  65. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 31.03.17 - 12:50

    MSW112 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und deshalb ist es verwerflich, dies ändern zu wollen? (was der TE
    > unterstellt)

    Wozu? Egal wie stark man sie da reindrücken will, Frauen interessiert Technik einfach nicht.

  66. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: der_wahre_hannes 31.03.17 - 13:28

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MSW112 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und deshalb ist es verwerflich, dies ändern zu wollen? (was der TE
    > > unterstellt)
    >
    > Wozu? Egal wie stark man sie da reindrücken will, Frauen interessiert
    > Technik einfach nicht.

    Schließt du hier etwa schon wieder von dir selbst auf die Allgemeinheit? >_>

  67. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 31.03.17 - 13:36

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schließt du hier etwa schon wieder von dir selbst auf die Allgemeinheit?


    Ohje, das ist ein alter Hut und die Jobstatistiken geben recht. Schon seit bestimmt ca. 30 Jahren gibt es für Frauen keine Hürden bei der Jobwahl, von der Armee damals vielleicht mal abegsehen.
    Merkwürdigerweise bleiben sie in Ihren bevorzugten Berufen, obwohl ihnen alles offen steht.

    man muss das Rad nicht neu erfinden. Auch gibt es inzwischen für alles Girlsdays.

  68. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: RicoBrassers 31.03.17 - 13:44

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch gibt es inzwischen für alles Girlsdays.

    Die letztendlich von den Mädchen auch nicht dazu benutzt werden, um in technische Berufe reinzuschnuppern. Stattdessen wird sich wieder, wie in den Jahren zuvor bereits geschehen, "irgendwas mit Tieren" (bei den unteren Jahrgängen) rausgesucht. In den höheren Jahrgängen sind es meist (nicht immer) Einzelhandelsberufe, während die Jungs nunmal tatsächlich eher in den männlich geprägten Bereichen unterwegs sind.
    Auch hier mag es Ausnahmen geben, aber ich spreche hier aus persönlicher Erfahrung.

  69. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: mnementh 31.03.17 - 13:49

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schließt du hier etwa schon wieder von dir selbst auf die Allgemeinheit?
    >
    > Ohje, das ist ein alter Hut und die Jobstatistiken geben recht. Schon seit
    > bestimmt ca. 30 Jahren gibt es für Frauen keine Hürden bei der Jobwahl, von
    > der Armee damals vielleicht mal abegsehen.
    > Merkwürdigerweise bleiben sie in Ihren bevorzugten Berufen, obwohl ihnen
    > alles offen steht.
    >
    In den 50ern gab es einen Frauenüberhang in der IT. Das hat sich geändert. Solche Dinge unterliegen Modeerscheinungen. Das kann man auch gezielt beeinflussen wenn man den Bedarf erkennt.

  70. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 13:55

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > John2k schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > der_wahre_hannes schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Schließt du hier etwa schon wieder von dir selbst auf die
    > Allgemeinheit?
    > >
    > >
    > > Ohje, das ist ein alter Hut und die Jobstatistiken geben recht. Schon
    > seit
    > > bestimmt ca. 30 Jahren gibt es für Frauen keine Hürden bei der Jobwahl,
    > von
    > > der Armee damals vielleicht mal abegsehen.
    > > Merkwürdigerweise bleiben sie in Ihren bevorzugten Berufen, obwohl ihnen
    > > alles offen steht.
    > >
    > In den 50ern gab es einen Frauenüberhang in der IT. Das hat sich geändert.
    > Solche Dinge unterliegen Modeerscheinungen. Das kann man auch gezielt
    > beeinflussen wenn man den Bedarf erkennt.

    Nanana, das war ein voellig anderes Berufsfeld zu der Zeit. Und es gab auch noch andere Gruende. Wie Mangel an entsprechenden Maennern.

    Vieles waren in dem Bereich monotone Fleißaufgaben. Lochkarten stanzen/ Lagerung und Einordnung der Daten. Diese Frauen, die sich vorrangig mit diesen Taetigkeiten befasst hatten, sind dann irgendwann ueber die Kante gefallen. Lochkarten starben langsam aus. Magnetbaender wurden durch Festplatten ersetzt etc. Da blieben dann auch die Frauen uebrig, die sich dann intensiver mit dem Rechenknecht befassten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.17 13:55 durch HubertHans.

  71. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 31.03.17 - 13:56

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In den 50ern gab es einen Frauenüberhang in der IT. Das hat sich geändert.
    > Solche Dinge unterliegen Modeerscheinungen. Das kann man auch gezielt
    > beeinflussen wenn man den Bedarf erkennt.

    Würde man aber eher in richtung kaufmännisch/office arbeitsplatz heute einordnen oder?
    haben ja eher kalkulationen damals betrieben. so richtig It war das ja nicht aus heutiger definition, oder irre ich mich da? Gibt ja heute noch genug Frauen, die kaufmännisch arbeiten.

