Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › PC as a Service: Dell führt…

"... as a service" ist neue Sklavenhaltung

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. "... as a service" ist neue Sklavenhaltung

    Autor: iu3h45iuh456 09.05.17 - 19:58

    Vom Telefon bis zum Strom und vom Fitnessstudio bis zur Müllabfuhr sehe ich ein, dass man für eine laufende Dienstleistung auch laufend Geld bezahlt.
    Aber für physikalisch vorhandene Güter oder Software die auch offline funktionieren würde, ist "as a service" eine sehr hässliche Entwicklung. Man begibt sich voll in die Hand des Anbieters. Die Kosten steigen normalerweise. Klar, dient ja meist auch der Gewinnmaximierung. Und wenn man mal in finanziell "dünne" Zeiten gerät, kann man nicht mehr von der Substanz zehren um zu überbrücken - weil man keine hat.

    Halte ich überhaupt nichts von, was Dell da (wenn auch erstmal optional) nun einführt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.05.17 19:59 durch iu3h45iuh456.

  2. Re: "... as a service" ist neue Sklavenhaltung

    Autor: exxo 09.05.17 - 20:42

    Der Markt wird entschieden ob dieses Modell erfolgreich sein wird.

    Abstimmung mit den Füßen...

  3. Re: "... as a service" ist neue Sklavenhaltung

    Autor: ibecf 09.05.17 - 23:11

    Es gibt Bereich wo es weiterverbreitet ist Hardware zu mieten, wie größere Kopierer.

    Kopierer gegen Betrag x im Monat, wo evtl. Reparaturen inkl. sind. Lediglich Verbrauchsmaterial muss noch zusätzlich bezahlt werden.

    Bei Problemen hat man dann seinen festen Ansprechpartner, der schnell vor Ort ist.

    Weil der Vermieter das selbe Modell auch andere Kunden vermietet kennt er die häufigen Macken des Kopieres und hat das Problem meist schnell gelöst und
    wenn Ersatzteile nötig sind auf Lager.

    Natürlich kann man den Kopier auch kaufen und bei Problemen selbst darum kümmern aber wer will das, da dazu meist die Zeit und das Know-how dazu fehlt.

    Ich will mit dem Beispiel nur zeigen das Miet- oder Abo-Modelle nicht per se schlecht sind.

  4. Re: "... as a service" ist neue Sklavenhaltung

    Autor: Squirrelchen 09.05.17 - 23:20

    iu3h45iuh456 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vom Telefon bis zum Strom und vom Fitnessstudio bis zur Müllabfuhr sehe ich
    > ein, dass man für eine laufende Dienstleistung auch laufend Geld bezahlt.
    > Aber für physikalisch vorhandene Güter oder Software die auch offline
    > funktionieren würde, ist "as a service" eine sehr hässliche Entwicklung.
    > Man begibt sich voll in die Hand des Anbieters. Die Kosten steigen
    > normalerweise. Klar, dient ja meist auch der Gewinnmaximierung. Und wenn
    > man mal in finanziell "dünne" Zeiten gerät, kann man nicht mehr von der
    > Substanz zehren um zu überbrücken - weil man keine hat.
    >
    > Halte ich überhaupt nichts von, was Dell da (wenn auch erstmal optional)
    > nun einführt.

    Naja, man mag im Privatbereich davon halten, was man will. Im Business Bereich nennt sich der Vorgang Leasing und ist auf der Grundlage welche ibecf darstellt auch sinnvoll.

    Je nach Preise kann es jedoch auch für den gewissen Privatmenschen interessant sein. Ich denke hier besonders an Gamer, die im Regelfall jedes Jahr (am Liebsten) die neueste Graka hätten und ein bisschen mehr Ram.
    Gerade bei diesem Klientel ist es auch nicht relevant, die Daten andauernd sichern und einspielen zu müssen, dass meiste kommt ja eh durch die Steam Cloud.

    Für mich wäre das allerdings auch zu nervig, ich habe eine Halbwertzeit von 4 - 5 Jahren bei meiner Hardware. Ich denke nicht, dass ich damit günstiger kommen würde, auch wenn meine Geräte in der Neuanschaffung 2 bis 2,5k kosten.

