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Golem hat Vorurteile...

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  1. Golem hat Vorurteile...

    Autor: Vielfalt 11.05.17 - 17:36

    Ich will nichts an der Kritik kritisieren, aber wieso wird hier unkommentiert Werbung für Wanzen gemacht (von allen möglichen Herstellern) und bei MS ist es dann gleich beängstigend? Oder was dachten die Autoren was Google, Facebook, Amazon usw. mit unseren Daten macht?

  2. Re: Golem hat Vorurteile...

    Autor: Ach 11.05.17 - 18:05

    Und warum nutzt du diesen Umstand um von der Kritik abzulenken anstatt die Kritik zu konkretisieren? Da bekommt man den Eindruck, dass jemand auf der Jagt nach einem Vorbehalt ist, allein um die Ernsthaftigkeit des Themas zu verwässern.

    MS's Tun ist ja schon fragwürdig genug, aber die richtig Gänsehaut, die bekommt man dann wenn man mit solchen Kommentare wie den deinen Konfrontiert wird. Völlige Gleichgültigkeit gegenüber der härtesten vorstellbaren Form von Überwachung!

  3. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 11.05.17 - 18:44

    [gelöscht]

  4. Re: Golem hat Vorurteile...

    Autor: Ach 11.05.17 - 19:56

    >Wo ist die Kritik an Google?

    Wieso ist das die Aufgabe der Golems Redaktion? Die haben von der Präsentation und Technik berichtet und von dem damit einhergehenden Bedrohungsszenario. Alles in bester Ordnung! Oder sind die Autoren in irgend einer Form dazu verpflichtet unbedingt "Google" zu erwähnen, nur weil sie das Wort Azur kritisch in den Mund nehmen? Wo steht das? Oder hab ich was verpasst und Golem ist Teil des MS Unternehmens wobei sie gegen die Hausregeln verstoßen hätten? Und wenn nicht, was ist es dann für eine ominöse Verpflichtung, die du dir da aus dem Äther saugst? Das kann dir doch vollkommen egal sein.


    Wenn also Kritik an Google statt an MS(zur Erinnerung: der Bericht handelt von MS!), wo ist dann deine Kritik?(Gerne auch in einem mit "OT" gekennzeichneten Kommentar, damit man weiß, dass deine Worte nicht direkt Azure betreffen). Du willst Google also als noch aggressiver entlarvt haben? Schön, dann erklär mal wie sich da Google im Detail von Azure abhebt. Damit, dass deinen Worten allerdings nichts in irgendeiner Form Themarelevantes zu entnehmen ist, und nur Warme-Luft-Vorwürfe(die anderen sind aber ganz viel feste schlimmer!), kann man nur vom:

    - Wegrelativieren
    - Ablenken und
    - Verwässern


    eines MS Freundes ausgehen, der sich auf den Schlips getreten fühlt und der für seine Loyalität nicht nur jedweden Fehler seines Favoriten bereitwillig ausblendet, sondert zusätzlich die berechtigte und äußerst wichtige Kritik von Leuten, die die Misbrauchsmöglichkeiten Azures erkannt haben, mal eben sabotiert! Wobei dein Worte natürlich rein überhaupt nicht daran ändern, dass Azure ein gewaltiges Potenzial besitzt, die Überwachung am Arbeitsplatz und im Privatleben auf ein nochmals gefährlicheres Niveau zu hieven. Die MS Mitarbeiterin selber weißt darauf hin!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.05.17 19:59 durch Ach.

  5. Re: Golem hat Vorurteile...

    Autor: nils0 11.05.17 - 22:49

    Kurz und knapp: Ja, Golem sollte eben auch Google und Co. erwähnen. So entsteht so langsam auch bei mir der Eindruck, dass hier gezielt gegen ein Unternehmen gebashed wird - wäre selbiges von Google gekommen (FB nicht, denn FB gehört nun auch zu den Bösen) dann wäre es gefeiert worden ob der Innovation mit 1-2 kritischen Sätzen.

