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Bei mir hat das den gegenteiligen Effekt

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  1. Bei mir hat das den gegenteiligen Effekt

    Autor: Avarion 06.04.17 - 14:35

    Das merke ich schon bei Steam. Wenn ich ein Spiel nicht abgestuft bewerten kann bewerte ich es lieber garnicht. Das selbe Problem werde ich bei Filmen und Serien auch haben.

    Ein Spiel muss mich schon wirklich begeistern damit ich es mit "Daumen rauf" beurteile. Bei "Daumen runter" muss ich das Gefühl haben das mich der Entwickler verarschen will. Alles was dazwischen ist (ca 95%) bewerte ich nicht.

  2. Re: Bei mir hat das den gegenteiligen Effekt

    Autor: LennStar 06.04.17 - 14:36

    Avarion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das merke ich schon bei Steam. Wenn ich ein Spiel nicht abgestuft bewerten
    > kann bewerte ich es lieber garnicht. Das selbe Problem werde ich bei Filmen
    > und Serien auch haben.
    >
    > Ein Spiel muss mich schon wirklich begeistern damit ich es mit "Daumen
    > rauf" beurteile. Bei "Daumen runter" muss ich das Gefühl haben das mich der
    > Entwickler verarschen will. Alles was dazwischen ist (ca 95%) bewerte ich
    > nicht.

    Den ersten+zweiten Satz wollte ich auch schreiben :D

  3. Re: Bei mir hat das den gegenteiligen Effekt

    Autor: DerSportschütze 06.04.17 - 14:40

    Dito - die Welt ist nicht nur schwarz und weiß.

  4. Re: Bei mir hat das den gegenteiligen Effekt

    Autor: TenogradR5 06.04.17 - 15:14

    Wenn es Unterhaltungswert für dich hat gib nen Daumen hoch, wenn du es nicht ertragen kannst weiterzuschauen nen Daumen runter. So einfach ist die Welt. Noten, Sterne und Abstufungen sind kompletter Unsinn bei etwas so subjektivem wie Spielen, Filmen, Serien etc. Das ist alles Kunst. Mal davon abgesehen, dass Netflix jetzt eine prozentuale Übereinstimmung mit ähnlichen Usern hinterlegt.

    Unsere Gesellschaft ist dahingehend schon ab der Schule vollkommen verkorkst. Ihr bewertet Dinge, die man nicht bewerten kann. Wir versuchen so verkrampft alles in Zahlen und Wertungssysteme zu quetschen. Völliger Unsinn.

  5. Re: Bei mir hat das den gegenteiligen Effekt

    Autor: IncredibleAlk 06.04.17 - 15:27

    Avarion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das merke ich schon bei Steam. Wenn ich ein Spiel nicht abgestuft bewerten
    > kann bewerte ich es lieber garnicht. Das selbe Problem werde ich bei Filmen
    > und Serien auch haben.
    >
    > Ein Spiel muss mich schon wirklich begeistern damit ich es mit "Daumen
    > rauf" beurteile. Bei "Daumen runter" muss ich das Gefühl haben das mich der
    > Entwickler verarschen will. Alles was dazwischen ist (ca 95%) bewerte ich
    > nicht.

    Das verstehe ich nicht. Du kannst doch beurteilen, ob dir ein Spiel gefällt oder nicht. Wenn dir rennspiele nicht gefallen, dann bewerte sie mit Daumen runter und sobald ein neues Rennspiel rauskommt wird das System dir sagen, dass dir dieses Rennspiel zu 10% gefallen könnte. Mehr ist es nicht.

  6. Re: Bei mir hat das den gegenteiligen Effekt

    Autor: Muhaha 06.04.17 - 16:21

    TenogradR5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Völliger Unsinn.

    Dann bist Du halt ein Binär-Denker, für den es nur Schwarz und Weiß und nichts dazwischen gibt. Für andere Menschen, die gelernt haben sich mit ihrer Umwelt differenziert zu beschäftigen, ist das a bisserl ... dünn!

  7. Re: Bei mir hat das den gegenteiligen Effekt

    Autor: virtrael 06.04.17 - 16:26

    Jopp, dito...

  8. Re: Bei mir hat das den gegenteiligen Effekt

    Autor: Avarion 06.04.17 - 17:26

    IncredibleAlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Das verstehe ich nicht. Du kannst doch beurteilen, ob dir ein Spiel gefällt
    > oder nicht. Wenn dir rennspiele nicht gefallen, dann bewerte sie mit Daumen
    > runter und sobald ein neues Rennspiel rauskommt wird das System dir sagen,
    > dass dir dieses Rennspiel zu 10% gefallen könnte. Mehr ist es nicht.

