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Entwickler vs. Administrator

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  1. Entwickler vs. Administrator

    Autor: FullMoon 31.03.17 - 18:44

    Kann es sein, dass hier im Golem-Forum viel mehr Entwickler als Admins unterwegs sind? Bezogen auf sämtliche Themen, die das Arbeitsumfeld eines "IT-Jobs" betreffen (Bewerbung, Anforderungen, Arbeitsalltag, Gehalt, Fachkräftemangel), habe ich das Gefühl hier vorwiegend Kommentare von Entwicklern zu lesen.

    Oft wird auch gar nicht wirklich differenziert.
    Da hat das Thema eines Artikels irgendetwas mit der "IT Branche" zu tun, oder es geht wie hier um Fachkräftemangel in der "IT Branche" und es ist gar nicht klar welche berufliche Tätigkeit ganz konkret gemeint ist.
    Ich habe dann oft den Eindruck, dass überwiegend Entwickler einen Kommentar abgeben und vermisse Vergleichswerte von Administratoren.

    Gibt es insgesamt in Deutschland, oder weltweit, vielleicht sogar viel mehr Programmierer/Entwickler, als Systemadministratoren?

    Auch habe ich das Gefühl, dass es eine Art Hierarchie zwischen beiden Gruppen zu geben scheint, dass Admins von Entwicklern sozusagen nur belächelt werden und als niedere Arbeitskräfte angesehen werden, die nicht an ihr eigenes Niveau heranreichen. So als würde man einen Chirurgen mit einem Krankenpfleger vergleichen.
    Das finde ich sehr schade. Warum ist das so?

    In meinen Augen ist ein (System-)Administrator kein "Turnschuh-Admin" oder ein Firstlevel-Supporter, der losdackelt um das Stromkabel des Druckers wieder einzustecken oder einem Menschen zu erklären, wie er eine Verknüpfung auf dem Desktop anlegen kann.
    Solche Jobs gibt es auch, sie sind auch wichtig und notwendig, jedoch sehe ich das eher als einfache IT Helpdesk- oder Supporttätigkeit.
    Ein (System-)Admin ist meiner Meinung nach vorwiegend im 2nd-Level Support tätig. Analysiert dort komplexe Probleme, findet Lösungen und gibt dem 1st-Level Support Anweisungen was er wann zu tun hat.
    Ansonsten betreut und wartet er seine "Dienste" sprich die zugrundeliegenden Server und die dazugehörigen Schnittstellen. Auch neue Systeme/Dienste werden implementiert, zuvor müssen konkrete Pläne ("Lasten-/Pflichtenheft") für solche Projekte mit betroffenen Fachabteilungen o.ä. erstellt werden.

    Das sind alles Tätigkeiten, die eine Menge Sachverstand, Erfahrung, Intelligenz, Logik und sonstige charakterliche Eignungen voraussetzen.
    Deswegen verstehe ich nicht, warum manche Entwickler meinen, sie seien etwas besseres. Da kann ich mir nur vorstellen, dass viele dieser Entwickler eben meinen, alle Tätigkeiten in der "IT-Branche" abseits vom Entwicklen und Programmieren seien eben stupide Aufgaben, die jeder "dahergelaufene von der Straße" machen könnte.

    Ist das so? Was denkt ihr?

    Ich schreibe es sicherheitshalber dazu:
    No offense - Ich möchte hier niemanden angreifen. Sollte jemand seine Meinung teilen wollen, dann bitte ich um eine sachliche, konstruktive Diskussion.
    Vielen Dank!

  2. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: Anonymer Nutzer 31.03.17 - 19:06

    Man darf einfach nicht denken, dass der Anspruch der Tätigkeit wesentlich mit den Chancen auf dem Arbeitsmarkt oder der Bezahlung zusammenhängen. Es hängt viel mehr damit zusammen, wie viel Geld man dem Unternehmen einbringt. Ein Softwareentwickler schafft das Produkt, mit dem das Unternehmen Geld verdient. Ein Admin ist im besten Fall ein Dienstleister, im schlimmsten Fall nur ein Kostenfaktor. Je nach Sichtweise der Verantwortlichen. Das ist völlig unabhängig davon, wie anspruchsvoll die Tätigkeit ist.

    Hier werden für relativ anspruchsvolle IT-Jobs Gehälter in den Raum geworfen, den die meisten ungelernten Arbeiter am Band eines Autobauers locker schlagen. Auch hier ist es wieder so: Das Auto, das zusammengebaut wird, verdient das Geld. Das IT-System, das die Fertigung steuert, kostet oberflächlich betrachtet erst einmal nur Geld.

    Ich übernehme mal deinen Disclaimer: No offense - ich möchte damit niemanden angreifen.

