1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › 56 KBit/s: Telekom-Hytas…

Ist ja wie im Westen der Republik

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ist ja wie im Westen der Republik

    Autor: Netzweltler 04.04.17 - 16:09

    Glasfaser ja - nur ja nicht bis zum Endkunden...

    Und daß man die veraltete Zwischentechnik sowie die letzten Meter nicht durch moderne Glasfasertechnik ersetzen kann, halte ich für ein Marketing-Märchen.

  2. Re: Ist ja wie im Westen der Republik

    Autor: M.P. 04.04.17 - 16:16

    Für ein Märchen halte ich das Vorgehen der Telekom nicht...

    Wenn nur 10...20% der per Glasfaser angebundenen Kunden überhaupt einen Tarif mit einer Datenrate wählen, die nicht auch per Kupfer ins Haus gebracht werden könnte - Wie viele Hausbesitzer würden dann wohl der Verlegung von Glasfaser bis ins Haus zustimmen? Das Einbringen der Glasfaser ist ja mit Stemm-Arbeiten verbunden, und im Bereich der Kellerwand muss eine Bohrung durch die Außen-Isolierung der Mauer gegen Nässe gemacht werden. Da könnte mancher Hausbesitzer sich vor nachfolgenden Undichtigkeiten fürchten ...

  3. Re: Ist ja wie im Westen der Republik

    Autor: sneaker 04.04.17 - 17:58

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn nur 10...20% der per Glasfaser angebundenen Kunden überhaupt einen
    > Tarif mit einer Datenrate wählen, die nicht auch per Kupfer ins Haus
    > gebracht werden könnte - Wie viele Hausbesitzer würden dann wohl der
    > Verlegung von Glasfaser bis ins Haus zustimmen?
    In diesem Fall hatten die ja überhaupt kein kabelgebundenes Breitband. Mit Hytas hast Du nicht mal DSL384. Da hätten bestimmt viele zugestimmt, wenn die Telekom FTTH angeboten hätte.

  4. Re: Ist ja wie im Westen der Republik

    Autor: ButchCoolidge 04.04.17 - 18:12

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da könnte mancher Hausbesitzer sich vor nachfolgenden Undichtigkeiten fürchten ...
    Es hilft sicherlich, wenn solche Märchen wieder und wieder und wieder wiederholt werden...

    Wie erhalten diese Hausbesitzer eigentlich Strom und Wasser und wie wird ihr Abwasser weggeführt? Kann ich mir gerade schlecht vorstellen ohne Bohrung in das Haus...

  5. Re: Ist ja wie im Westen der Republik

    Autor: RipClaw 04.04.17 - 18:32

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für ein Märchen halte ich das Vorgehen der Telekom nicht...
    >
    > Wenn nur 10...20% der per Glasfaser angebundenen Kunden überhaupt einen
    > Tarif mit einer Datenrate wählen, die nicht auch per Kupfer ins Haus
    > gebracht werden könnte - Wie viele Hausbesitzer würden dann wohl der
    > Verlegung von Glasfaser bis ins Haus zustimmen?

    In Gebieten in denen kein schnelles Internet verfügbar ist schaffen es Anbieter wie die Deutsche Glasfaser immerhin auf Anschlussquoten von 40% und mehr zu kommen.

    In diesem Fall hatten die Bewohner nicht mal DSL.

    > Das Einbringen der
    > Glasfaser ist ja mit Stemm-Arbeiten verbunden, und im Bereich der
    > Kellerwand muss eine Bohrung durch die Außen-Isolierung der Mauer gegen
    > Nässe gemacht werden. Da könnte mancher Hausbesitzer sich vor nachfolgenden
    > Undichtigkeiten fürchten ...

    Darum wird das nach der Durchführung des Kabels der Bereich wieder wasserdicht versiegelt. Hier z.B. ein Video das so einen Vorgang zeigt:

    [www.youtube.com]

    Die Technik ist erprobt und seit Jahren im Einsatz.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.04.17 18:32 durch RipClaw.

  6. Re: Ist ja wie im Westen der Republik

    Autor: Mett 04.04.17 - 18:37

    Über HYTAS bzw. OPAL können aber PMX mit 2 Mbit realisiert werden.