  72. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: mnementh 31.03.17 - 14:12

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In den 50ern gab es einen Frauenüberhang in der IT. Das hat sich
    > geändert.
    > > Solche Dinge unterliegen Modeerscheinungen. Das kann man auch gezielt
    > > beeinflussen wenn man den Bedarf erkennt.
    >
    > Würde man aber eher in richtung kaufmännisch/office arbeitsplatz heute
    > einordnen oder?
    > haben ja eher kalkulationen damals betrieben. so richtig It war das ja
    > nicht aus heutiger definition, oder irre ich mich da? Gibt ja heute noch
    > genug Frauen, die kaufmännisch arbeiten.
    Der Compiler wurde von einer Frau erfunden, vier der ersten 10 Programmiersprachen wurden von einer Frau gefunden, der Begriff Debugging ist durch eine Frau dokumentiert. Die haben zu ihren Lochkarten damals durchaus auch Schraubenzieher gehabt. Aber damals gab es keine formale Ausbildung. Mit der formalen Ausbildung verschwanden die Frauen.

  73. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 12:53

    MSW112 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und deshalb ist es verwerflich, dies ändern zu wollen? (was der TE
    > unterstellt)

    Warum sollte man etwas aendern, was keine Probleme verursacht und fuer die Betroffenen ebenfalls kein Problem ist?

    Ich kenne keine Situation, wo Frauen oder Maennern aus solchen unredlichen Gruenden die Ausbildung und Einstellung verweigert wird. (Außer es gibt Gruende, die in der physiologie des entsprechenden Geschlechts begruendet sind, was dann keine Diskriminierung darstellt) Und an Sonsten gibt es hier in Deutschland Gesetze.

    Das Frauen der Zugang zu diesen Berufen verwehrt ist ist das Produkt der Fantasie von wirklich armseligen Menschen, die ihrer zwanghaften Paranoia erlegen sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.17 12:55 durch HubertHans.

  74. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: Erich12 31.03.17 - 13:24

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie interessieren sich einfach nicht für Technik.

    Was laut Studien eine positive Rückkopplung bewirkt und dadurch mit einer der Gründe ist, weswegen sich Frauen eben weniger für Technik interessieren, siehe zB scinexx.de

  75. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 13:34

    Erich12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > John2k schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sie interessieren sich einfach nicht für Technik.
    >
    > Was laut Studien eine positive Rückkopplung bewirkt und dadurch mit einer
    > der Gründe ist, weswegen sich Frauen eben weniger für Technik
    > interessieren, siehe zB scinexx.de

    Wenn sie mit Vorurteilen konfrontiert worden sind. Der Artikel zieht da einige Aussagen an den Haaren herbei. man versucht verbindungen zu knuepfen, wo keine sind. Zumal es dort um "Begabung" und Leistung geht. Aber nicht um das "Interesse". Das es hier dann zu Wechselwirkungen kommt kann man nicht ausschließen. jedoch hat das nichts damit zu tun, das sie ihrer Moeglichkeiten beraubt werden. Das ist deren eigene "Dummheit".

    Es gibt physiologische und biologische Unterschiede bei Maennern und Frauen. Das wirkt sich eben auch auf Verhalten und Interessen aus. Das Frauen sich ueberhaupt nicht fuer Technik interessieren ist falsch. Aber im Schnitt sind es eben sichtlich weniger.

  76. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: RicoBrassers 31.03.17 - 12:59

    Gehe hier im Grunde d'accord.

    Und bezüglich gesetzlicher Frauenquote möchte ich gerne folgendes hinzufügen:
    GG Art. 3

    > (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    > (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
    > (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes [...] benachteiligt oder bevorzugt werden. [...]

    Eine gesetzliche Frauenquote würde - zumindest meiner Interpretation von Artikel 3 nach - direkt gegen alle 3 Absätze verstoßen und wäre somit verfassungswidrig, wenn Frauen aufgrund ihres Geschlechtes bessere Eisntellungschancen hätten, als ein männlicher Jobanwärter mit deutlich besseren Qualifikationen.

    Natürlich sollten beide Geschlechter - ganz im Sinne von Artikel 3 - die gleichen Chancen auf den Job haben, wenn beide Anwärter äquivalente Qualifikationen aufweisen können.

  77. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: mnementh 31.03.17 - 13:47

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerne. Dummerweise deckt sich das wohl nicht mit den Interessengebieten der
    > meisten Frauen. Das koennen wir ueber Loesung "Quotenfrauen" "beheben".
    > Dafuer schmeißen wir halt qualifizierte/ qualifiziertere maennliche
    > Mitarbeiter auf die Straße.
    >
    > Wenn ich sowas immer lese wird mir schlecht. Frauen haben eben auf sowas
    > weniger Bock. Wie Maenner eben auf andere Arbeitsfelder vergleichsweise
    > weniger wert legen. Wer sich ueber sowas Gedanken macht sollte mal fuer
    > sich ueberlegen, ob nicht das Problem dabei liegt, zwanghaft Probleme zu
    > suchen, wo keine sind.
    Der Artikel fragt ja nicht nach einer Frauenquote, sondern danach mehr Frauen für den Job zu interessieren. Offensichtlich liegt ja da noch Potential brach. Sicher, Frauen interessieren sich nicht so dafür, dann kann man fragen woran das liegt. Wenn wir mehr Frauen für IT-Ausbildungen begeistern können, dann gibt es in der Folge auch mehr Fachkräfte.