  3. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: zampata 31.03.17 - 19:20

    FullMoon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da kann ich mir nur vorstellen, dass viele dieser
    > Entwickler eben meinen, alle Tätigkeiten in der "IT-Branche" abseits vom
    > Entwicklen und Programmieren seien eben stupide Aufgaben, die jeder
    > "dahergelaufene von der Straße" machen könnte.
    >
    > Ist das so? Was denkt ihr?

    Vorweg ich kenne fast kein Unternehmen in dem viele Entwickler und viele Admins zusammen arbeiten.

    Unternehmen in denen viele Entwickler arbeiten haben zwar auch Admins, dort dienen diese aber meist nur zur Wartung der Infrastruktur. Dort sorgen die Admins dafür dass die Entwickler arbeiten können und in diesem Fall "dienen" sie den Entwickler..

    In Unternehmen in denen viele Admins arbeiten, leisten die Admins oft den second Level Support. Und für den 3. Level Support melden sich die Admins oft bei den Entwickler jener Firma die ihnen etwas verkauft hat.
    In diesem Fall "dienen" die Entwickler den Admins (werden davon bezahlt) aber da die Entwickler die Software entwickelt haben, die die Admins anwenden ist es natürlich so dass die Admins aus Entwicklersicht nur niedere Arbeit machen und die Optionen konfigurieren, die die Entwickler vorgesehen haben.


    Ich will keinesfalls behaupten dass dies immer so ist oder dass ich recht habe; es ist lediglich eine Sichtweise die anhand der Erfahrungen erstellt wurde. Kann natürlich sein dass das bei jemand anders das ganz anders aussieht.



    [quote]
    Gibt es insgesamt in Deutschland, oder weltweit, vielleicht sogar viel mehr Programmierer/Entwickler, als Systemadministratoren?
    [/quote]
    Ich wäre jetzt fast davon ausgegangen ich finde aber keine Zahlen die das belegen - eher sogar das Gegenteil. Bei Stepsone steht es bei Jobangeboten etwa 1:1 .

  4. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: FullMoon 31.03.17 - 20:32

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Softwareentwickler schafft das Produkt, mit dem das
    > Unternehmen Geld verdient. Ein Admin ist im besten Fall ein Dienstleister,
    > im schlimmsten Fall nur ein Kostenfaktor. Je nach Sichtweise der
    > Verantwortlichen.

    Ich verstehe deinen Punkt, jedoch kann es auch sein, dass Entwickler, genau wie Admins auch nur Dienstleister sind. Z.B. wenn das Unternehmen ein (materielles) Produkt herstellt, mit dessen Verkauf das Geld verdient wird und Entwickler beschäftigt, die Software rein für den internen Gebrauch entwickelt.

  5. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: FullMoon 31.03.17 - 20:33

    zampata schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unternehmen in denen viele Entwickler arbeiten haben zwar auch Admins, dort
    > dienen diese aber meist nur zur Wartung der Infrastruktur. Dort sorgen die
    > Admins dafür dass die Entwickler arbeiten können und in diesem Fall
    > "dienen" sie den Entwickler..
    >
    > In Unternehmen in denen viele Admins arbeiten, leisten die Admins oft den
    > second Level Support. Und für den 3. Level Support melden sich die Admins
    > oft bei den Entwickler jener Firma die ihnen etwas verkauft hat.
    > In diesem Fall "dienen" die Entwickler den Admins (werden davon bezahlt)
    > aber da die Entwickler die Software entwickelt haben, die die Admins
    > anwenden ist es natürlich so dass die Admins aus Entwicklersicht nur
    > niedere Arbeit machen und die Optionen konfigurieren, die die Entwickler
    > vorgesehen haben.

    Danke! Das klingt schonmal plausibel.
    In meiner Firma gibt es Entwickler (zahlenmäßig mehr) und Admins. Beide Gruppen sind aber Dienstleister für das Unternehmen. Die Entwickler entwickeln Software für den internen Gebrauch (damit wird kein Geld verdient), die Admins kümmern sich um die Infrastruktur. Dabei "dienen" die Admins den Entwicklern aber nicht exklusiv, da sie sich um alle Mitarbeiter kümmern, genießen die Entwickler keinen Sonderstatus, sondern werden in dem Sinne als ganz normale Mitarbeiter angesehen.

  6. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: Anonymer Nutzer 31.03.17 - 20:37

    > Ich verstehe deinen Punkt, jedoch kann es auch sein, dass Entwickler, genau
    > wie Admins auch nur Dienstleister sind. Z.B. wenn das Unternehmen ein
    > (materielles) Produkt herstellt, mit dessen Verkauf das Geld verdient wird
    > und Entwickler beschäftigt, die Software rein für den internen Gebrauch
    > entwickelt.