  7. Re: Ist ja wie im Westen der Republik

    Autor: sneaker 04.04.17 - 18:40

    Mett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Über HYTAS bzw. OPAL können aber PMX mit 2 Mbit realisiert werden.
    Könnten schon. Würde aber massiv Ressourcen benötigen und ist daher nur eine Lösung für einzelne Geschäftskunden. Bzw. war eine Lösung, denn die Hardware ist halt so veraltet, daß es Probleme mit Wartung/Ersatz geben dürfte.
    Für Privatkunden gab es von der Telekom darüber maximal ISDN.

  8. Re: Ist ja wie im Westen der Republik

    Autor: Mett 04.04.17 - 19:05

    Interessant. In den Unterrichtsblättern der Telekom (3/2000) war man da übrigens noch optimistischer was die Weiterentwicklung betraf und hat den steigenden Bandbreitenbedarf auch gesehen.

  9. Re: Ist ja wie im Westen der Republik

    Autor: aPollO2k 04.04.17 - 19:35

    Ich bin mir sicher, mir der nötigen Motivation könnte man das weiter nutzen. Aber ist natürlich nicht so geil wenn man sagt, man hat da was und könnte damit auch was machen und sich dann rechtfertigen müsste wieso man es nicht tut.

    Vielleicht ist es ja tatsächlich wirtschaftlicher alles neu zu machen. Schließlich kosten fähige Leute geht und für sowas kann man keinen hinstellen der keine ahnung hat und nur stumpf seine ABC Prozesse abfährt.

  10. Re: Ist ja wie im Westen der Republik

    Autor: Ovaron 04.04.17 - 20:21

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Gebieten in denen kein schnelles Internet verfügbar ist schaffen es
    > Anbieter wie die Deutsche Glasfaser immerhin auf Anschlussquoten von 40%
    > und mehr zu kommen.

    Ja, schafft sie. Immer wieder mal. Immer wieder scheitert sie aber auch oder schafft die 40% nur indem sie die Frist verlängert oder senkt die Hürde gleich ganz ab.

    Bis vor ~ drei Monaten konnte man das auf deren Webseiten schön verfolgen. Das wurde der DG aber wohl zu peinlich, deshalb sind die Nachfragepleiten, -Pech und -Pannen mittlerweile dort nicht mehr sichtbar.

  11. Re: Ist ja wie im Westen der Republik

    Autor: Ovaron 04.04.17 - 20:28

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und daß man die veraltete Zwischentechnik sowie die letzten Meter nicht
    > durch moderne Glasfasertechnik ersetzen kann, halte ich für ein
    > Marketing-Märchen.

    Hm ja. Entsprechend müßtest Du davon ausgehen das die Telekom diese sinnvolle Option nicht nutzt und die Mehrkosten eines Überbaus von Glasfaser mit Glasfaser auf sich nimmt um.....?...... Warum noch gleich sollte die Telekom das tun? Weil Stahltonnen passender Größe zum Geldverbrennen zu teuer sind?

  12. Re: Ist ja wie im Westen der Republik

    Autor: RipClaw 05.04.17 - 10:31

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In Gebieten in denen kein schnelles Internet verfügbar ist schaffen es
    > > Anbieter wie die Deutsche Glasfaser immerhin auf Anschlussquoten von 40%
    > > und mehr zu kommen.
    >
    > Ja, schafft sie. Immer wieder mal. Immer wieder scheitert sie aber auch
    > oder schafft die 40% nur indem sie die Frist verlängert oder senkt die
    > Hürde gleich ganz ab.
    >
    > Bis vor ~ drei Monaten konnte man das auf deren Webseiten schön verfolgen.
    > Das wurde der DG aber wohl zu peinlich, deshalb sind die Nachfragepleiten,
    > -Pech und -Pannen mittlerweile dort nicht mehr sichtbar.

    Ich wollte damit nur aufzeigen das diejenigen die nur langsames Internet haben eher bereit sind für einen höherpreisigen Glasfaseranschluss zu zahlen als diejenigen die schon schnelles Internet haben.

    Hätte die Telekom ohne Verweis auf einen bevorstehenden Vectoring Ausbau rumgefragt wer FTTH haben will dann hätten sie wohl mehr Zustimmung bekommen als nach dem Ausbau.