  78. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 13:51

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gerne. Dummerweise deckt sich das wohl nicht mit den Interessengebieten
    > der
    > > meisten Frauen. Das koennen wir ueber Loesung "Quotenfrauen" "beheben".
    > > Dafuer schmeißen wir halt qualifizierte/ qualifiziertere maennliche
    > > Mitarbeiter auf die Straße.
    > >
    > > Wenn ich sowas immer lese wird mir schlecht. Frauen haben eben auf sowas
    > > weniger Bock. Wie Maenner eben auf andere Arbeitsfelder vergleichsweise
    > > weniger wert legen. Wer sich ueber sowas Gedanken macht sollte mal fuer
    > > sich ueberlegen, ob nicht das Problem dabei liegt, zwanghaft Probleme zu
    > > suchen, wo keine sind.
    > Der Artikel fragt ja nicht nach einer Frauenquote, sondern danach mehr
    > Frauen für den Job zu interessieren. Offensichtlich liegt ja da noch
    > Potential brach. Sicher, Frauen interessieren sich nicht so dafür, dann
    > kann man fragen woran das liegt. Wenn wir mehr Frauen für IT-Ausbildungen
    > begeistern können, dann gibt es in der Folge auch mehr Fachkräfte.

    Wer in diesen Berufen arbeiten will tut das auch, wenn qualifiziert. Die Fragestellung an sich ist schon falsch. Der Artikel spricht genau das an, was ich hier eben beantworten moechte.

  79. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: mnementh 31.03.17 - 13:55

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer in diesen Berufen arbeiten will tut das auch, wenn qualifiziert. Die
    > Fragestellung an sich ist schon falsch. Der Artikel spricht genau das an,
    > was ich hier eben beantworten moechte.
    Der Artikel spricht an, dass das Fachkräfteproblem selbstgemacht ist. Der Artikel zeigt in mehreren Kategorien auf, dass noch Potential besteht für die Firmen sich ihre Fachkräfte selbst heranzuzüchten. Und da besteht noch massiv Potential. Man muss niemanden zwingen, aber ein Abbau von Vorurteilen und der Aufbau von mehr Angeboten zur Ausbildung würde schon Wunder wirken.

  80. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: HubertHans 31.03.17 - 13:58

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer in diesen Berufen arbeiten will tut das auch, wenn qualifiziert. Die
    > > Fragestellung an sich ist schon falsch. Der Artikel spricht genau das
    > an,
    > > was ich hier eben beantworten moechte.
    > Der Artikel spricht an, dass das Fachkräfteproblem selbstgemacht ist. Der
    > Artikel zeigt in mehreren Kategorien auf, dass noch Potential besteht für
    > die Firmen sich ihre Fachkräfte selbst heranzuzüchten. Und da besteht noch
    > massiv Potential. Man muss niemanden zwingen, aber ein Abbau von
    > Vorurteilen und der Aufbau von mehr Angeboten zur Ausbildung würde schon
    > Wunder wirken.

    Es gibt hier keine Vorurteile. Die existieren nur in den Koepfen solcher Diversitaetsfanatiker.

  81. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: John2k 31.03.17 - 14:00

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man muss niemanden zwingen, aber ein Abbau von
    > Vorurteilen und der Aufbau von mehr Angeboten zur Ausbildung würde schon
    > Wunder wirken.

    Für jeden Beruf gibt es Ausbildungen. Was will man da aufbauen?
    Prinzipiell ist die erste Berufswahl frei und wenn man abbricht auch die zweite.

    Wie es bei späteren Umschulungen aussieht weiß ich allerdings nicht.

  82. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: RicoBrassers 31.03.17 - 13:55

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Artikel fragt ja nicht nach einer Frauenquote, sondern danach mehr
    > Frauen für den Job zu interessieren. Offensichtlich liegt ja da noch
    > Potential brach. Sicher, Frauen interessieren sich nicht so dafür, dann
    > kann man fragen woran das liegt. Wenn wir mehr Frauen für IT-Ausbildungen
    > begeistern können, dann gibt es in der Folge auch mehr Fachkräfte.

    Aber das ist doch gerade das Problem. WIE soll man Leute denn davon überzeugen, in der IT zu arbeiten?

    Man sollte die Leute nicht "zu ihrem Glück zwingen" (in dem man sie dazu überredet), sondern die Leute sollten das als Beruf ausüben, was ihnen Spaß macht.

  83. Re: Weibliches Personal an die Tastatur

    Autor: thepiman 31.03.17 - 14:29

    Wenn der Frauenanteil in solchen (auch IT-Berufen) steigt, wäre als Nebeneffekt bestimmt auch die Benachteiligung bei der Einkommenssituation der Frauen geringer.

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