    Das stimmt. Und ich würde wetten, dass Entwickler in solchen Stellen tendenziell weniger verdienen als die Kollegen, die direkt an der Entwicklung eines Verkaufsprodukts beteiligt sind.

  7. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: pampernickel 31.03.17 - 20:55

    FullMoon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann es sein, dass hier im Golem-Forum viel mehr Entwickler als Admins
    > unterwegs sind? Bezogen auf sämtliche Themen, die das Arbeitsumfeld eines
    > "IT-Jobs" betreffen (Bewerbung, Anforderungen, Arbeitsalltag, Gehalt,
    > Fachkräftemangel), habe ich das Gefühl hier vorwiegend Kommentare von
    > Entwicklern zu lesen.

    Ja, den Eindruck habe ich auch. In meiner persoenlichen Erfahrung, die nicht zu verallgemeinern ist, finden viele junge Leute programmieren cool (ist es ja auch) und lernen das dann. Nun sind sie Entwickler und besiedeln IT-Foren ;-)

    > Auch habe ich das Gefühl, dass es eine Art Hierarchie zwischen beiden
    > Gruppen zu geben scheint, dass Admins von Entwicklern sozusagen nur
    > belächelt werden und als niedere Arbeitskräfte angesehen werden, die nicht
    > an ihr eigenes Niveau heranreichen. So als würde man einen Chirurgen mit
    > einem Krankenpfleger vergleichen.
    > Das finde ich sehr schade. Warum ist das so?

    Warum das so ist, weiss ich nicht und es ist mir bisher auch nicht so aufgefallen. Eher umgekehrt. Ich bin OS-Admin - jetzt sagt man ja System Engineer - auf Ober-Senior-Niveau im sogenannten Enterprise-Umfeld. Und da geht es halt schon los. Dort wird nicht entwickelt, dort wird eingesetzt. Entwickler werden kaum gesehen.

    Das liegt auch daran - wieder persoenliche Erfahrung an der sich niemand abarbeiten muss - dass Entwickler oft gar nicht wissen, was eigentlich dahinter steckt, eine Umgebung wirklich HA-tauglich zu designen, aufzubauen - welche Infrastruktur also noetig ist. Eher wollen sie nen Compiler auf einem Produktionssystem, um "mal schnell was zu probieren". Fragt man Entwickler nach IOPS, verstehen sie "Drops". Auch zu Performanceanalysen werden die Admins haeufig gebeten, weil der Entwickler leider nicht weiss, warum ein Prozess seiner Anwendung gerade einem spin mutex haengt und einen Core ausglueht.

    Ich will sagen: Bei uns sind die Entwickler die, denen man Nachhilfe geben muss. Sie sind die "guenstigen" Leute, weil es viele davon gibt, die irgendwie alle das gleiche koennen. Die Admins hingegen - also die, die nicht immer hier im Forum herumkrakeelen wie super ihr Lieblingsbetriebssystem ist - koennen ziemlich viel ziemlich gut. Sie halten den Laden am Laufen und weil ein Ausfall des Ladens echt viel Geld kostet, kriegt so ein Admin eben auch viel Geld - deutlich mehr Geld als eben ein Entwickler.

    > In meinen Augen ist ein (System-)Administrator kein "Turnschuh-Admin" oder
    > ein Firstlevel-Supporter, der losdackelt um das Stromkabel des Druckers
    > wieder einzustecken oder einem Menschen zu erklären, wie er eine
    > Verknüpfung auf dem Desktop anlegen kann.

    Ich habe bis jetzt noch niemanden erlebt, der das gedacht haette. Aber wahrscheinlich waere der- oder diejenige schnell im Doppelboden des RZs verschwunden.

    > Deswegen verstehe ich nicht, warum manche Entwickler meinen, sie seien
    > etwas besseres. Da kann ich mir nur vorstellen, dass viele dieser
    > Entwickler eben meinen, alle Tätigkeiten in der "IT-Branche" abseits vom
    > Entwicklen und Programmieren seien eben stupide Aufgaben, die jeder
    > "dahergelaufene von der Straße" machen könnte.

    Ich habe das so nicht erlebt. Eher betretene Gesichter, weil der Admin dann ganz non chalant drei Zeilen Skript schreibt und die Vorlauten zum Schweigen bringt ;-) Aber ernsthaft: Ich rege mich oft genug ueber merkwuerdige Ideen von Entwicklern auf, aber nach ner Runde um den Block an der frischen Luft kommen wir Admins und die Programmierknechte alle prima mit einander aus. Aber auch nicht zu lange. Ist klar ;-)

  8. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: PiranhA 31.03.17 - 20:59

    Das merkt man teilweise auch abhängig davon wie erfolgreich die Abteilung ist. In meiner Abteilung ist die Cash Cow des Unternehmens angesiedelt und wir finanzieren so mehrere andere Abteilungen. Da liegt dann der Umsatz pro Mitarbeiter bei ner knappen Million. Da ist das Geld bei uns für neue Rechner oder 3rd Party Software etwas lockerer und auch beim Gehalt springt teilweise mehr raus.