    Für die Telekom wäre der Unterschied in den Kosten auch nicht viel höher gewesen da sie anders als bei anderen Vectoring Ausbauten auch das Stück zwischen Kabelverzweiger und der Grundstücksgrenze aufgraben müssen um neben der alten Glasfaserleitung Kupfer zu verlegen.

  13. Re: Ist ja wie im Westen der Republik

    Autor: Faksimile 05.04.17 - 20:31

    Wobei ja bei HYTAS der Anschluss in das Gebäude selber in CuDA ausgeführt wurde ...

  14. Re: Ist ja wie im Westen der Republik

    Autor: RipClaw 06.04.17 - 11:36

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei ja bei HYTAS der Anschluss in das Gebäude selber in CuDA ausgeführt
    > wurde ...

    Das ist aber auch der einzige Teil der als Kupfer in HYTAS belassen wurde. Der Rest wurde alles durch Glasfaser ersetzt.

    Entsprechend darf die Telekom beim jetzigen Umbau die Strecke vom Hauptverteiler bis zum Kabelverzweiger neu in Glasfaser machen und die Strecke Kabelverzweiger zur Grundstücksgrenze neu in Kupfer damit VDSL funktioniert.

    Der Tiefbau in dem Bereich zwischen Kabelverzweiger und den einzelnen Grundstücken dürfte so ziemlich der größte Brocken von den Kosten sein. Die paar Meter bis in Haus rein sind dann im Vergleich zur Strecke bis zum Haus um einiges günstiger sein.

    Normalerweise nimmt die Telekom glaube ich so um die 900¤ für die Verlegung ins Haus. Klingt zwar viel aber wenn man vorher überhaupt kein schnelles Internet hatte dann ist man eventuell auch bereit das zu investieren.

    Alternativ wäre es technisch auch möglich gewesen ähnlich der Swisscom die Glasfaser bis zur Grundstücksgrenze zu ziehen und da wo die ONT Behälter lagen einen MiniDSLAM zu versenken und dann darüber entweder Vectoring oder sogar g.Fast zu fahren.

  15. Re: Ist ja wie im Westen der Republik

    Autor: Ovaron 06.04.17 - 17:06

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hätte die Telekom ohne Verweis auf einen bevorstehenden Vectoring Ausbau
    > rumgefragt wer FTTH haben will dann hätten sie wohl mehr Zustimmung
    > bekommen als nach dem Ausbau.

    Ich würde mir eine solche Abfrage auch wünschen (bzw. hätte sie mir gewünscht, hab ja meine 80/38). Das würde aber mehraufwand an Zeit, Geld und Personal bedeuten und die sind - so mein Eindruck - im Moment nahezu komplett durch den FTTC-Ausbau gebunden.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn (Home-Office möglich)
  3. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München
  4. Hannoversche Informationstechnologien AöR (hannIT), Hannover

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Alternatives Android im Test: /e/ will Google ersetzen
Alternatives Android im Test
/e/ will Google ersetzen

Wie Google, nur mit Privatsphäre - /e/ verbindet ein alternatives Android mit Cloudfunktionen und einer Suchmaschine.
Ein Test von Moritz Tremmel


    Coronakrise: Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung
    Coronakrise
    Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung

    Fast alle Fabriken für Hardware laufen wieder - trotz verlängertem Chinese New Year. Bei Launches und Lieferengpässen sieht es anders aus.
    Ein Bericht von Marc Sauter

    1. Kaufberatung (2020) Die richtige CPU und Grafikkarte
    2. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen

    Coronavirus: Spiele statt Schule
    Coronavirus
    Spiele statt Schule

    Wer wegen des Coronavirus mit Kindern zu Hause ist, braucht einen spannenden Zeitvertreib. Unser Autor - selbst Vater - findet: Computerspiele können ein sinnvolles Angebot sein. Vorausgesetzt, man wählt die richtigen.
    Von Rainer Sigl

    1. Google Chrome rollt Regeln für Same-Site-Cookies vorerst zurück
    2. Coronavirus Österreich diskutiert verpflichtendes Tracking
    3. Sport@home Kampfkunst geht online