  6. Re: Golem hat Vorurteile...

    Autor: Kondratieff 12.05.17 - 08:57

    Wie so oft in diesem Forum, wurde der Text nicht gründlich genug gelesen, um den richtigen Schluss zu ziehen.

    Die Frage, warum nur Microsofts Instanz der allgemein bei IT-Unternehmen gegebenen Überwachungsmöglichkeit kritisiert wird, wird direkt im ersten Abschnitt genannt:

    "Diese hilfreichen Funktionen demonstriert Microsoft aber ausgerechnet mit Überwachungstechnik."

    Ein paar Abschnitte später heißt es konkreter:

    "Auf der Keynote der Build-Konferenz hat Microsoft aber auch eine eher beängstigende Demonstration davon gezeigt, wozu dieses System noch fähig sein könnte: etwa die Totalüberwachung von Mitarbeitern. "

    Es geht also scheinbar darum, dass Microsoft von sich aus - im weitesten Sinn - das Schreckensszenario ausgewählt und anhand dessen die Fähigkeiten seines Dienstes demonstriert hat. Da der Kontext damit schon gewählt wurde - und zwar explizit nicht von Golem - war es folgerichtig, die Kritik auf diesen Kontext zu beziehen.

  7. Re: Golem hat Vorurteile...

    Autor: Ach 12.05.17 - 15:36

    >So entsteht so langsam auch bei mir der Eindruck, dass hier gezielt gegen ein Unternehmen gebashed wird.

    Ich weis nicht von was für einem "Bash" du da die Rede hast. Da dokumentiert Golem nur die von MS selber demonstrierten Möglichkeiten. Mir ist auch schleierhaft, wie man allein durch die einem ins Gesicht springenden "Sicherheits-" Einstellungen von W10 so merkbefreit hindurch schauen kann. Da ist man unübersehbar mit den eigentlich mehr als erschreckenden Funktionen konfrontiert, die MS vorschlägt, voreinstellt, in jedem Falle aber die Kontrolle darüber bei jeden User behält, und es fällt einem nicht besseres ein, als die Kritik an diesen Tatsachen als "Bashen" abzutun. Als ob das irgend ein Vorschulgeplänkel wäre, nach dem Motto "wenn du das sagst behaupte ich mal das und ätschi bätschi!".

    Ich nenne das "abgerückt von der Wirklichkeit". Und es geht auch nicht um irgendein Mobile System, es geht um den Desktop. Dort also, wo die Leute ihre wertvolle Arbeit speichern oder ihre wichtigsten und intimsten Daten, dort wo man nicht mehr ausweichen kann außer ins Rechnerbios. Und dort, wo man jedes Google/Facebook von der Oberfläche wischt, einfach indem man den Browser abschaltet, dort droht sich Azur mit seinen Sensoren also tief ins System einzugraben. Davon ab trägst du mit deinem Vorschlag nicht das Geringste dazu bei, sich gegen die zunehmende Gefahr einer Vollüberwachung zu wehren, ganz im Gegenteil, lädst du zum Stillschweigen und Nichts Tun ein. Wenn man aber jemand tatsächlich Kritik üben will, was macht es dann für einen Sinn, einer Verwässerungsagenda wie der deinen Folge zu leisten?

    Golem sollten sich von ihrem Gewissen leiten lassen und sich einfach genau den Themen widmen, die sie als Reporter am kritischten bewerten. Wenn das die Survaillance Trittbrettfahrer mit ihren immer gleichen Wegrelativierargumenten auf den Plan ruft, dann ist das eigentlich sogar ein gutes Zeichen, dann hat der Bericht einen offensichtlichen Nerv getroffen. Das hier ist ein wichtiger und wertvoller Bericht, und dir kann man nur vorschlagen, dich mit den von Satya Nadella höchst persönlich genannten selbstkritischen Äußerungen auseinander zu setzen. Dazu hat er die nämlich genannt: Damit man sich mit denen beschäftigt, und nicht damit man die gleich wieder wegignoriert.

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