    ------------------
    Ich könnte Ausnussen vor Nussigkeit!

    Es grüßt,
    Dat Hörnchen

  5. Re: "... as a service" ist neue Sklavenhaltung

    Autor: badman76 10.05.17 - 09:35

    Für eine Privatperson lohnt sich das nicht und ich glaube auch nicht möglich, denn es ist ein "Business Lease" Modell, allein in den AGBs verpflichtet man sich zu einer Laufzeit von 24 Monaten oder mehr. Desweiteren ist eine Mindesthöhe des monatlichen Betrags angegeben in Höhe von $500. Also muss man schon ein paar Computer mehr mieten.

    Das Angebot richtet sich an kleine Firmen und nicht an Privatpersonen. Denke jede größere Firma in der eine potente IT vorhanden ist, kann darauf verzichten, vor allem wenn in der Firma angepasste OS und Software zum Einsatz kommen, so möchte man sicher keinen Dritten Einsicht in die Infrastruktur und Daten geben.

  6. Re: "... as a service" ist neue Sklavenhaltung

    Autor: Anonymer Nutzer 10.05.17 - 09:49

    Schau nochmal im Lexikon unter "Sklavenhaltung" nach. Bitte.

    > Vom Telefon bis zum Strom und vom Fitnessstudio bis zur Müllabfuhr sehe ich ein, dass man für eine laufende Dienstleistung auch laufend Geld bezahlt.

    Warum? Die Müllabfuhr könnte man auch ordern, wenn die Tonne voll ist, statt pauschal zu bezahlen. Beim Telefon ergibt eine feste, regelmäßige Zahlung auch nicht immer Sinn, siehe Prepaid. Und dass Fitnesstudios überhaupt nur funktionieren, weil Leute (fürs gute Gewissen nach Neujahr) zahlen aber nicht hingehen, macht das Prinzip eines Abos erst recht absurd.
    Aber es ist eben auch bequem zu wissen, dass die Tonne nur am dem und dem Tag rausgestellt und das Telefon nicht immer auf Guthaben geprüft werden muss.

    Einen PC, Drucker oder ähnliches zu mieten, kann sehr sinnvoll sein.
    Bei Druckern bezahlt man so entweder erst ein Inklusiv-Kontingent oder gleich direkt Seitenpreise, hat dafür aber Verbrauchsmaterial (Toner, Trommeln) und den Pannendienst/Service gleich mitgebucht.

    Man muss das nur mal durchrechnen. Aber was man nie tun sollte: es zu einer Entweder-Oder-Entscheidung machen, wonach es bis in alle Ewigkeit nur noch eine der beiden Angebotsformen geben darf und diese es im Marktumfeld auf Leben und Tod ausfechten müssen.

    Mieten ist also nicht deshalb für alle schlecht/gut, weil es für Einzelne (nicht) passt.
    Die Leute könnten sich auch Gerät A mieten und Gerät B kaufen. Weil es zwei Situationen sind, zwei Nutzungsszenarien, zwei getrennte Entscheidungen.

  7. Re: "... as a service" ist keine neue Sklavenhaltung

    Autor: Bouncy 10.05.17 - 10:19

    Du bezahlst nicht für Güter, das hier ist ausdrücklich kein Leasing. Lies doch mal den Artikel, drei von vier Punkten sind reine Dienstleistungen, von denen der Kunde profitiert. Inwiefern genau ist das Sklavenhaltung, wenn man einen Gegenwert für sein Geld erhält?
    Neben dem Artikel wäre es noch eine gute Idee, mal etwas zu Sklavenhaltung zu lesen. Nicht im Entferntesten hat das irgendwas damit zu tun, du verharmlost mit deinem lächerlichen Vergleich dieses menschenunwürdige Verhalten, und DAS ist imho nicht ok!

    > Und wenn man mal in finanziell "dünne" Zeiten gerät, kann man nicht mehr von der Substanz zehren um zu überbrücken - weil man keine hat.
    Eines der vier Punkte ist Reparatur im Schadensfall. Wie genau überbrückt man dünne Zeiten mit defekten Geräten? Gar nicht. Bezahlt man aber den Service, dann kann man dünne Zeiten, in denen man sich keine neuen Geräte kaufen könnte, völlig stressfrei meistern...

