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Deutschprachig, kein Remote ist das Problem

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  1. Re: Deutschprachig, kein Remote ist das Problem

    Autor: Hawk321 02.04.17 - 12:48

    Kann ich bestätigen. Doch woran liegt das?

    Ich denke, an dem Bildungssystem.

    Du erwähnst Cisco: Ich weiß von 10 CCNA's, das 9 nur Braindumps genutzt haben, keine Labs nutzten und nie die Bücher durchgearbeitet haben...der 10 CCNA hat ein riesen Lab, Bücher durch, kann fliessend Englisch und liesst privat CCNP Zeugs...Der 10 bin ich :-D

    In den Schulen/Unis wird doch nichts gemacht?! Pures Chaos, jeder soll alles können (Programmieren, SQL, Linux, Windows, Netzwerk)...aber das Resultat ist nichts halbes, nichts ganzes.

    Ja wieso muss den ein IT Student der in die Admin Schiene will Java lernen? Wieso nicht stattdessen Powershell oder BASH?
    Wieso haben die Schuleinrichtungen nur ein paar alte Netzwerkgeräte???

    Die gängige Meinung ist doch im Bildungssektor " das lernt man später im Berufsleben"


    Meiner Meinung nach ist das ach so tolle deutsche Bildungssystem gescheitert!

  2. Re: Deutschprachig, kein Remote ist das Problem

    Autor: Trockenobst 03.04.17 - 01:07

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vermutlich war im Tarifvertrag zu viel Zuschlag fürs Wochenende drin.

    Nö, die dürfen nicht arbeite weil dann die zulässige Höchstgrenze an Stunden erreicht ist, und es in solchen Fällen keinen "dringenden Grund" gibt (also abgebranntes Werk oder stehendes Fließband oder sowas). Der Auftrag ist ja auch sicher, und Arbeitsplatzgarantien gibt es auch keine. Da gibt es keinen Weg dahin, außer der Gewerkschafter gibt irgendeine abstruse Sondererlaubnis, die dann firmenpolitisches Kapital erfordert das die Geschäftsführung bei der nächsten Kündigungsrunde abheben wird. Das tut der nicht freiwillig.

    Einfach nur weil es fürs Management passt, geht das nicht. Das man 30% mehr Zuschläge zahlen muss ist es noch ein Grund es nicht zu erlauben.

  3. Re: Deutschprachig, kein Remote ist das Problem

    Autor: Trockenobst 03.04.17 - 01:09

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber alle anderen Firmen, in denen Mitarbeiter Facebook nutzen können sind
    > doch längst insolvent weil die Mitarbeiter den ganzen Tag nichts arbeiten!

    Wenn man mit Faktor X pro Mitarbeiter rechnet, und X so niedrig ist dass man sich noch gerade am Markt halten kann, dann passt das schon.

    Das es andere gibt die X*1,5 leisten, heißt noch lange nicht dass diese Firmen ihnen auch den Marktanteil abnehmen können. Die das getan haben, heißen Google und Co. Und die haben andere Firmen aus dem Markt gekickt, etwa im Bereich Onlinemarkting.
    Da war es eher durch die hohe Automatisierung X*10 oder so.

  4. Re: Deutschprachig, kein Remote ist das Problem

    Autor: Anonymer Nutzer 03.04.17 - 12:11

    hmm ich denk eher, dass dir nicht ganz klar ist, wozu ein informatikstudium gut. "it student" ist so und so ein oxymoron. ein grausliches noch dazu. weder java noch bash noch powershell haben an einer universität etwas verloren. dafür gibt es azubis und bei uns schüler der htl.

  5. Re: Deutschprachig, kein Remote ist das Problem

    Autor: quineloe 03.04.17 - 16:14

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >außer der Gewerkschafter gibt irgendeine
    > abstruse Sondererlaubnis

    Diese Sondererlaubnis kommt immer noch von einer Behörde, und nicht von einer Gewerkschaft.

    Wenn also eine Erlaubnis von der "Gewerkschaft" (meinst du Betriebsrat?) nötig ist, ist der Fehler, wie ich schon sagte, im Tarifvertrag oder in Betriebsvereinbarungen zu suchen.

    >Das man 30% mehr Zuschläge zahlen muss ist es noch ein Grund es nicht zu erlauben.

    Diese Sonntagszuschläge sind aber auch für die überlassenen Arbeitnehmer nötig. Zur Not klagen die sie aus ihrem Arbeitgeber heraus. Da seid ihr aber fein raus, wenn deren Arbeitgeber zu blöde war das nicht in seinen Dienstleistungsvertrag zu schreiben und dann entsprechend aus eigener Tasche zaheln muss.

    Der Zuschlag für Sonntagsarbeit ist übrigens 50%, keine 30%.