  9. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: zampata 31.03.17 - 22:45

    pampernickel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das liegt auch daran - wieder persoenliche Erfahrung an der sich niemand
    > abarbeiten muss - dass Entwickler oft gar nicht wissen, was eigentlich
    > dahinter steckt, eine Umgebung wirklich HA-tauglich zu designen, aufzubauen
    > - welche Infrastruktur also noetig ist. Eher wollen sie nen Compiler auf
    > einem Produktionssystem, um "mal schnell was zu probieren". Fragt man
    > Entwickler nach IOPS, verstehen sie "Drops". Auch zu Performanceanalysen
    > werden die Admins haeufig gebeten, weil der Entwickler leider nicht weiss,
    > warum ein Prozess seiner Anwendung gerade einem spin mutex haengt und einen
    > Core ausglueht.

    Interessant. Daraus kann man schließen dass es auch arg damit zusammenhängt welche Admins / Entwickler man kennt.

    Ich kenne beispielsweise fast nur Admins die, nenne wir es mal so, für die Erhaltung einer Anwendung zuständig sind. Ich meine damit sie leisten 2. Level Support, legen neue User an, vergeben Rechte, reinigen die Systeme von altlasten und installieren updates.
    Die Entwickler passen die Software an neue Anforderungen an und lösen anstehende Probleme .


    Der Admin in pampernickel Erklärung macht schon mal was ganz anderes. Wenn er jetzt den Aufbau einer neuen Infrastruktur (keine Erweiterung bestehender Lösungen) organisiert und Prozesse analysiert dann frage ich mich ob das "noch" ein Administrator ist; ich würde ihn eher zu den Entwicklern zählen..
    [quote] Dort wird nicht entwickelt, dort wird eingesetzt. Entwickler werden kaum gesehen. [/quote] in meinen Augen entwickelt ein Entwickler nicht nur Code sondern analysiert auch Probleme und schlägt Lösungen vor.
    Okay zugeben letzteres kann man auch Consultant nennen und jemanden wie pampernickel würde ich dann auch eher Consultant nennen anstelle als Admin.


    Das Problem dürfte halt sein die Rollen richtig voneinander abzugrenzen.
    Ich vermute im Golem Forum ist die Abgrenzung halt eher wie von mir beschrieben. In dieser Beschreibung macht ein Admin halt nur Wartung während ein Consultant die Probleme löst.
    Das dürfte erklären wieso Admins in der Hierachie oft weiter unten angesehen werden.

  10. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: Anonymer Nutzer 31.03.17 - 23:00

    der conultant redet, setzt aber nicht um. Der von pampernickel beschrieben admintyp consultet sich selbst und setzt um. das gibt es vor allem in kleinen unternehmen. größere können sich verschiedene leute leisten. bei kleineren muss halt einer dann alles machen und es gibt keinen eigenen für netzwerk, datenbanken, server, storage, ... sind dann halt 60 stunden jobs und nur was für enthusiasten, denn bezahlt wird diese leistung eben aufgrund fehlenden budgets nicht besser.

  11. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: ArcherV 31.03.17 - 23:18

    FullMoon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann es sein, dass hier im Golem-Forum viel mehr Entwickler als Admins
    > unterwegs sind? Bezogen auf sämtliche Themen, die das Arbeitsumfeld eines
    > "IT-Jobs" betreffen (Bewerbung, Anforderungen, Arbeitsalltag, Gehalt,
    > Fachkräftemangel), habe ich das Gefühl hier vorwiegend Kommentare von
    > Entwicklern zu lesen.
    >
    > Oft wird auch gar nicht wirklich differenziert.
    > Da hat das Thema eines Artikels irgendetwas mit der "IT Branche" zu tun,
    > oder es geht wie hier um Fachkräftemangel in der "IT Branche" und es ist
    > gar nicht klar welche berufliche Tätigkeit ganz konkret gemeint ist.
    > Ich habe dann oft den Eindruck, dass überwiegend Entwickler einen Kommentar
    > abgeben und vermisse Vergleichswerte von Administratoren.
    >
    > Gibt es insgesamt in Deutschland, oder weltweit, vielleicht sogar viel mehr
    > Programmierer/Entwickler, als Systemadministratoren?
    >
    > Auch habe ich das Gefühl, dass es eine Art Hierarchie zwischen beiden
    > Gruppen zu geben scheint, dass Admins von Entwicklern sozusagen nur
    > belächelt werden und als niedere Arbeitskräfte angesehen werden, die nicht
    > an ihr eigenes Niveau heranreichen. So als würde man einen Chirurgen mit
    > einem Krankenpfleger vergleichen.
    > Das finde ich sehr schade. Warum ist das so?