    Mein Problem sind Spiele die zwar interessant genug sind sie zu spielen aber nicht gut genug sie weiter zu empfehlen. Gefallen sie mir? Ich habe vielleicht ein wenig unterhaltung damit möchte es aber nicht in irgendeiner abgewandelten Art noch einmal spielen.

    Ebenso habe ich Probleme damit ein Spiel als Schlecht einzustufen nur weil ich nach einiger Zeit feststelle das ich nicht die richtige Zielgruppe bin, für die Zielgruppe das Spiel aber trotzdem toll ist. Hat das Spiel jetzt einen Daumen runter verdient nur weil ich mich beim Kaufen verschätzt habe?

  9. Re: Bei mir hat das den gegenteiligen Effekt

    Autor: rldml 06.04.17 - 17:54

    Wenn es dir persönlich gefallen hat: Daumen hoch.
    Wenn es dir persönlich nicht gefallen hat oder du gar nix (nix besonderes) bei dem Spiel/Film empfunden hast: Daumen runter.

    Bei der Bewertung darf man dabei nicht den Fehler machen, seine Bewertung zu objektivieren und eine Allgemeingültigkeitsforderung zu postulieren, es geht ja gerade um den subjektiven Eigeneindruck (Sowohl bei Steam, als auch bei Netflix). Und es geht bei der Bewertung ja darüber hinaus eben nicht um die Überlegung, ob du das weiter empfehlen kannst oder nicht, das Empfehlen übernimmt ja der Anbieter auf Basis der gesammelten Bewertungen.

    Wenn du das nur konsequent durchziehst, bildet sich mit der Zeit ein persönliches Profil, in dem einige Sachen Daumen hoch und viele andere Sachen Daumen runter sind.

    Wenn sich (mal einfach ausgedrückt) auf Netflix jemand anmeldet und anfängt, die gleichen Sachen mit Daumen hoch zu bewerten wie du, kann Netflix ihm die anderen Sachen anbieten, die du darüber hinaus ebenfalls für (subjektiv) gut befunden hast.

    Das ganze wirkt bei einem Verhältnis von 1:1 noch etwas sperrig und theoretisch, ergibt aber umso mehr Sinn, wenn das tausende und noch mehr machen; weil sich dann recht konkrete Interessens-Inseln bilden, weil wir Menschen aus Bigdata-Perspektive eben doch nicht so extrem unterschiedlich sind, wie wir alle gern denken.

    Gruß Ronny



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.04.17 17:56 durch rldml.

  10. Re: Bei mir hat das den gegenteiligen Effekt

    Autor: serra.avatar 06.04.17 - 18:26

    was mir gefällt und was nicht entscheide ich und nicht irgendein Algorythmus der mir was vorschlägt! Ich hab meine Hirnzellen auch noch um mich selbst zu informieren!

    _________________________________________________________________
    Gott vergibt, ich nicht!

  11. Re: Bei mir hat das den gegenteiligen Effekt

    Autor: David_ 06.04.17 - 23:14

    serra.avatar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > was mir gefällt und was nicht entscheide ich und nicht irgendein
    > Algorythmus der mir was vorschlägt! Ich hab meine Hirnzellen auch noch um
    > mich selbst zu informieren!

    Du entscheidest auch mit diesem System selbst was dir gefällt, ist nicht so dass dir Netflix jetzt am Ende von nem Film einfach sagt dass du den Daumen hoch geben musst weil er gut zu deinen Sehgewohnheiten gepasst hat.

    Aber im vorhinein kannst du nun mal noch nicht entscheiden ob dir etwas gefällt. Der Algorithmus dagegen kann schon völlig ohne dass du irgendein Wissen hast ne gute Einschätzung geben und zbsp ein weiterer Indikator für dich sein ob dir etwas gefallen könnte.

    Kann also auch nützlich sein wenn du dich wie du meinst vorher informieren willst. Was so oder so aber auch ziemlich viel Arbeit ist zu tun bevor man etwas sieht. Und desto mehr du dich bei solchen Inhalten informierst desto größer ist ja auch die Gefahr zu viel zu wissen als dass es noch interessant ist. Auf einige Vorschläge würde man selbst ja auch gar nicht kommen (und auch beim informieren verlässt du dich ja im Prinzip nur auf Vorschläge von woanders eben).

  12. Re: Bei mir hat das den gegenteiligen Effekt

    Autor: Avarion 07.04.17 - 09:47

    Mein Problem ist einfach das ich Schwierigkeiten damit habe bei vielen Spielen oder Filmen zu sagen "ja, hat mir gefallen" oder "nein, fand ich doof". Ich bin jemand der ins Kino geht und sich anschliessend überlegt ob der Film eine Verschwendung von Lebenszeit war. Ich habe immer was zu meckern und finde immer was was gut war. Das erlebte auf einen Daumen zu reduzieren den ich nicht mal waagerecht halten kann finde ich schwierig.

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