  6. Re: Deutschprachig, kein Remote ist das Problem

    Autor: a user 03.04.17 - 17:25

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geistesgegenwart schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >Admins und "Rechneranschliesser", also Leute die mri mein Rechner aufbauen
    > wenn ich >ein Ticket aufmache, gibts zu genüge.
    >
    > Woher weißt du das? Ich kenne genug Geschichten aus Service Desks, wo man
    > ewig die Leute durchtesten muss, weil es am Ende halt doch wieder irgendwo
    > hakt. Und wer gut ist bleibt halt nicht lange Service Desk oder
    > "Rechneranschließer".
    >
    > Ich frage mich ja, ob in anderen Branchen man derart herablassend auf
    > einfachere, verwandte Tätigkeiten hinabschaut. Ist mir in der Legal-Welt in
    > der ich IT mache noch nicht untergekommen, dass ein Anwalt so auf die
    > Ausbildungsberufe seiner Branche hinabblickt.
    Schlechte Vergleich. Juristen blicken noch abfälliger sogar auf Leute gleicher Ausbildungstufe herab. An vielen Unis haben sie in den Jura-Bibliotheken Kontrollen eingeführt wie an Flughäfen, da Jura-Studenten SBücherverstecken und Seiten rausreißen, damit ihre Mitstudenten schlechter dastehen bei den Prüfungen.
    Das ist kein Scherz und ziemlich verbreitet.

    Meine Erfahrung ist, je weniger Naturwissenschaftlicher desto eckliger die Menschen. Und da sind Juristen und Wirtschaftswissenschaftler mit Abstand die schlimmsten.
    >
    > Aber in der IT scheint die Einstellung "First level und Rechneranschließer
    > sind Untermenschen" schon stark verbreitet zu sein.
    Das ist deine (falsche) Interpretation der Aussage, dass First Level und Rechneranschließen nicht so anspruchsvoll ist Softwareentwicklung und Algorithmenentwicklung. Das das eine einfacher ist und von mehr menschen erlernt werden kann als das andere macht sie weder zu Untermenschen noch sontstwas und das hat acuh keiner behauptet.

  7. Re: Deutschprachig, kein Remote ist das Problem

    Autor: Neuro-Chef 17.04.17 - 07:27

    Hawk321 schrieb:
    > Du erwähnst Cisco: Ich weiß von 10 CCNA's, das 9 nur Braindumps genutzt
    > haben, keine Labs nutzten und nie die Bücher durchgearbeitet haben...der 10
    > CCNA hat ein riesen Lab, Bücher durch, kann fliessend Englisch und liesst
    > privat CCNP Zeugs...Der 10 bin ich :-D
    In deiner Freizeit? Für "ordentliches" Arbeiten werden in vielen Firmen keine Ressourcen zugestanden -> wenn's schiefgeht, ist man eben doof.

    > In den Schulen/Unis wird doch nichts gemacht?! Pures Chaos, jeder soll
    > alles können (Programmieren, SQL, Linux, Windows, Netzwerk)...aber das
    > Resultat ist nichts halbes, nichts ganzes.
    Richtig, andererseits entspricht so ein bunter Zuständigkeitsmix oft genug der beruflichen Realität. Der gute IT-ler kann sich ja selbst mit neuen Dingen vertraut machen^^

    > Ja wieso muss den ein IT Student der in die Admin Schiene will Java lernen?
    Wer studiert, um Admin zu werden, gehört echt verhauen. Ich studiere bald, weil ich aufs Admin-Dasein keinen Bock mehr hab..

    > Wieso nicht stattdessen Powershell oder BASH?
    > Wieso haben die Schuleinrichtungen nur ein paar alte Netzwerkgeräte???
    Dort werden die Grundlagen der Grundlagen vermittelt - bestenfalls.

    > Die gängige Meinung ist doch im Bildungssektor " das lernt man später im
    > Berufsleben"
    Ist ja auch so!

    > Meiner Meinung nach ist das ach so tolle deutsche Bildungssystem
    > gescheitert!
    Naja, mit den IT-Ausbildungen kann man sich teilweise wirklich den Arsch abwischen.

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. «

    ಠ_ಠ

  8. Re: Deutschprachig, kein Remote ist das Problem

    Autor: ArcherV 17.04.17 - 10:51

    Neuro-Chef schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer studiert, um Admin zu werden, gehört echt verhauen. Ich studiere bald,
    > weil ich aufs Admin-Dasein keinen Bock mehr hab..


    Wieso?
    Studieren ist für mich im TVÖD die einzige Möglichkeit um in eine höhere Entgeltgruppe zu kommen. Admin bin ich gerne. :)

  9. Re: Deutschprachig, kein Remote ist das Problem

    Autor: Hawk321 17.04.17 - 11:00

    Hier...Netzwerk-Dozent "OSPF, was ist das?"

    Das war keine Frage an die Studenten...sondern seine persönliche Offenbarung 0 Ahnung zu haben.

  10. Re: Deutschprachig, kein Remote ist das Problem

    Autor: Neuro-Chef 17.04.17 - 16:28

    ArcherV schrieb:
    > Wieso?
    Weil man da in Bezug auf die meisten Admin-Jobs schlicht nichts relevantes lernt. Wertschätzung und Bezahlung sind in sehr vielen Firmen auch nicht besonders ausgeprägt.

    > Studieren ist für mich im TVÖD die einzige Möglichkeit um in eine höhere
    > Entgeltgruppe zu kommen. Admin bin ich gerne. :)
    OK, ÖD ist natürlich 'ne spezielle Angelegenheit. Käme für mich persönlich nicht infrage.

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. «

    ಠ_ಠ

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