    Unterschreibe ich so!

    > In meinen Augen ist ein (System-)Administrator kein "Turnschuh-Admin" oder
    > ein Firstlevel-Supporter, der losdackelt um das Stromkabel des Druckers
    > wieder einzustecken oder einem Menschen zu erklären, wie er eine
    > Verknüpfung auf dem Desktop anlegen kann.
    > Solche Jobs gibt es auch, sie sind auch wichtig und notwendig, jedoch sehe
    > ich das eher als einfache IT Helpdesk- oder Supporttätigkeit.
    > Ein (System-)Admin ist meiner Meinung nach vorwiegend im 2nd-Level Support
    > tätig. Analysiert dort komplexe Probleme, findet Lösungen und gibt dem
    > 1st-Level Support Anweisungen was er wann zu tun hat.
    > Ansonsten betreut und wartet er seine "Dienste" sprich die
    > zugrundeliegenden Server und die dazugehörigen Schnittstellen. Auch neue
    > Systeme/Dienste werden implementiert, zuvor müssen konkrete Pläne
    > ("Lasten-/Pflichtenheft") für solche Projekte mit betroffenen
    > Fachabteilungen o.ä. erstellt werden.
    >

    Naja First Level Support und Admintätigkeiten geht aber auch 1 in 1 über. Ich z.B. mache einige Admintätigkeiten (z.B. AD, Mailsystem oder Drucker), in dem Bereich logischerweise auch 2nd Level Support. Dazu eben auch der normale 1st Level kram, wie z.B. Rechner tauschen etc.


    Aber Entwickler haben wir als Behörde auch gar nicht - brauchen wir auch nicht :-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.17 23:19 durch ArcherV.

  12. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: derbumm 31.03.17 - 23:23

    Hier ist ein Admin.
    Ich bin seit ca. 10 Jahren dabei, bin "Quereinsteiger", sprich kein gelernter Fachinformatiker und nach vielen Jahren bei einem Systemhaus jetzt bei einem Softwareunternehmen tätig. In dem Softwareunternehmen bin ich Einzelkämpfer und regel die komplette IT inkl. aller Standorte, Migrationen, etc. pp.
    Die vorhandene Umgebung bei meinem neuen Arbeitgeber war eine komplette Katastrophe und der GF hat man Jahrelang erzählt es würde alles super laufen.
    Es existierte kein Sicherheitskonzept, keine Backupstrategien, kein Desasterrecoverykonzept usw.

    Durch meine Anstellung bei dem Systemhaus habe ich diverse Firmen mit "eigener IT" kennenlernen und dort den Karren aus dem Dreck ziehen dürfen. Es ist erschreckend wer sich alles IT-Systemadministrator nennen darf. Ausgebildete Fachinformatiker wie auch "Du machst was mit Computern, du bist jetzt unser Admin"-Administratoren...

    Erfahrungsgemäß sind die meisten Systemadministratoren nur in der Lage ihre vorhandene Umgebung irgendwie zu verwalten. Sobald es aber heißt, dass eine Umgebung abgelöst werden muss, Probleme die mehr als nur drei Mausklicks zur Lösung benötigen oder Migrationen ins Spiel kommen ist Schluss. Da fehlt das Knowhow wie auch der Wille oder die Fähigkeit sich selbstständig in neue Themen einzuarbeiten und so etwas zu planen. Ich dachte damals, dass gerade solche Fähigkeiten einen Systemadministrator ausmachen, aber dies scheint in den meisten Fällen nicht zu sein.

    Ich werde aktuell mit ~50k ¤ im Jahr unterdurchschnittlich bezahlt wenn ich sehe was für Admins dort draußen unterwegs sind.
    Dafür habe ich aber sehr sehr viele Freiheiten und ein extrem lockeres Arbeitsklima.

    [quote]
    Der Admin in pampernickel Erklärung macht schon mal was ganz anderes. Wenn er jetzt den Aufbau einer neuen Infrastruktur (keine Erweiterung bestehender Lösungen) organisiert und Prozesse analysiert dann frage ich mich ob das "noch" ein Administrator ist; ich würde ihn eher zu den Entwicklern zählen.. [/quote]

    Ich würde so jemanden evtl. (und damit auch mich) als IT - System Engineer schimpfen. Entwickler sind für mich reine Softwareprogrammierer oder eine Flüssigkeit ;-)

  13. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: FullMoon 31.03.17 - 23:34

    pampernickel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich will sagen: Bei uns sind die Entwickler die, denen man Nachhilfe geben
    > muss. Sie sind die "guenstigen" Leute, weil es viele davon gibt, die
    > irgendwie alle das gleiche koennen. Die Admins hingegen - also die, die
    > nicht immer hier im Forum herumkrakeelen wie super ihr
    > Lieblingsbetriebssystem ist - koennen ziemlich viel ziemlich gut. Sie
    > halten den Laden am Laufen und weil ein Ausfall des Ladens echt viel Geld
    > kostet, kriegt so ein Admin eben auch viel Geld - deutlich mehr Geld als
    > eben ein Entwickler.

