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gamers are dead

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  1. gamers are dead

    Autor: opodeldox 07.04.17 - 12:58

    Bei solchen Diskussionen sieht man mal wieder wie fruchtlos die Idee ist, das Spiele als "Kunst" angesehen werden sollen, als wertvolles Kulturgut. Gleichzeitig werden Unternehmen wie G2A verteidigt, die Indieentwickler in den Ruin, oder an dessen Abgrund treiben. Wie sollen Spiele also je anerkannt werden, wenn selbst die Spieler es nicht tun?

    Dieses gejammer das Spiele zu teuer sind, obwohl die Preise stabil sind, nicht einmal der Inflation angepasst werden und mittlerweile sehr schnell sinken, wird ignoriert. Spiele kommen ja nun sogar schon nach 1 oder 2 Monaten in einen Sale.

    Spielt alles keine Rolle, denn es geht nicht um Kultur, oder gar Kunst, sondern um Konsum und der soll möglichst billig sein. Genau darum bekommen wir auch CoD 13 und die immer neuen Aufgüsse..

  2. Re: gamers are dead

    Autor: twothe 07.04.17 - 13:13

    Du vergisst das die Preise zwar auf dem Papier stabil sind, aber was man dann bekommt ist im Vergleich zu früher maximal ne leere Pappbox mit nem Hinweis wo man die DLCs mit dem eigentlichen Inhalt dann nachkaufen kann.

    Insbesondere EA verarscht die Spieler hier ja nach Strich und Faden, wodurch man - wenn man bekloppt genug ist - in der Summe bis zu 200¤ für ein Spiel ausgeben "muss", wenn man das komplette Spiel haben will. In dem Sinne: nein die Preise sind nicht stabil, weil ich für den immer gleichen Preis immer weniger bekomme.

  3. Re: gamers are dead

    Autor: Umaru 07.04.17 - 16:26

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du vergisst das die Preise zwar auf dem Papier stabil sind, aber was man
    > dann bekommt ist im Vergleich zu früher maximal ne leere Pappbox mit nem
    > Hinweis wo man die DLCs mit dem eigentlichen Inhalt dann nachkaufen kann.

    Ausnahme: Shadow Warrior 2 - die polnische Retailfassung hat alles, was um 2000 rum normal war. Aber egal, ich muss neue Spiele ja nicht kaufen. Wer sich gerne mit solchen Minimalst-Fassungen abspeisen lässt, hat das Geld offensichtlich sehr locker oder kennt es nicht mehr anders: Ich habe fast das Gefühl, dass der um 2000 geborene Gamer mit Leerpackung, Accountbindung, DLC und Mikrotransaktionen genauso selbstverständlich aufgewachsen ist wie wir Vor-1990-Geborenen mit richtigen Spielen ^_^
    Alles, was uns völlig abstrus erscheint, ist heute vollkommen normal.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.04.17 16:27 durch Umaru.

  4. Re: gamers are dead

    Autor: humpfor 07.04.17 - 17:53

    Haben solche Key-Reseller überhaupt Indie-Games mit dabei?

    PS.: Primär geht es gegen die Großen. Warum du mit den kleinen argumentierst, muss man nicht verstehen oder?

  5. Re: gamers are dead

    Autor: Yash 07.04.17 - 18:23

    Ja, die haben auch kleine Spiele mit dabei.
    Das Problem ist halt, dass die kleinen Anbieter massive Probleme bekommen, wenn KK Rückbuchen wegen geklauten Daten kommen.

  6. Re: gamers are dead

    Autor: Cok3.Zer0 07.04.17 - 18:59

    Ja, man kann doch sicherlich die Keys nachträglich noch sperren. Am Ende ist der Kunde der dumme, der dann eben nicht mehr dort kauft. Warum besteht das Problem denn noch?

  7. Re: gamers are dead

    Autor: eXXogene 08.04.17 - 09:03

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du vergisst das die Preise zwar auf dem Papier stabil sind, aber was man
    > dann bekommt ist im Vergleich zu früher maximal ne leere Pappbox mit nem
    > Hinweis wo man die DLCs mit dem eigentlichen Inhalt dann nachkaufen kann.
    >
    Du vergisst das die Pappe, das Papier in der Schachtel und der Datenträger nur 1 bis 2 Euro kosten. Wenn du mit dem fehlen von diesem Beiwerk deine Ansichten zum Wertverlust argumentierst, dann sagt das lediglich aus das du früher bereit warst für ein Booklet mit nutzlosen Informationen sehr viel Geld auszugeben.

  8. Re: gamers are dead

    Autor: opodeldox 08.04.17 - 13:30

    Das Größte Problem sind Kosten, da ein CC-Chargeback für den Händler nicht umsonst ist. Es kann also sein dass du durch den Verkauf deiner Produkte Geld verlierst. Während der Betrüger und G2A Geld verdienen.

    http://www.buffed.de/Branchen-News-Thema-230074/News/G2A-tinybuild-Vorwurf-1199410/

    http://blog.indiegamestand.com/featured-articles/steam-key-reselling-killing-little-guys/

  9. Re: gamers are dead

    Autor: humpfor 10.04.17 - 16:19

    Hat die KK dafür nicht Versicherungen?? Was geht das dem Verkäufer an?

    Stell dir vor, du gehst zum Autohaus und holst dir mit der CC ein Auto und du kannst erfolgreich abhauen..

    Bleibt dann der Autohändler auf den Schaden/Verlust sitzen? Der kann ja gar nicht wissen, ob die CC geklaut oder nicht ist? Woher auch??

  10. Re: gamers are dead

    Autor: opodeldox 12.04.17 - 12:01

    Ein Chargeback kostet dem Verkäufer Geld.

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