  8. Re: "... as a service" ist neue Sklavenhaltung

    Autor: Squirrelchen 10.05.17 - 10:24

    badman76 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > denn es ist ein "Business Lease" Modell, allein in den AGBs
    > verpflichtet man sich zu einer Laufzeit von 24 Monaten oder mehr.
    > Desweiteren ist eine Mindesthöhe des monatlichen Betrags angegeben in Höhe
    > von $500. Also muss man schon ein paar Computer mehr mieten.

    Mist, habe ich überlesen! Danke für den Hinweis.

    >
    > Das Angebot richtet sich an kleine Firmen und nicht an Privatpersonen.
    > Denke jede größere Firma in der eine potente IT vorhanden ist, kann darauf
    > verzichten, vor allem wenn in der Firma angepasste OS und Software zum
    > Einsatz kommen, so möchte man sicher keinen Dritten Einsicht in die
    > Infrastruktur und Daten geben.

    Ich halte meinen Arbeitgeber durchaus für Mittelstand zur Grenze zum Konzern, bei uns werden Großraumdrucker ebenfalls nur geleast. Der Vorteil der einfachen Wartung und Austausch + die gewonnene Liquidität ist mehr Wert als der leicht höhere Preis.

    Da sollte man einfach mal weg von dem Datenschutzquatsch und Co. Dafür gibt es passende Verträge, an die sich die Vertragsnehmer zu halten haben, andernfalls rasselt es klagen und das wird dann richtig teuer.

    ------------------
    Ich könnte Ausnussen vor Nussigkeit!

    Es grüßt,
    Dat Hörnchen

  9. Komisch...

    Autor: Berner Rösti 10.05.17 - 10:31

    iu3h45iuh456 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber für physikalisch vorhandene Güter oder Software die auch offline
    > funktionieren würde, ist "as a service" eine sehr hässliche Entwicklung.

    Was bitte ist daran auszusetzen, materielle Dinge zu mieten statt zu kaufen? Was soll daran "Sklavenhaltung" sein?

    Ein Großteil der deutschen Bürger nutzt seit Jahrzehnten übrigens "Wohnraum as a Service".

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, München
  2. spectrumK GmbH, Berlin
  3. BWI GmbH, Berlin, München, Nürnberg, Rheinbach
  4. Verlag C.H.BECK, München Schwabing

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 4,49€
  2. (-70%) 14,99€
  3. 0,00€ im Epic Store
  4. (aktuell u. a. Asus PG279Q ROG Monitor 689€, Corsair Glaive RGB Maus 34,99€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
Projektorkauf
Lumen, ANSI und mehr

Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
Von Mike Wobker


    1. TLS-Zertifikat: Gesamter Internetverkehr in Kasachstan kann überwacht werden
      TLS-Zertifikat
      Gesamter Internetverkehr in Kasachstan kann überwacht werden

      In Kasachstan müssen Internetnutzer ab sofort ein spezielles TLS-Zertifikat installieren, um verschlüsselte Webseiten aufrufen zu können. Das Zertifikat ermöglicht eine staatliche Überwachung des gesamten Internetverkehrs in dem Land.

    2. Ari 458: Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro
      Ari 458
      Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro

      Ari 458 ist ein kleiner Lieferwagen mit Elektroantrieb, den der Hersteller mit Aufbauten für verschiedene Einsatzzwecke anbietet. Die Ausstattung ist einfach, dafür ist das Auto günstig.

    3. Quake: Tim Willits verlässt id Software
      Quake
      Tim Willits verlässt id Software

      Seit 24 Jahren ist Tim Willits einer der entscheidenden Macher bei id Software, nun kündigt er seinen Rückzug an. Was er künftig vorhat, will der ehemalige Leveldesigner und studierte Computerwissenschaftler erst nach der Quakecon verraten.


    1. 17:52

    2. 15:50

    3. 15:24

    4. 15:01

    5. 14:19

    6. 13:05

    7. 12:01

    8. 11:33