    Das freut mich als Admin doch, zur Abwechslung auch mal sowas zu lesen. :-)


    > > In meinen Augen ist ein (System-)Administrator kein "Turnschuh-Admin" oder
    > > ein Firstlevel-Supporter, der losdackelt um das Stromkabel des Druckers
    > > wieder einzustecken oder einem Menschen zu erklären, wie er eine
    > > Verknüpfung auf dem Desktop anlegen kann.
    >
    > Ich habe bis jetzt noch niemanden erlebt, der das gedacht haette. Aber
    > wahrscheinlich waere der- oder diejenige schnell im Doppelboden des RZs
    > verschwunden.

    Naja hin und wieder kommt das hier im Forum von Entwicklern so rüber. Aber der Ton ist ja auch nicht immer der freundlichste hier...
    Persönlich habe ich solche Vorstellungen eigentlich noch nicht gehört, habe aber auch nicht allzu viele andere "IT Menschen" in meinem Umfeld.

    Danke für deinen Beitrag!

  14. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: FullMoon 31.03.17 - 23:38

    zampata schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne beispielsweise fast nur Admins die, nenne wir es mal so, für die
    > Erhaltung einer Anwendung zuständig sind. Ich meine damit sie leisten 2.
    > Level Support, legen neue User an, vergeben Rechte, reinigen die Systeme
    > von altlasten und installieren updates.
    > Die Entwickler passen die Software an neue Anforderungen an und lösen
    > anstehende Probleme .

    Die Admins analysieren zusätzlich alle auftretenden Störungen/Probleme in ihrem Bereich bzw. in den Systemen die sie betreuen.
    Das können also von Endanwendern gemeldete Fehler sein oder Meldungen die man in Log-Files findet, ungewöhnliches Verhalten, Performance etc. Das finde ich sehr wichtig, dass das nicht vergessen wird.
    Also das ist meine Auffassung vom Daily Business eines Admins, weil ich das vom Prinzip her so in meinem Job mache.

    Naja, Probleme können vielseitig sein. D.h. zuerst muss man wissen, was eigentlich die Ursache ist. Und das zähle ich eher zu dem Aufgabenbereich des Admin, da er sämtliche Schnittstellen und zugehörige Komponenten, die für den Betrieb notwendig sind kennt. Wenn der Admin rausfindet, dass es an der entwickelten Software liegt (z.B. ein Laufzeitfehler XY), kann er es für die weitere Analyse an den Entwickler geben.
    Es macht ja keinen Sinn, wenn der Entwickler feststellt, dass ein Problem mit der Netzwerkkommunikation vorliegt und dann dem Admin sagen muss, er soll die Firewall anders konfigurieren.
    Im Idealfall ist die Software so gut programmiert, dass sie aussagekräftige Fehlermeldungen ausgibt, dann kann der Admin schon vorher sehen woran es liegen kann und seine Bereiche, die er zu verantworten hat schonmal auf Fehler überprüfen.

    > Der Admin in pampernickel Erklärung macht schon mal was ganz anderes. Wenn
    > er jetzt den Aufbau einer neuen Infrastruktur (keine Erweiterung
    > bestehender Lösungen) organisiert und Prozesse analysiert dann frage ich
    > mich ob das "noch" ein Administrator ist; ich würde ihn eher zu den
    > Entwicklern zählen..

    Naja bei der Einordnung von pampernickel bin ich mir auch unsicher.
    Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung davon, warum "ein Prozess einen [CPU] Core zum ausglühen bringt", was er oben beschrieben hat.
    Consultant könnte da schon passen, aufgrund dieses Fachwissens.
    Ein "normaler" Admin braucht das denke ich nicht.

    > in meinen Augen entwickelt ein Entwickler nicht nur Code sondern
    > analysiert auch Probleme und schlägt Lösungen vor.
    > Okay zugeben letzteres kann man auch Consultant nennen und jemanden wie
    > pampernickel würde ich dann auch eher Consultant nennen anstelle als
    > Admin.

    Ja, der Entwickler analysiert natürlich auch Probleme, aber nur die auch konkret mit seiner Entwicklung zusammenhängen.
    Die Infrastruktur also z.B. Netzwerk wird er kaum untersuchen

    > Das Problem dürfte halt sein die Rollen richtig voneinander abzugrenzen.
    > Ich vermute im Golem Forum ist die Abgrenzung halt eher wie von mir
    > beschrieben. In dieser Beschreibung macht ein Admin halt nur Wartung
    > während ein Consultant die Probleme löst.
    > Das dürfte erklären wieso Admins in der Hierachie oft weiter unten
    > angesehen werden.

    Das ist eine mögliche Erklärung.
    Allerdings finde ich das falsch, da ich es wie gesagt in meinem Alltag anders erlebe.
    Admins analysieren und lösen Probleme. Consultants gibt es bei ganz konkreten Projekten, aber nicht im Daily Business, wo die Admins ihre betreuten Systeme wirklich kennen und auch absolut in der Lage sind alles was schief läuft auch wieder in die grade Spur zu bringen.

  15. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: FullMoon 31.03.17 - 23:53

    derbumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erfahrungsgemäß sind die meisten Systemadministratoren nur in der Lage ihre
    > vorhandene Umgebung irgendwie zu verwalten. Sobald es aber heißt, dass eine
    > Umgebung abgelöst werden muss, Probleme die mehr als nur drei Mausklicks
    > zur Lösung benötigen oder Migrationen ins Spiel kommen ist Schluss. Da
    > fehlt das Knowhow wie auch der Wille oder die Fähigkeit sich selbstständig
    > in neue Themen einzuarbeiten und so etwas zu planen. Ich dachte damals,
    > dass gerade solche Fähigkeiten einen Systemadministrator ausmachen, aber
    > dies scheint in den meisten Fällen nicht zu sein.

    Das finde ich ehrlich gesagt auch sehr erschreckend!
    Leider kenne ich persönlich nicht viele andere Admins außerhalb meiner Firma.
    Aber ich versichere dir, alle diese genannten Fähigkeiten, die einen Systemadministrator ausmachen sollen, werden von mir und meinen Kollegen in meinem Team komplett beherrscht und auch angewendet.
    Von daher war das für mich auch immer selbstverständlich und ich habe es nicht nachvollziehen können, wenn immer auf die "dummen" Admins herumgehackt wurde, die "nichts können, was über 3 Mausklicks hinausgeht".

    Gerade das analytische Denken, und Umsetzen/Implementieren neuer Systeme, macht für mich doch den Reiz in dem Job aus...

  16. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: Gokux 31.03.17 - 23:56

    Der Entwickler hat halt den grossen Vorteil etwas zu erschaffen. Selbst wenn es total mies ist, ist trotzdem etwas da.

    Ein Admin dagegen hat Mühe aufzufallen. Ein fachfremder Mitarbeiter kann sich die Arbeit nicht vorstellen. Für die endet es dann meist bei "Geht nicht, Admin ist doof" "Geht alles, was macht der eigentlich hier?!"
    Man kann eigentlich fast nur negativ auffallen, selbst wenn die Entwickler Fehler machen, ist letztendlich aus Sicht der MA der Admin daran schuld :P.

  17. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: FullMoon 01.04.17 - 00:05

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja First Level Support und Admintätigkeiten geht aber auch 1 in 1 über.
    > Ich z.B. mache einige Admintätigkeiten (z.B. AD, Mailsystem oder Drucker),
    > in dem Bereich logischerweise auch 2nd Level Support. Dazu eben auch der
    > normale 1st Level kram, wie z.B. Rechner tauschen etc.

    Dass das Hand-in-Hand geht, würde ich so nicht verallgemeinern.
    Ich würde das ganz klar trennen in die bekannten Support Level (first - third). Für den 1st Level Support also was du als Rechnertausch machst, gibt es oftmals eigenes Personal.

    Das wird auch ein Grund sein, warum viele (IT)Menschen alles in einen Topf schmeißen. Da gibt es die kleineren Unternehmen, wo es für die gesamte IT nur eine Person gibt, die dann alles machen muss.
    Also die Website "programmieren", oder VBA Macros für Excel Files schreiben, oder sogar in C# mit GUI eine "richtige" Anwendung für eine Fachabteilung entwickeln, dann aber auch für das Netzwerk zuständig sein und dem neuen Mitarbeiter seine Tastatur und Drucker anschließen müssen.
    Weil es da ein paar gibt, die dann auch sagen "ich mach alles bei uns in der IT", verallgemeinern das einige User (hier im Forum).

    Dabei gibt es auf der anderen Seite eben auch die (größeren) Unternehmen, wo die einzelnen IT Aufgaben getrennt sind und jeweils eigene Leute dafür eingestellt sind.

  18. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: Anonymer Nutzer 01.04.17 - 00:28

    "es geht doch alles. wofür bezahlen wir den kerl?"
    "es geht nix. wofür bezahlen wir den kerl?"


    (nicht von mir...)

  19. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: ArcherV 01.04.17 - 00:32

    derbumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier ist ein Admin.
    > Ich bin seit ca. 10 Jahren dabei, bin "Quereinsteiger", sprich kein
    > gelernter Fachinformatiker und nach vielen Jahren bei einem Systemhaus
    > jetzt bei einem Softwareunternehmen tätig. In dem Softwareunternehmen bin
    > ich Einzelkämpfer und regel die komplette IT inkl. aller Standorte,
    > Migrationen, etc. pp.
    > Die vorhandene Umgebung bei meinem neuen Arbeitgeber war eine komplette
    > Katastrophe und der GF hat man Jahrelang erzählt es würde alles super
    > laufen.
    > Es existierte kein Sicherheitskonzept, keine Backupstrategien, kein
    > Desasterrecoverykonzept usw.
    >
    > Durch meine Anstellung bei dem Systemhaus habe ich diverse Firmen mit
    > "eigener IT" kennenlernen und dort den Karren aus dem Dreck ziehen dürfen.
    > Es ist erschreckend wer sich alles IT-Systemadministrator nennen darf.
    > Ausgebildete Fachinformatiker wie auch "Du machst was mit Computern, du
    > bist jetzt unser Admin"-Administratoren...
    >
    > Erfahrungsgemäß sind die meisten Systemadministratoren nur in der Lage ihre
    > vorhandene Umgebung irgendwie zu verwalten. Sobald es aber heißt, dass eine
    > Umgebung abgelöst werden muss, Probleme die mehr als nur drei Mausklicks
    > zur Lösung benötigen oder Migrationen ins Spiel kommen ist Schluss. Da
    > fehlt das Knowhow wie auch der Wille oder die Fähigkeit sich selbstständig
    > in neue Themen einzuarbeiten und so etwas zu planen. Ich dachte damals,
    > dass gerade solche Fähigkeiten einen Systemadministrator ausmachen, aber
    > dies scheint in den meisten Fällen nicht zu sein.
    >
    > Ich werde aktuell mit ~50k ¤ im Jahr unterdurchschnittlich bezahlt wenn ich
    > sehe was für Admins dort draußen unterwegs sind.
    > Dafür habe ich aber sehr sehr viele Freiheiten und ein extrem lockeres
    > Arbeitsklima.
    >
    > Der Admin in pampernickel Erklärung macht schon mal was ganz anderes. Wenn
    > er jetzt den Aufbau einer neuen Infrastruktur (keine Erweiterung
    > bestehender Lösungen) organisiert und Prozesse analysiert dann frage ich
    > mich ob das "noch" ein Administrator ist; ich würde ihn eher zu den
    > Entwicklern zählen..
    >
    > Ich würde so jemanden evtl. (und damit auch mich) als IT - System Engineer
    > schimpfen. Entwickler sind für mich reine Softwareprogrammierer oder eine
    > Flüssigkeit ;-)

    50k ist schon ziemlich überdurchschnittlich :-)

  20. Re: Entwickler vs. Administrator

    Autor: ArcherV 01.04.17 - 00:37

    FullMoon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass das Hand-in-Hand geht, würde ich so nicht verallgemeinern.
    > Ich würde das ganz klar trennen in die bekannten Support Level (first -
    > third). Für den 1st Level Support also was du als Rechnertausch machst,
    > gibt es oftmals eigenes Personal.

    Dann mag es daran liegen, dass unsere EDV Abteilung mit 20 Mann recht klein ist oder wir eine Behörde und kein Unternehmen in der freien Wirtschaft sind. :-)

    Ja wir haben auch ein paar studierte Leute welche nur 2nd Level machen, aber halt in anderen Bereichen .

    > Das wird auch ein Grund sein, warum viele (IT)Menschen alles in einen Topf
    > schmeißen. Da gibt es die kleineren Unternehmen, wo es für die gesamte IT
    > nur eine Person gibt, die dann alles machen muss.
    > Also die Website "programmieren", oder VBA Macros für Excel Files
    > schreiben, oder sogar in C# mit GUI eine "richtige" Anwendung für eine
    > Fachabteilung entwickeln, dann aber auch für das Netzwerk zuständig sein
    > und dem neuen Mitarbeiter seine Tastatur und Drucker anschließen müssen.
    > Weil es da ein paar gibt, die dann auch sagen "ich mach alles bei uns in
    > der IT", verallgemeinern das einige User (hier im Forum).
    >
    > Dabei gibt es auf der anderen Seite eben auch die (größeren) Unternehmen,
    > wo die einzelnen IT Aufgaben getrennt sind und jeweils eigene Leute dafür
    > eingestellt sind.


    Jap das stimmt..

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